Mittwoch, 19. Juni 2013

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Bierpreise Oktoberfest - Kongreßhalle Augsburg
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09.05.2012 11:21 Uhr
Hafax
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Bierpreise Oktoberfest - Kongreßhalle Augsburg

Wie rührend, dass jährlich über die steigenden Bierpreise auf dem Oktoberfest geschrieben wird. Letztes Jahr lag der Preis für 1 Liter bei € 9,20 und soll auf  € 10,00 steigen.

Beim 1. Augsburger Firmenlauf kostete der Liter Bier bereits € 10,00 an den Ständen von Feinkost Kahn.

0,4 ltr =  € 4,00 . verkauft in billigen Plastikbechern mit 1 € Pfand. Ok, man muss ja kein Bier trinken - Wasser tut es auch kostet  nur € 7,00/Liter.

Vielleicht gibt es hierzu mal eine Veröffentlichung - traut Ihr Euch? 

"Wenn du redest, muss deine Rede besser sein, als Schweigen gewesen wäre". (Arabisches Sprichwort)  
Zuletzt geändert von Hafax, am 09.05.2012 um 11:34 Uhr
09.05.2012 22:47 Uhr
Maxi
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Beiträge: 4092

 

Zitat von Hafax
Bierpreise Oktoberfest - Kongreßhalle Augsburg

Wie rührend, dass jährlich über die steigenden Bierpreise auf dem Oktoberfest geschrieben wird. Letztes Jahr lag der Preis für 1 Liter bei € 9,20 und soll auf  € 10,00 steigen.

Beim 1. Augsburger Firmenlauf kostete der Liter Bier bereits € 10,00 an den Ständen von Feinkost Kahn.

0,4 ltr =  € 4,00 . verkauft in billigen Plastikbechern mit 1 € Pfand. Ok, man muss ja kein Bier trinken - Wasser tut es auch kostet  nur € 7,00/Liter.

Vielleicht gibt es hierzu mal eine Veröffentlichung - traut Ihr Euch? 

"Wenn du redest, muss deine Rede besser sein, als Schweigen gewesen wäre". (Arabisches Sprichwort)  

Na die neue Küche in der Kongresshalle war bestimmt nicht billig, das muss schnell wieder erwirtschaftet werden. Zwinkernd

________
 

10.05.2012 12:31 Uhr
Bulletin
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Beiträge: 1066

 

Zitat von Maxi

 

Na die neue Küche in der Kongresshalle war bestimmt nicht billig, das muss schnell wieder erwirtschaftet werden. Zwinkernd

 das stand doch hier, was das gekostet hat---  komm mir vor wie bei Aldi , dort gibt es auch Schampus und das Interieur stimmt,  na denn, wie verstehn uns Lachenddie Bastmatten, die kosten 10,-- EUR aufwärts , da kenn I mi aus, die gibt´s  bei Obi und die pack ich immer im Winter um meine Rosen und so, im Frühjahr dann ab damit innen Keller, als Abschirmhilfe find ich die total billig und mehr als peinlich, geht gar nicht 

12.05.2012 23:53 Uhr
APDON
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Beiträge: 293
Bierpreis Oktoberfest

Betrachtet man kaufmännisch den Bierpreis, so ist er korrekt.
Zwischen 2,8 bis 3,5 € kostet die Halbe Bier in einer normalen Gaststätte.
Das sind mal rund  7 € für eine Maß Bier ohne Musikkappelle, harten Bierbänken  und Bierzeltgestank. 
Dieser zusätzliche Service muß eben auch bezahlt werden!
Deshalb trinke ich  mein Bier zu Hause, 20-Flaschen  für ca 20€!

13.05.2012 00:20 Uhr
I.B.O
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Beiträge: 8812

 

Zitat von APDON
Bierpreis Oktoberfest

Betrachtet man kaufmännisch den Bierpreis, so ist er korrekt.
Zwischen 2,8 bis 3,5 € kostet die Halbe Bier in einer normalen Gaststätte.
Das sind mal rund  7 € für eine Maß Bier ohne Musikkappelle, harten Bierbänken  und Bierzeltgestank. 
Dieser zusätzliche Service muß eben auch bezahlt werden!
Deshalb trinke ich  mein Bier zu Hause, 20-Flaschen  für ca 20€!

Das Bier ist nach meinem Gefühl doch doppelt so teuer geworden nach der Euroumstellung.....oder täusche ich mich da?

Jedenfalls ziehe ich es auch vor für 20 Euronen eine Kiste zu kaufen, als für 10 Euronen nur 2 Flaschen. Das Gedudel brauche ich sowieso nicht. 

13.05.2012 02:26 Uhr
grufti
Erfahrenes Mitglied


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Beiträge: 507

In der Olympiahalle vor drei Wochen glaub auch 4,00 für 0,4 Liter bezahlt, mangels Alternativen. Die alkoholfreien Getränke sind auch nicht günstiger.

17.05.2012 21:25 Uhr
Gast_1444600011
gelöscht
Beiträge: 2768
Dorfen - 1910

Ja, ja - der bairische Bierkriag anno 1910.

Herrlich beschriem von Ludwig Thoma in den Filser-Briefen.

Bloss, damals war der Bierpreis ein politischer - das Reich war dank Kriege und Aufrüstung mit mehreren Milliarden verschuldet, Heute ist es nur eine Randnotiz; deshalb wird auch hoffentlich keine Brauerei oder ein Feinkostler  niedergebrannt!

Zwinkernd

18.05.2012 07:15 Uhr
heletz
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Beiträge: 13628

 

Zitat von wolf13
... 1910....das Reich war dank Kriege und Aufrüstung mit mehreren Milliarden verschuldet, ...

Echt jetzt? Verwirrt

Dann wüßt' ich doch gerne mal, welcher Krieg das gewesen sein soll.

Außer der Verwicklung in den Boxer-Aufstand und die Aktion gegen die Herero fällt mir da jetzt nix ein.

Und beide waren finanziell nicht sonderlich kostspielig.

 

 

 

________

18.05.2012 08:44 Uhr
Gast_1444600011
gelöscht
Beiträge: 2768

 

Zitat von heletz
 

Echt jetzt? Verwirrt

Dann wüßt' ich doch gerne mal, welcher Krieg das gewesen sein soll.

Außer der Verwicklung in den Boxer-Aufstand und die Aktion gegen die Herero fällt mir da jetzt nix ein.

Und beide waren finanziell nicht sonderlich kostspielig.

"Kriege und Aufrüstung"

Wer lesen und dasselbe verarbeiten kann, ist klar im Vorteil! Zwinkernd

Kriege 1866 und 1870/71 zum Einen, die gigantische Aufrüstung insbes. im Bereich der Marine das Andere. Das Reich war dadurch mit über 4 Milliarden RM verschuldet, so mussten neue Steuern her. Im Königreich Bayern wurde die Malzaufschlagssteuer erhoben, die sich mit 2 Pfennigen auf die Mass Bier durchschlug.

Hoffe, ich konnte Ihnen in Kurzform den Zusammenhang nachvollziehbar darstellen!

18.05.2012 09:01 Uhr
heletz
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Registriert seit: 11/20/07
Beiträge: 13628

 

Zitat von wolf13
 

 

...

Hoffe, ich konnte Ihnen in Kurzform den Zusammenhang nachvollziehbar darstellen!

Nö.

Vom 70er Krieg war nämlich das französische Gold (5 Milliarden Franc in Gold) zum Teil immer noch im Juliusturm (sogar nach dem 1.Wk fand sich da noch ein ganzer Haufen) und der Malzaufschlag ging ausschließlich an Bayern, nicht an das Reich.

Erst die Erzbergerschen Finanzreformen in der Weimarer Zeit brachten die Ländersteuern (wie die bayerische Biersteuer) in die Verfügbarkeit des Reichs.

Die große Verschuldung setzte erst (zunächst öffentlich unbemerkt) mit dem 1.Wk ein (blöd, wenn man die Bezahlung auf die Verlierer abwälzen will, die dann gar nicht verlieren) bzw. danach (allerdings hätte die 4.Kriegsanleihe schon nicht mehr gezeichnet werden dürfen).

Das Problem von 1910 bestand eher darin, daß der Staat seit Jahrhunderten die Preise für Grundnahrungsmittel festsetzte (das Dritte Reich und die DDR setzten das dann fort) und somit der Bevölkerung Preisstabilität vorgaukelte.

Und eine Erhöhung um 1 Pf war damals was anderes als heute um 1 ct.

________

20.05.2012 09:06 Uhr
LordWestminster
Sehr aktives Mitglied


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Registriert seit: 12/4/07
Beiträge: 138

Es stimmt wirklich und es ist eigentlich egal , wohin man geht ,ob man nun auf die Wies´n in München oder in die Kongresshalle in Augsburg , abgezockt wird man überall und es ist am besten , wen man zu Hause bleibt und sich gemütlich in seinen Garten oder Haus/ Wohnung macht.

________
George

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