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#1 (permalink) | |
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Bierpreise Oktoberfest - Kongreßhalle Augsburg
Wie rührend, dass jährlich über die steigenden Bierpreise auf dem Oktoberfest geschrieben wird. Letztes Jahr lag der Preis für 1 Liter bei € 9,20 und soll auf € 10,00 steigen. Beim 1. Augsburger Firmenlauf kostete der Liter Bier bereits € 10,00 an den Ständen von Feinkost Kahn. 0,4 ltr = € 4,00 . verkauft in billigen Plastikbechern mit 1 € Pfand. Ok, man muss ja kein Bier trinken - Wasser tut es auch kostet nur € 7,00/Liter. Vielleicht gibt es hierzu mal eine Veröffentlichung - traut Ihr Euch? "Wenn du redest, muss deine Rede besser sein, als Schweigen gewesen wäre". (Arabisches Sprichwort) |
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Zuletzt geändert von Hafax, am 09.05.2012 um 11:34 Uhr
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#2 (permalink) | |
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Na die neue Küche in der Kongresshalle war bestimmt nicht billig, das muss schnell wieder erwirtschaftet werden. |
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#3 (permalink) | |
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das stand doch hier, was das gekostet hat--- komm mir vor wie bei Aldi , dort gibt es auch Schampus und das Interieur stimmt, na denn, wie verstehn uns |
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#4 (permalink) | |
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Bierpreis Oktoberfest
Betrachtet man kaufmännisch den Bierpreis, so ist er korrekt. |
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#5 (permalink) | |
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Das Bier ist nach meinem Gefühl doch doppelt so teuer geworden nach der Euroumstellung.....oder täusche ich mich da? Jedenfalls ziehe ich es auch vor für 20 Euronen eine Kiste zu kaufen, als für 10 Euronen nur 2 Flaschen. Das Gedudel brauche ich sowieso nicht. |
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#6 (permalink) | |
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In der Olympiahalle vor drei Wochen glaub auch 4,00 für 0,4 Liter bezahlt, mangels Alternativen. Die alkoholfreien Getränke sind auch nicht günstiger. |
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#7 (permalink) | |
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Dorfen - 1910
Ja, ja - der bairische Bierkriag anno 1910. Herrlich beschriem von Ludwig Thoma in den Filser-Briefen. Bloss, damals war der Bierpreis ein politischer - das Reich war dank Kriege und Aufrüstung mit mehreren Milliarden verschuldet, Heute ist es nur eine Randnotiz; deshalb wird auch hoffentlich keine Brauerei oder ein Feinkostler niedergebrannt! |
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#8 (permalink) | |
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Echt jetzt? Dann wüßt' ich doch gerne mal, welcher Krieg das gewesen sein soll. Außer der Verwicklung in den Boxer-Aufstand und die Aktion gegen die Herero fällt mir da jetzt nix ein. Und beide waren finanziell nicht sonderlich kostspielig.
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#9 (permalink) | |
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"Kriege und Aufrüstung" Wer lesen und dasselbe verarbeiten kann, ist klar im Vorteil! Kriege 1866 und 1870/71 zum Einen, die gigantische Aufrüstung insbes. im Bereich der Marine das Andere. Das Reich war dadurch mit über 4 Milliarden RM verschuldet, so mussten neue Steuern her. Im Königreich Bayern wurde die Malzaufschlagssteuer erhoben, die sich mit 2 Pfennigen auf die Mass Bier durchschlug. Hoffe, ich konnte Ihnen in Kurzform den Zusammenhang nachvollziehbar darstellen! |
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#10 (permalink) | |
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Nö. Vom 70er Krieg war nämlich das französische Gold (5 Milliarden Franc in Gold) zum Teil immer noch im Juliusturm (sogar nach dem 1.Wk fand sich da noch ein ganzer Haufen) und der Malzaufschlag ging ausschließlich an Bayern, nicht an das Reich. Erst die Erzbergerschen Finanzreformen in der Weimarer Zeit brachten die Ländersteuern (wie die bayerische Biersteuer) in die Verfügbarkeit des Reichs. Die große Verschuldung setzte erst (zunächst öffentlich unbemerkt) mit dem 1.Wk ein (blöd, wenn man die Bezahlung auf die Verlierer abwälzen will, die dann gar nicht verlieren) bzw. danach (allerdings hätte die 4.Kriegsanleihe schon nicht mehr gezeichnet werden dürfen). Das Problem von 1910 bestand eher darin, daß der Staat seit Jahrhunderten die Preise für Grundnahrungsmittel festsetzte (das Dritte Reich und die DDR setzten das dann fort) und somit der Bevölkerung Preisstabilität vorgaukelte. Und eine Erhöhung um 1 Pf war damals was anderes als heute um 1 ct. |
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#11 (permalink) | |
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Es stimmt wirklich und es ist eigentlich egal , wohin man geht ,ob man nun auf die Wies´n in München oder in die Kongresshalle in Augsburg , abgezockt wird man überall und es ist am besten , wen man zu Hause bleibt und sich gemütlich in seinen Garten oder Haus/ Wohnung macht. |
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