Sonntag, 19. Mai 2013

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Ritalin Fluch oder Segen? Vom Zähmen wilder Burschen
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04.03.2012 13:51 Uhr
Redaktion
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Ritalin Fluch oder Segen? Vom Zähmen wilder Burschen
Um die richtige Behandlung von hyperaktiven Kindern wird gestritten. Ist das ADHS-Medikament Ritalin Fluch oderSegen? Wir sprachen mit Beteiligten. Das Ergebnis ist erstaunlich.
Ritalin Fluch oder Segen? Vom Zähmen wilder Burschen

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04.03.2012 13:51 Uhr
Der Fotoadlige
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Ber Bericht ist ein bischen arg alt. Ritalin darf in Deutschland seit einigen Jahren nicht mehr verschrieben werden. Das Ersatzmedikament ist trotz aller Zusicherung vom Bundesamt werder gleichwertig, noch hat es die gleiche Wirkung.

 

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Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen...

04.03.2012 13:56 Uhr
Ch. aus D.
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Zitat von Der Fotoadlige
 

Ber Bericht ist ein bischen arg alt. Ritalin darf in Deutschland seit einigen Jahren nicht mehr verschrieben werden.

 

Das halte ich für ein Gerücht. Es gibt seit ein paar Jahren neue Kriterien für die Verschreibung (darf nur noch bestimmten Ärzten wie z.B. Kinder- und Jugendpsychiatern verschrieben werden, etc.), aber es ist laut BtmG verschreibungsfähig.

04.03.2012 14:01 Uhr
Der Fotoadlige
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Zitat von Ch. aus D.
 

 

Das halte ich für ein Gerücht. Es gibt seit ein paar Jahren neue Kriterien für die Verschreibung (darf nur noch bestimmten Ärzten wie z.B. Kinder- und Jugendpsychiatern verschrieben werden, etc.), aber es ist laut BtmG verschreibungsfähig.

Sorry, eben nicht. Das Medikament müsste aus der Schweiz eingeführt werden. Darf es aber nicht. Man darf es sich verschreiben lassen, zahlen muss man es selbst. Ist so, weiß ich aus eigener Erfahrung.

 

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04.03.2012 14:05 Uhr
speedtouch59
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Zitat von Ch. aus D.
 

 

Das halte ich für ein Gerücht. Es gibt seit ein paar Jahren neue Kriterien für die Verschreibung (darf nur noch bestimmten Ärzten wie z.B. Kinder- und Jugendpsychiatern verschrieben werden, etc.), aber es ist laut BtmG verschreibungsfähig.

Der Wirkstoff Ritalin darf Kindern und  Jugendlichen bis 18 Jahren verordnet werden, was die Krankenkassen ganz normal übernehmen.. Über 18 Jahre hinaus aber nur auf besonderen Antrag z.B. des Kinder- und Jugendpsychologen, es liegt dann an der Krankenkasse, ob sie die Kosten hierfür übernimmt. Unsere hat im Falle unseres Sohnes dem zugstimmt. Seit September 2011 darf Ritalin übrigens auch Erwachsenen auf Kassenrezept verschrieben werden, die Krankenkassen übernehmen die Kosten. Das Medikament heißt "Medikinet adult".

04.03.2012 14:11 Uhr
Der Fotoadlige
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Zitat von speedtouch59
 

 

Der Wirkstoff Ritalin darf Kindern und  Jugendlichen bis 18 Jahren verordnet werden, was die Krankenkassen ganz normal übernehmen.. Über 18 Jahre hinaus aber nur auf besonderen Antrag z.B. des Kinder- und Jugendpsychologen, es liegt dann an der Krankenkasse, ob sie die Kosten hierfür übernimmt. Unsere hat im Falle unseres Sohnes dem zugstimmt. Seit September 2011 darf Ritalin übrigens auch Erwachsenen auf Kassenrezept verschrieben werden, die Krankenkassen übernehmen die Kosten. Das Medikament heißt "Medikinet adult".

Der Wirkstoff heißt nicht Ritalin sondern " Methylphenidat". Da seit 2011 nur noch Wirkstoffe verschrieben werden, ist das Methylphenidat das Wort, welches auf dem Rezept steht. Dieses Wirkmittel ist in einem deutschen Medikament verwendet worden und genau das bekommen sie auch. Die Sonderregelung in Ausnahmefällen Ritalin zu bekommen gibt es, zweifellos, aber nicht für Pflichtversicherte. 

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04.03.2012 14:20 Uhr
Lukas
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http://www.wahrheitssuche.org/ritalin.html

 

04.03.2012 14:57 Uhr
speedtouch59
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Zitat von Der Fotoadlige
 

 

Der Wirkstoff heißt nicht Ritalin sondern " Methylphenidat". Da seit 2011 nur noch Wirkstoffe verschrieben werden, ist das Methylphenidat das Wort, welches auf dem Rezept steht. Dieses Wirkmittel ist in einem deutschen Medikament verwendet worden und genau das bekommen sie auch. Die Sonderregelung in Ausnahmefällen Ritalin zu bekommen gibt es, zweifellos, aber nicht für Pflichtversicherte. 

Richtig ist in Ihrem Beitrag der Name des Wirkstoffes. Mein Sohn (19) bekommt Medkinet-adult vom Psychologen verordnet, und die Krankenkasse zahlt. Seit September 2011 ist dieses Medikament allgemein zugelassen!

04.03.2012 15:21 Uhr
Der Fotoadlige
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Aus dem Jahr 2002
Steht unten.

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04.03.2012 15:32 Uhr
Lukas
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04.03.2012 16:03 Uhr
f.j.neffe
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ADHS - Alle Dummen haben´s schwer

Allein UNTERRICHT ist einer vernünftigsten Gründe, mindestens hyperkativ zu werden, die ich kenne. Unsere Schulen sind heute das Gegenteil dessen, was das Wort bedeutet; sie sind Unterrichtsvollzugsanstalten. In wirklichen Schulen müssten Lehrer mitreißende Vorbilder für Lernen sein. Nicht DRUCK sondern SOG müsste das Grundprinzip sein - am praktischen Beispiel habe ich gezeigt, dass das funktionieren kann.

Auch Schülerstühle - um nur noch einen unverstandenen Aspekt aufzunehmen - sind mehr als Grund genug, nichts als auf und davon zu wollen. Sie bremsen den feinen Lebensrhythmus, in dem Kreislauf und Stoffwechsel stattfinden sollten, während der gesamten Sitzzeit permanent in einen Bereich zwischen 5 und 10 Prozent. Bei null Prozent wäre man eine Leiche. Wenn der Stuhl als 90 von 100 % Leben blockiert, sorgt die Instanz im Kind, die für das Überleben zuständig ist, dafür, dass die 90 % wieder geholt werden und lässt das Kind 190 % Bewegung machen. Die Pädagogen, die das in keinster Weise verstanden haben, sehen darin nicht den Überlebensversuch sondern eine Unterrichtsstörung.

Was bedeutet es praktisch, wenn wir solche ÜBERLEBENSVERSUCHE durch chemische Medikamente wie Ritalin ausbremsen und unterbinden?

Wir "lösen", wie immer in der Pädagogik (und nicht nur dort), das verkehrte Problem und verursachen dadurch neue. Es geht aber nicht bloß um Fehl- und Misshandlungen an den betroffenen Kindern. Wir alle lernen dadurch ein verkürztes, falsches Bild vom Leben. Immer wenn wir etwas vom Leben nicht verstanden haben und auch nicht verstehen lernen wollen, machen wir eine undurchschaubare Wissenschaft daraus, die zufällig immer nur die verstehen, die das Geld und die Macht haben. Die spuckt dann die Pille aus, die die Ohnmächtigen zu schlucken haben, damit sie nicht weiter stören.

Das eigentlich Erschreckende an Ritalin & Co. ist die Sturheit, mit der sich pädagogische und begleitende Wissenschaften daran klammern, nur ja nichts über den Menschen dazuzulernen. Wenns die Pille jetzt noch nicht schafft, dann muss sie halt verbessert werden. Dafür findet ein Wettlauf der Pharmaunternehmen statt. Dafür wie der Mensch sich selbst versteht und wie er mit sich selbst umgehen kann, interessiert sich bei uns niemand. Der eigene Einfluss ist offensichtlich unerwünscht. Er könnte ja "das Geschäft" stören. Dummbleiben ist erste Bürgerpflicht.

Wenn Kinder "ständig eins draufkriegen" dann müssen wir doch endlich mit dem Unsinn Schluss machen, dieses soziale Problem immer nur über den schwächeren Beteiligten zurechtzubiegen. Was ganz extrem ins Auge springend fehlt, ist sowohl in der Schule als auch den anderen päd. Einrichtungen die Fähigkeit und das Interesse, sensibel mit den Geistes- und Seelenkräften umgehen zu lernen. Weder können die Lehrer mit ihren eigenen Talenten bewusst umgehen noch haben sie eine Ahnung, wie man konkret Einfluss auf die entscheidenden Lebenskräfte in anderen gewinnt. Das bedeutet anders herum, sie können gerade im Problemfall nicht mit den wirkenden Kräften umgehen und machen - wie man an den Ergebnissen gut ablesen kann - dabei die Probleme jeweils größer statt kleiner. Dass diese Probleme lösbar sind und dass die Lösung sogar weniger Kraft braucht als die Probleme weiter aufrechtzuerhalten, habe ich immer wieder am Beispiel gezeigt.

Aufmerksamkeits-Defizit-mit Hyperaktivität-Syndrom, schon dieser Begriff zeigt, dass wir rein gar nichts von dem, was da geschieht, verstanden haben. Ein Syndrom ist ein Zusammenlauf; so einen Begriff wählt man, wenn man nichts weiß und auch keine Lust hat, genauer hinzuschauen. Dass Hyperaktivität als Reaktion auf unsere krassen Fehler das Normalste von der Welt ist, habe ich schon ausgeführt. Und das Aufmerksamkeitsdefizit bzw. die behaupteten Konzentrationsstörungen? Nun, bei der Konzentration gehe ich in mein Zentrum. "Hallo, Lehrer, ich gehe mal in mein Zentrum!" Unsere Lehrer wollen doch gar keine Konzentration. Sie wollen doch gar nie, dass wir in unser Zentrum gehen. Sie wollen, dass wir das tun, was sie sich selbst aufgezwungen haben, mit uns tun zu müssen. Wenn wir den Unsinn, den sie mit sich selbst für uns gemacht haben, nicht mitmachen, dann halten sie uns für nicht konzentriert! Kann die bitte mal jemand aufwecken???

Ich grüße freundlich.

Franz Josef Neffe

Zuletzt geändert von f.j.neffe, am 04.03.2012 um 16:10 Uhr
04.03.2012 16:33 Uhr
harbinger
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Zitat von f.j.neffe
ADHS - Alle Dummen haben´s schwer

Allein UNTERRICHT ist einer vernünftigsten Gründe, mindestens hyperkativ zu werden, die ich kenne. Unsere Schulen sind heute das Gegenteil dessen, was das Wort bedeutet; sie sind Unterrichtsvollzugsanstalten. In wirklichen Schulen müssten Lehrer mitreißende Vorbilder für Lernen sein. Nicht DRUCK sondern SOG müsste das Grundprinzip sein - am praktischen Beispiel habe ich gezeigt, dass das funktionieren kann.

Auch Schülerstühle - um nur noch einen unverstandenen Aspekt aufzunehmen - sind mehr als Grund genug, nichts als auf und davon zu wollen. Sie bremsen den feinen Lebensrhythmus, in dem Kreislauf und Stoffwechsel stattfinden sollten, während der gesamten Sitzzeit permanent in einen Bereich zwischen 5 und 10 Prozent. Bei null Prozent wäre man eine Leiche. Wenn der Stuhl als 90 von 100 % Leben blockiert, sorgt die Instanz im Kind, die für das Überleben zuständig ist, dafür, dass die 90 % wieder geholt werden und lässt das Kind 190 % Bewegung machen. Die Pädagogen, die das in keinster Weise verstanden haben, sehen darin nicht den Überlebensversuch sondern eine Unterrichtsstörung.

Was bedeutet es praktisch, wenn wir solche ÜBERLEBENSVERSUCHE durch chemische Medikamente wie Ritalin ausbremsen und unterbinden?

Wir "lösen", wie immer in der Pädagogik (und nicht nur dort), das verkehrte Problem und verursachen dadurch neue. Es geht aber nicht bloß um Fehl- und Misshandlungen an den betroffenen Kindern. Wir alle lernen dadurch ein verkürztes, falsches Bild vom Leben. Immer wenn wir etwas vom Leben nicht verstanden haben und auch nicht verstehen lernen wollen, machen wir eine undurchschaubare Wissenschaft daraus, die zufällig immer nur die verstehen, die das Geld und die Macht haben. Die spuckt dann die Pille aus, die die Ohnmächtigen zu schlucken haben, damit sie nicht weiter stören.

Das eigentlich Erschreckende an Ritalin & Co. ist die Sturheit, mit der sich pädagogische und begleitende Wissenschaften daran klammern, nur ja nichts über den Menschen dazuzulernen. Wenns die Pille jetzt noch nicht schafft, dann muss sie halt verbessert werden. Dafür findet ein Wettlauf der Pharmaunternehmen statt. Dafür wie der Mensch sich selbst versteht und wie er mit sich selbst umgehen kann, interessiert sich bei uns niemand. Der eigene Einfluss ist offensichtlich unerwünscht. Er könnte ja "das Geschäft" stören. Dummbleiben ist erste Bürgerpflicht.

Wenn Kinder "ständig eins draufkriegen" dann müssen wir doch endlich mit dem Unsinn Schluss machen, dieses soziale Problem immer nur über den schwächeren Beteiligten zurechtzubiegen. Was ganz extrem ins Auge springend fehlt, ist sowohl in der Schule als auch den anderen päd. Einrichtungen die Fähigkeit und das Interesse, sensibel mit den Geistes- und Seelenkräften umgehen zu lernen. Weder können die Lehrer mit ihren eigenen Talenten bewusst umgehen noch haben sie eine Ahnung, wie man konkret Einfluss auf die entscheidenden Lebenskräfte in anderen gewinnt. Das bedeutet anders herum, sie können gerade im Problemfall nicht mit den wirkenden Kräften umgehen und machen - wie man an den Ergebnissen gut ablesen kann - dabei die Probleme jeweils größer statt kleiner. Dass diese Probleme lösbar sind und dass die Lösung sogar weniger Kraft braucht als die Probleme weiter aufrechtzuerhalten, habe ich immer wieder am Beispiel gezeigt.

Aufmerksamkeits-Defizit-mit Hyperaktivität-Syndrom, schon dieser Begriff zeigt, dass wir rein gar nichts von dem, was da geschieht, verstanden haben. Ein Syndrom ist ein Zusammenlauf; so einen Begriff wählt man, wenn man nichts weiß und auch keine Lust hat, genauer hinzuschauen. Dass Hyperaktivität als Reaktion auf unsere krassen Fehler das Normalste von der Welt ist, habe ich schon ausgeführt. Und das Aufmerksamkeitsdefizit bzw. die behaupteten Konzentrationsstörungen? Nun, bei der Konzentration gehe ich in mein Zentrum. "Hallo, Lehrer, ich gehe mal in mein Zentrum!" Unsere Lehrer wollen doch gar keine Konzentration. Sie wollen doch gar nie, dass wir in unser Zentrum gehen. Sie wollen, dass wir das tun, was sie sich selbst aufgezwungen haben, mit uns tun zu müssen. Wenn wir den Unsinn, den sie mit sich selbst für uns gemacht haben, nicht mitmachen, dann halten sie uns für nicht konzentriert! Kann die bitte mal jemand aufwecken???

Ich grüße freundlich.

Franz Josef Neffe

Auf den Punkt gebracht! Danke.

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04.03.2012 17:06 Uhr
Ch. aus D.
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Zitat von Der Fotoadlige
 

 

Sorry, eben nicht. Das Medikament müsste aus der Schweiz eingeführt werden. Darf es aber nicht. Man darf es sich verschreiben lassen, zahlen muss man es selbst. Ist so, weiß ich aus eigener Erfahrung.

Das stimmt nicht. Das Zeug hat jede Apotheke innerhalb von höchstens 24 Stunden, wenn man ein entsprechendes Btm-Rezept dort vorlegt. Da unterscheidet es sich nicht von dem halben Dutzend Methylphenidat-Generika, die sich ebenfalls noch auf dem Markt tummeln.

Das die Indikation aber im Moment nur bei "Alter von 6-17, gesichterte Diagnose ADHS" liegt und alles außerhalb dieser Indikation eine Offlabelverschreibung ist, die man eventuell (je nach Krankenkasse) selber bezahlen muss, ist eine andere Geschichte.

Es gibt auch ein für Erwachsene zugelassenes Methylphenidatpräparat.

02.04.2012 19:44 Uhr
sooderso
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Warum nur Jungs?

In diesem Artikel ist nur von Jungs die Rede. Klar, kommt bei Jungen öfters vor als bei Mädchen. Aber ich habe solch eine Tochter die kein "ich bilde es mir ein ADHS" hat. Ohne Methylphilidat wäre eine richtiges Leben gar nicht möglich. Jeder der ein solche Kind hat, kennt den Unterschied, Medikament genommen oder nicht, ein Himmelweiter Unterschied. Die Schulen sollten sich mehr auf solche Kinder einstellen. Meine Tochter z. B. möchte gerne allein an einem Einzelplatz vorne sitzen. Welches Kind will schon von Freund/in getrennt sitzen? Lehrer findet es zwar lobenswert, aber der Gleichberechtigung Willen soll jedes Kind mal vorn sein, also roullierende Sitzordnung. Seit geraumer Zeit muß nun mein hinten sitzen was sich absolut Katastrophal auf ihre Noten auswirkt. Mein Auffruf an alle Lehrer, nehmt diese Kinder ernst, ab einem gewissen Alter wisse sie sich seht gut selbst einzuschätzen und hört auf die Eltern, wer kennt denn dieses Kind besser als sie!!! Jede schlecht Note bringt Selbstmord Gedanken und Minderwertigungs Äusserungen mit, nicht lustig, für die Eltern und den Psychiater ein absolutes Alarmzeichen! Also, nicht immer diese Medikamente verdammen, wer sie nicht braucht, Finger weg, ansonsten, verdammt noch mal, ein Leben wäre für solche Kinder nicht Lebenswert!

03.04.2012 02:07 Uhr
Augusta
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Zitat von sooderso
Warum nur Jungs?

In diesem Artikel ist nur von Jungs die Rede. Klar, kommt bei Jungen öfters vor als bei Mädchen. Aber ich habe solch eine Tochter die kein "ich bilde es mir ein ADHS" hat. Ohne Methylphilidat wäre eine richtiges Leben gar nicht möglich. Jeder der ein solche Kind hat, kennt den Unterschied, Medikament genommen oder nicht, ein Himmelweiter Unterschied. Die Schulen sollten sich mehr auf solche Kinder einstellen. Meine Tochter z. B. möchte gerne allein an einem Einzelplatz vorne sitzen. Welches Kind will schon von Freund/in getrennt sitzen? Lehrer findet es zwar lobenswert, aber der Gleichberechtigung Willen soll jedes Kind mal vorn sein, also roullierende Sitzordnung. Seit geraumer Zeit muß nun mein hinten sitzen was sich absolut Katastrophal auf ihre Noten auswirkt. Mein Auffruf an alle Lehrer, nehmt diese Kinder ernst, ab einem gewissen Alter wisse sie sich seht gut selbst einzuschätzen und hört auf die Eltern, wer kennt denn dieses Kind besser als sie!!! Jede schlecht Note bringt Selbstmord Gedanken und Minderwertigungs Äusserungen mit, nicht lustig, für die Eltern und den Psychiater ein absolutes Alarmzeichen! Also, nicht immer diese Medikamente verdammen, wer sie nicht braucht, Finger weg, ansonsten, verdammt noch mal, ein Leben wäre für solche Kinder nicht Lebenswert!

 Selbstmordgedanken wegen Schulnoten. Oh mein Gott, in was für einem Land und ich was für einer Zeit leben wir? Ob Mädchen oder Jungs - sie müssen alle Kinder sein! Wir leben in einem privilegierten Land. Gott sein Dank! Das sollte uns die Zivilisation und der Wohlstand gebracht haben, dass wir unseren Kindern nicht die Kindheit versauen. Wenn Kindlichkeit als Krankheit diagnostiziert wird, Träumerei, die oftmals kreativer ist als Auswendiglernerei ins Ritalin oder in die Sonderschule führt. In was für eine Zukunft soll das führen? Wir zerstören damit das Wertvollste, das wir haben: Unsere KINDER! Wenn Jungs nicht mehr Jungs und Mädchen nicht mehr Mädchen sein dürfen, weil Kindheit mit dem Schulbeginn vorbei ist. Müssen wir uns dann nicht auch als Eltern direkt die Kugel geben? Die Zeiten haben sich geändert. Als wir Mitvierziger in der Grundschule waren, da gab es noch Jobs für Menschen, die es mit Schule nicht so haben. Deswegen konnten unsere Eltern noch entspannter sein. Geht sie oder er eben zur Post. Heute kann man als Eltern nicht mehr entspannt sein. Ich kenne Beispiele von Jungs, die einfach nur Jungs sind und der Eltern vor der Entscheidung standen: Ritalin oder Sonderschule. Diese Zwangsverordnung macht Schule. Kein Elternteil oder die wenigsten geben ihren Kindern dieses Zeug aus freien Stücken, oder um bessere Noten zu bekommen. Sie geben es ihnen, weil sie gute Eltern sein wollen. Der Intervention fauler Lehrer und einer regen Pharmaindustrie sei dank. Wir sollten aufwachen bei diesen beängstigenden Zahlen, mit denen Ritalin und Co-Verschreibungen in den letzten Jahren in die Höhe geschossen sind, bevor es zu spät ist und wir eine ganze Generation von Kindern krank und süchtig gemacht haben.

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