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#1 (permalink) | |
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BUND: strengere Regeln für Antibiotika in der Tierzucht
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert für die Massentierhaltung ein Verbot wichtiger Antibiotika, die auch Menschen bekommen. Über Fleisch können auch Menschen Keime aufnehmen, die gegen Antibiotika unempfindlich sind. BUND: strengere Regeln für Antibiotika in der Tierzucht |
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#2 (permalink) | |
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Ja, zwischen Ankündigen und Umsetzten ist wieder viel Palabbbbber und ein weiter Weg. Wenn ich solche Bilder wie oben sehe, kommt mir das Grausen und mir vergeht jeglicher Appetit auf Geflügel Fleisch. Kein Wunder das es immer mehr Vegetarier gibt. Außerdem ist die Subvention solcher Anlagen ein Betrug an den Steuerzahlern. |
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#3 (permalink) | |
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BUND: strengere Regeln für Antibiotika in der Tierzucht
...und Pflanzenzucht, und vor allem Menschenzucht |
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#4 (permalink) | |
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Tja, dann sollten Sie aufhören das zu essen, oder auf Bioprodukte umsteigen. Denn Zustände wie auf dem Bild sind der absolute und ganz normale Alltag. Normalität!! Das vergisst Otto-Normalverbraucher nämlich sehr leicht, sobald er im Laden an den Preisschildern steht. Wenn Sie direkt beim Bauern Ihres Vertrauens kaufen, haben Sie vllt eine bessere Chance (lassen Sie sich die Tiere dann doch auch mal zeigen!) oder wie gesagt Bio, denn hier haben die Tiere gesetzlich geregelt mehr Platz. |
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#5 (permalink) | |
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Illegaler Antibiotika-Einsatz in der Geflügelmast
Mäster in Nordrhein-Westfalen haben in der Geflügelhaltung offenbar illegal Antibiotika eingesetzt. Das geht aus einer bislang unveröffentlichten Studie des Landesamtes für Natur- Umwelt- und Verbraucherschutz in Nordrhein-Westfalen (LANUV) hervor, die dem Radioprogramm NDR Info in Auszügen vorliegt. Für die Studie hat das LANUV im Januar und Februar dieses Jahres aus 36 Geflügelmastbetrieben Trinkwasserproben entnommen. In 22 Betrieben hat die Behörde Auffälligkeiten festgestellt. Zudem hat die Behörde in zwei Fällen in Deutschland nicht zugelassene Arzneimittel nachgewiesen. Das sind Ergebnisse einer Studie, die NDR Info vorliegt. Das NRW-Landwirtschaftsministerium wollte die von der Landesbehörde erstellten Daten nicht kommentieren. http://www.hannover-zeitung.net/aktuell/vermischtes/47196657-illegaler-antibiotika-einsatz-in-der-gefluegelmast-behoerde-weist-nicht-zugelassene-medikamente-nach |
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#6 (permalink) | |
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Wieviel Platz so ein Viech haben muss, ist gesetzlich geregelt. Man gibt Antibiotika, um kompletten Ausfällen einer Zucht wegen übertragener Krankheiten vorzubeugen. Das hält man vonnöten, weil die Tiere miteinander in Kontakt kommen. Bei Einzelhaltung in Käfigen war das Problem nicht gegeben. Ich bin nicht für Käfig- oder Massentierhaltung, aber man muss auch die Interessen eines Unternehmers sehen, der davon lebt, dass seine Tiere leben und zu verkaufen sind. Der Einsatz von Antibiotika ist deshalb erlaubt. Es gibt sogar Vorschriften dazu, in welcher Zeit wieviel Rückstände eines Antibiotikums bei Schlachtvieh abgebaut sein müssen. Nicht erlaubt sind bestimmte oder zuviel Antibiotika. Wer da Schindluder treibt, sollte mit voller Härte sanktioniert werden. Da über 90% der Antibiotikaproduktion in die Massentierhaltung gehen, gibt es hier m.E. eine gigantische Dunkelziffer an Vergehen gegen die Vorschriften. Und es belegt ein Interesse der Pharmaindustrie, sich diesen Geschäftszweig tunlichst zu erhalten. Ich möchte zu gern Mäuschen sein, was da über die Futtermittelindustrie und veterinärmedizinische (Schleich-)Wege alles abläuft.
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#7 (permalink) | |
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Stimulation des Appetites durch Antibiotika gab es auch schon zu Zeiten der Käfighaltung
Oh ja, eine Runde Mitleid für die armen Tierquäler die ja sonst keinerlei Zukunftsperspektive haben. Ich persönlich würde Massentierhalter gerne eingereiht sehen in ehemalige Berufszweige wie Sklavenhändler, Henker oder Inquisitor, die sich auch allesamt einen neuen Job suchen mussten. |
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#8 (permalink) | |
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Das ist zu begrüßen.
Langsam aber sicher sollten wir unser Wirtschaftsmodell überdenken. In unseren Tagen werden schon Rückstände von Medikamenten und Antibabypillen im Trinkwasser gefunden. Das bleibt nicht ohne Folgen auf die Umwelt und den menschlichen Organismus. Den Rest besorgen die Lebensmittel. Nicht auszudenken was passiert, wenn das letzte Aufgebot der Medizin, das Antibiotikum, nicht mehr hilft. Schon jetzt haben sich beängstigende Resistenzen entwickelt.
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#9 (permalink) | |
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Ich meine, dass ich was von 50 % gelesen habe, so dass die Hälfte aller Antibiotika in Deutschland in der Tierzucht landet. Klar, dass die Pharmaindustrie nicht am Wegbrechen eines Absatzmarktes interessiert ist. Bei mir gibts schon länger kein Geflügelfleisch mehr, außer evtl einmal im Jahr ein Bio-Huhn. Zitat eines Bekannten: "bei Pute ist legal mehr drin als beim Schwein illegal". Ich hab die Grenzwerte und Verordnungen selbst aber nocht nicht nachgelesen. Da gehört auch mit den Subventionen umgesteuert, so dass sich die kleineren Ställe wieder eher rentieren wie die großen |
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#10 (permalink) | |
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Wegen ein paar Antibiotika überdenke ich nicht eunes der erfolgreichsten Wirtschaftsmodelle auf unserem Planeten. Wem die Viecher zu viel Antibiotika enthalten - der kann doch umsteigen. |
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