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#1276 (permalink) | |
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Nein, wir können es leider nicht auf den Fasching schieben. Ich kann es nur immer wieder sagen: Die sprachliche Qualität der Internetausgabe der AZ lässt rapide nach; ich finde dies wirklich sehr geringschätzig gegenüber den Lesern. Offensichtlich verfährt man nach dem Prinzip: "Was nichts kostet, ist auch nichts wert." Allerdings ist auch die Printausgabe der AZ gern mal ein sprachliches Gruselkabinett... |
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#1277 (permalink) | |
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Aschermittwoch
Beim Lesen der heutigen Printausgabe fällt mir zur Aschermittwochsberichterstattung auf: es gab Artikel zu allen Landtagsparteien, plus der Piraten; ein Bericht zur Veranstaltung der Bundestagspartei "Die Linke" fehlte. Nicht dass ich diesen postfaschings Gaudis besonders anhänge - nur die Einseitigkeit, die bewusste Irreführung durch Weglassen, Halbinformieren, ect. sind Mittel der billigsten Meinungsmache. Derartiger Journalismus passt zur Abzockermentalität des Politikbetriebes wie die Faust aufs Auge - Sie tragen zur Politikverdrossenheit genauso mit bei. |
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#1278 (permalink) | |
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Die Last des großen Namens (Seite 38)
1998 war das 100. Geburtsjahr und nicht Todesjahr... |
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#1279 (permalink) | |
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Immer wieder massive Übertreibungen
Immer wieder stoße ich in letzter Zeit in der AZ auf massive Übertreibungen, sehr beliebt scheint das Wort "rasen" in der Redaktion zu sein, so wie in diesem Artikel. Muss das denn sein? Die Qualität der Artikel wird durch solche Worte nicht besser... |
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#1280 (permalink) | |
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Sie haben schon recht.... manche Artikel sind so verfasst, dass man nicht annehmen kann, dass sie irgend jemand "redaktionell" überarbeitet oder gar geschrieben hat.... ist aber auch irgendwie nicht "lebensnotwendig"... ..aber in dem von Ihnen eingestellten Link verstehe ich Ihre "Beschwerde" nicht ganz... Habe den Text gelesen und bin auf "2 x rasen" gekommen... Ist jetzt nicht besonders viel, wie ich finde.... zumal der Pkw auf dem Foto so aussieht, als habe man eine Alufolie in der Hand "zerknittert".... demnach ist der Fahrer mit seinem Auto sicherlich nicht "spazieren gegangen"... Nix für ungut... ;-)
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#1281 (permalink) | |
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Dieser Bereich des Autos ist dafür ausgelegt, ja sogar extra dafür gemacht, nach einem Unfall so auszusehen um die Wucht des Aufpralls von der Fahrgastzelle zu nehmen. "Nur" zwei mal rasen mag Ihnen wenig vorkommen hier, trotzdem empfinde ich es als unpassend und auch falsch in dem Zusammenhang hier. Mir stößt insbesondere die Verwendung solcher Begriffe in Überschriften (hier nicht) oder Teasern von Artikeln auf. Das erste wäre hier leicht durch "frontal zusammen gestoßen" und das zweite wäre durch "fuhr" zu ersetzen. Und schon erscheint das Ganze nicht mehr so reißerisch, bei aller Tragik durch den Tod des einen Fahrers. |
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#1282 (permalink) | |
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"Die Gier wohnt wohl in allen Menschen"
Augsburger Allgemeine vom 21. April 2012 Von Peter Richter (...) Den geworbenen Anlegern, die insgesamt rund 400.000 Euro überwiesen hatten, waren fantastische Renditen von 0,2 bis 1,2 Prozent in Aussicht gestellt worden - täglich. Ein wahnwitziges Angebot, "völlig irreal", fand ein Ermittler vor Gericht. Hätte es doch bedeutet, dass aus 1.000 Euro in zweieinhalb Jahren eine Million werden. |
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#1283 (permalink) | |
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Wahnwitzig erscheint mir in erster Linie die Rechenkunst des Redakteurs: 1000% in zweieinhalb bedeuten nicht, dass sich der Anlage vertausendfacht. |
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#1284 (permalink) | |
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Der Redakteur, bzw. der Ermittler haben wahrscheinlich irgend einen Durchschnittswert (%) angenommen. € 1000.-- bei täglich 0,2 % ergibt nach 900 Tagen knapp € 1.200.--. € 1000.-- bei täglich 1,2 % ergibt nach 900 Tagen ca. € 45.000.000.-- Netter Zinseszinseffekt, gelle? Vielleicht bekommen Sie mit diesem Beispiel einen kleinen Einblick in die Geschäfte der Banken. |
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#1285 (permalink) | |
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Die Zinsen sind in diesem Fall sicher ohne Zinseszinsen zu rechnen. Bei 1,2 % würde sich der eingesetzte Betrag demnach etwa verzehnfachen, d.h ein Einsatz von 1.000 Euro ergibt einen Gewinn von 10.000 Euro. Der Redakteur dachte offensichtlich, dass eine Rendite von 1000% eine Vertausendfachung des Einsatzes bedeutet. |
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#1286 (permalink) | |
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Und wo ist das nachzulesen? Kein Anleger rechnet ohne eine Verzinsung des Zinses, ausser bei täglicher Auszahlung. Wäre nett, wenn Sie den Artikel verlinken. |
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#1287 (permalink) | |
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Es geht aus dem geschilderten Sachverhalt nicht hervor. Deswegen macht's auch keinen Sinn darüber zu streiten. Mir ist im Artikel nur die abstruse Rechenweise aufgefallen. Meine Erfahrung ist: Egal welche Zeitung, Zahlen in Zeitungsartikeln sind fast immer falsch. Die Ausnahme bilden die Wirtschafts- und Sportredaktionenen, da sitzen offensichtlich welche, die mit Zahlen umgehen können. |
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#1288 (permalink) | |
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Da haben Sie wohl recht, streiten bringt nicht, ohne den Sachverhalt zu kennen. Ihren zweiten Satz möchte ich, für mich, anders formulieren: Egal welche Zeitung, Zahlen in Zeitungsartikel n sind fast immer falsch. Gerade wenn es sich um (Auslands-) politische Artikel handelt. Ausnahmen bilden die Sportredaktionen, die können nicht anders. Das hat aber nichts mit dem Umgehenkönnen mit Zahlen zu tun, die muss man nur abschreiben. Bei Wirtschaftsredaktionen wäre ich sehr vorsichtig. |
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#1289 (permalink) | |
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"Schützenhilfe aus dem Breisgau"
heißt ein (online nicht verfügbar im Augenblick) Artikel in Sport regional. In der Unterüberschrift heißt es: "Wenn die geretteten Freiburger zu Hause den 1. FC Köln schlagen hat der FC Augsburg den Relegationsplatz sicher" Das ist in mehrfacher Hinsicht falsch, lieber Herr Büchner, der Sie diesen Artikel verfasst haben. Den Relegationsplatz hat der FCA seit dem letzten Wochenende so gut wie sicher, denn die Hertha als 17. liegt 6 Punkte und 10 Tore zurück. Kann uns also realistischerweise nicht mehr überholen. Wenn die Freiburger am Samstag gewinnen, dann sind wir definitiv nicht abgestiegen - können auch nicht mehr auf den Relegationsplatz abrutschen, denn wir haben 4 Punkte Vorsprung vor den Kölnern. Deshalb würde auch ein Unentschieden beim SC den Kölnern nix helfen, selbst wenn wir in Gladbach leer ausgingen. Denn dann wären es noch 3 Punkte Vorsprung und ebenfalls rund 10 Tore Vorsprung, die wir auf unserer Haben seite hätten. Nur wenn der 1. FC Köln, woran wir nicht mal denken wollen, siegen würde bei einer gleichzeitigen Niederlage unserer Mannschaft, dann würde am letzten Spieltag um den Relegationsplatz gefightet. Dann käme es dazu, dass dem FC Bayern, der sein letztes Ligaspiel in Köln bestreitet eine nicht ganz unmaßgebliche Rolle zugesprochen würde, wobei man berücksichtigen sollte, dass man es ja in eigener Hand hat. Wir besinnen uns deshalb schon am Samstag auf unsere eigene Stärke und holen mindestens einen Punkt aus dem Borussia Park. Dann reichte selbst bei widrigsten Umständen zuhause ein Unentschieden gegen den HSV. Das haben wir schon in Hamburg geschafft. Fazit: Wir nehmen Schützenhilfe gerne an, wir werden uns aber nicht auf sie verlassen.
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Zuletzt geändert von montebaldo, am 26.04.2012 um 07:52 Uhr
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#1290 (permalink) | |
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Ich habe den Artikel in der Zeitung nicht gelesen und weiß also nicht, was darin steht. Sie kaprizieren sich allerdings sowieso nur auf die Überschrift und/oder den Untertitel. Tja, was soll man dazu sagen? Die Überschrift / der Untertitel hat jedenfalls keinen Fehler. Grandios finde ich allerdings, dass sie für jede Ihrer Widerlegungen ein hätte, wäre, würde brauchen...... |
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