Donnerstag, 23. Mai 2013

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Ulmer Arzt: Piraten müssen Sozialwesen retten!
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29.04.2012 13:14 Uhr
Morgan le Fay
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Beiträge: 2579

Sollte Schlömer an der Basis vorbei dirigieren, ist er schneller wieder da, wo er hergekommen ist, als ihm lieb ist.

Solange halt ich 's mal mit I.B.O.: Abwarten!

Ich kenne Schlömer im Gegensatz zu Nerz nicht persönlich und muss mich selbst überraschen lassen.

@Alois

Das abartige und unanständige Einkommen einiger Kassenfunktionäre sind im Vergleich Peanuts. Wir reden allein im Pharmabereich über Einsparmöglichkeiten von 10-15 Mrd. Euro. Wenn also ein Chef der TK 200.000 Eumel pro Jahr zuviel bekommt, dann könntest Du ihn 50 Jahre lang überbezahlen, bevor die Ersparnis herauskäme, die wir bei Pharmazie und Apotheken in 1 Jahr erreichen möchten. Natürlich sollten wir an beiden Stellen drastisch den Rotstift ansetzen.

Außerdem muss ich "katzenpfoten" insofern Recht geben, als natürlich niemand außer einem Arzt eine Diagnose stellen und eine Therapie erarbeiten kann. Danach richtet sich dann auch der Bedarf aus dem Solidartopf.

Aber, @katzenpfoten, wir müssen dafür sorgen, dass man nicht über die Therapiefreiheit direkten Einfluss auf sein Einkommen nehmen kann. Es muss sichergestellt sein, dass der Arzt dem Patienten die nötige Therapie zukommen lässt und auch zukommen lassen kann, andererseits darf sich daraus nicht unmittelbar das Einkommen des Arztes ableiten lassen, denn sonst ist der Arzt u.U. in einem Interessenkonflikt zum Nachteil der Solidargemeinschaft.

 

 

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30.04.2012 06:33 Uhr
Gast_726401649
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Beiträge: 582

 

Zitat von Morgan le Fay
 

 

Das abartige und unanständige Einkommen einiger Kassenfunktionäre sind im Vergleich Peanuts. Wir reden allein im Pharmabereich über Einsparmöglichkeiten von 10-15 Mrd. Euro. Wenn also ein Chef der TK 200.000 Eumel pro Jahr zuviel bekommt, dann könntest Du ihn 50 Jahre lang überbezahlen, bevor die Ersparnis herauskäme, die wir bei Pharmazie und Apotheken in 1 Jahr erreichen möchten. Natürlich sollten wir an beiden Stellen drastisch den Rotstift ansetzen.

 

Was verstehen Sie denn unter "abartigen und unanständigen" Einkommen? Ab welcher Summe oder in welchem Bereich bezeichnen Sie ein Einkommen als solches? Haben Sie Kriterien an welche Sie das festmachen?

Den Rotstift anzusetzen fände ich in vielen Bereichen nicht schlecht, aber wollen Sie jetzt Einkommen von Vorstandsmitgliedern und Firmengewinne deckeln? Oder nur im Gesundheitsbereich? Was ist dann mit den Gleichheitsgrundsätzen?

Wie ist das bspw. mit Gehältern von hohen Beamten und Politikern sowie deren Pensions- und Versorgungsansprüchen haben Sie da auch was vor? Da stehen sicher auch Milliardensummen an Einsparpotential zur Verfügung.

Gibt es denn nun schon neue Erkenntnisse in Ihrem Fall?

Zuletzt geändert von Gast_726401649, am 30.04.2012 um 06:39 Uhr
02.05.2012 12:16 Uhr
Morgan le Fay
Sehr erfahrenes Mitglied


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Beiträge: 2579

 

Zitat von Mullerto
 

 

Was verstehen Sie denn unter "abartigen und unanständigen" Einkommen? Ab welcher Summe oder in welchem Bereich bezeichnen Sie ein Einkommen als solches? Haben Sie Kriterien an welche Sie das festmachen?

Den Rotstift anzusetzen fände ich in vielen Bereichen nicht schlecht, aber wollen Sie jetzt Einkommen von Vorstandsmitgliedern und Firmengewinne deckeln? Oder nur im Gesundheitsbereich? Was ist dann mit den Gleichheitsgrundsätzen?

Wie ist das bspw. mit Gehältern von hohen Beamten und Politikern sowie deren Pensions- und Versorgungsansprüchen haben Sie da auch was vor? Da stehen sicher auch Milliardensummen an Einsparpotential zur Verfügung.

Gibt es denn nun schon neue Erkenntnisse in Ihrem Fall?

Oh, ich habe da meine eigene Logik.

Wenn mir ein Softwareunternehmen Spezialsoftware samt Wartungsvertrag zu einem Preis verkaufen möchte, bei dem ich nur noch für die Software und die (völlig überbezahlten) Supporter arbeite, dann nenne ich das "abartig und unanständig". Für mich ist Software ein Werkzeug, das mir helfen soll, Geld zu verdienen und nicht mein Einkommen zu aufzuzehren. Es muss sich von selbst rechnen, wenn man es nicht unbedingt "braucht".

Wenn ein Arzt bei einer 60 Stundenwoche im Schnitt ein zu versteuerndes Einkommen von 123.000 Euro p.a. hat und der Chef der TK 300.000 Euro p.a. "verdient", dann arbeitet er entweder 150 Stunden in der Woche oder er arbeitet das 2,5fache des Pensums des Arztes pro Stunde. Oder hat so ein Bürohengst eine größere Verantwortung als ein Arzt? Oder Optiker? Brauchen wir zur Gesundheitsversorgung der Bürger einen TK-Chef?

Der Versicherte zahlt beiden das Gehalt, für den Arzt sei nicht genügend Geld vorhanden, aber der Chef der TK und andere bedienen sich nach Gusto am Geld der Bürger.

Ohne Ärzte brauchen wir auch keine Kassenfunktionäre, von denen wir auch so schon viel zu viele haben.

Solche "Verdienste" sind in jedem Fall unanständig, ob es Politiker, Sportler, Künstler oder eben Managerfiguren betrifft. Was leistet ein Vettel volkswirtschaftlich? Was leistet ein TK-Chef volkswirtschaftlich?

Das Geld, das man den Figuren in den Rachen schmeißt, wird aber in der Volkswirtschaft verdient.

Mit "Blood, Sweat and Tears"

 

Nein, vom Ulmer Arzt habe ich bislang nichts mehr gehört.

 

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02.05.2012 12:47 Uhr
Ch. aus D.
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Zitat von Morgan le Fay 

Wenn ein Arzt bei einer 60 Stundenwoche im Schnitt ein zu versteuerndes Einkommen von 123.000 Euro p.a. hat und der Chef der TK 300.000 Euro p.a. "verdient", dann arbeitet er entweder 150 Stunden in der Woche oder er arbeitet das 2,5fache des Pensums des Arztes pro Stunde.

Oder er ist zwokommafünfmal so qualifiziert wie der Arzt.

... okay.

Wohl eher nicht. laut lachend

02.05.2012 13:20 Uhr
circusmaximus  
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Beiträge: 3744

 

Zitat von Klartexter
 

Klingt ein wenig nach Räuberpistole, werter Morgan.l. Außerdem sollte man ja eigentlich wissen, dass Zusagen nur in schriftlicher Form eine Rechtsverbindlichkeit haben.

Sie sind ein Typischer Vertreter unsere hoheitlichen Rechts- und Gesellschaftsordnung !

Angenommen,diese Geschichte stimmt -und ich gehe davon aus,daß es sich so verhält ,warum sollte der Arzt sich soetwas  ausdenken? - dann stellt sich doch die Frage,warum der/die Vertreter der Krankenkasse der Frau den Wechsel schmackhaft machten,ohne ihr die SCHRIFTLICHE  Zusage in die Hand zu geben ?

Wohl ,weil sie -die Krankenkassenvertreter folgende  "Weisheit"

Zitat von Klartexter
 

 Außerdem sollte man ja eigentlich wissen, dass Zusagen nur in schriftlicher Form eine Rechtsverbindlichkeit haben.

selbst nicht kennen oder glauben,in ihrem Fall -von der Seite des Versicherers aus- gülte dies nicht ?!

Man muß dazu natürlich die Hintergründe ausleuchten !

Als die Bundesregierung das Wechseln zwischen den Kassen als Massenbewegung "freigab", wollte sie damit marktwirtschaftliche Effekte freisetzen,in der Hoffnung ,aus dem dann folgenden "scheinbaren" Wettbewerb ergäben sich dann zwangsläufig  Senkungseffekte für die monatlichen Versicherungsbeiträge.

 

In dieser Goldgräberzeit wurde erst einmal Jagd auf die Versicherten gemacht.

Jeder versuchte,dem anderen den Kunden abzuschwatzen.

 

Daß -und dies weiß nun wirklich jeder ( im Gegensatz zu den vornehmlichen Weisheiten weiter oben!) - in solchen Zusammenhängen die Versicherungen keine Gefangenen machen, das heißt Jedem Alles und auch das Paradies versprechen -

nach dem Vertragsschluß aber von ihren pardisieschen Verprechungen nichts mehr wissen -

das nun ist die wahre Weisheit !

 

 

03.05.2012 13:21 Uhr
Gast_726401649
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Beiträge: 582

 

Zitat von Morgan le Fay
 

 

Oh, ich habe da meine eigene Logik.

Wenn mir ein Softwareunternehmen Spezialsoftware samt Wartungsvertrag zu einem Preis verkaufen möchte, bei dem ich nur noch für die Software und die (völlig überbezahlten) Supporter arbeite, dann nenne ich das "abartig und unanständig". Für mich ist Software ein Werkzeug, das mir helfen soll, Geld zu verdienen und nicht mein Einkommen zu aufzuzehren. Es muss sich von selbst rechnen, wenn man es nicht unbedingt "braucht".

Wenn ein Arzt bei einer 60 Stundenwoche im Schnitt ein zu versteuerndes Einkommen von 123.000 Euro p.a. hat und der Chef der TK 300.000 Euro p.a. "verdient", dann arbeitet er entweder 150 Stunden in der Woche oder er arbeitet das 2,5fache des Pensums des Arztes pro Stunde. Oder hat so ein Bürohengst eine größere Verantwortung als ein Arzt? Oder Optiker? Brauchen wir zur Gesundheitsversorgung der Bürger einen TK-Chef?

Der Versicherte zahlt beiden das Gehalt, für den Arzt sei nicht genügend Geld vorhanden, aber der Chef der TK und andere bedienen sich nach Gusto am Geld der Bürger.

Ohne Ärzte brauchen wir auch keine Kassenfunktionäre, von denen wir auch so schon viel zu viele haben.

Solche "Verdienste" sind in jedem Fall unanständig, ob es Politiker, Sportler, Künstler oder eben Managerfiguren betrifft. Was leistet ein Vettel volkswirtschaftlich? Was leistet ein TK-Chef volkswirtschaftlich?

Das Geld, das man den Figuren in den Rachen schmeißt, wird aber in der Volkswirtschaft verdient.

Mit "Blood, Sweat and Tears"

 

Nein, vom Ulmer Arzt habe ich bislang nichts mehr gehört.

 

 

Eine Spezialsoftware zu entwickeln, denke ich kostet auch Geld und warum sollte diese bitte dann für den Nutzer umsonst sein? Dann will ich auch Bücher und Zeitungen umsonst haben.

Was mir an Ihrem Beitrag Sorgen bereitet ist eine Einstufung verschiedender Menschen und Ihrer Berufe in "volkswirtschaftlich nützlich" oder nicht. Genau so gut könnte ich Sie bspw. nach dem volkswirtschaflichen Nutzen eines 25jährigen fragen der ein bedingungsloses Grundeinkommen bezieht aber keinen Bock auf jegliche Arbeit hat, Beispiele gibt es genügend.

Es gibt auch genügend Leute in unteren Lohngruppen die ihr Geld nicht verdient haben, so ist das nicht.

Der volkswirtschaftliche Nutzen eines TK Chefs könnte bspw. darin liegen, dass er die Gelder der Versicherten nach dem Wirtschaftlichkeitsprinzip zusammenhält und nicht nach dem Gieskannenprinzip für jeden Wunsch verteilt. Ein Formel1 Fahrer kann bspw. zu Weiterentwicklung der Technik im Automobilbau beitragen und somit ganz erheblich für die Wirtschaft des Landes seinen Beitrag leisten. Schließlich sind das allen Unternehmen die in unserer Gesellschaft eben gewinnorientiert arbeiten. Ich glaube nicht, dass Sie als Selbstständiger freundlich reagieren würden, wennn jemand käme und sagt dass Ihr Laden überflüssig sei und Ihren volkswirtschaftlichen Nutzen in Frage stellt nur weil er grad keine Brille braucht. Im übrigen geben Unternehmen Arbeit und Brot und Steuern und es hängen überall Arbeitsplätze dran. 

Wo ist der volkswirtschaftliche Nutzen eines Menschen und dessen Beruf? Eine gefährliche Denkweise da ist nur noch ein kurzer Schritt zu "Wert und Unwert" einzelner. Ich habe keinen Bock auf eine kommunistische Diktatur die dazu noch Menschen in Klassen einteilt. Das sind meine Gedanken dazu.

Schade dass Sie meine Fragen aus Post 17 nicht beantwortet haben.

Was den Fall anbelangt....bin da schon gespannt, aber vielleicht wieder nur heiße Luft. Hat sich der Arzt von der Patientin von der Schweigepflicht befreien lassen?

03.05.2012 15:44 Uhr
Morgan le Fay
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Beiträge: 2579

 

Zitat von Mullerto
 

Eine Spezialsoftware zu entwickeln, denke ich kostet auch Geld und warum sollte diese bitte dann für den Nutzer umsonst sein? Dann will ich auch Bücher und Zeitungen umsonst haben.

Ich habe sie nicht "umsonst" verlangt!! Ich verlange auch nicht, dass ein TK-Chef "umsonst" arbeitet.

Mir ging es hier auch mehr um die Abzocke für die "Software-Betreuer" (250 Euro/Std. zzgl. Anfahrt und Spesen)

Ein Arzt verdient etwas über 40 Euro/Std., wenn wir obiges Beispiel zugrunde legen. Da stimmt die Relation nicht. Ich selbst lege kalkulatorisch für meine Arbeit als Optikermeister 90 Euro/Std. zugrunde. Allerdings rein kalkulatorisch. Erzielen kann ich diesen Preis am Markt nicht.

Bei der TK ist das einfacher. Die haben einen Selbstbedienungsladen.

 

Zitat von Mullerto
  Was mir an Ihrem Beitrag Sorgen bereitet ist eine Einstufung verschiedender Menschen und Ihrer Berufe in "volkswirtschaftlich nützlich" oder nicht. Genau so gut könnte ich Sie bspw. nach dem volkswirtschaflichen Nutzen eines 25jährigen fragen der ein bedingungsloses Grundeinkommen bezieht aber keinen Bock auf jegliche Arbeit hat, Beispiele gibt es genügend.

Es gibt auch genügend Leute in unteren Lohngruppen die ihr Geld nicht verdient haben, so ist das nicht.

 

Wenn es egal ist, ob ich volkswirtschaftlich nützlich bin oder nicht, plädiere ich dafür, dass jeder 300.000 Eumel pro Jahr bekommt. In jedem Betrieb gibt es sowas wie ein "Gehaltsgefüge". Warum nicht beim "Betrieb" Gesundheitswesen? Mit welchem Recht zahlt man solche Gehälter? Und es kommt hinzu, dass sich das Gehalt dieses Herrn nicht aus erwirtschaftetem Kapital (folglich ohnehin kein leistungsorientiertes Gehalt!!) zahlt, sondern von einer Zwangszahlung, die einer Solidargemeinschaft zufließen sollte, da dieser das Geld auch gehört.

 

Zitat von Mullerto
 
Ich glaube nicht, dass Sie als Selbstständiger freundlich reagieren würden, wennn jemand käme und sagt dass Ihr Laden überflüssig sei und Ihren volkswirtschaftlichen Nutzen in Frage stellt nur weil er grad keine Brille braucht. Im übrigen geben Unternehmen Arbeit und Brot und Steuern und es hängen überall Arbeitsplätze dran. 

??? Worüber reden Sie denn da??? Meinetwegen kann es die TK geben, meinetwegen darf sie auch einen Chef haben, aber er darf meinetwegen ganz sicher keine 300 Tsd. Euro von den Versichertengeldern einheimsen. Was hat das mit Arbeitsplätzen, Brot und Steuern zu tun?

 

Zitat von Mullerto
 
Wo ist der volkswirtschaftliche Nutzen eines Menschen und dessen Beruf? Eine gefährliche Denkweise da ist nur noch ein kurzer Schritt zu "Wert und Unwert" einzelner. Ich habe keinen Bock auf eine kommunistische Diktatur die dazu noch Menschen in Klassen einteilt. Das sind meine Gedanken dazu.

??? Ich dachte bisher immer, dass gerade für die Kommunisten alle Menschen gleich (viel wert) sind! ??? Verwirrt

Irgendwie kann ich Ihnen heute nicht ganz folgen.

Was für Fragen aus Post #17 soll ich denn noch beantworten?

Nein, ich möchte keine Deckelung von Firmengewinnen. Ich würde allerdings eine Form finden wollen, Funktionärs- und Managergehälter dem Gehaltsgefüge der Branche anzupassen, für das sie tätig sind. Bspw. könnte man festlegen, dass dieses max. das Dreifache dessen sein darf, was als Lohnsumme im Schnitt über das komplette Fachpersonal versteuert wird.

Ja, angeblich hat der Arzt die Entbindung von der Schweigepflicht, ich habe aber noch immer keine Rückmeldung dazu, was im Gespräch mit der Spitzenpolitikerin herausgekommen ist. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass die im Moment andere Sorgen hat. Whistling

 

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04.05.2012 07:19 Uhr
Gast_726401649
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Zitat von Morgan le Fay
 

 

Ich habe sie nicht "umsonst" verlangt!! Ich verlange auch nicht, dass ein TK-Chef "umsonst" arbeitet.

Mir ging es hier auch mehr um die Abzocke für die "Software-Betreuer" (250 Euro/Std. zzgl. Anfahrt und Spesen)

Ein Arzt verdient etwas über 40 Euro/Std., wenn wir obiges Beispiel zugrunde legen. Da stimmt die Relation nicht. Ich selbst lege kalkulatorisch für meine Arbeit als Optikermeister 90 Euro/Std. zugrunde. Allerdings rein kalkulatorisch. Erzielen kann ich diesen Preis am Markt nicht.

Bei der TK ist das einfacher. Die haben einen Selbstbedienungsladen.

 

Wenn es egal ist, ob ich volkswirtschaftlich nützlich bin oder nicht, plädiere ich dafür, dass jeder 300.000 Eumel pro Jahr bekommt. In jedem Betrieb gibt es sowas wie ein "Gehaltsgefüge". Warum nicht beim "Betrieb" Gesundheitswesen? Mit welchem Recht zahlt man solche Gehälter? Und es kommt hinzu, dass sich das Gehalt dieses Herrn nicht aus erwirtschaftetem Kapital (folglich ohnehin kein leistungsorientiertes Gehalt!!) zahlt, sondern von einer Zwangszahlung, die einer Solidargemeinschaft zufließen sollte, da dieser das Geld auch gehört.

 

??? Worüber reden Sie denn da??? Meinetwegen kann es die TK geben, meinetwegen darf sie auch einen Chef haben, aber er darf meinetwegen ganz sicher keine 300 Tsd. Euro von den Versichertengeldern einheimsen. Was hat das mit Arbeitsplätzen, Brot und Steuern zu tun?

 

??? Ich dachte bisher immer, dass gerade für die Kommunisten alle Menschen gleich (viel wert) sind! ??? Verwirrt

Irgendwie kann ich Ihnen heute nicht ganz folgen.

Was für Fragen aus Post #17 soll ich denn noch beantworten?

Nein, ich möchte keine Deckelung von Firmengewinnen. Ich würde allerdings eine Form finden wollen, Funktionärs- und Managergehälter dem Gehaltsgefüge der Branche anzupassen, für das sie tätig sind. Bspw. könnte man festlegen, dass dieses max. das Dreifache dessen sein darf, was als Lohnsumme im Schnitt über das komplette Fachpersonal versteuert wird.

Ja, angeblich hat der Arzt die Entbindung von der Schweigepflicht, ich habe aber noch immer keine Rückmeldung dazu, was im Gespräch mit der Spitzenpolitikerin herausgekommen ist. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass die im Moment andere Sorgen hat. Whistling

 

Nun ja, ich dachte Sie wollten die Kassen abschaffen, bis auf eine oder so....

Da arbeiten nämlich auch jede Menge Leute und sind in Lohn und Brot, zahlen Steuern etc., das meinte ich damit. Gut die Gehälter der Vorstände usw., das war ja auch eine meiner Fragen, wenn man dort deckelt müsste man das aber auch wo anders machen (Gleichheitsgrundsatz). Was ist mit Politikergehältern oder anderen Beamtenprivilegien, was leistet ein Bundespräsident für die Gesellschaft gemessen an seinem Gehalt.... Wofür zahlt der Steuerzahler das Gehalt bspw. eines Domkapitulars uswusf? Da hätten wir auch noch andere große Baustellen. Ich weiß es klingt provokativ, aber wie viel zahlt die Allgemeinheit jährlich an die Amtskirchen gleich nochmal? Außerhalb der Kirchensteuer!!

Kommunismus (Ich sprach übrigens von einer kommunistischen  Diktatur), klar, die Grundidee war nicht unbedingt schlecht.  Es hat sich aber gezeigt dass da zwar schon alle gleich sind außer den "Machthabern", in Saus und Braus lebend und das Volk kann arbeiten und par ordre du mufti wird bestimmt wer was macht und wer welchen Wert in der Gesellschaft hat und wer was bekommt.    Das wird ja auch nicht Ihre Vorstellung sein?

Und wenn wir in unserem System (aber dann auch alle Branchen) anfangen fest zu legen, wer was an Gehalt bekommt befinden wir uns ganz schnell auf einer solchen Ebene. Wer will das denn auch entscheiden? 

PS. Wobei ich selbst -persönlich- für eine einzige Einheitskasse wäre in die ALLE einbezahlen müssen, also bspw. auch Beamte und Politker und Selbstzahler.  Mit einer völlig offenen transparenten Wirschaftsplanung. Eine gute und ausreichende Basisversorgung für jeden und einem schlanken Zusatzkatalog deren Leistungen natürlich extra bezahlt werden müssten. Es wird auch in ähnlicher Form kommen (müssen), dauert aber nach meine Kenntnissen vom System noch mind. ca. 15 Jahre. Zusatzversichern in einer Privatkasse kann dann von mir aus jeder der das will und es sich leisten kann, diese Option muss offen bleiben. Und wenn das gut funktioniert und die Zahlen stimmen, dann kann der Vorstand auch ein gutes Gehalt kassieren (meinetwegen dann eben "Leistungsbezogen" genannt).

Ich bin auch gegen beitragsfreie Familienversicherungen, von mir aus ein Kinderbonus aber dann ists gut. Außerdem gehört diese mittlerweile völlig verquaste beitragsfreie Mitversicherung von im Ausland lebenden Familienmitgliedern der sogenannten "Gastarbeiter" endlich abgeschfft, was soll das denn noch im Jahr 2012?

Zuletzt geändert von Gast_726401649, am 04.05.2012 um 07:41 Uhr
04.07.2012 15:53 Uhr
Morgan le Fay
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Nun hat sich der Arzt doch noch gemeldet. Er schreibt mir, dass er nun seit Monaten auf eine Bewilligung der BEK gewartet hätte, die stets, wenn er danach fragt, "erst noch geprüft" werden müsse. Er hat nun den Vorsitzenden verklagt.

Frau Dr. Schavan hat überhaupt nichts unternommen.

Er hat im "Augenspiegel", einer Ärztezeitschrift, in einer Brandrede dringende Reformen gefordert, die wir Piraten unterstützen werden.

Um nun akut betroffenen Menschen helfen zu können, habe ich einen Kontaktlinsenlieferanten dazu überreden können, Linsen zum absoluten Sonderpreis zu beziehen. Die besagte mittellose Dame, derwegen sich der Augenarzt so engagiert, erhält sie sogar kostenlos.

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05.07.2012 10:05 Uhr
Morgan le Fay
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Auf die erfreuliche Mitteilung, ihm und seinen Patienten helfen zu können, antwortete mir der Arzt heute morgen.

Hier ein Auszug aus seiner Antwort:

Ich setze in der Gesundheitsreform auf die Piraten. Nachdem ich 2 mal gegen Frau Schavan bei der Nominierung zur Bundestagswahl knapp verloren habe, Sie aber die Reform in keinem einzigen der von mir vorgeschlagenen Punkt aufgenommen hat,  bin ich ernsthaft mit ihr böse.
Im Fall *****, einer von über 60 Fällen aus der Armenklinik Ulm, werde ich öffentlich darauf hinweisen, dass Frau ***** von Seiten der Piraten (........) geholfen wurde.


Also doch ein Ritterschlag.

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