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#1 (permalink) | |
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Kaum echte Alternativen zum Benzinauto
Umsatzrückgang bei Autoverkäufen. Dem Gasantrieb fehlt immer noch die Akzeptanz |
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Zuletzt geändert von Anonyme, am 12.04.2012 um 09:03 Uhr
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#2 (permalink) | |
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Soso bei Eiseles gibts keine Alternative zum DIesel. Warum hat man bitteschön die Stadtbusse nicht mit Gasantrieb ausgestattet, so wie in vielen anderen Städten auch? Wäre doch billiger bei den Betriebskosten und vor allem leiser und umweltfreundlicher. Aber für die 4 Leute die durchschnittlich in den überdimensionierten Bussen sitzen muss dann schon ein saulauter Diesel her. Privat fahre ich seit Jahren schon mit Autogas ohne große Probleme. Das Tankstellennetz ist mittlerweile sehr gut ausgebaut. Es gibt schon Alternativen, man muss sich nur selbst mal drum kümmern. Dann kann man auch beim Tanken über die Autofahrer lachen, die an der Tanke nebenan das doppelte zahlen. Man tankt ja auch nicht an den freien Tankstellen, die billiger sind. Naja selbst schuld. |
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#3 (permalink) | |
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Hmm. ich dachte eigentlich schon das es Stadbuss mit Gasantrieb gibt, das sind doch die komischen Teile die den Tank oben auf dem Dach haben. Das Problem mit dem Gasantrieb anssonsten ist, das bei den meisten Fahrzeugen der Hersteller die Garantie verweigert wenn man einen solche nachrüsten lässt. Und es gab auch schon Modelle die eben damit Probleme hatten. Ansich wäre es aber in jedem Fall als Übergangslösung zu empfehlen bis Elektro-, und/oder Wasserstoff endlich zu vollwertigen und bezahlbaren Alternativen herangereift sind. |
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#4 (permalink) | |
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In Augsburg fahren nahezu alle Busse mit Erdgas (wg. dem Köumbau sind aktuell als "Füller" einige Dieselbusse unterwegs). Die Laufleistungen sind dem Linienverkehr entsprechend. Hab noch nie gelesen, dass es hier eine auffällig hohe Störanfälligkeit der Motoren gibt?! |
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#5 (permalink) | |
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Alternativen wozu?
Es hängt doch immer von den Ansprüchen ab, ob sich Alternativen anbieten oder nicht. Ich habe es nie verstanden, dass man einerseits den umweltbewussten Öko heraushängt, andererseits nicht auf einen der zig Airbags, der Klimaautomatik, ABS, Antischlupf- und Trackingsystemen, das Mäusekino und all den anderen elektronischen und mechanischen Schnickschnack zu verzichten bereit ist, von einer "annehmbaren" Motorisierung gar nicht zu reden. Wie wär es denn vorübergehend mal mit einem 50PS-Wagen für 2 Personen und einer 135er Bereifung? Ausgestattet mit dem was nötig ist, aber so wenig wie möglich, aber mit modularen Ergänzungsmöglichkeiten, z.B. für Gepäck. Höchstgeschwindigkeit 120km/h Was man nicht herstellen muss, entlastet unsere Umwelt und schont die Ressourcen. Und das Wägelchen wiegt 500kg und lässt sich mit 2,5l/100km bewegen. Auf Dauer wird es nötig sein, erneuerbare Energiequellen anzuzapfen, auf die man auch billig zugreifen kann. Es nützt nichts, mit HiTec-Elektronic und Spezialölen Wirkungsgrade aus Motoren zu kitzeln, um nach wie vor mit 200PS durch die Lande zu rasen und dabei 0,3l/100km Sprit zu sparen. Es nützt nichts, den Auspuff in die E-Werke zu verlegen und Batterien in Massen herstellen zu müssen, die viel zu teuer, zu schwer und ein Verbrechen gegen die Umwelt sind. Lohnt sich dass Gasauto? Gut, es mag bei den laufenden Kosten günstiger sein als das Benzin-Pendant, aber gilt die Rechnung auch unter Berücksichtigung der Energiebilanz? Ich brauche z.B. viel mehr Liter Gas als Benzin, ich muss mein Auto umrüsten lassen, der Gastank muss überhaupt mal hergestellt (und später entsorgt) werden, das Gas muss zu den Tankstellen gebracht und dort unter Sicherheitsauflagen vorrätig gehalten werden. Wir brauchen preiswert herzustellende und ressourcenschonende Fahrzeuge, die am besten noch kompostierbar sein sollten und die notfalls auch noch mit Apfelmost fahren. Oder wir halten uns wieder Pferde. Das ist die nicht ganz wörtlich zu nehmende Quintessenz des Ganzen. |
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#6 (permalink) | |
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Schwachsinn. Dann ist Benzin also besser, weils nicht zur Tanke transportiert werden muss? Ausserdem sind Flüssiggastanks überirdisch und somit billiger beim Installieren. Bei Leckage habe ich auch kein Problem mit dem Grundwasser. Auch wenn der Gasverbrauch in l/100km etwas größer ist (ca. 10%) verbrennt Gas wesentlich besser und es entstehen weniger schädliche Abgase wie Stickoxide und weniger CO2 !
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Zuletzt geändert von Aufgemerkt!, am 12.04.2012 um 11:55 Uhr
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#7 (permalink) | |
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Ich kenne mich zwar mit Motorentechnik etwas aus, aber ich gebe zu, dass ich nicht beurteilen kann, inwieweit die Gastechnik tatsächlich (marginale) Vorteile gegenüber dem Status quo hätte. Unterstellt, es träfe zu was Sie sagen, dann stellt sich doch die Frage, warum man dann nicht das Gasauto als Zukunftskonzept vorstellt!? Warum ist das Gasauto auch im Individualverkehr dann nicht längst Standard? Die Einsparungen am GESAMTENERGIEAUFWAND wären sowieso bei Weitem nicht ausreichend. Bitte rechnen Sie doch nicht nur Ihre Ersparnis aus!! Sie sollten den Gesamtaufwand bewerten, den man betreibt, um augenwischend die Umwelt und die Rohstoffe zu "schonen". Oder anders ausgedrückt: Wir müssen sparen, koste es, was es wolle! Kämen wir dahin, dass 1 Laster nur 1 Sorte Benzin zur Tanke bringen muss, wovon der Autofahrer nur 2,5l auf 100km verbraucht, weil er sich ein vernünftiges Auto angeschafft hat, das zwar Allroundqualitäten haben muss, aber ansonsten mit einem Minimum an Energie hergestellt wurde, dann kämen wir auch mit schwindenden Rohölreserven noch viele Jahre über die Runden, ohne dass Individualverkehr ein Vorrecht der Reichen wird. Darauf steuern wir nämlich zu. Die Angeberei mit dem Statussymbol Automobil ist der Tod des Individualverkehrs in dem Sinne, wie wir ihn heute kennen. |
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#8 (permalink) | |
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Das ist ein Argument, das ich gar nicht gerne höre. Zu teuer, zu schwer und angeblich ein Verbrechen an der Umwelt. Die Technologie ist nicht ausgereift, muss unbedingt weiter entwickelt werden, denn ihr muss die Zukunft gehören, denn, lieber MLF, Sie möchten zwar vernunfbedingt einsparen, aber sie verbrauchen dennoch Rohstoff, der für andere Dinge als Forbewegung für viele weitere Generationen notwendig sein wird, obwohl es Alternativen gäbe. Sie werden nichts wesentlich ändern, solange die Verschwendung nur über den Preis gesteuert wird, wird verschwendet werden, weil es immer reizvoller wird, sich die Verschwendung leisten zu können. Ein bisschen wird Kosemetik betrieben, dass es nicht gar so arg auffällt. |
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#9 (permalink) | |
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#10 (permalink) | |
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Nun, dann sollten Sie einmal in den entsprechende Foren mitlesen, wobei ich nicht beurteilen kann wie sich dies im Vergleich zum "nur" Benzinmotor verhält und ob die Ursache in der Technik, der Unverträglichkeit mit dem jeweiligen Motor, der Steuerung oder gar beim "nicht fachgerechten" Einbau liegt. Aber von dem mal ganz abgesehen, wenn Sie ihr Auto entsprechend nachrüsten lassen machen Sie dies in jedem Fall immer auf eigenes Risiko den Sie verlieren in jedem Fall die Herstellergarantie! Und wie man weis kann so ein Motorschaden der daraus resultieren könnte dann denn vermeindlichen Vorteil ganz schnell ins Gegenteil verkehren. Die einzige Ausnahme ist und wäre wenn ein Hersteller diese Um-, oder Nachrüstung von Werk aus anbietet. |
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#11 (permalink) | |
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Ich red ja nicht von nachrüsten, sondern von Fahrzeugen, die vom Hersteller bereits für Gas ausgerichtet sind. Busse und Taxen werden wohl mehr als genug strapaziert im Arbeitsalltag, wenn dieses Antriebssystem nicht taugen würde, würd's ja wohl keiner nutzen (es gibt einige ÖPNV-Unternehmen, die nur noch Erdgasbusse beschaffen). |
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#12 (permalink) | |
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Doch, die Zukunft sehe ich auch beim Gasauto (LPG). Die Holländer machen uns das doch nun schon länger vor. Ein Diesel ist in der Anschaffung ja auch etwas teurer als ein Benziner - dafür bekommt man auch eine Gasumrüstung. Und von der KFZ-Steuer ist es ein Benziner. Elektroauto und Brennstoffzellen sind imo mehr so „Ferz“ - weil in D nichts einfach sein darf!
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#13 (permalink) | |
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Genau, aber darin liegt ja mit das Problem auch in der Akzeptanz, - wo finden sie einen Hersteller der seine Automobile für den Privatbereich bereits bei der Produktion oder besser zusätzlich und alternativ mit Autogas ausrüstet und die Garantien übernimmt ? Wäre dem so wäre dies bei meiner nächsten Anschaffung diesbezüglich mittlerweile in jedem Fall eine Überlegung wert ! |
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#14 (permalink) | |
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Autogas gibt's von Lada :-) Ne, Spass beseite, ich kenn tatsächlich direkt vom Hersteller auch nur CNG-Modelle, also Erdgas, davon allerdings inzwischen ne ganze Menge. Sogar von den Stuttgartern mit dem Stern auf der Haube. Aber auch günstigere wie Fiat, VW, Opel, etc. Volvo bietet inzwischen statt CNG die so genannten FlexiFuel-Modelle an. Die laufen mit E85(Bioethanol). Ob sich das durchsetzt? Keine Ahnung. Ergänzung: Dacia bietet LPG auch ab Werk. Wenn Image nicht so wichtig is :-) |
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Zuletzt geändert von Paul Cook, am 12.04.2012 um 13:40 Uhr
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#15 (permalink) | |
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Ichhatte schon vor ueber zehn Jahren einen Honda Civic mit LPG in Thailand.. Im staedtischen Umfeld ist das heute auch laengest Standard, du wirst keine Taxler mehr hier finden der mit Benzin oder Diesel faehrt und auch sonst nur noch wenig Limousinen. Die Japaner haben das schon sehr lange drauf, Europa hinkt da um ueber zehn Jahre nach. |
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