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#1 (permalink) | |
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Die Altstars des deutschen Fernsehens: Sie sind nicht nur Opfer der Quote
Der Zustand des gesamten deutschen Fernsehens ist wie seine Altstars schwerfällig geworden. Weil die Verantwortlichen mut- und fantasielos sind. |
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Zuletzt geändert von Anonyme, am 05.04.2012 um 15:57 Uhr
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#2 (permalink) | |
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Eventuell liegt es auch daran, dass man sich nach so vielen Jahren an den „Lichtgestalten“ einfach sattgesehen hat. |
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#3 (permalink) | |
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Für die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten scheint ja Qualität überhaupt kein Kriterium mehr zu sein. In dem, was die "Unterhaltung" nennen, wird entweder der Silbersee betäubt oder es werden Verhaltensweisen kultiviert, die niemand in seiner Nähe ernsthaft würde ertragen wollen. Die Anzahl von Regierungssprechern scheint sprunghaft zugenommen zu haben, ja beinah kommt einem jedes "Interview" eher wie ein Bewerbungsgespräch zum nächsten Sprecher von irgendwas oder irgendwem vor. |
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#4 (permalink) | |
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Warum DAS denn? Wenn ich mal was sehe, dann von den öffentlich-rechtlichen. Das Zeug, was in den privaten zu sehen ist, kann man ja nur in den seltensten Fällen mit dem Prädikat "gute Qualität" bedenken. |
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#5 (permalink) | |
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Äußerst erfahrenes Mitglied
Registriert seit: 4/13/09 Beiträge: 10276 |
Das öffentlich-rechtliche Fernsehen hat, was Qualität betrifft, nachgelassen. Da wurde früher deutlich mehr Qualität abgeliefert. Kostendruck und die Konkurrenzsituation mit den privaten Anbietern wirkt sich hier nicht leistungsfördernd aus. Das private Fernsehen wird seiner Sache gerecht, es unterhält auf verschiedene Art und Weise und verdient offenbar gutes Geld damit. |
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#6 (permalink) | |
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Das Niveau der Privaten verdanken wir doch wohl den Eignern und Initiatoren, also mehrheitlich Leuten aus dem Bereich der Union, wenn ich nicht irre. Die alle Kontrolle durch Besetzung der Floskeln "Freiheit" und "Wettbewerb" behindert. Für den Schutz der Jugend vor Werbeterror und Zickenkultur scheint hierzulande nur die freiwillige Selbstbeschränkung zu sorgen. Und die Durchsetzung von mehr als Freiwilligkeit bei Beschränkungen oder Quoten ist die Stärke der Politik ja nachweislich nicht. Das unterirdische Niveau (roterosen, wettendas usw.) der ÖR mit dem der Privaten entschuldigen zu wollen, ist insofern nicht statthaft, weil das ÖR ja einen Auftrag zu erfüllen hat. Und Verblödung sollte es doch nicht sein, oder? Letztlich geht es mir aber eher auf die Nerven, wenn "unabhängige" Journalisten ihre Fragen an Regierende vorher absegnen lassen, etwaige Nachfragen aufgrund von Widersprüchen unterlassen und als Souffleure dienen. Und das läßt sich jeden Tag beobachten. Die Herrschaften der Politikwirtschaft benutzen doch schon viel lieber die Foren der geleiteten Presse, also Springer und Burda. Nicht, weil sie im ÖR etwa kritisch dargestellt würden, sondern weil die beiden alten Damen bestimmen, wer mit wem spricht. Und keine heißt Merkel. |
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