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#196 (permalink) | |||
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#197 (permalink) | |||
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Ich würde eher von der weißen Herrenrasse sprechen. Das trifft es besser. PS: Nur 10 % der Weltbevölkerung ist "weiß" und wer hat die Macht? Die Arroganz und Überheblichkeit der weißen Rasse spricht auch aus Ihren Beiträgen. |
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#198 (permalink) | |||
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Schließlich musste Hans-Peter Friedrich erst kürzlich wieder eine neue Runde jener immer lustloser geführten Deutschen Islamkonferenz ansetzen, die er vom Vorvorgänger Wolfgang Schäuble geerbt hat.Vielleicht schien es ihm ja mit Blick auf Bayerns Wähler geraten, sich ein bisschen zu distanzieren. Hätte er mal lieber die eigenen Wissenschaftler gelesen: Die schreiben klar, dass die oft geschmähten Separationstendenzen unter Einwanderern, auch muslimischen, viel mit solch misstrauischer Distanz zu tun haben. Eins aus dem kuriosen Dutzend Goethe-Zitate, die das Werk schmücken, hätte sicher ebenfalls genützt: Zweck der Wissenschaft sei, so der Meister, dass sie „dem Leben neue Fertigkeiten erwecke zu Abwendung des Schädlichen und Einleitung des Nutzbaren“. http://www.tagesspiegel.de/meinung/integrationsstudie-der-talentierte-herr-friedrich/6276454.html Misstrauische Distanz ist sehr freundlich ausgedrückt. Die Xenophobiker und Islamphobiker hier im Forum sprechen eine ganz andere Sprache. Aber gottseidank sind sie nicht in der Mehrheit. Weder hier noch anderswo. Das beruhigt mich ungemein. |
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#199 (permalink) | |||
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Sehe ich auch so. Sie schreien definitiv am lautesten, aber: Wer schreit, hat unrecht.
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#200 (permalink) | |||
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Wie war gleich das Thema? Studie über junge MuslimeJeder Vierte will sich nicht integrieren
Jetzt mal langsam alle miteinander. Persönliche Angriffe brauchen wir hier im Forum von niemandem -reicht doch schon die reale Welt, oder? Das Thema "Rasse", ich bezeichne dies mal so, gibt es doch überall auf der Welt. Alles Fremde wird erstmal ängstlich beäugt, aus welchen Gründen auch immer. Dann kommen die berühmt berüchtigten Vor - Urteile. Nicht nur in Bayern auch als Stammtischgeschwätz bezeichnet. "Studie über junge Muslime". Unser Hauptthema wohl gerade. Gut, dann machen wir, was Studien im allgemeinen und im besonderen anbelangt, doch gleich weiter.
Integration, welch großes Wort. "Anforderungen an die Menschen mit Migrationshintergrund""Die Möglichkeit der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben der Aufnahmegesellschaft setzt den Erwerb von bestimmten Kenntnissen, Fähigkeiten, Einstellungen und v.a. den Willen, eine weitgehende Neu-Sozialisation und Neuorganisation der Persönlichkeit einzugehen, voraus. Zentral ist hier das Erlernen der neuen Sprache und eine gewisse Kommunikationsfähigkeit und -bereitschaft gegenüber der Aufnahmegesellschaft. In multiethnischen und multikulturellen Gesellschaften kann eine Form der Integration auftreten, die es Einwanderern gestattet, die Kulturidentitäten ihrer Herkunftsgesellschaften aufrechtzuerhalten. In dem Fall kann das Phänomen der zunehmenden "Integration nach Innen" auftreten, in deren Rahmen ethnische Minderheiten Enklaven und kulturelle Verkehrskreise mit einer eigenen Sprache und einem eigenen Markt von Dienstleistungen und Kulturangeboten aufbauen können. Ist dies der Fall, formulieren auch solche Parallelgesellschaften das sozialkulturelle Anforderungsprofil für neu hinzukommende Migranten mit. [4] . Anforderungen an die AufnahmegesellschaftProzesse der sozialen Integration von Menschen mit Migrationshintergrund sind von einem gewissen Maß an Aufgeschlossenheit der Aufnahmegesellschaft gegenüber Einwanderern und ihren Kindern geprägt. Soll eine Integration von Menschen mit einem Migrationshintergrund gelingen, ist es erforderlich, sie an gemeinschaftlichen Gütern und Aktivitäten teilhaben zu lassen, insbesondere den Arbeitsmarkt und den Wohnungsmarkt zugänglich zu machen. Ein sicherer Arbeitsplatz verschafft ein festes Einkommen, Sozialprestige, Selbstverwirklichung und soziale Beziehungen. Zur Verhinderung von Parallelgesellschaften muss die Bildung von urbanen Enklaven ausgeschlossen werden, z. B. durch gleichmäßige Verteilung bei der Vergabe von öffentlichen Wohnungen und geeignete städtebauliche Maßnahmen, die Integration von Zuwanderern schon in der Stadtplanung miteinbezieht. Unabdingbar ist zudem ein chancengleicher Zugang zu Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen, der die Integration beschleunigt. Da Schulen oder Klassen mit einem hohen Anteil an Migrantenkindern zu einer sozialen Segregation führen und den Bildungsanschluss an die Mehrheitsgesellschaft verhindern, muss überlegt werden, wie derart hohe Quoten verhindert werden können (z. B. über eine Änderung der Einteilung von Schulbezirken). Eine weitere Aufgabe der Aufnahmegesellschaft besteht darin, Fremdenangst, Vorurteile, Diskriminierung und Rassismus zu ächten und zu bestrafen. Dies kann durch Meinungsbildungsprozesse aus der Zivilgesellschaft heraus, aber auch durch Justizbehörden (Justiz, Polizei), Aufklärungskampagnen beispielsweise an Schulen und durch integrierende Projekte erreicht werden. Auszug aus Wikipedia, Fettgedrucktes von mir |
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#201 (permalink) | |||
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Inzwischen findet ja auch bundesweit eine differenziertere Debatte statt. Die ist aber im Forum leider noch nicht angekommen. Jedenfalls wird von den Panikmachern völlig ignoriert, dass diese Studie ganz andere Schlussfolgerungen beinhaltet. Sogar die Welt schreibt: Was ja nicht heißt, dass man daraus keine Schlussfolgerungen ziehen sollte. Vorschnelle Kritiker und Bejubler der Studie sollten sich etwa bis Seite 638 durchkämpfen, wo Integration wie folgt definiert wird: „Beibehalten der Herkunftskultur bei gleichzeitigem Übernehmen der neuen Mehrheitskultur“, und wo kritisiert wird, dass die Deutschen, „wenn sie von ‚Integration‘ der Muslime sprechen, wohl eher eine Assimilation (also Anpassung) an ihre, die deutsche, Kultur erwarten“.... Minarett- und Kopftuchverbote stärken Extremisten Und entgegen der simplen Rechnung, die den Islam mit Intoleranz gleichsetzt, betonen die Forscher: Die „ in die kulturelle Identität eingebettete Religiosität zeigte in unseren Interviews keinen Zusammenhang mit Radikalisierung.“ Die Forscher gehen davon aus, dass „ islamistische Radikalisierung eher aus dem Erleben einer kulturellen Entwurzelung entsteht. Demzufolge radikalisieren sich eher solche Muslime, die die Beziehung zur Herkunftskultur verloren haben und sich gleichzeitig von der Aufnahmekultur abgelehnt und stigmatisiert fühlen.“ Meine Worte - nur kann ich nicht so schön formulieren - und die der Menschen mit gesundem Menschenverstand hier im Forum. "Zwischen den Welten" hatte ich doch heute auch schon geschrieben - aber den Artikel erst gerade gelesen. Es freut mich doch immer wieder, dass man in diesem Land nicht so allein ist und sich bei Grundsatzfragen auf unsere demokratischen Strukturen verlassen kann.
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#202 (permalink) | |||
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Klingt nach Zwangsheirat. |
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#203 (permalink) | |||
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Das Thema "Multi-Kulti" wird UNS noch längere Zeit verfolgen. Doch wer ist UNS? Uns alle auf diesem Planeten, nicht nur hier in Deutschland.
Und sonst zum (eigentlichem) Thema? |
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#204 (permalink) | |||
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Ergänzend - off topic
Möchte Ihnen beipflichten und dazu zwei off-topic Beispiele anführen (die nichts direkt miteinander zu tun haben, aber bezeichnend sind): z.B: Südafrika: http://www.zeit.de/2012/07/DOS-Farmermorde z.B. Namibia: http://www.fr-online.de/politik/-kolonialverbrechen-in-deutsch-suedwestafrika--jeder-herero-wird-erschossen-,1472596,11740870.html
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Zuletzt geändert von Wanderer61, am 04.03.2012 um 17:33 Uhr
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#205 (permalink) | |||
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Hat trotzdem mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun. |
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#206 (permalink) | |||
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Es ist eine urbane Legende dass der Grad von Integration oder gar ein Migrationshintergrund etwas mit einer Kriminalitaetsratge zu tun haette. Gewaltkriminalitaet, die ist ja von Ihnen wohl gemeint und nicht z.B. Steuerhinterziehung, ist abhaengig von Alter, Geschlecht und sozialer Schicht. Ob jemand Auslaender oder Deutscher ist, gar die Religion ist voellig unerheblich.
Es spricht Baende wenn eine Studie die zum Ziel hatte jungen Muslimen eine eigene Stimme gegen die Sarrazinisten zu geben dazu benutzt wird, auch von vermeintlich serioesen Medien eine Hetzkampagne gegen genau diese Menschen die in diesem Land geboren und aufgewachsen sind zu fahren. Das sagt sehr viel ueber den Zustand dieser Demokratie aus. |
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#207 (permalink) | |||
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...dass lt. Studie bei jungen *deutschen* Muslimen etwa 85% integrationswillig und nicht gewaltbereit sind. ...dass diese Information offensichtlich nicht zur Schlagzeile taugt.... |
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#208 (permalink) | |||
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...daher der Hinweis "off-topic". HTH |
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#209 (permalink) | |||
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Im Gegenteil. "Junge deutsche Muslime sind etwa zu 85% integrationswillig ". Ist schon eine Schlag-Zeile wert, klar. Nur mich persönlich stört hier eine Kleinigkeit: junge deutsche... Und der Rest?
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#210 (permalink) | |||
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1. Darunter verstehe ich den Grad der Bildung und des Einkommens. Hauptschueler sind gewaltbereiter als Gymnasiasten und Arbeiterkinder schlagen oefters zu als die von Konzernvorstaenden. Einleuchtend, nicht? 2. Das sind Anbeter des Sozialdarwinismus, des pochen auf Unterschieden wo keine sind, der Ausgrenzung anderer und sehr oft Menschen die meinen jetzt haetten sie wenigstens mal einen gefunden auf den sie in ihrer eigenen Schlichtheit doch noch herabblicken koennten. |
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