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#1 (permalink) | |
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Leitartikel zum Papst-Geburtstag: Kein Mann für den Zeitgeist
Papst Benedikt mag auf dem Thron oft noch etwas schüchtern wirken, die Massen aber begeistert er allemal. |
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Zuletzt geändert von Anonyme, am 16.04.2012 um 12:21 Uhr
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#2 (permalink) | |
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Papst Benedikt mag auf dem Thron oft noch etwas schüchtern wirken, die Massen aber begeistert er allemal.
Nun ja, aber nach nur sieben Jahren kann man natürlich noch nichts genaues sagen. |
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#3 (permalink) | |
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Begeisterung der Massen als Qualitätsmerkmal darstellen zu wollen, erscheint mit Blick auf den Gröfaz zumindest denkwürdig. |
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#4 (permalink) | |
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.. und fragwürdig.
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#5 (permalink) | |
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Ein "Übergangs"-Papst? Eher ein "Untergangs"-Papst...es müsste mal jemanden geben, der sich von unten nach ganz oben durchschleimt, um dann - als Papst - den Laden komplett umzukrempeln, hin zu einer offenen Kirche für alle Menschen, egal welcher "Bauart", weg von diesem System der Gier & Menschenverachtung (man erinnere sich z.B. an die 50 Mio. €, die für den Jugendtag in Madrid ausgegeben wurden, während zeitgleich in Afrika zigtausende Menschen an Hunger & Durst auf der Flucht starben), hin zum Menschen. "Hier bin ich Mensch, hier darf ich`s sein" - das ist Kirche. |
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#6 (permalink) | |
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Ach, der Xvi!!!
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#7 (permalink) | |
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Zitat: Benedikts kirchenpolitischer Kurs scheint eindeutig rückwärts gewandt zu sein: Er rehabilitierte die alte lateinische Messe, er strebt die Heimholung der traditionalistischen Piusbrüder an, er bekräftigte das katholische Nein zur Frauenordination und zu verheirateten Priestern, auch homosexuelle Partnerschaften finden nicht seinen Segen. Selbst auf geringfügige Erleichterungen beim Empfang der Eucharistie warten konfessionsverbindende Paare bislang vergebens. Vom Großinquisitor habe ich nichts anderes erwartet. |
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#8 (permalink) | |
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Seltsam. Die katholische KIrch wächst weltweit- |
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#9 (permalink) | |
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...und hat es augenscheinlich dennoch nötig, Fundamentalisten wie dem Pius seine Brüder wieder in den Schoß der Kirche zu holen. In der Tat, sehr seltsam. |
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#10 (permalink) | |
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...ins negative. Immer mehr Rentner gehen demnächst Gott entgegen. Und dann? |
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#11 (permalink) | |
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Kallewirsch, Sie dürfen Deutschland oder Europa nicht mit dem Rest der Welt vergleichen. Bei uns hier geht es rückwärts, richtig, aber überm Tellerrand draußen, da geht es vorwärts, aufwärts. So auch bei den Katholiken.
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#12 (permalink) | |
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Finde ich nun gar nicht seltsam. Wenn der Staat als wichtiges Element seines Gemeinwesens die Resozialisierung Schwarzer Schafe ermöglicht und fördert, was ja auch von (beinahe) allen begrüßt wird, kann das die katholische Kirche, im Sinne des christlichen Versöhnungsgedankens, sehr wohl auch praktizieren. Der Vatikan hat den Pius-Brüdern die Türe aufgeschlossen, nicht mehr und nicht weniger. Eintreten dürfen sie aber erst, wenn sie die Schuhe abgeputzt haben, sprich: wenn sie entsprechende Auflagen erfüllt haben. Was ist schlimm daran? |
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Zuletzt geändert von Analphabet, am 17.04.2012 um 10:09 Uhr
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#13 (permalink) | |
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Das kann man doch verstehen. Unter dem Druck, den andere Religionen offenbar aufbauen, konzentriert man die Truppen zur Absicherung der Glaubensfeste. Clausewitz läßt grüßen. Wer von gemäßigten Moslems eine Auslieferung von bin Laden erwartet hatte, würde auch eine Distanzierung von christlichen Radikalen erhoffen. Beides wäre Anlaß gewesen, an die Vernunft der Organisatoren zu glauben. Dazu besteht wirklich kein Anlaß. |
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#14 (permalink) | |
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So seltsam dürfte das nicht sein: Da wird mit viel Geld und Raffinesse missioniert. |
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#15 (permalink) | |
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Ist doch klar, daß das Christentum -allgemein- in Europa leicht zurückgeht. Schauen Sie sich Afrika und Lateinamerika an. Das sind die christlichen Wachstumserdteile. Ich nehme an, um einer Aussage eines Vorposters entgegenzutreten, daß die katholische Kirche, um mal bei der zu bleiben, weniger Geld als in Deutschland/Europa zur Missionierung einsetzt. |
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