Sonntag, 26. Mai 2013

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Ökonomen fordern Praxisgebühr pro Arztbesuch
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13.04.2012 06:51 Uhr
Redaktion
Ehrenmitglied


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Beiträge: 63373
Ökonomen fordern Praxisgebühr pro Arztbesuch
Die umstrittene Praxisgebühr sollte aus Sicht von Gesundheitsökonomen auf alle Arztbesuche ausgeweitet werden. Dafür würden dann jedes Mal fünf Euro fällig.
Ökonomen fordern Praxisgebühr pro Arztbesuch

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www.augsburger-allgemeine.de - Alles was uns bewegt

13.04.2012 06:51 Uhr
Perseus
Erfahrenes Mitglied


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Beiträge: 740
Na klar doch!

Am besten, die Schwerkranken hängen sich gleich auf. So verursachen sie wenigstens keine Kosten mehr!

Die allermeisten gehen ja wohl nicht aus Spaß zum Arzt, oder?

Wer so was vorschlägt, war anscheinend noch nie ernsthaft krank. Soll derjenige dankbar dafür sein- und den Mund halten!

13.04.2012 07:01 Uhr
heletz
Äußerst erfahrenes Mitglied


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Beiträge: 13419

Da jedoch die Deutschen mit durchschnittlich 17 Arztbesuchen im Jahr weltweit eine Spitzenposition einnehmen, scheint es aus Sicht der Gesundheitsökonomen angebracht, die Patienten durch eine Zuzahlung an den dabei entstehenden Kosten zu beteiligen.

Aha.

Wer stärker als andere auf seine Grsundheit achtet um die Arbeitsleistung nicht zu gefährden, muß dringend bestraft werden.

Sehr interessant.

________

13.04.2012 07:03 Uhr
jedermann
Sehr aktives Mitglied


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Beiträge: 110

...und was machen chronisch Kranke oder Menschen mit Krankheiten die einen regelmäßigen Arztbesuch erforderlich machen ?

13.04.2012 08:02 Uhr
_solon_
Äußerst erfahrenes Mitglied


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Beiträge: 16348

 

Zitat von jedermann
 

...und was machen chronisch Kranke oder Menschen mit Krankheiten die einen regelmäßigen Arztbesuch erforderlich machen ?

Kein Gesetz ohne ergänzende Ausnahmen.

Schauen Sie die deutsche Steuergesetzgebung an.

________
Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

13.04.2012 08:27 Uhr
Till
Ständiges Mitglied


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Beiträge: 270
Vollkommen richtig...

... vielleicht reduzieren sich dann die Besuche der Scheinkranken beim Arzt. 

Es kann ja nicht sein, dass gerade die Deutschen dioe "krankesten" in ganz Europa, ja der Welt sind. Hier wird das Wartezimmer wohl mehr als Markltplatz der "neuesten Tratschereien" missbraucht !

13.04.2012 08:35 Uhr
heletz
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Beiträge: 13419

 

Zitat von Till
...

Es kann ja nicht sein, dass gerade die Deutschen dioe "krankesten" in ganz Europa, ja der Welt sind. ...

Eben.

Vielleicht sind sie einfach nur die gesundheitsbewußtesten?

Pauschal alle als Scheinkranke zu bezeichnen ohne auch nur den geringsten Beweis dafür antreten zu können ist ja wohl ziemlich ... daneben.

 

 

________

13.04.2012 08:56 Uhr
volksdemokrat
Sehr erfahrenes Mitglied


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Beiträge: 4171

 

Zitat von Till
Vollkommen richtig...

... vielleicht reduzieren sich dann die Besuche der Scheinkranken beim Arzt. 

Es kann ja nicht sein, dass gerade die Deutschen dioe "krankesten" in ganz Europa, ja der Welt sind. Hier wird das Wartezimmer wohl mehr als Markltplatz der "neuesten Tratschereien" missbraucht !

 Krank, Scheinkrank, welch' Frage. Welche Personen finden wir denn in den Wartezimmern?

1. Die wirklichen Krankheitsfälle. Diese wird die Praxisgebühr nicht abhalten zum Doktor zu gehen, da notwendig.

2. Die "Blaumacher". Auch die wird die Gebühr nicht abhalten, da € 5.-- gegenüber ein paar Tage frei, doch ein gutes "Geschäft" ist. Unschuldig 

3. Die "Scheinkranken". Auch die nicht, da die wirklich krank sind. Sie haben sich nur die falsche (Selbst-) Diagnose gestellt.

4. Die "Tratschtanten und -onkel". Hier könnte es allerdings sein, dass die Praxisgebühr wirkt, bekommt man doch für € 5.-- zwei, drei Tässchen Kaffee in 'nem netten Cafe. Ja!

 

Also, wem nützt der Schmarrn denn wirklich?

________
„Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“ - Voltaire

13.04.2012 09:00 Uhr
heletz
Äußerst erfahrenes Mitglied


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Beiträge: 13419

 

Zitat von volksdemokrat
 

 

...

 

Also, wem nützt der Schmarrn denn wirklich?

Nur den Schein-Ökonomen.

Die sind wieder mal in der Öffentlichkeit.

________

13.04.2012 09:34 Uhr
Mars
Sehr erfahrenes Mitglied


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Registriert seit: 2/28/09
Beiträge: 1589

Zu viele unserer sogenannten Ökonomen stellen sich selber ein geistiges Armutszeugnis aus, wenn sie ständig fortfahren in ausgetretenen Pfaden zu latschen, vor allem dann, wenn diese Pfade zu keine sinnvollen Lösung führen.

"Gesundheits"kosten entstehen in jedem Falle, es ist immer nur eine Frage, wer sie tragen soll oder muß.
Bürger als Patienten sind ein beliebter Träger von Kosten, weil sie quasi wehrlos sind aufgrund der EXTREM unkoordinierten Interessens"vertretung".

Die Radfahrermentalität (diejenigen treten, die sich am wenigsten wehren können) ist weit verbreitet.

Ein Volk mit vergleichsweise sehr hoher Produktivität zahlt auch einen hohen Preis für dies Produktivität: mit Verlust von Werten, Identitäten und Gesundheit.

13.04.2012 09:42 Uhr
Lumpazi
Sehr erfahrenes Mitglied


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Registriert seit: 6/26/07
Beiträge: 3775

 

Zitat von _solon_
 

 

Kein Gesetz ohne ergänzende Ausnahmen.

Schauen Sie die deutsche Steuergesetzgebung an.

Sehr richtig. Für die Bedürftigen gibt es ja die Zuzahlungsbefreiung, die auch von der Praxisgebühr befreit.

Lasst es uns doch einfach mal ausprobieren !!

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Da bemühen sich viele Männer ein Leben lang, die Frauen zu verstehen, anstatt sich mit einfachen Dingen wie der Relativitätstheorie zu beschäftigen. Albert Einstein

13.04.2012 09:50 Uhr
heletz
Äußerst erfahrenes Mitglied


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Registriert seit: 11/20/07
Beiträge: 13419

 

Zitat von Lumpazi
 

 

...

Lasst es uns doch einfach mal ausprobieren !!

Nö.

Das gibt wieder einen Riesenpapierkram.

Nicht nur für die Bedürftigen, sondern vor allem für die Krankenkassen.

Die bisherige Zuzahlung hat sich als Flop erwiesen, da braucht es keine Erweiterung.

 

 

 

________

13.04.2012 13:16 Uhr
Gast_1591413367
gelöscht
Beiträge: 226
Nun ja

ich kenne einige (keine Sozialschmarotzer, sondern Menschen, welche ihr Leben lang immer aufrecht gearbeitet haben), welche Arztbesuche schon ausfallen lassen mussten, weil ihnen der Zehner Praxisgebühr nicht übrig geblieben ist. Gerade Geringverdiener, welche hohe Fixkosten haben, aber halt noch zuviel verdienen, um in den Genuß der Zuzahlungsbefreiung zu kommen, sind hier die Benachteiligten.

Ich kann mir kaum vorstellen, daß solche ausgefallenen bzw. bis zum Zahltag verschobenen Arztbesuche unterm Strich Gelder einsparen werden. Im Gegenteil, die Folgekosten durch verschleppte Krankheiten werden sicherlich für die Kassen ein Vielfaches der Einnahmen der Praxisgebühr betragen.

Ich muß auch regelmäßig zum Arzt, nicht, um ein Schwätzchen zu halten oder um blauzumachen, sondern weil ich ein chronisches Leiden habe. Glück hat, wer gesund ist und auf den Kranken herumtrampeln kann! So wie Till eben. Des Weiteren sollten Sie sich mal Gedanken machen, warum die Deutschen die kränkesten Menschen sind. Vermutlich weil es in unserem Land soviele Menschen gibt, die so drauf sind, wie Sie es nach außen hin zeigen. Und weil wir viel zu wenig lachen, aber bei solchen Postings kann es einem auch wirklich vergehen.

Möge es Ihnen also im Halse stecken bleiben;trotzdem hege ich auch für Sie die Hoffnung, daß Sie im richtigen Moment den Zehner bei sich führen, um sich Zugang zur ärztlichen Hilfe erkaufen zu können.

16.04.2012 09:47 Uhr
defabc7
Sehr erfahrenes Mitglied


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Registriert seit: 4/30/08
Beiträge: 1613

 

Zitat von Lumpazi
 

 

Sehr richtig. Für die Bedürftigen gibt es ja die Zuzahlungsbefreiung, die auch von der Praxisgebühr befreit.

Lasst es uns doch einfach mal ausprobieren !!

NEIN! Auf gar keinen Fall!

Seh' ich doch überhaupt nicht ein! Nur weil ein paar Vollpfosten das Ganze zum blaumachen missbrauchen, soll jetzt jeder mehr zahlen?

Vielleicht sollte man mal bei den Ärzten ansetzen und nicht immer bei den Patienten? Es kann doch wohl nicht sein, dass Leute, die gar nix haben, für ne Woche krank geschrieben werden, weil sie dem Arzt was vorheulen! Wenn's den Ärzten wurscht ist, warum soll ich dann dafür blechen?

Ich glaub' es hakt! Als ob wir nicht schon genug Kosten hätten. Praxisgebühr, steigende Krankenkassenbeiträge, immer mehr Zuzahlungen, die Medikamente sind bei uns am teuersten auf der ganzen Welt...

Man bekommt für immer mehr Geld immer weniger Leistung, wird also doppelt verarscht - seit Jahren. Ich lasse mir diesen Quatsch nicht mehr bieten. Schon gar nicht von "Ökonomen" mit zuviel Geld. Das sind nämlich die Unfähigsten von allen. Sieht man ja an der Finanzkrise, wie toll die Herren "Ökonomen" sind! Was glauben die eigentlich, welches Recht sie hätten, die Leute unter Generalverdacht zu stellen? Oder welches Recht sie hätten, erzieherische Maßnahmen zu fordern?

 

Und hört bloß auf mit euren Ausnahmeregelungen. Das wird doch wieder viel zu kompliziert!

________
     

16.04.2012 17:59 Uhr
mark8568
Äußerst erfahrenes Mitglied


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Registriert seit: 7/12/08
Beiträge: 11176

Wenn ich Ihre Meinung so lese, so tendiere ich wieder zur privaten Absicherung bei der KV, so wie ich es seit Anfang meiner Berufstätigkeit bis heute habe. Ich zahle meinen Tarif und muß mich um eine sogenannte Solidargemeinschaft nicht kümmern. Ich denke, das wäre genau das richtige für Sie. Was interessiert irgendeine andere Meinung als die eigene, Hauptsache, die Ellenbogen bleiben dabei gesund. Gelle

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"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.“ Benjamin Franklin Die EU wird überleben, genauso wie die DDR

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