Mittwoch, 22. Mai 2013

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Jeder zehnte Pflegepatient wird von Angehörigen fixiert
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13.05.2012 19:40 Uhr
Gast_499319595
gelöscht
Beiträge: 366

 

Zitat von Mariat
Meine Hochachtung!

 

 @gabidor, ich pflege auch eine Familienangehörige, allerdings erst knapp 2 Jahre. Das Pflegegeld dafür, ist wirklich niedrig. Aber in ein Heim geben, wäre der letzte Ausweg.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man manchmal an die Grenzen kommt. Dann hilft nur noch "hinaus in die Natur" und etwas laufen. Dies kann ich tun, wenn sie den Mittagsschlaf hält.

LG Mariat

 Sie schreiben erst knapp 2 Jahre. Wenn man die vielen Stunden dieser 2 Jahre ansieht, an denen sie auf ihren Freiraum verzichten, dann sind 2 Jahre auch schon sehr lange. Aber die Zeit zerrinnt wie im Flug. Ich habe anfangs nie gedacht, dass ich das überhaupt ein paar Monate schaffe. Das stimmt die Natur hilft immer. Ich laufe auch ein paarmal die Woche abends mit meinem Mann, das befreit so richtig. Aber dann gibt es aber auch wieder Tage, da hilft nichts. Da bin ich einfach nur noch am Weinen, weil ich es einfach nicht mehr mit ansehen kann, dass ich mit meiner Mutter nicht mehr so reden kann wie früher. Es tut richtig gut, mit jemandem zu schreiben, der weiß um was es geht.  DAnke. In unserem Nachbardorf betreut eine Frau ihren Mann (Wachkoma) seit 14 Jahren. Ich bewundere diese Frau sehr und ziehe meine Kraft, aus dem was diese Frau schon geleistet hat und was ein Mensch seelisch und körpferlich leisten kann. Das ist schon sehr viel.

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13.05.2012 20:04 Uhr
Georg2007
Mitglied


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Beiträge: 7

 

Mißbrauch von Psychopharmaka wird glaube ich mehr in Heimen  vorkommen.

http://www.focus.de/politik/deutschland/gesundheitspolitik/demenzkranke-ruhig-gestellt-statt-behandelt-massenhafter-einsatz-von-psychopharmaka_aid_727736.html

 

Vorschlag: Baldrian hat beruhigende und schlaffördernde Wirkung ohne Nebenwirkungen.

http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/naturheilkunde-bei-demenz-90081.php

13.05.2012 20:37 Uhr
Gast_499319595
gelöscht
Beiträge: 366

 

Zitat von Georg2007

 

Vorschlag: Baldrian hat beruhigende und schlaffördernde Wirkung ohne Nebenwirkungen.

 Ja, wenn das helfen würde, müßte das öffentlich bekanntgegeben werden, damit die Angehörigen Baldrian ausprobieren könnten. Ich persönlich bezweifle das jedoch, da sich der Körper jedes Menschen irgendwann an ein Medikament gewöhnt hat und dann keine Wirkung mehr zeigt. Ich gebe meiner Mutter auch manchmal Baldrian, wenn sie nachts nicht einschlafen kann, aber erst seit kurzem. Wielange das hilft, habe ich keine Ahnung. Aber man kann Demenzkranken, die ständig in Bewegung sind, ja nicht den ganzen Tag Baldrian verabreichen.

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13.05.2012 21:59 Uhr
Alois
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Beiträge: 5151

 

Zitat von gabidor
Aber man kann Demenzkranken, die ständig in Bewegung sind, ja nicht den ganzen Tag Baldrian verabreichen.

Vielleicht Cannabinol? Nur ein spontaner Gedanke, der auch daneben sein könnte.

13.05.2012 22:57 Uhr
geldim
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Beiträge: 936

 

Zitat von gabidor
 

 

 Ja, wenn das helfen würde, müßte das öffentlich bekanntgegeben werden, damit die Angehörigen Baldrian ausprobieren könnten. Ich persönlich bezweifle das jedoch, da sich der Körper jedes Menschen irgendwann an ein Medikament gewöhnt hat und dann keine Wirkung mehr zeigt. Ich gebe meiner Mutter auch manchmal Baldrian, wenn sie nachts nicht einschlafen kann, aber erst seit kurzem. Wielange das hilft, habe ich keine Ahnung. Aber man kann Demenzkranken, die ständig in Bewegung sind, ja nicht den ganzen Tag Baldrian verabreichen.

Pflanzliche Mittel, in ihrem Fall der Baldrian, können ohne Bedenken auch über einen längeren Zeitraum eingenommen werden.

Ich wünsche ihnen weiterhin die notwendige Kraft zur Pflege.
LG
Maria
14.05.2012 07:21 Uhr
Gast_499319595
gelöscht
Beiträge: 366

 

Zitat von geldim

 

Pflanzliche Mittel, in ihrem Fall der Baldrian, können ohne Bedenken auch über einen längeren Zeitraum eingenommen werden.

Ich wünsche ihnen weiterhin die notwendige Kraft zur Pflege.
LG
Maria

 Vielen Dank, solche Wünsche kann ich gut brauchen. Wünch Ihnen auch alles Gute.

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14.05.2012 07:25 Uhr
Gast_499319595
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Beiträge: 366

 

Zitat von Alois

 

Vielleicht Cannabinol? Nur ein spontaner Gedanke, der auch daneben sein könnte.

 Wohl ein kleines Witzchen am Rande, mit dem leider den Angehörigen von Demenzkranken  nicht geholfen ist.

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15.05.2012 02:54 Uhr
Alois
Äußerst erfahrenes Mitglied


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Beiträge: 5151

 

Zitat von gabidor

Zitat von  Alois


Zitat von  gabidor
Aber man kann Demenzkranken, die ständig in Bewegung sind, ja nicht den ganzen Tag Baldrian verabreichen.

Vielleicht Cannabinol? Nur ein spontaner Gedanke, der auch daneben sein könnte.

 Wohl ein kleines Witzchen am Rande, mit dem leider den Angehörigen von Demenzkranken  nicht geholfen ist.

Keineswegs! War eine ernstgemeinte Frage und bezog sich auf die Unruhe von Demenzkranken. Wurde es überhaupt schon mal ausprobiert?

15.05.2012 09:40 Uhr
Philogenes
Sehr erfahrenes Mitglied


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Beiträge: 2834

 

Zitat von Alois
 

 

Keineswegs! War eine ernstgemeinte Frage und bezog sich auf die Unruhe von Demenzkranken. Wurde es überhaupt schon mal ausprobiert?

Ich weiß von "biologischen" erfolgreichen Versuchen nicht "synthetischen" nur so lange das BtmG so ist wie es ist wird das keiner zugeben.
Übrigens recht erfolreich auch bei anderen medizinischen Problemen.

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Text  100% chlorfrei gebleicht, durch glückliche Elektronen erzeugt. Keine Lagerelektronenhaltung, kein Arbeitszwang. 

15.05.2012 13:08 Uhr
Alois
Äußerst erfahrenes Mitglied


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Beiträge: 5151

 

Zitat von Philogenes
Ich weiß von "biologischen" erfolgreichen Versuchen nicht "synthetischen" nur so lange das BtmG so ist wie es ist wird das keiner zugeben. 

Übrigens recht erfolreich auch bei anderen medizinischen Problemen.

Hab ich auch gehört. Spastiker sollen z.B. davon profitieren. 

Die wohldosierte Einnahme soll im Normalfall zu  körperlicher Entspannung und Ausgeglichenheit führen. Wär bei Demenzkranken zumindest mal ein Versuch wert.

Schlagworte

Häusliche Pflege | Pflege


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