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#1 (permalink) | |
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Augsburg: Polizei will Radl-Rowdys aus dem Sattel holen
Kampfansage an Radl-Rowdys: Die Behörden in Augsburg kündigen Schwerpunktkontrollen an. Von einer Kennzeichenpflicht halten Praktiker wenig. |
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Zuletzt geändert von Anonyme, am 30.04.2012 um 07:46 Uhr
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#2 (permalink) | |
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Fahrtraining
Ein wichtiger Grund für die vielen Unfälle ist mit Sicherheit darin begründet, dass viele Fahrradfahrer die Verkehrsregeln nicht kennen, da diese nie einen Führerschein für die selbständige, motorisierte Fortbewegung erworben haben. Jeder Bundesbürger sollte deshalb (ab einem bestimmten Alter), an einen Fahrtraining für Fahrradfahrer teilnehmen. Damit meine ich nicht die Verkehrserziehung in der Grundschule. Ein gut ausgebautes Radwegenetz mit einfacher Verkehrsführung, würde auch einen Teil zur Senkung der Unfallrate beitragen. |
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#3 (permalink) | |
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Das glaube ich nicht. Zumindest für die über 18 jähren gilt: Die meisten Radfahrer haben einen Führerschein. Es ist ein Märchen das Radfahrer überwiegend keinen Führerschein haben. |
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#4 (permalink) | |
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Denk ich auch, die Gruppe derer, die sich auf dem Rad verhalten, als hätten Sie das Gehirn zu Hause vergessen, setzt sich aus allen Altersstufen zusammen, da sind mehr als genug dabei, die einen Führerschein besitzen, ob für Mofa, 125er, PKW oder sonst was ist ja egal. Wo hingegen man auch bei manchen motorisierten Verkehsteilnehmern das Gefühl hat, der Lappen stamme direkt aus dem Kaugummiautomat. |
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#5 (permalink) | |
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Die Polizei muss mich gar nicht aus dem Sattel holen, das hat letzten schon eine Dame mit dem Auto geschafft. Aus einer Seitenstraße gekommen und blindlings über den vorfahrtsberechtigten Rad weg gebrettert. Konnte zwar noch auf die Straße ziehen, die Gute ist mir aber fast umgebremst ins Heck.Am helleichten Tag, ohne dass die Sonne die geblendet hätte. Am Rad Rahmen und Hinterrad zerstört, ich zum Glück nur mit zwei Prellungen (eine am Knöchel, wo mich das Auto noch erwischt hat) und einer Schürfwunde. Immerhin hat die eingesehen, dass das Vorfahrt achten Schild bereits vor dem Radweg aufgestellt ist. Der Schaden ist zwar schon reguliert, aber dennoch muss ich nun halt erstmal noch 2 Wochen mit dem MTB zur Arbeit, bis mein Stadtrad wieder fit ist. Aber da die Polizei ja Gehweg- und Geisterradler kontrolliert wird Sie mir eh nicht in die Quere kommen und kann dabei ja gleich mal das Verhalten von Autofahrern beachten, die Geh- und Radwege kreuzen. Da gäbe es auch einiges zu kassieren. Wobei ich die Kontrolle am Hochablass immer merkwürdig finde. Wenn auf dem wenig los ist radle ich drüber, ist viel los schiebe ich. Und das halten eigentlich die meisten Leute so. @Herr Vorragend: es gibt auch genug Autofahrer, die trotz Führerschein keine Ahnung von den Rechten der Radfahrer hat. Wer hält schon 1,50m Abstand beim Überholen und weiß, dass ein Radler 80cm Abstand zum rechten Fahrbahnrand halten darf? Würde das zB konsequent gemacht, dürfte bei durchgezogenem Mittelstreifen zB überhaupt kein Auto einen Radler überholen und auch in den meisten Situation in der Stadt ist ein Überholen von Radlern bei Gegenverkehr somit eigentlich nicht erlaubt. Macht aber dennoch fast jeder.
Eben. Ich hab auch Auto-, Motorrad- und LKW-Führerschein. Aber nur drei Fahrräder und kein einziges motorisiertes Fahrzeug mehr. Wobei sich mein Bruder grad ne Harley Fat Boy gekauft hat und ich mich wie ein Schnitzel freue, damit eine Runde zu drehen |
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#6 (permalink) | |
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Es wird bei Lippenbekenntnissen bleiben. Interessant ist das Unrechtsbewusstsein. In der heutigen AZ, irgendwo auf den letzten Seiten, hat eine Dame zu dem Thema gesagt, daß sie eigentlich Rotverstöße nicht schlimm findet. |
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#7 (permalink) | |
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Nicht kennen ist gut. Ignorieren träge es besser. Dass man bei Rot stehen bleiben muss, weiß man auch ohne Führerschein oder? |
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#8 (permalink) | |
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Der Hochablass dürfte das kleinste Problem sein...die Polizei sollte RadlerInnen mal an einen runden Tisch einladen & damit gezielt auf Schwachstellen in unserer Stadt kommen. Vor allem im Innenstadtbereich ist die Lage oft katastrophal - & es liegt meist nicht an den RadlerInnen: man setze sich mal eine Zeit lang in die Maxstraße - besonders gut lässt es sich am Herkulesbrunnen beobachten - & schaue die Situation: ein Rechtsfahrgebot, wie es in Deutschland gilt, wenden hier die wenigsten Auto- & auch städtische BusfahrerInnen an. Das Kopfsteinpflaster ist hier teils so schlecht, dass man gar nicht am Rand radeln kann; verlagert man sich eher in Richtung Mitte deswegen, wird man von den anderen VerkehrsteilnehmerInnen derbe weggehupt. Von plötzlich wendenden Autos, die nicht blinken, mal abzusehen. Die Autocorso-Zeit beginnt jetzt auch wieder. Oder zur Zeit am Moritzplatz wegen des stärkeren Menschenstroms durch die Kö-Verlagerung: was da alles einfach so in die Fahrbahn latscht, gehört auch geprüft. Oder die Leute, die aus den Cafés (Capitol etc.) aufstehen & das zur Fahrbahnseite hin tun. Am Rathausplatz das selbe Problem: bei ankommenden Straßenbahnen kein Durchkommen als RadlerIn, ein Überholen der Bahn sowieso nicht möglich. Leute, die einem fast ins Rad rennen, weil sie noch schnell die StraBa erwischen wollen etc. Auf dieser Strecke gurken auch besonders gerne - wie in einem anderen Thread schon mal angesprochen - die Gurken-RentnerInnen, die vollbeladen ohne Schulterblicke zu nutzen von Hamsterkäufen zurück durch die Stadt eiern. Oder die schnelleren RadlerInnen, die einen am Rathausplatz rechts (!) überholen, weil links durch die StraBa & StraBa-NutzerInnen nichts frei ist. Hier gibt es auch öfters mal Zusammenstöße oder Beinahe-Zusammenstöße, weil man noch Leuten ausweichen will, die hinspringen, & man dabei an RechtsüberholerInnen gerät... & in diesen Bereichen ist mir noch nie aufgefallen, dass hier Polizeipräsenz ist...Polizeiautos, die langsam durchfahren: das schon, aber richtge Streifen nicht...die Polizei müsste hier so präsent sein wie die Augsburger KnöllchenjägerInnen: das hat man ja auch gut im Griff. |
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#9 (permalink) | |
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Richtig, und unser Edi Stoibär, als EU Bürokratieverhinderer, soll dann die Prüfung abnehmen! |
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#10 (permalink) | |
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Es sind vermutlich immer dieselben ...
Ich gehe eine Wette darauf ein, dass Radler, die sich nicht an die Regeln halten, dieselben sein dürften, die als Autofahrer dann auch meinen, die Regeln nach eigenem Gutdünken nicht halten zu müssen. ... Radlerkennzeichen könnten ohne weiteres so groß sein wie die für Mofas. ... wieso müssten die Verwarngelder für Autofahrer heraufgesetzt werden, wenn man die Radler stärker zur Kasse bittet? Ordnungswidrigkeit ist Ordnungswidrigkeit. |
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#11 (permalink) | |
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Wie geht das zusammen?
Ist ja bemerkenswert, wie Herr Ullrich rechnet. Entweder hat er eine neue mathematische Formel oder der Redakteur Stefan Krog liefert falsche Zahlen.
Wenn bei fast der Hälfte der Kontrollierten Ordnungswidrigkeiten festgestellt wurden, dann hält sich keineswegs der Großteil an Regeln. Aber das ist ja heute nicht nur bei Radlern so..... |
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#12 (permalink) | |
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Selbst bei meinem Rad mit Schutzblechen wäre da kein Platz mehr für ein solches Kennzeichen. Wenn dann noch die Taschen am Gepäckträger sind, wird das Nummernschild garantiert verdeckt, verbogen oder abgerissen. Bei meinen Mountainbikes muss das Schild dann wohl an den Reifen genagelt werden. Die Sattelstütze entfällt leider auch, denn wenn ich die fürs eine steilere Abfahrt versenke fällt das Kennzeichen leider auch ab. Die Sache ist ganz simpel: Kennzeichen sind für Fahrräder so gut wie nirgendwo vorgehesen, also gibt es auch keine standardisierte Montagemöglichkeit für Kennzeichen einer solchen Größe. Die gibt es allenfalls an E-Bikes, die ein Kennzeichen haben müssen. Daher ist das nich ohne weiteres möglich.
Ist natürlich die Frage, wo kontrolliert wird. Werden Radler tagsüber in der Fußgängerzone kontrolliert, wird das zu 100% beanstandet, da man dort zu bestimmten Zeiten einfach nicht radeln darf. Jmd. der sein Radl schiebt wird nicht kontrolliert werden. Und wird man überhaupt kontrolliert, wenn man nicht schon inflagrantie bei einer Ordnungswidrigkeit erwischt wird? Ich wurde noch nie rausgezogen (bei den sehr seltenen Kontrollen), wenn ich zB Licht am Radl hatte und in richtiger Richtung auf dem Radweg unterwegs war. Daher kann die Aussage schon stimmen, dass der Großteil vorbildlich unterwegs war. Die sind halt auch nicht kontrolliert worden, weil sie sich an die Regeln hielten. Aber wenn einer schon mit den Handy am Ohr daher kommt, schaut man den halt mal genauer an. Und dann mag natürlich auch die Beleuchtung nicht den Vorschriften entsprechen. Wie gesagt: der Großteil der Radler ist korrekt unterwegs, aber wenn es einen Anlass zur Kontrolle gab, dann wurden bei gut der Hälfte tatsächlich Ordnungswidrigkeiten festgestellt. Oder glauben Sie etwa, dass mit 5800 Kontrollen jeder Radfahrer Augsburg kontrolliert worden ist? Textverständnis eher mangelhaft. |
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Zuletzt geändert von hrafnagaldr, am 30.04.2012 um 09:06 Uhr
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#13 (permalink) | |
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Durch "meine" Straße fahren 90% aller Auto- und Motorradfahrer mit durchwegs 50 km/h ,meistens sogar mit60,70km/h.hindurch. Obwohl im Viertel -Wohnviertel- 30 km/h vorgeschrieben sind.
Daß also nicht nur Fahrradfahrer,sondern 90% aller Autofahrer die entsprechenden Regeln nicht kennen,sollte damit nachgewiesen sein ! |
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#14 (permalink) | |
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Kontrolle ist besser.
Daß Radwege grundsätzlich Einbahnstraßen sind, dürfte sich mittlerweile rumgesprochen haben. ;-) Daß Geisterfahrer auf Radwegen eine große Unfallgefahr bedeuten, ebenfalls. Da haben die Damen und Herren in Grün also eine sinnvolle und notwendige Aufgabe bekommen.
Die - zugegebenermaßen wirklich teilweise grotesk schlechte - Radwegsituation in Augsburg lasse ich als Entschuldigung nicht gelten. Wo der Radweg nicht benutzbar ist, fährt man eben auf der Straße. Das ist legal und Autofahrer beißen nicht. |
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#15 (permalink) | |
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Augsburg: Polizei will Radl-Rowdys aus dem Sattel holen >>>
>>>und die Raser >>>und die Doppelparker >>>und die Verkehrsrowdys >>>und die.............
..........sag mir wann??? |
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