Sonntag, 19. Mai 2013

Registrieren | Neueste Einträge | Aktuellste Themen | Forum | Benutzerliste | Suche | Regeln | Hilfe

Studie über junge Muslime in Deutschland: Jeder Vierte will sich nicht integrieren
sort Ersten ungelesenen Beitrag anzeigen Thema durchsuchen
04.03.2012 11:47 Uhr
leopold
Äußerst erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 2/2/08
Beiträge: 12514

 

Zitat von Martin

So, der Rest der Familie ist auch aufgewacht, jetzt gibts Frühstück. Viel Spaß noch bei der Nazijagd. Schlafend

Martin

 Sie wundern sich, dass man Sie in diese Ecke stellt? Sie sind gut ausgebildet und verdienen gut. Welchen Grund haben Sie persönlich sich zu fürchten?

Es fällt nun mal auf, dass Sie - trotz Aufforderung - nichts zu den den Aussagen von Herrn Holtz, einem Mitautor der Studie, sagen wollen. Die von der Bild-Zeitung ausgewählten Passagen der Studie haben Sie begierig aufgenommen. Das laut Autor eigentliche Ergebnis der Studie, das Sie eigentlich freuen sollte, ignorieren Sie, weil es nicht zu Ihren Vorurteilen passt.
Sie wollen nicht an sich ran lassen, dass es Millionen Muslime in Deutschland gibt, die hier einfach nur leben wollen, sich aber nicht als Mitbürger akzeptiert und ausgegrenzt fühlen. Dagegen saugen Sie jede Greuelnachricht aus diesem Umfeld auf wie ein Schwamm und fallen hier durch hetzerische Parolen auf.
Ihre Unsachlichkeit bei diesem Thema steht im krassen Widerspruch zu den ausgewogenen und intelligenten Beiträgen, die Sie sonst zu anderen Themen verfassen können. Diese Diskrepanz wirft Fragen auf...

04.03.2012 12:37 Uhr
ramsa
Sehr erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 9/8/08
Beiträge: 2036

 

Zitat von Martin
 

 


Von einem unterschwelligen Gefühl des "Nichtdazugehörens" kann ihnen vermutlich auch jeder in Bayern lebende Sachse etwas erzählen.

Martin

Das kann ich bestätigen. Ein guter Freund von mir ging in seine Heimat (Sachsen) zurück, weil er sich in Bayern nicht angenommen und ausgegrenzt fühlte.

 

________
Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit sich zu besinnen. (Mark Twain)

04.03.2012 13:04 Uhr
augustus
Äußerst erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 11/6/07
Beiträge: 6995

 

Zitat von Drago
 

 

 

Und genau das wollen die Gutmenschen in diesem Forum nicht begreifen. Ich habe manchmal den Eindruck, die verstehen gar nicht, aus welchen Verhältnissen der Großteil dieser Menschen kommt. Stellen Sie sich gerne mal einen ostanatolischen Ziegenbauern vor, der sein Leben lang härter arbeiten muss, als es die meisten verwöhnten Deutschen je in ihrem Leben tun. Und der dennoch zugleich mit löcherigen alten Lumpen ("Kleidung") und faulen Zähnen zu kämpfen hat. Und dort - wie im Großteil Osteuropas - wird überall gemunkelt, dass der Westen das Paradies ist, mit Gehsteigen aus Gold und kleinen Palästen für seine Bürger. Sie hören von einem Land, das jedem seiner Bürger den Grundbedarf an Kleidung, Wohnung, sogar Zigaretten und was sonst noch alles im Hartz IV-Warenkorb zu finden ist, GARANTIERT wenn sie nur mal in diesem Land sind!

Gleichzeitig hat mir mein Nachbar, sowie 4 türkische Freunde, so auch der Reiseleiter während meines Türkeiurlaub und einige weitere übereinstimmend berichtet, dass es (jedenfalls früher) einen Radiosender in der Türkei gab, der regelmäßig über die Einreisemöglichkeiten nach Deutschland berichtete, und der alle "passenden" Antworten auf die Fragen der deutschen Behörden mitteilt, damit der Übertritt möglichst reibungslos funktioniert. Denn Behörden handenln nunmal wie hirnlose Roboter, streng nach Richtlinie und Gesetz, sind somit berechenbar und deren Anforderungen leicht erfüllbar, wenn man sich nach Schema F verhält.

Sicher liebt auch der Ziegenbauer seine Heimat, wie wohl fast jeder Mensch. Aber wenn er dann noch im Radio hört, dass das dortige Sozialsystem seine Zähne auswechselt - für UMSONST, und dass sogar ein Fernseher dort zum Grundbedarf gehört, braucht man sich nicht wundern, wenn er auf einmal neben uns wohnt.

Und wenn ich dann so Menschen hier im Forum lese, die bezweifeln, dass bei den meisten Einwanderern (jedenfalls aus Süd-Osteuropa) überwiegend wirtschaftliche Interessen den Ausschlag gegeben haben, kann ich nur mutmaßen dass sie die o.g. Realität noch nicht kannten.

Es ist auch nicht verwunderlich, dass diese Menschen nicht wirklich brennendes Interesse haben, sich hier zu integrieren. Schließlich haben Sie andere Motive, hier zu leben, als blütenreine romantische Deutschland-Liebe. Ich hoffe, das hat jetzt jeder verstanden.

Und wenn man dann noch versteht, wer das dann bezahlt, NICHT DER STAAT, sondern WIR Steuerzahler und Sozialsystem-Finanzierer, kann nunmal beim ein oder anderen Homosapiens das große Dämmern und Erleuchten einsetzen, mit der Frage ob das denn wirklich alles so richtig läuft.

Nicht erwähnt habe ich natürlich sie vielen Einwanderer, bei denen es SUPER läuft mit der Integration. Menschen vor allem aus Fernost, Nord- West und Südeuropa (zB Italiener). Sei noch gesagt damit jeder beruhigt ist.

Tja, wenn man sein Weltbild auf Vorurteilen, falschen Vermutungen und Unterstellungen aubaut, dann kommt sowas dabei raus. Nein! Wenn Sie es schaffen, einen einzigen "anatolischen Ziegenbauern" in Deutschland zu finden, der in den letzten Jahren eingereist ist, hier von Hartz IV lebt und sich die verfaulten Zähne kostenlos richten ließ, dann kriegen Sie einen Orden.

Die "Ziegenbauern", die Sie meinen, kamen als junge, kräftige Männer vor Jahrzehnten (nach Fleisch- und Zahnbeschau - die Bilder kennt ja wohl jeder) und haben hier erheblich zum deutschen Wirschaftswunder beigetragen. Jetzt sind viele alt und kaputt und können sich eigentlich den Zahnersatz mit ihrer Minirente nicht leisten.

Wie schon oft im Forum geschrieben, es gehen mehr Türken zurück in ihre Heimat als kommen (ca. 35.000 jährlich).

Die meisten Zuwanderer kommen zum arbeiten und studieren aus der EU (!), zur Zeit vor allem aus Polen und Rumänien.

Familiennachzug ist aus Drittländern erheblich erschwert worden. Nach strenger Prüfung können nur Familienmitglieder kommen, wenn es genügend selbst erwirtschaftetes Einkommen hier gibt und genügend Wohnraum. Wenn hier jemand von Sozialleistungen lebt, der kann seine Familie nicht nachkommen lassen. Sprechen Sie doch mal mit dem Ausländeramt in Augsburg zum Beispiel bevor Sie weiterhin so viel Unsinn verbreiten.

Ich bitte doch mal um Zahlen von Ihnen über den schmarotzenden Zuzug in unsere Sozialsysteme.

Hier weitere Infos, falls Sie wirklich an den tatsächlichen Zahlen und Verhältnissen interessiert sind:

http://www.zuwanderung.de/DE/Themen/MigrationIntegration/Auslaender/Migrationsberichte/migrationsberichte.html

________
www.umfairteilen.de

04.03.2012 13:08 Uhr
Anticlark
Sehr erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 4/25/07
Beiträge: 3557

 

Zitat von Drago
 

 

Da erkläre ich es Ihnen 1x klipp und klar, und auch ausführlich damit die Hintergründe klar werden. Und von Ihnen kommt außer Polemik NICHTS mehr. Ich schließe daraus, dass Sie die Realität zu akzeptieren beginnen.

Warum recherchieren Sie nicht erst selbst, bevor Sie alles in Frage stellen. Fragen Sie doch selbst mal ein paar Türken, ich fürchte jedoch, damit Ihre Weltanschauung aufrecht erhalten bleibt, werden sie diese dann anschließend auch als Lügner abstempeln.

 

Sehen Sie, wegen Ihnen schrieb ich "kann". Wissen Sie, es gibt auch noch ein paar Leute, die auch heute noch an der Wertschöpfung und damit an unser aller Wohlstand beteiligt sind. Während ich das für Menschen wie Sie gerne tue, weil ich meinen Platz im Generationenvertrag einnehme, sehe ich nicht ein, warum ich es für Schmarotzer der ganzen Welt auch tun soll.

Dieses Land kann nicht für alles aufkommen, und es müssen an verschiedenen Stellen Riegel vorgeschoben wird, damit wir unseren Kindern und Enkeln nicht irgendwann einen Scherbenhaufen an Staat hinterlassen müssen! (es reicht ja schon, dass wir die Umwelt zerstören und die endlichen Ressourcen vergeuden!)

Sie sehen das alles jedoch ziemlich lässig. Vermutlich gönnen Sie zB auch Wulf seinen Ehrensold, und sicher gönnen Sie Griechenland auch jeden Cent der deutschen Geldgeschenke (offiziell "Kredite" genannt). Vielleicht sind Sie ein Egoist, der sich denkt "für mich reichts schon noch, und nach mir die Sintflut". Wenn Ihnen unser Land also dermaßen am A.... vorbei geht, habe ich schon den Eindruck, Sie haben keine Kinder (die sie lieben). Sonst würden Sie nicht derart darum kämpfen, dem Land zu schaden und so deren Zukunft zu zerstören.

Beifall Daumen rauf Beifall

________
In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht. Kurt Tucholsky (1890-1935), dt. Schriftsteller

04.03.2012 13:08 Uhr
augustus
Äußerst erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 11/6/07
Beiträge: 6995

 

Zitat von ramsa
 

 

Das kann ich bestätigen. Ein guter Freund von mir ging in seine Heimat (Sachsen) zurück, weil er sich in Bayern nicht angenommen und ausgegrenzt fühlte.

 

Ja, da sehen Sie mal, Vorurteile und Ablehnung macht auch vor dem eigenen "Volk" nicht halt. laut lachend Das sollte Ihnen eigentlich zu denken geben. Zwinkernd

Es ist nicht leicht in Bayern. Ich spreche aus eigener Erfahrung. Meinen bayerischen Pass habe ich nach 40 Jahren immer noch nicht.

________
www.umfairteilen.de

04.03.2012 13:27 Uhr
augustus
Äußerst erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 11/6/07
Beiträge: 6995
Fakten
Historie
Die Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte aus Südeuropa bzw. dem Mittelmeerraum begann 1955 mit einem Abkommen mit Italien. Später folgten Anwerbeabkommen mit Spanien (1960), Griechenland (1960), der Türkei (1961), Marokko (1963), Portugal (1964), Tunesien (1965) und Jugoslawien (1968).
Als Folge der sich verändernden Wirtschaftslage, die sich auch in der so genannten Ölkrise begründete, verfügte das Bundeskabinett im November 1973 einen Anwerbestopp. Eine Zuwanderung nach Deutschland war nur noch in geringem Umfang im Rahmen weniger Ausnahmen zum Anwerbestopp möglich.
 Mit den umfangreichen Änderungen der rechtlichen Grundlagen wurden die Möglichkeiten der Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte in den Folgejahren wieder zunehmend erweitert. Das geltende System der Arbeitsmigration ist stark an den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes und nachfrageorientiert ausgerichtet. Das kommt insbesondere dadurch zum Ausdruck, dass eine Arbeitsmigration im Einzelfall nur dann in Betracht kommt, wenn ein konkretes Stellenangebot vorliegt. Die Lage am Arbeitsmarktmarkt findet dadurch Berücksichtigung, dass vor der Zulassung von Zuwanderung im Regelfall geprüft wird, ob Inländer oder EU-Bürger für den Arbeitsplatz zur Verfügung stehen und ob die Arbeitsbedingungen denen von Deutschen entsprechen.....
Zuwanderung zu un- und geringqualifizierten Beschäftigungen
Diese Zuwanderung wird nur befristet zugelassen. Ein Daueraufenthalt ist bei diesem Aufenthaltszweck ausgeschlossen. Umfangreichster Bereich ist die Beschäftigung von Saisonkräften in der Landwirtschaft und in der Gastronomie (max. 6 Monate jährlich). Des Weiteren zählen zu diesem Bereich die Au pairs sowie Haushaltshilfen in Haushalten mit Pflegebedürftigen.

http://www.zuwanderung.de/DE/Themen/MigrationIntegration/Auslaender/Arbeitsmigration/arbeitsmigration_node.html#doc762956bodyText7

Ganz anders sieht es aus bei hochqualifizierten Fachkräften - so wie es von der Wirtschaft und den ängstlichen usern gewünscht wird.

Aber das stimmt ja alles nicht was das Innenministerium so veröffentlicht. Man glaubt ja eher der BL.D Zeitung.

________
www.umfairteilen.de

04.03.2012 13:44 Uhr
augustus
Äußerst erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 11/6/07
Beiträge: 6995

 

Zitat von Pegasus62
 

Der Grossteil der hier lebenden Migranten gehört dem muslimischen Kulturkreis an,also dem orientalischen und nicht dem asiatischen.

Dass sich hiermit am Bevölkerungsanteil gemessen die meisten Probleme ergeben erscheint logisch.

Unlogisch ist,dass die Zuwanderung islamistisch geprägter Einwanderer schon seit über 40 Jahren erfolgt und dass sich Deutschland,ich meine hiermit die Politik,nicht der Bürger sehr schwer damit getan hat,Deutschland als Einwanderungsland zu bezeichnen.

Dies spricht Bände über die Tatenlosigkeit der Regierung,vor Problemen den Kopf in den Sand zu stecken.

Problemlösung durch Unfähigkeit.

Hä? Also 4 Millionen von 16 Millionen ist der Großteil??? Von den 4 Millionen ist nur ein Teil religiös. Und davon nur ein kleiner Teil streng religiös.

Aha, die Gastarbeiter der ersten und zweiten Generation sind islamistisch geprägte Einwanderer. Komisch, das ist mir noch nie aufgefallen. Ich habe Kontakte zu vielen türkischen Familien seit Jahrzehnten. Regelmäßige Moscheegänger sind keine dabei, Alkohol trinken die meisten auch hin und wieder. Nur mit dem Schweinefleisch klappt das noch nicht so recht.

Deutsch sprechen die meisten hervorragend, darüberhinaus natürlich türkisch, manche englisch, arabisch, kurdisch. Ich behaupte mal, die meisten Deutschen sprechen nur eine Sprache fließend und ein paar Brocken englisch. Die meisten "Eingeborenen"  können doch noch nicht mal unterscheiden zwischen türkisch und arabisch, ist halt alles "ausländisch". Zwinkernd

________
www.umfairteilen.de

04.03.2012 14:13 Uhr
ramsa
Sehr erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 9/8/08
Beiträge: 2036

 

Zitat von augustus
 

 

Ja, da sehen Sie mal, Vorurteile und Ablehnung macht auch vor dem eigenen "Volk" nicht halt. laut lachend Das sollte Ihnen eigentlich zu denken geben. Zwinkernd

Es ist nicht leicht in Bayern. Ich spreche aus eigener Erfahrung. Meinen bayerischen Pass habe ich nach 40 Jahren immer noch nicht.

Wollte ich ja damit sagen. Vorurteile und Ablehnung macht vor niemanden halt. Es wird nur immer so getan, als beträfe das nur unsere Migranten, dabei haben viele andere ebenso damit zu kämpfen.

Nun, ich komme sehr gut zurecht hier. Liegt vielleicht auch daran, dass ich nie eine "Heimat" in dem Sinne hatte, da ich ständig entwurzelt wurde.Ich fühle mich hier eben nun angekommen und habe mich den Gepflogenheiten hier angepasst.

Mein guter Freund war aber ehern doch jemand mit Heimat und so fiel es ihm halt schwer. Wie ihm geht es aber vielen Einheimischen.

 

 

________
Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit sich zu besinnen. (Mark Twain)

04.03.2012 14:19 Uhr
Gast_1383663535
gelöscht
Beiträge: 1515

 

Zitat von augustus
 

 

Hä? Also 4 Millionen von 16 Millionen ist der Großteil??? Von den 4 Millionen ist nur ein Teil religiös. Und davon nur ein kleiner Teil streng religiös.

Aha, die Gastarbeiter der ersten und zweiten Generation sind islamistisch geprägte Einwanderer. Komisch, das ist mir noch nie aufgefallen. Ich habe Kontakte zu vielen türkischen Familien seit Jahrzehnten. Regelmäßige Moscheegänger sind keine dabei, Alkohol trinken die meisten auch hin und wieder. Nur mit dem Schweinefleisch klappt das noch nicht so recht.

Deutsch sprechen die meisten hervorragend, darüberhinaus natürlich türkisch, manche englisch, arabisch, kurdisch. Ich behaupte mal, die meisten Deutschen sprechen nur eine Sprache fließend und ein paar Brocken englisch. Die meisten "Eingeborenen"  können doch noch nicht mal unterscheiden zwischen türkisch und arabisch, ist halt alles "ausländisch". Zwinkernd

 Zitieren Sie doch bitte richtig.Der Grossteil der Einwanderer stammt aus der Türkei,ist hier schon x fach verlinkt worden,ach,die sind nicht muslimisch geprägt?

 

Meine Beiträge beziehn sich auf die Nichtintegrationsbereiten,ich besitze genügend Intelligenz,diese nicht als Grossteil zu bezeichnen.

Und was den ungebildeten Deutschen anbelangt,um sich zu integrieren genügt für den Deutschen die deutsche Sprache in Deutschland,oder sehen Sie das anders.

Vom Einwandere sollte verlangt werden,die Sprache des Einwanderungslandes zu sprechen.Womit wir wieder bei der 1.Generation wären.

Seien Sie mir nicht böse,wenn ich Ihren türkischen Bekanntenkreis nicht unbedingt als repräsentativ erachte,viele kennen Türken,auch solche,die nach 40 Jahren immer noch nicht deutsch sprechen.

 

 

 

________

04.03.2012 15:08 Uhr
augustus
Äußerst erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 11/6/07
Beiträge: 6995

 

Zitat von Pegasus62
 

 

 Zitieren Sie doch bitte richtig.Der Grossteil der Einwanderer stammt aus der Türkei,ist hier schon x fach verlinkt worden,ach,die sind nicht muslimisch geprägt?

 

Schon wieder falsch. Knapp 2 Millionen der 16 Millionen Migranten stammen aus der Türkei. Die meisten jetzt mit deutschem Pass. Und Sie wissen schon, dass die Türkei ein Vielvölkerstaat ist?

Die Türken werden schon seit langem als die "schlechtesten" Moslems angesehen. Das können Sie eben nicht mit Saudi Arabien vergleichen.

 

Zitat von Pegasus62   

Und was den ungebildeten Deutschen anbelangt,um sich zu integrieren genügt für den Deutschen die deutsche Sprache in Deutschland,oder sehen Sie das anders.

Vom Einwandere sollte verlangt werden,die Sprache des Einwanderungslandes zu sprechen.Womit wir wieder bei der 1.Generation wären.

Seien Sie mir nicht böse,wenn ich Ihren türkischen Bekanntenkreis nicht unbedingt als repräsentativ erachte,viele kennen Türken,auch solche,die nach 40 Jahren immer noch nicht deutsch sprechen.

Der Hauptgrund warum einige Türken der älteren Generation nie richtig deutsch gelernt haben, liegt wohl in der Behandlung als "Gastarbeiter", die nur vorübergehend hier bleiben sollten. Deren Kinder und Enkel sprechen alle Deutsch. Oder wollen Sie das in Frage stellen?

Ist schon auffällig, dass manche user immer noch nicht verstanden haben, dass die Probleme, die eine kleine Minderheit von (jugendlichen) Migranten haben oder auch verursachen, nichts mit dem Islam als Religion zu tun haben. Genauso wenig wie bei russischstämmigen Jugendlichen. Oder sind diese Gruppen bekannt dafür, dass sie sehr religiös leben? Das Gegenteil ist wohl der Fall.

Das größte Problem, dass diese jungen Menschen plagt, ist das Verlorensein zwischen den Welten. Fehlende Akzeptanz führt zu Ohnmacht. Ohnmacht und Ablehnung kann zu Wut und Rebellion führen oder zur Resignation (wie bei den Eltern und Großeltern).

Die heutige Jugend hat schwer zu leiden an Perspektivlosigkeit, Zukunftsängsten, Leistungsdruck, Arbeitslosigkeit, keine gleichen Bildungschancen, teilweise Wohlstandsverwahrlosung oder zunehmende Verarmung der Familien. Das gilt für viele junge Menschen, ob deutsche oder mit ausländischen Wurzeln. Nur haben es oft Migrantenkinder noch schwerer aufgrund spürbarer Ausgrenzung und Vorurteilen.

________
www.umfairteilen.de

04.03.2012 15:21 Uhr
Gast_1383663535
gelöscht
Beiträge: 1515

 

Zitat von augustus

 

Schon wieder falsch. Knapp 2 Millionen der 16 Millionen Migranten stammen aus der Türkei. Die meisten jetzt mit deutschem Pass. Und Sie wissen schon, dass die Türkei ein Vielvölkerstaat ist?

Die Türken werden schon seit langem als die "schlechtesten" Moslems angesehen. Das können Sie eben nicht mit Saudi Arabien vergleichen.

 

Der Hauptgrund warum einige Türken der älteren Generation nie richtig deutsch gelernt haben, liegt wohl in der Behandlung als "Gastarbeiter", die nur vorübergehend hier bleiben sollten. Deren Kinder und Enkel sprechen alle Deutsch. Oder wollen Sie das in Frage stellen?

Ist schon auffällig, dass manche user immer noch nicht verstanden haben, dass die Probleme, die eine kleine Minderheit von (jugendlichen) Migranten haben oder auch verursachen, nichts mit dem Islam als Religion zu tun haben. Genauso wenig wie bei russischstämmigen Jugendlichen. Oder sind diese Gruppen bekannt dafür, dass sie sehr religiös leben? Das Gegenteil ist wohl der Fall.

Das größte Problem, dass diese jungen Menschen plagt, ist das Verlorensein zwischen den Welten. Fehlende Akzeptanz führt zu Ohnmacht. Ohnmacht und Ablehnung kann zu Wut und Rebellion führen oder zur Resignation (wie bei den Eltern und Großeltern).

Die heutige Jugend hat schwer zu leiden an Perspektivlosigkeit, Zukunftsängsten, Leistungsdruck, Arbeitslosigkeit, keine gleichen Bildungschancen, teilweise Wohlstandsverwahrlosung oder zunehmende Verarmung der Familien. Das gilt für viele junge Menschen, ob deutsche oder mit ausländischen Wurzeln. Nur haben es oft Migrantenkinder noch schwerer aufgrund spürbarer Ausgrenzung und Vorurteilen.

 ist denn immer der "Deutsche" Schuld an diesen Entwicklungen? Auch ich habe das Buch von Günther Wallraff "Ganz unten" gelesen,diese menschen sind in der tat hier sehr schlecht behandelt worden.

Fakt ist aber doch,dass diese Menschen nicht vorgesehen waren,nach wenigen Jahren im Vorstand von Thyssen zu sitzen,ergo ihrer fachlichen,aber auch sprachlichen sagen wir mal Qualifikation eingesetzt wurden,auch wollen wir doch nicht verschweigen,dass viele Rückkehrer sich in ihrem heimatland eine sehr gute Existenz aufgebaut haben mit dem hier verdienten Geld.

Sie bemängeln die hier fehlende Akzeptanz.Diese reusltiert auch eben an mangelnder Integrationsbereitschaft,tägliche Vorfälle in diesem Land,sei es an Schulen oder andere Beispiele,ich meine explizid den Kriminaitätsbereich,der eben auch durch Nichtintegration zu begründen ist.

Ein integrierter Zuwanderer ist wohl eher weniger anfällig in der Kriminalitätsstatistik aufzutauchen.

Und nein,nicht jeder Ausländer wird automatisch kriminalisiert,ich nenne nur die Folgen.

Bezogen auf Ihren letzten Absatz,leider lassen Sie den Aspekt des Elternhauses weg,in dem die tonangebende 1.Generation keine Verpflichtung zur Integration sieht und diesbezüglich auch nicht erzieht.

Wie gesagt,ich beziehe mich ausschliesslich auf die Nichtintegration.

________

04.03.2012 15:29 Uhr
augustus
Äußerst erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 11/6/07
Beiträge: 6995

Um es nochmals überspitzt zu formulieren:

Ist die kleine Gruppe jugendlicher Migranten türkisch/arabischer Herkunft (auf die sich das Augenmerk häufig richtet),  die alkoholisiert randalierend "unsere Straßen oder Diskos unsicher machen", zu Gewalt neigen, (deutsche) Mädchen begrabschen etc. wirklich fundamentalistisch islamisch geprägt? Beten die alle 5 x am Tag und gehen schön brav mit den Eltern in die Moschee? Und finden deren Eltern das alles super?

Und welche Gründe gibt es bei den russischstämmigen Jugendlichen? Oder bei den deutschen "Eingeborenen" (bei denen das ja nie und nimmer vorkommt)? Ist da der Katholizismus oder der Protestantismus schuld? Gibt es da auch eine Studie?

________
www.umfairteilen.de

Zuletzt geändert von augustus, am 04.03.2012 um 16:59 Uhr
04.03.2012 15:35 Uhr
Philogenes
Sehr erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 1/15/11
Beiträge: 2824

 

Zitat von Pegasus62
 

 

 ist denn immer der "Deutsche" Schuld an diesen Entwicklungen?

Nein, abgesehen davon dass es "den Deutschen" gar nicht gibt genauso wenig wie den Muslim oder was auch immer.

Wer nicht begreifen will dass pauschale Ablehnung, Ausgrenzung und die Überheblichkeit zu glauben man wäre etwas besseres gegenüber anderen Gruppen genau dazu führt darf sich das "zugutehalten".

________
Text  100% chlorfrei gebleicht, durch glückliche Elektronen erzeugt. Keine Lagerelektronenhaltung, kein Arbeitszwang. 

04.03.2012 15:49 Uhr
Gast_1383663535
gelöscht
Beiträge: 1515

 

Zitat von Philogenes

 

Nein, abgesehen davon dass es "den Deutschen" gar nicht gibt genauso wenig wie den Muslim oder was auch immer.

Wer nicht begreifen will dass pauschale Ablehnung, Ausgrenzung und die Überheblichkeit zu glauben man wäre etwas besseres gegenüber anderen Gruppen genau dazu führt darf sich das "zugutehalten".

 Sie haben das " bei den Deutschen bemerkt? Schön,so etwas geht nämlich ganz gerne unter....

Tja,pauschalisieren,noch so eine Unart der "Deutschen" Ausser natürlich denjenigen,die über ein perfekt ausgeprägtes Deutschlandbild verfügen.Diese beglückwünsche ich ausdrücklich.

________

04.03.2012 15:55 Uhr
Drago
Erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 3/15/10
Beiträge: 786

 

Zitat von leopold
  Zum anderen treten Asiaten eher zurückhaltend und bescheiden auf, was dem Überlegenheitsgefühl der deutschen Herrenrasse natürlich entgegenkommt.

 

"Deutsche Herrenrasse" na hören Sie mal, ticken Sie jetzt völlig aus???

 

________

Schlagworte

Keine Schlagworte vergeben.


Auf einen Beitrag antworten

 
Um antworten zu können, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich.

Alle Zeitangaben in MEZ. Es ist jetzt 2:15 AM Uhr.