Registrieren | Neueste Einträge | Aktuellste Themen | Forum | Benutzerliste | Suche | Regeln | Hilfe
|
|
||
|---|---|---|
|
|
#1 (permalink) | |
|
Studie: Medikamente bei Schizophrenie effektivste Methode
Allen Nebenwirkungen zum Trotz: Die Behandlung mit Medikamenten scheint mit Blick auf die Rückfallquote die beste Therapieform für schizophrene Patienten zu sein. Studie: Medikamente bei Schizophrenie effektivste Methode |
||
|
________ |
||
|
|
||
|
|
#2 (permalink) | |
|
Glaubwürdigkeit Psychiatrie Wissenschaft
Seltsam das man zu dem Ergebniss kommt wie man selber die Patienten behandeln will.Vorranging mit Psychopharmaka. Die Pharmalobby lässt Grüssen.
http://psychiatrie-oder-gesundheit.blogspot.de/ |
||
|
|
||
|
|
#3 (permalink) | |
|
Die Studie ergab auch, dass medikamentös behandelte Patienten seltener erneut ins Krankenhaus gehen müssen. Den zehn Prozent stehen 26 Prozent gegenüber, die bei einer Behandlung ohne Medikamente, etwa durch Gesprächstherapien, wieder in eine Klinik mussten. Nebenwirkungen wie Bewegungsstörungen, Gewichtszunahme oder Bewusstseinsdämpfung treten dagegen häufiger bei Therapien mit Arzneimitteln auf.
Wieviel häufiger wird verschwiegen. Könnte es sein, dass man evtl. auf ca. 100% kommt? |
||
|
________ |
||
|
|
||
|
|
#4 (permalink) | |
|
Nicht gerade wenig Nebenwirkungen!!
Zitat: " Nebenwirkungen wie Bewegungsstörungen, Gesichtszunahme oder Bewusstseinsdämpfung treten dagegen häufiger bei Therapien mit Arzneimitteln auf." Das sind ja nicht die einzigenNebenwirkungen. Unter anderem muß mit: Bewegungsstörungen (ähnlich Parkinson-Krankheit!), Zuckungen, Sitzunruhe oder Müdigkeit, emotionale Verarmung, Verwirrtheit, Nieren- und Leberfunktionsstörungen, Herzrythmusstörungen und einer Hirnschädigung gerechnet werden, was unter Umständen eine weitere medikamentöse Behandlung erfordert!! Und ausserdem ist es ja logisch, dass jemand dessen Bewußtsein gedämpft wird nicht mehr "Rückfällig" wird! Oder? und wenn der Patient nach zwei Jahren dann "Demenz" ist, ist das ja eine andere "Krankheit", die nicht unbedingt mit der Schizophrenie in Verbindung gebracht wird! Wer wohl die Studien bezahlt hat? |
||
|
|
||
|
|
#5 (permalink) | |
|
Was spielen Nebenwirkungen in der Medizin für eine Rolle? Keine! |
||
|
________ |
||
|
|
||
|
|
#6 (permalink) | |
|
An Georg, Volks, Clarissa und Ernst:
@Georg2007: Was ist an dem Ergebnis seltsam? Es handelt sich um eine Metaanalyse, also eine zusammenfassende Auswertung von 116 Berichten in 65 Einzelstudien. Das Ergebnis spiegelt nur die Ergebnisse der einzelnen Studien wieder, die alle auf das gleiche Ergebnis kamen, also ist das Ergebnis weder überraschend, und schon gar nicht seltsam. Oder finden sie seltsam, dass mit einer Gruppe von Medikamenten (hier: Neuroleptika) eine schwere Krankheit erfolgreich (Zitat: drugs 27% vs placebo 64%; risk ratio [RR] 0·40, 95% CI 0·33—0·49) therapiert werden kann. Ist ein Medikament erfolgreich, heisst es "Die Pharmalobby lässt grüßen" und existiert kein brauchbares Medikament heisst es: "Zu blöd zum Forschen!", die "Wissenschaft hat versagt" @Volksdemokrat: Es wird nicht verschwiegen, wie viel oder wie stark die Nebenwirkungen waren, das wurde nämlich in dieser Analyse überhaupt nicht untersucht. Ihre Kritik ist also völlig fehl am Platz. Schön, dass Sie versuchen zu rechnen, aber ... Wenn von 100 Patienten 60% die Nebenwirkung A bekommen, 30% Nebenwirkung B und 20% Nebenwirkung C liegt bei Ihnen die Nebenwirkungsrate bei 110 Prozent, gell? (Die korrekte Antwort in diesem fiktiven Beispiel lautet: 77 Patienten haben mindestens eine Nebenwirkung, ein gutes Fünftel bekommt also keine NW) @Clarissa: Neuroleptika haben nicht gerade weinig Nebenwirkungen, da stimme ich Ihnen uneingeschränkt zu. Aber bei chronischen Psychosen oder Schizophrenie handelt es sich ja auch nicht um eine harmlose Erkrankung. Unbehandelt begehen etwa 10 Prozent der Patienten Suizid. Ich hatte in meiner Hausarztpraxis in den letzten 8 Jahren 2 Patienten dadurch verloren. (Eine 33 junge Mutter und ein 45 Jähriger Familienvater; mehrere Fast-Suizide erlebt). Unter diesem Aspekt sind die Nebenwirkungen absolut vertretbar und die neueren Medikamente schneiden da noch besser ab als die alten. Bitte werden sie nicht unlogisch, und behaupten "Bewußtseinsdämpfung verhindert Rückfälle" und bringen Demenz ins Spiel. Auch ohne Neuroleptikatherapie kann es zu einer raschen dementiellen Entwicklung kommen. Und wer hat die Studie bezahlt? Schauen Sie halt nach! Es war das deutsche Ministerium für Erziehung und Wissenschaft. @Ernst Dass NW keine Rolle spielen, ist jetzt nicht ernst gemeint, oder? Natürlich kann ich mir die NW nicht aussuchen. Aber das ist doch keine Rücksichtslosigkeit der Pharmaindustrie. Ja, ich habe die Verantwortung als Verordner und aufgrund der Eindeutigkeit der Studienergebnisse keine andere Wahl. Es wäre nämlich ein ärztlicher Kunstfehler, einen Schizophrenie-Patienten nicht mit Neuroleptika (und zwar den neueren, nebenwirkungsärmeren, sog. atypischen) zu behandeln.
|
||
|
________ |
||
|
Zuletzt geändert von Dottore, am 12.05.2012 um 15:37 Uhr
|
||
|
|
#7 (permalink) | |
|
Ich kannte mal eine Patientin, die bekam einen rekordverdächtigen Cocktail aus 25 (!) verschiedenen Präparaten der unterschiedlichsten Wirkstoffgruppen. Zwischen Symptomen, Wirkungen und Nebenwirkungen konnte kein Mensch mehr unterscheiden, gut ging es ihr jedenfalls nicht. Keine Aussetzer mehr, dafür Depressionen? Na, dann geben wir eben noch einen Stimmungsaufheller dazu! Jetzt wieder zu aufgedreht? Dagegen haben wir auch was! Das hält auf Dauer keine Leber aus, eher früher als später gesellen sich physische Kollateralschäden dazu, gerne auch chronisch. Es wird einfach zu schnell und zu viel verschrieben, Studien wie diese stützen diese Praxis. Dabei sollte die Medikation die Therapie stützen, nicht ersetzen. Doch solange die Kassen lieber Pillen bezahlen, wird sich daran nicht viel ändern. |
||
|
|
||
|
|
#8 (permalink) | |
|
Sehr geehrter Herr Dottore, Vielleicht ist Ihnen auch bekannt das die Ursachen bisher den Genen zugeschrieben wurden. Aber aktuell vom DGPPN großangelegte Studie über Ursachen anläuft. http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/49810 Vor wenigen Monaten ist man noch als No Compliance eingestuft worden wenn man Ursache im Stress oder im Sozialen sah.
Behandelt liegt laut Wikipedia bei 15 Prozent ohne Diabetes, Herztot etc.
Bitte schauen Sie mal nach das Atypische Medikament fast nicht besser sind sondern eingeführt wurden als Patente ausliefen.
http://psychiatrie-oder-gesundheit.blogspot.de/ |
||
|
|
||
|
|
#9 (permalink) | |
|
Hi Georg, 1. "sie kommen hier mit Wissenschafltlicher Argumentation.": Mit welcher denn sonst? Soll ich polemisch argumentieren? Oder unglaubwürdige Anekdoten erzählen wie Remarc? Oder an eine pharmalobbyistisch gesteuerte Weltverschwörung glauben? 2. "vom DGPPN großangelegte Studie über Ursachen anläuft." Dank Ihnen weiß ich es jetzt. Die Ursachen der Schizophrenie sind vielfältiger als man glaubte, da besteht sicher Forschungsbedarf, um die Therapie noch maßgeschneiderter durchführen zu können. Hat aber nichts mit der Metaanalyse von Leucht zu tun und deren eindeutigem Ergebnis. 3. "Pharmalobby . Laut Aussage BKA Mafiöse Strukturen". Bitte um Quellenangabe! 4. "Nebenwirkung kennen Sie offenbar nicht". Bitte werden Sie nicht beleidigend und unterstellen mir Unwissenheit. Und ich muss ein Medikament nicht selbst einnehmen,um darüber Bescheid zu wissen 5. "Unbehandelt begehen etwa 10 Prozent der Patienten Suizid" Hier ist die Quelle dazu . 6. Was Sie mit "Behandelt liegt laut Wikipedia bei 15 Prozent ohne Diabetes, Herztot etc." meinen, müssen Sie nochmal erklären. 7. "das Atypische Medikament fast nicht besser sind" Doch sind sie, und zwar deutlich nebenwirkungsärmer ( Quelle ).Aber ich habe ja keine Ahnung, ich weiß, siehe Punkt 4 8. "Soteria oder Windhorse nicht nur gleiche sondern besser Ergenisse erzielen" Klingt interessant, wenns stimmt, oder behaupten Sie das nur so? Bitte Quelle oder Link! Woher wollen Sie wissen, dass mir diese Projekte nicht bekannt ist? Ich behaupte ja auch nicht, dass Sie nichts davon wissen. Also nehmen Sie sich etwas zurück ,wie bei Punkt 4. 9. "Bei sehr geringer Dosierung" Dosierung von was? Bitte drücken Sie sich doch nicht so unklar aus. Gruß Dottore
|
||
|
________ |
||
|
Zuletzt geändert von Dottore, am 12.05.2012 um 22:05 Uhr
|
||
|
|
#10 (permalink) | |
|
Hallo Herr Dottore,
1. "Oder an eine pharmalobbyistisch gesteuerte Weltverschwörung glauben" Pharmakartell, Dr. Rath : http://www.youtube.com/watch?v=iL22fcsneXA
2. Aber mit der Glaubwürdigkeit und Aussagekraft von Studien.
3. ZDF, Pharmakartell: http://www.youtube.com/watch?v=dKtzuXo-riI
4. Studieren geht nicht über Probieren. Meiner Meinung kann man ob Psychopharmak harmlos sind oder nicht am einfachsten herausfinden wenn man sie mal selber genommen hat. Deswegen möchte ich Sie gerne nochmal aufforden doch einfach mal eine Tablette zu nehmen.
5. Gravierend ist auch die Suizidgefahr: Etwa 10–15 % aller Erkrankten sterben durch Selbstötung. Unterteil nicht zwische behandelt oder nicht. Dürfte aber nach meiner Meinung bei Alternativen Projekten nicht so hoch sein. Wikipedia: Schizophrenie Aber anscheinen bekommen die Ärtze auch Ihre eigene Suzidrate nicht in den Griff. Die Suizidrate von Ärzten ist bis zu 3,4-mal höher als die anderer Bürger, bei Ärztinnen ist die Rate sogar bis zu 5,7-mal erhöht.
6. Das keine Geringe Anzahl zum Bsp. an Diabetes erkrannt. Da Psychopharmaka geistgertes Hungergefühl verursachen. Folgekrankheiten wie Gelenks oder Herzkreislauferkrankungen.
7. Mit der zunehmenden Anwendung der klassischen Antipsychotika zeigten sich bald auch die oben beschriebenen Nebenwirkungen ( Auch hier wieder Aussagefähigkeit der Studien und Finanzielle Interressen) Wikpedia: Schizophrenie / Atypische Psychopharmaka
8. Die PatientInnen der Katamnesegruppe zeigen bezüglich der ambulanten psychiatrischen Behandlung und der Einnahme der neuroleptischen Medikation eine eindrucksvolle Beständigkeit/Compliance Nur 12% der PatientInnen hatten ihre Medikation nach der Entlassung abgesetzt. Vor der Zusammenfassend zeigten die Ergebnisse, dass bei deutlich reduziertem Neuroleptika Einsatz vergleichbare Ergebnisse mit den jeweiligen Kontrollgruppen erzielt wurden. Quelle: Google Suche , 5 Jahre Soteria ( Begleitstudie )
9. bei deutlich reduziertem Neuroleptika ,siehe Punkt 8
Fragen: a. Was mich Interessiern würde Sie schreiben Sie sind ein Hausarzt warum setzen Sie sich aber mit diesem Thema auseinander. Über Angabe Ihrer Praxis fände ich Seriös. Mein Richtiger Name: Richard Reinhardt, Thannhausen b. Auch meine ich es ernst Probieren sie mal 50 mg Neurocil wenn Sie schlecht schlafen.
http://psychiatrie-oder-gesundheit.blogspot.de/ |
||
|
|
||
|
|
#11 (permalink) | |
|
Hallo Georg/Richard, danke für den Hinweis auf das SOTERIA-Projekt und deren positive Ergebnisse, das kannte ich bisher nicht. Aber auch hier wird nirgends auf den Einsatz von Neuroleptika völlig verzichtet (im Einklang zu obiger Metaanalyse) Auch schön, dass Sie sich über die Selbstmordrate bei Ärzten Gedanken machen. Die Ursache ist aber sicher nicht in einer höheren Inzidenz an Psychosen zu vermuten. Einen Hinweis auf den Scharlatan Dr. Rath als Quellenangabe? Die Wahrheit über Rath lesen sie hier . Einerseits kritisieren die Verschreibung von Neuroleptika bei Psychosen und andererseits empfehlen sie mir unkritisch die Einnahme eines hochpotenten Neuroleptikums bei harmlosen Schlafstörungen. Das ist mehr als nur unangemessen Warum hören Sie nicht auf, mich wiederholt zu Selbstversuchen aufzufordern. Wirkungen und Nebenwirkungen (auch die bei Langzeiteinnahme) sind mir nach über 25 Jahren Berufserfahrung ausreichend bekannt. Gerade wegen den NW ist ein kritischer Umgang mit Medikamenten wichtig. Ich muss in meiner Praxis mehr Zeit aufwenden, Patienten von bestimmten Medikamenten abzuraten als umgekehrt. Sie glauben ja nicht, was sich die Leute unkritisch alles "einwerfen", nur weil sie irgendwo (Rath?) gehört haben, dass es ganz toll helfen soll. (Den Rekord von Remarcs Bekannter mit 25 Substanzen hätte beinahe einer "geknackt") Zu "Pharmakartelle" (Der Film war mir schon bekannt) und "gefälschte Zulassungsstudien" gibts eigene Diskussionsforen. |
||
|
________ |
||
|
|
||
Alle Zeitangaben in MEZ. Es ist jetzt 6:33 PM Uhr.