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Die Fledermaus
Das Publikum, es spielte mit. Ein Mann rief, wie bestellt, laut - shit.
Dieses ominöse, gestern im Großen Haus des Stadttheaters Augsburg natürlich auf Deutsch gebrauchte, geschrieben aber immer noch gern gemiedene Wort war freilich schon in der für den Fall des Falles zu Buhrufen auffordernden Einführung und durch die während der Aufführung in den Raum gestellte Frage „Was für ein …?“ mehr oder minder in den Mund gelegt worden. War dieser Rufer im Theatersaal eventuell gar von der Regie bestellt? Eine solche Vermutung soll im Foyer zu hören gewesen sein. Das im Vers angesprochene „Publikum“ bestand übrigens nur aus einem einzigen „mutigen“ Augsburger - es war doch hoffentlich kein Auswärtiger! -; er erntete für seine Mitwirkung freilich neben Gelächter auch unüberhörbaren Beifall nicht nur vereinzelter Besucher. Das Eigenschaftswort, das dem Augsburger in Anführungszeichen beigefügt ist, hätte selbstverständlich auch anders ausfallen können; vielleicht gefiele dann aber meine Kritik nicht, was tunlichst vermieden werden sollte. Wer oder was ein „Augsburger“ ist, lässt sich leider auf die Schnelle auch nicht sagen. Einer, der die Augsburger Gazetten nicht nur einmal, sondern öfters am Tag liest? Möglicherweise, um sich darin erwähnt oder im Bild wiedergegeben zu finden (beim Premierenpublikum möglicherweise nicht ganz abwegig). Einer, der das Theater hauptsächlich vom Fußballfeld her kennt? Einer, der seit Jahrzehnten Theaterabonnent ist und sich mit Wehmut an Operettenaufführungen aus den 50er Jahren erinnert? Einer, der aus der Ecke der Regie-Konkurrenz kommt? Jedenfalls keiner aus der Narrenszene der Perlachia, hatte die doch gestern Abend mit sich selbst zu tun. Tja, wer dann?
Diese Frage überlagerte für mich ein wenig die Überlegungen, was von dieser Neuinszenierung der Fledermaus zu halten ist. Ins Leben gerufen durch einen isländischen Regisseur, der bislang mit Musiktheater nichts zu tun hatte, aufgeführt in einer deutschen Provinzhauptstadt, in der um den Erhalt des Theaters gekämpft werden muss, vor schon fast 150 Jahren durch den österreichischen Operetten-König Johann Strauß (Sohn) aufs Notenpapier gebracht und aus literarischen Texten der halben Welt zusammengesetzt, Texten, die von jedem Regisseur beliebig oder x-beliebig verändert werden, Texten, die um ein niedriges Motiv kreisen. Die Rache. Konkret: die Rache der „Fledermaus“.
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Zuletzt geändert von Anonyme, am 16.01.2012 um 10:07 Uhr
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#2 (permalink) | |
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Fledermaus-Premiere / Kritik 2. Teil
Meine nach dem Eingang meiner Kritik vielleicht überraschende Meinung: Ein begrüßenswerter Versuch, die Operette zu entstauben und zu aktualisieren. Strauß selbst ist zeitlos. Unverwüstlich. Er bedarf keiner Anpassung an unsere Zeit. Die Handlung war immer schon etwas wirr, wenngleich sich am Schluss herausstellt, was hinter der ganzen Geschichte steckt. Eben die schon erwähnte Rache und damit ein Motiv, das ebenfalls an keine Zeit gebunden ist. Das Bühnenbild einerseits relativ schlicht und doch die jeweilige Atmosphäre gut wiedergebend. Die Szenenbilder abwechslungsreich, vor allem für das Orchester, das vom Orchestergraben auf die Bühne und zurück muss. Womit ich endlich bei der Inszenierung bin. Für jüngere Altersklassen, vor allem für solche, die andere Inszenierungen nicht kennen und die verfilmte Version mit Peter Alexander den Alten überlassen, nach meinem Eindruck vergnüglich und unterhaltsam. Für Ältere gewöhnungsbedürftig, wenn sie vorurteilslos sein können, sogar gleichfalls ansprechend. Für mich, der ich mich nicht altersmäßig eingeordnet sehen will, an manchen Stellen ein wenig zu breit angelegt (zum Beispiel die mehrmalige Beschwörung „keine Politik“ oder der Frosch-Monolog vor dem dritten Akt), an anderer Stelle ein wenig kryptisch (soll die Giraffe, die ein wenig banal als Alkoholschrank entmystifiziert wird, für die evolutionäre Behandlung der Operette stehen?) und gelegentlich ein bisschen zu theatralisch (daran, dass Sänger und Sängerinnen heutzutage fast Akrobatiker sein müssen, hat man sich ja schon gewöhnt; dass manche Szenen aber so wirklichkeitsgetreu gespielt werden müssen, dass um die körperliche Unversehrtheit der Darsteller gebangt werden muss, müsste wohl nicht sein). Auch die Rollenbesetzung erscheint mir nicht immer ganz glücklich. Alfred, zum Beispiel, darf selbstverständlich nicht zu schwer sein, um in die Luft gehievt zu werden, sodass ein kleiner und zierlicher Tenor gewählt werden musste (warum muss der Luftseilakt eigentlich überhaupt sein? weil so etwas seit einiger Zeit Mode ist?). Als Liebhaber der um einiges größeren Rosalinde gibt er einen nicht ganz ernst zu nehmenden Partner ab. Um bei Alfred zu bleiben: Die Idee, ihn, der früher einmal aus dem Garten singend zu hören war, in einem tapetenähnlichen Gewand auf der Bühne quasi zu „verstecken“, finde ich wiederum gut. Was die sängerischen Leistungen anbelangt, konnten nach meiner Einschätzung alle Künstler und Künstlerinnen überzeugen. Der bzw. die eine mehr, der bzw. die andere minimal weniger. Am Schlussapplaus darf man sich insoweit nicht immer ausrichten. Die von der Konzeption des Stückes her sympathischste Person hat in der Regel die meisten Klatscher auf ihrer Seite. Was jetzt nicht missverstanden werden sollte. Adele hat den lauten Beifall verdient.
Es gäbe noch viel zu sagen. Aber auch eine Kritik soll nicht langweilen. Daher nur noch ein paar Worte zu einem eventuell rein persönlichen Eindruck. Manchmal kamen bei mir Bilder von Shakespeare-Komödien auf. Nicht nur wegen Caesar, Kleopatra oder Napoleon, die in der Fledermaus ihre Possen mit uns, aber vornehmlich mit ihren Mitspielern trieben. Manche Szene, vor allem mit statisch drapierten Ballettfiguren, könnte aus Wie es Euch gefällt oder aus Maß für Maß stammen. Obwohl Rache ja keine lustige Sache ist.
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Zuletzt geändert von Vetulus79, am 15.01.2012 um 21:21 Uhr
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#3 (permalink) | |
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Eine neue Leber für die Fledermaus!
Johann Straußens Operette hat sich einer mehrstündigen Operation unterziehen lassen müssen. Eine neue Leber für die Fledermaus! |
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#4 (permalink) | |
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Glücklich ist, wer vergißt....
Am Samstag Abend hörte ich die Fledermaus. Bis kurz vor der Pause sah ich sie auch. Was ich hörte, war durchaus erfreulich - musikalisch gesehen. Den besch...eidenen Monolog des Frosch hätte man sich sparen können, ihn zu hören war nur peinlich und sonst nix. Was ich sah, konnte bis kurz vor der Pause auch durchgehen als originell, ein wenig abstrakt, nicht jedermanns Geschmack, aber o.k.. Doch dann kam die Phase, in der ich begann, die Lebensweisheit, Leichtfüßigkeit und köstliche Ironie der Loriots (ich weiß nicht, ob er die "Fledermaus" einmal inszeniert hat) und Otto Schenks zu vermissen: Warum heutzutage anscheinend keine Inszenierung mehr ohne Vergewaltigungsszenen, heruntergelassene Hosen und andere ordinäre Elemente auskommt, finde ich gar nicht mal mehr so obszön (man hat sich ja dran gewöhnt) als viel mehr überflüssig, wenig originell und primitiv nach Holzhammerart. Demnächst wird "Hänsel und Gretel" wohl mit einem Prolog beginnen, in dem Vater Peter die Mutter vergewaltigt, was dann erklärt, warum sie die ungewollten Kinder in den Wald schickt... Vielleicht sind Klassiker wie die "Fledermaus" doch noch nichts für Jungregisseure, die sich in ihrer Spielleiter-Vita gerade in der Postpubertät befinden und in deren Generation der Maßstab für Humor und Ironie eher bei Stefan Raab und Dieter Bohlen zu finden sind. Der dritte Akt war nach meinem Empfinden weniger "Fledermaus" als eher "Rocky-Horror-Picture-Show." Der letzte Satz zur Fledermaus in der Jahresvorschau des Theaters lautet: "...Das mag der Grund sein, weshalb die Fledermaus zum Inbegriff der Operette geworden ist." Mit diesen Sängern und Musikern hätte die Erstaufführung vielleicht seinerzeit auch zum Erfolg bei der Erstaufführung geführt, mit dieser Regie sicher nicht. Drum: "Glücklich ist, wer vergißt, was doch so mißraten ist...." PS: Immerhin verzeichnet der Theater- und Kulturthread nach 43 Tagen endlich mal wieder Beiträge. Chapeau und Prosit Neujahr!
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Zuletzt geändert von Analphabet, am 16.01.2012 um 10:21 Uhr
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#5 (permalink) | |
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Wünschen hilft - was bleibt, ist die Musik
Ich kann mich nur zu 2 Akten äußern, da mir Geschrei nicht liegt - weder auf der Bühne noch im Auditorium - hab ich mich verzogen. Der Regisseur schein eine Vorliebe für hektisches hyperaktives lautes Outrieren zu haben, sowas enerviert mich sehr schnell. Für die Musik hat er kein Empfinden...eigentlich war jede Dialog - Phase zu lang. Die Gattung Operette (die er sicher nur von Hörensagen kennt) lebt von Tempo, von gut platzierten Pointen und fließenden Übergängen zwischen gesprochenem Text und Musik. Die Dialog - Passagen waren nur gestisch/körperlich gearbeitet, von Sprachgestaltung, von Zwischentönen keine Spur. 'Wer schreit hat unrecht' , schoss es mir ziemlich bald durch den Kopf. Die meisten Gags waren eher zum Fremdschämen (Beispiel 'Caesarsalat'), mit Komödien wird der Regisseur wohl generell Probleme haben. Ziemlich altmodisch fand ich auch die 'Meta - Ebene', sowas wie 'Abgang Rosalinde', was nur Sinn macht, wenn die Spielweise insgesamt stilisierter wäre. Dadurch könnte man die Vergewaltigungsszene auch erträglicher gestalten. Operette lebt ja auch vom Andeuten, weniger von alles-mit-dem-Holzhammer-zeigen.(Wollen die das an Faschingsdientag auch so spielen???) Unsäglich die Aufforderung ans Publikum seine Meinung kundzutun, wobei hier die Möglichkeit, den Raum zu verlassen vergessen wurde. Sei's drum, selbst eine eher spießiges Premierenpublikum besteht aus mündigen Bürgern... Als ich es dann kaum mehr aushielt, und mir wünschte, es möge irgendwas passieren, was diesen Nonsens beendet, fiel tatsächlich was vom Himmel.....phantastisch. Heute Morgen hatte ich beim aufwachen den Cardas im Ohr...Musik hält doch sehr viel aus.-)
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#6 (permalink) | |
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Wer wird hier vergewaltigt? Adele oder die Operette? Oder beide?
Für diesen Batmann bin ich zu dumm, die Lulu habe ich besser Doch wie sieht es bei Regisseurs Operetten-Kenntnissen aus? Übrigens sehr schöne Kostüme waren zu sehen. Was bezweckte Was will uns die Fledermaus sagen? Dass wir ein Publikum Anständigerweise hat unser AZ-Kritiker nicht die Vielleicht sollte man die Fledermaus einfach totschweigen, |
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#7 (permalink) | |
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Mit Verlaub, das "Kamel" war eine Giraffe. Macht aber nix. Die "Fledermaus" war ja auch eigentlich 'was anderes.... |
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#8 (permalink) | |
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Wahrscheinlich haben den Regisseur beim Ausbruch des Eyjafjallajökull einige Unrat-Partikel erwischt, das wäre eine Erklärung für so manche Wahrnehmungsverzerrung. |
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#9 (permalink) | |
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Ohne mich!
Bei mir war schon nach Figaros Hochzeit Schluss! Ich bin wohl nicht mehr auf der Höhe meiner geistigen Kräfte, um diese Schweinereien als Kunst zu akzeptieren , welche anscheinend pubertär unausgereifte Regisseure dem Normalbürger als moderne Inszenierungen vorsetzen wollen und sich diese "Schandtaten" auch noch vom Steuerzahler subventionieren lassen! Da bereits unter Caligula und Nero im alten Rom die Schauspieler vor dem Publikum ungeniert bumsten, schlage ich der Intendantur des Augsburger Stadttheaters vor, ebenfalls zum "Echtsex" zurückzukehren! Dann bekommen Sie endlich das dekadente Publikum, welches Sie verdient haben! |
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#10 (permalink) | |
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Musensohn..Ich grüsse Sie! Ich habe oft Heimweh nach meinem GrossemTheater...aber wenn ich das hier so lese...es wird ja immer schlimmer mit den Regisseuren... Oft denke ich mir - kann denn denen niemand das Handwerk legen??
Wenigstens Dirk Kaften bleibt Augsburg erhalten - wenn das kein gutes Omen ist... |
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#11 (permalink) | |
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Gruss retour, pro musica, welches Handwerk soll man diesem Regisseur legen? Rattenfängertum? Manipulation eines durchaus respektablen Ensembles? Ein wirkliches HANDWERK scheint mir da nicht vorhanden. |
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#12 (permalink) | |
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Manchmal denke ich mir, als Musiker würde ich bei diesem Verhau einfach aufstehen und gehen. Nicht weil ich dem doofen Chef eines auswischen will, sondern aus Respekt vor dem Komponisten. Muss sich eine Sally du Randt dafür hergeben? Sie wird bezahlt weil sie eine grossartige Stimme hat. Muss Sie einem Arnasson gehorchen der gerne möchte aber nicht kann?? |
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#13 (permalink) | |
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„Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Mutigen ist sie die Chance.“ |
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#14 (permalink) | |
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„Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Mutigen ist sie die Chance.“ |
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#15 (permalink) | |
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Verehrte(r) Pro Musica, gehören Sie etwa auch zu der Gattung Theaterbesucher, die nach einem gestressten Arbeitstag, angesichts chaotischer Nachrichten von Eurokrise über sonstige politische Krisen hin zu Schiffsunglücken und anderen Katastrophen, in einer egomanischen Ellenbogengesellschaft mit immer weniger sozialem Miteinander, den Anspruch erheben, für das Eintrittsgeld, das Sie für Ihre Karte gezahlt haben, auch das Recht zu haben, während einer Operette (!) einmal drei Stunden unbeschwert die (wenigstens) seelischen Füße hoch legen zu können und zu entspannen? Dann schämen Sie sich. So wie ich. Und hören sich einmal das an: http://www.youtube.com/watch?v=nvzxQ_ldDqQ |
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