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#76 (permalink) | |
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Und warum halten Sie sich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung? |
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#77 (permalink) | |
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3 km/h interessiert nicht mal die Polizei, das kann auch tatsächlich Abweichung des Tachos sein. Oder können Sie an ihrem analogen PKW-Tacho eine Genauigkeit von 3 km/h feststellen? Aber schön, dass Sie sich Sorgen um meine Abweichung von 3-6 km/h machen, während über 50 km/h von PKWs anscheinend völlig ok sind?! |
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Zuletzt geändert von Paul Cook, am 02.05.2012 um 10:02 Uhr
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#78 (permalink) | |
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Das "geeicht" kann man natürlich nicht weglassen. Die Tachoanzeige ist ein Anhaltspunkt, mehr nicht. Die Tachos von Polizeifahrzeugen z.B., die meßtechnisch unterwegs sein wollen, müssen zum einen geeicht sein und zum anderen muß bei diesen Fahrzeugen der Reifenumfang ständig überprüft werden, damit die Anzeig auch wirklich stimmt. Ein geeichter Tacho ist für eine korrekte Messung durch Hinterherfahren unerläßlich. |
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#79 (permalink) | |
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By the way: Ich muss eine Lanze für viele Fussgänger im Anhauser Tal am gestrigen Nachmittag brechen: Es war wetterbedingt wirklich viel los, aber es gab keine einzige Begegnung mit Fussgängern, die von bösen Blicken, bösen Worten oder einer gegenseitigen Behinderung oder Gefährdung abgelaufen wäre. So macht's Spass! Man nahm Rücksicht aufeinander, ließ sich gegenseitig genug Platz, und schon läufts. Es könnt so einfach sein... |
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#80 (permalink) | |
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Ja, es könnte so einfach sein. Dann müßten sich halt die Radfahrer auf der richtigen Straßenseite bewegen, nicht auf Fußwegen fahren, mit Licht fahren, wenn man in Gruppen radelt hintereinander fahren usw.. Da all dies leider nicht passiert ist eine schärfere Kontrolle längst angebracht, genauso wie in 30er Zonen auch immer wieder geblitzt wird. Mit Verniedlichungen ist hier niemandem geholfen. |
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#81 (permalink) | |
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Blödsinn, wenn Sie dies verallgemeinern. Natürlich gibt es die von Ihnen angesprochenen Radler, die sich verhalten, als ob es kein Morgen gäbe, viel zu viele sogar, dagegen sage ich rein gar nichts. Mir gehen diese ebenso gegen den Strich wie Ihnen. Aber sich pauschalisiert als "Rambo", "Terrorradler" oder sonstwie titulieren zu lassen, nur weil man eben Rad fährt, und sich bemüht, immer regelkonform zu fahren (natürlich passieren auch mir mal aus Unachtsamkeit kleine Fehler, wem nicht?), das geht mir sauber auf die Nüsse. Da stell ich mich auch mal auf die Hinterbeine und bell laut. |
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#82 (permalink) | |
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Sie meinen wohl solche Radler wie den Herrn am Osramsteg? Der Weg ist als Gehweg ausgewiesen, was aber dort niemand interessiert. Warum schieben, sollen sich doch die Fußgänger ans Geländer pressen, damit Radler freie Fahrt haben. Der Steg ist - wie man auch unschwer erkennen kann - sehr schmal, aber was interessiert das einen Radler schon? Interessant ist ja in dem Zusammenhang, dass sich das Bild in der Printausgabe doch von dem in der Onlineausgabe unterscheidet - da hat der Radler schon das weite gesucht. Ich hänge mal den Printartikel an. |
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#83 (permalink) | |
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Fehler passieren, werter Paul Cook. Aber verkehrt in der Einbahnstraße, auf der falschen Straßenseite den Radweg benutzen, bei Rot über die Kreuzung usw. hat mit Unachtsamkeit nichts zu tun. Das geschieht eindeutig mit Vorsatz! Wobei solche Verstöße auch teilweise von motorisierten Verkehrsteilnehmern begangen werden. Und ja: Es gibt auch Radfahrer, die angenehm auffallen, weil sie sich an die StVO halten. Nur leider stellen die scheinbar eine Minderheit dar.... |
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#84 (permalink) | |
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Wenn Sie sagen, dass viele, vielleicht sogar sehr viele Radler sich daneben benehmen, sag ich dagagen nichts. Das weiß ich selber nur zu genau, wie mancher radelt. Wenn aber ein Satz mit "die Radler" völlig ohne Differenzierung beginnt, dann wehre ich mich dagegen, denn ich gehöre auch mehrere tausend Kilometer im Jahr zu "die Radler", und ich benehme mich nicht daneben. Ich lade jeden gerne dazu ein, mich im Verkehrsalltag zu begleiten, um sich ein Bild davon zu machen. |
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#85 (permalink) | |
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@Paul Cook: Niemand ist fehlerfrei, auch ich nicht, allerdings fühle ich mich durch diese Titulierungen nicht angesprochen. Tatsächlich gehen mir diese Radler aber gewaltig auf den Senkel, so verhält man sich einfach nicht im Straßenverkehr. Gefährdung anderer gehört einfach bestraft und da geht halt immer eine Kontrolle voraus. Ist und bleibt leider so. |
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#86 (permalink) | |
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Wenn ich im Straßenverkehr angeraunzt werde, nur weil ich vielleicht mal im "Kampfoutfit", sprich in Sportkleidung, auf meinem MTB unterwegs bin, ohne mich irgendwie falsch verhalten zu haben, muss ich mich ja angesprochen fühlen. Sie glauben gar nicht, wie oft das passiert. Sogar wenn ich nur irgendwo stehe und warte, bin ich schon angeschnauzt worden ("scheixx Radlrambos"), bevorzugt von beleibten Herren um die 50 in großen Limousinen (klingt nach Vorurteil, ist aber leider tatsächlich so). Die Rücksicht fehlt auf allen Seiten, warum jedes Frühjahr speziell die Radler wieder auf dem Jagdzettel stehen, vermag ich nur bedingt zu verstehen, die anderen Fortbewegungsarten haben schon auch genug schwarze Schafe. (Man beachte bitte das kleine Wörtchen "bedingt", das bedeutet nicht, dass ich es gar nicht verstehe, nur die Schärfe der Argumentation bzw. die Wortwahl kann ich teilweise nicht nachvollziehen). |
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#87 (permalink) | |
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Dazu noch eine kleine Anmerkung: Dies ist oft ein nur vermeindlicher Fehler, der sich bei genauerem Hinsehen in Luft auflöst. Es gibt nämlich mehr Radwege, die in beiden Richtungen genutzt werden dürfen, als das manchem Autofahrer bewusst ist. Z. B. an der Einfahrt zur Sieglindenstrasse, von der Ackermannstrasse kommend. Ich wurde nicht erst einmal mehr oder weniger freundlich von abbiegenden PKW-Lenkern darauf aufmerksam gemacht, ich fahre doch falsch. Irrtum. Das Radwegschild steht hier in beide Richtungen, auch auf dem Boden sind Markierungen in beide Richtungen angebracht (auch wenn diese durch Verwitterung kaum noch erkennbar sind).Wenn mir das keiner glaubt, fotografier ich das Schild auch gern mal und poste das Bild hier. Ergo bin ich in Augen vieler an dieser Stelle ein "Radlrambo" ... dabei mache ich alles richtig. Es ist nicht immer alles so, wie es im ersten Moment aussieht (ich weiß, 2€ in's Phrasenschwein). |
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#88 (permalink) | |
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Klar, wenn man vor Gericht verwertbare Daten haben will. Wenn mein Radltacho aber 35kmh anzeigt, ich in einer 30er Zone unterwegs bin, dann müsste jedes Auto das mich überholt problemlos den Blitzer auslösen. Fürs Flamen im Forum reicht der Tacho schon Weil die vom GPS auch nicht immer präzise sein muss, das würde vor Gericht keinen BEstand haben. Bewölkter Himmel, evtl. Bäume und Gerät im Rucksack können die Werte zB deutlich verfälschen. Und welcher Autofahrer bleibt bei genau 30kmh auf der Nadel? Sie bestimmt, nehme ich mal an.
Und? Ist der Steg frei radle ich da auch durch, kommt ein Fußgänger, dann halte ich kurz an, lehne mich auf dem Rad sitzend ans Geländer und lasse ihn passieren. Dabei brauch ich in der Breite sogar weniger Platz, als wenn ich das Rad schiebe. Man grüßt sich gegenseitig und jeder geht seines Weges. Problem gelöst, jeder ist zufrieden.
Bei mir auch, ich war Richtung Fischach unterwegs. Alle waren freundlich, gerade einige ältere Herren haben sich dann auch sehr fürs Rad interessiert und man konnte etwas quatschen (wir waren uns immer einig, dass Pedelecs doof sind). Und das in Sportklamotten und für die Strecke überdimensioniertem MTB. Aber es wurde ja schon oft gesagt: das Verhalten liegt nicht am benutzen Fahrzeug, sondern an der Person am Lenker (entfällt bei Fußgängern!)
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Zuletzt geändert von hrafnagaldr, am 02.05.2012 um 11:13 Uhr
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#89 (permalink) | |
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Stimmt. Oft ist das vermeintliche Rowdy-Tum des Radfahres bloße Ahnungslosigkeit des Autofahrers/Beobachters. Besonders schön ist es auch immer wieder, von dusseligen Autofahreren "belehrt" zu werden, die einfach nicht in ihr Hirn bekommen, dass Radfahrer viele Einbahnstraßen in die "falsche" Richtung fahren dürfen ("Fahrrad frei" unter dem Einbahnstraßenschild). |
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#90 (permalink) | |
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Paradebeispiel: Heilig-Grab-Gasse, neben Standesamt. Bald täglich wurde ich von entgegenkommenden Fahrern wild gestikulierend sonst was genannt, weil ich da mit dem Rad reinfuhr (ich wohnte früher gleich um die Ecke). Dabei steht vorne eben groß das Schild ... Radfahrer frei. |
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