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#1 (permalink) | |
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Bericht: Discounter waren 2011 deutlich teurer
Die Lebensmitteldiscounter wie Aldi oder Lidl haben nach einem Bericht der "Wirtschaftswoche" ihre Preise im vergangenen Jahr massiv erhöht. Bericht: Discounter waren 2011 deutlich teurer |
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#2 (permalink) | |
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Das Gesamte sehen...
Wenn man schon mit Prozentangaben arbeitet, darf man den Ausgangswert nicht vergessen. Wenn also z.B. ein Produkt im Supermarkt vorher deutlich teurer war, so wird es beim Disounter auch nach einer Erhöhung um 4,5% noch preiswerter sein als nach 2,1% Erhöhung im Supermarkt. Jeder Verbraucher, der früher in Mathe etwas aufgepasst hat, weiß das. Und wer beim Einkauf die gängigen Preise im Kopf hat, wird schon richtig einkaufen. Obwohl billig nicht immer gut, aber teuer (bzw. Marke) auch nicht unbedingt immer gut bedeutet. |
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#3 (permalink) | |
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Vor allem wird bei Prozentangaben häufig einfach falsch gerechnet bzw. Zahlen falsch angegeben (z. B. Prozent mit Prozentpunkten "verwechselt"). In der Regel wäre es anschaulicher absolute Zahlen mit dazugehöriger Einheit anzugeben. |
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#4 (permalink) | |
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Prozentrechnen ist nicht schwer
Ich kaufe Waren auch zu fünf Euro ein, der Verkaufspreis ist 10 €. Von den 5 % Differenz lebe ich. |
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#5 (permalink) | |
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Da haben Sie natürlich Recht, ich kann mir billig deshalb trotzdem nicht leisten. |
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#6 (permalink) | |
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Das ist aber mal ein Konzept |
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#7 (permalink) | |
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Patt!
Tja, durch weitere Preissenkungen kann man wohl nichts mehr im Verdrängungswettbewerb ausrichten. Die VKs liegen verdammt nahe an den EKs, wenn nicht manchmal (verbotenerweise) darunter. Wenn der Wettbewerber um die Ecke einfach nicht aufgeben will und man selbst schon trotz minimalem Service, minimalem Personal und minimalen Kosten zuschießen muss, um nicht selbst den Bach runterzugehen, dann bleibt halt nichts anderes übrig, als die Preise anzuheben. In unserem Unterzentrum gibt es einen riesigen Marktkauf, der einfach alles hat. Von der Fahrradklingel bis zum Rosinenstollen. Kaufe ich dort das jeweils günstigste Angebot, bin ich nicht teurer als beim Aldi nebenan, der vielleicht die bessere Qualität liefert, aber auch nicht die große Auswahl und nicht immer alles vorrätig hat. 200m weiter gibt es einen Lidl, bei dem ich inzwischen teurer einkaufe als bei Marktkauf, es sei denn, es handelt sich um einen Aktionsartikel. Und schon öfter kam es vor, dass gerade beworbene Artikel nicht (mehr) da waren oder es Ärger wegen umzutauschenden/zurückzugebenden Artikeln gab, die man mit in den Laden bringen musste, weil man nicht die Möglichkeit hatte, diese vor Betreten beim Personal anzugeben. Für mich ist es deshalb nicht die Frage, ob ich mir vielleicht 5 Euro bei Aldi/Lidl hätte sparen können, sondern die Frage, an wie vielen Läden ich vorbeischauen und an wie vielen Kassen ich anstehen müsste, um meine Besorgungen preiswert zu erledigen.
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#8 (permalink) | |
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Natürlich - so ist es. Ich fahre z.b. keine 20 km nur weil dort vielleicht eine Tankstelle ist, die den l Diesel um 1 Cent günstiger anbietet. |
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#9 (permalink) | |
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Freundlichkeit
Bei mir spielt die Freundlichkeit des Personals eine große Rolle. Z.B. ein großes Lob an die Wursttheke des Marktkauf Gersthofen, die immer sehr nett sind, und nach Wunsch auch etwas extra dünn aufschneiden. Bei einem anderen Markt, keinen Kilometer entfernt, sind um 19.20 Uhr die Aufschnittmaschinen geputzt. Auf die Frage nach einem bestimmten Schinken lautet dann die Antwort, man soll sich für einen anderen entscheiden, der schon geschnitten daliegt. |
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#10 (permalink) | |
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Bericht: Discounter waren 2011 deutlich teurer
Dafuer wurde die Qualitaet weniger |
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#11 (permalink) | |
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1. Kann sein - muß aber nicht sein 2. Dünne Scheiben Wurst mag ich schon gar nicht. |
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#12 (permalink) | |
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@ Solon: Eine Bekannte hat in ihrem kleinen Ort einen Tante-Emma Laden, der pro Artikel 5-10 Cent mehr nimmt. Und das dumme Huhn hat nichts besseres zu tun, als für die durchschnittlich 15 Artikel zu einem entfernten Disounter zu fahren. Bei diesem Vorgang verfährt sie (Hin und zurück) jedesmal 2,50 Euro. Und das nennt sie dann "sparen". Ich glaube gern, dass bestimmten Menschen ihre eigene Lebenszeit als wertlos betrachten, und deshalb die Mehr-Zeit für diese Fahrerei nicht in die Gesamtkalkulation mit einbezieht. Der ökologischen Nachteil Schadstoffausstoß kommt überdies auch noch dazu. Ich bleibe bei meiner Meinung: Der überwiegende Teil deutscher Verbraucher ist schlichtwegs DUMM. Eine beliebte Disziplin ist übrigens auch, ständig und täglich "billig" mit "günstig" zu verwechseln. |
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Zuletzt geändert von Drago, am 14.02.2012 um 09:45 Uhr
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#13 (permalink) | |
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Ein Discounterbesuch hat auch was von einem Zoobesuch....was man da alles für "Affen" sehen kann......insofern können die Fahrtkosten durchaus vertretbar sein. |
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#14 (permalink) | |
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Ja, das mit der Dummheit muss man wirklich unterstreichen. Und es kommt ja noch ein Facette hinzu: Artikel, die einer Wartung/Eichung/individuellen Anpassung bedürfen und die man ganz preiswert im Ausland oder Internet besorgt und dann zum lokalen Fachhändler bringt, um ihn zu warten/eichen/anzupassen. Ich glaube, jeder gibt nicht mehr Geld aus als nötig, aber das Sparen kann ganz schön teuer kommen. Wenn mir einer eine Brille zum Richten oder Anpassen vorlegt, an der ich oft schon von weitem erkennen kann, wo sie herstammt, dann kostet das bei mir 1,50 Euro/Minute zzgl. Ersatzteile. Oder ich lehne einen Auftrag überhaupt ab, denn womöglich muss ich für Billigschrott auch noch haften, wenn er mir beim Richten verreckt. Ganz besondere Intelligenzbestien kommen doch tatsächlich zu mir und verlangen eine Fiiilmann-Brille. Bevor der Kollege hier eröffnet hat, sind die Leute dann doch tatsächlich 25km einfache Strecke gefahren, um dort "zum Nulltarif" einzukaufen! Und von lauter Nulltarifbrillen macht der Kollege knapp eine Milliarde Umsatz! Ist nur ein Beispiel. Man könnte auch die online erworbenen Reifen fürs Auto nehmen, die man sich beim Reifenhändler aufziehen lassen möchte und wo man dann empört darüber ist, dass dieser kräftig zulangt. Beispiele gibt es gerade genug. Ich habe kürzlich zu diesem Thema einen Bericht im TV (es ging um den Ich-bin-doch-nicht-blöd-Markt) gesehen, wonach Worte wie "Rabatt" u.ä. Reizworte seien, bei denen die meisten den Verstand ausschalten. Weil dieser Umstand bekannt wäre, würde er auch ausgenützt und "rabattierte" Artikel machmal teurer verkauft als vorher.
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#15 (permalink) | |
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Meine Brillen kosten ja nicht mal drei Minuten ihrer Arbeitszeit.... |
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