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#286 (permalink) | |
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Atomkraftgegner: Röttgen spielt bei Asse auf Zeit
Die Asse bleibt ein Dauerthema. Anwohner des maroden Atommülllagers befürchten, dass die Bundesregierung auf Zeit spielt, statt schnell die Bergung des verstrahlten Mülls zu organisieren. Atomkraftgegner: Röttgen spielt bei Asse auf Zeit |
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#287 (permalink) | |
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Die Frage, wieso in der Zeit von Gabriel als MP von Niedersachsen und als Bundesumweltminister der Abwurf von unklassifizierten Müllcontainern auf derart fahrlässige Weise durchgeführt wurde, kann über Tage geklärt werden. Wenn Sigi keine Bleischürze anzieht und anpackt, soll er draußen bleiben. Ich bin däfür, im ohnehin meist unbesetzten (außer bei der jährlichen Präsidentenwahl) Bundestag eine Reihe Castoren aufzustellen, damit das Strahlungsniveau den Entscheidungen und den Herrschaften gerecht wird.
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#288 (permalink) | |
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Da war Herr Gabriel 19 Jahre
Als 1978 der letzte Atommüll in die Asse gekippt wurde, war Herr Gabriel 19 Jahre alt. Ich empfehle, sich erst zu informieren bevor Sie unförmig kritisieren. Das Atommülldesaster in der Asse wurde von anderen verursacht. Viele von ihnen sind schon tot. Der Hauptverantwortliche ist m. W. Professor Klaus Kühn aus Clausthal-Zellerfeld. Raimund Kamm Raimund Kamm |
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#289 (permalink) | |
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Gorleben: Zwei dreiste CDU Bundestagsabgeordnete gerichtlich gestoppt
Zwei dreiste CDU-Bundestagsabgeordnete wurden gerichtlich zur Unterlassung ihrer unsachlichen und ehrabschneidenden Behauptungen gezwungen. Mitte Dezember hatte der Geologe Dr. Ulrich Kleemann mit einer Literaturstudie gesagt, dass der Salzstock in Gorleben nicht als Endlager tauge. Denn ihm fehle eine durchgängige Tonschicht zum Abhalten von Grundwasser und vermutlich würden in der Tiefe des Slazstocks Erdgasvorkommen sein, die durch Störungszonen zum Atommüll wandern könnten. Atommülllager Geologe warnt vor möglicher Gasexplosion in Gorleben Das geplante Atommülllager Gorleben liegt nach Ansicht eines renommierten Forschers in einer "aktiven Störungszone": Entzündliches Erdgas könnte in den Salzstock sickern und eine verheerende Explosion auslösen. Die zuständige Behörde hingegen hält die Gefahr für gering. Es ist ein düsteres Szenario, vor dem sich viele Menschen fürchten: Explosives Erdgas lagert unter dem geplanten Atommüllendlager im Salzstock Gorleben . Tektonische Störungen im Gestein führen dazu, dass das Gas nach oben entweicht. Ein Funke genügt, um eine Explosion mit verheerenden Folgen auszulösen: Das Endlager bricht zusammen, und riesige Mengen Radioaktivität entweichen. Dass eine solche Katastrophe theoretisch möglich wäre, darüber denken Wissenschaftler seit geraumer Zeit nach. Jetzt bestätigt eine neue Untersuchung eines Geologen, dass diese Gefahr durch Gas durchaus real ist: Nach der Analyse von Ulrich Kleemann, der bis April 2010 als Abteilungsleiter im Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) für die Endlagerung zuständig war, käme der Salzstock bei einem ergebnisoffenen Standortvergleich als Endlager für hochradioaktive Abfälle nicht in die engere Auswahl. …
Daraufhin hatten mehrere CDU-Politiker Herr Kleemann abqualifiziert: 28.12.11 http://nachrichten.t-online.de/cdu-stellt-gorleben-kritische-studie-in-frage/id_52727726/index?news CDU stellt Gorleben-kritische Studie in Frage28.12.2011, 14:24 Uhr | dapd Die CDU in Niedersachsen stellt die kritische Studie des Geologen Ulrich Kleemann zum Salzstock Gorleben in Frage. "Diese sogenannte Studie reiht sich nahtlos ein in die lange Reihe pseudowissenschaftlicher Elaborate, die sich mit der Nichteignung von Gorleben als Endlager befassen", sagte der umweltpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Martin Bäumer, am Mittwoch in Hannover.
Zwei CDU-Bundestagsabgeordnete wurden jetzt gerichtlich gestoppt: 4.1.12 http://wendland-net.de/index.php/artikel/20120104/juristischer-erfolg-gegen-cdu-abgeordnete-46518 Gorleben: Juristischer Erfolg gegen CDU-Abgeordnete Die niedersächsischen CDU-Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel und Eckhardt Pols sind mit ihrem Versuch, durch diffamierende Äußerungen den Ruf des Berliner Endlagerexperten Dr. Ulrich Kleemann zu beschädigen, gescheitert, teilte jetzt die Rechtshilfe Gorleben mit. Gegen Grindel habe das Landgericht Berlin eine einstweilige Verfügung erlassen. Pols unterzeichnete nach Abmahnung durch die Anwälte Kleemanns eine Unterlassungserklärung. ...
Eine führende Umweltschützerin erklärte dazu: Dazu erklärt Asta von Oppen von der Rechtshilfe Gorleben: „Anscheinend haben die Gorleben-Befürworter aus den letzten 35 Jahren nichts gelernt. Statt sich mit den Inhalten der Kleemann-Studie sachlich auseinanderzusetzen, wird offenkundig versucht, das Ansehen des Endlagerexperten durch Falschbehauptungen zu beschädigen. Dieses Muster ist uns altbekannt. Renommierte Wissenschaftler, die den Standort Gorleben in Frage stellen, wurden in den letzten dreißig Jahren immer wieder öffentlich verunglimpft und kaltgestellt. Prominente Beispiele sind die Professoren Grimmel und Duphorn.“ ...
Raimund Kamm |
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#290 (permalink) | |
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Bund und Länder beraten über Atomendlagersuche
Bundesumweltminister Röttgen (CDU) berät heute mit Vertretern der Bundesländer über das weitere Vorgehen bei der Suche nach einem Endlager für Atommüll. SPD und Grüne fordern dabei mehr Bürgerbeteiligung, als sie in ersten Entwürfen für ein... Bund und Länder beraten über Atomendlagersuche |
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#291 (permalink) | |
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Ich vermisse in dem Artikel den notwendigen Hinweis, dass es sich bei der Festlegung auf Gorleben um einen politischen Beschluss handelte, der durch keinerlei Sachkunde getrübt wurde. Mir hat nie eingeleuchtet, warum es nach Bekanntwerden dieser Tatsache noch zu weiterem Sponsoring der Bauindustrie im Kreis Gorleben kommen konnte. Geologen hatten den Salzstock schon frühzeitig aus der Begutachtung herausgenommen, da er völlig untauglich ist, die damalige Bundesumweltministerin Merkel hatte damals öffentlich gelogen, um weitere Millionen Steuergelder ins Salz zu schleudern. Wie in Asse. Auch da vermisse ich die Festsetzung der Verantwortlichen. Da sind doch Bücher geführt worden, oder? Die Kosten sollten den verantwortlichen Ministern und Amtsleitern von der Altersversorgung abgezogen werden.
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#292 (permalink) | |
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Bundestag berät über Atommüllproblem in der Asse
Der Bundestag berät am Freitag über eine schnellere Rückholung von 126 000 Fässern mit schwach und mittelradioaktiven Abfällen aus dem maroden Atommüll-Lager Asse. Bundestag berät über Atommüllproblem in der Asse |
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#293 (permalink) | |
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Yellowstone in Asse?
Die Formulierung: würde mehrere MRD Euro kosten.... ist gefährlich und dumm, es sei denn, es wird eine Kopie des Yellowstone- Nationalparks im Umfeld geplant. Mit dem Unterschied, dass das Betreten der Geysierzone lebensgefährlich sein wird, und der Strahlenschutz den Umkreis von etwa 30 km zur Sperrzone erklärt. Für 250000 Jahre...... Die Bergung wird mehrere MRD Euro kosten ist richtig. Die Verantwortlichen und die Kontrolleure derselben im Helmholtz- Institut waren doch alle hervorragend Haftpflicht-versichert, oder? Die laufen doch hoffentlich nicht frei herum?? Die Kosten dieser absehbaren Katastrophe sollten den Verursachern vollumfänglich in Rechnung gestellt werden. Der gründlichen deutschen Buchführung sind die Adressen sicher zu entnehmen..... |
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#294 (permalink) | |
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"fachlich bisher nicht erwiesen?"
Erwiesen ist, dass kein einziges Gutachten, dass bisher die vermeintliche Tauglichkeit festzustellen versucht hat, von einem unabhängigen Fachmann verfasst wurde. Erwiesen ist auch, dass die Politik seit 35 Jahren versucht, einen Parteitagsbeschluss zu einem Verfahren zu verklären, in dem Sachkunde eine Rolle spielt. Erwiesen ist auch, dass die Gutachten, die dem politischen Willen entgegenstanden, unterdrückt, und die Verfasser diskreditiert wurden Warum sollte in Gorleben weiter "erkundet" werden? Um der einschlägigen Industrie Subventionen zu gewähren, die dann an ihrerseits die Gönner fördert. Auch erwiesen. |
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#295 (permalink) | |
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Bund und Länder bereiten neue Endlagersuche vor
Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) berät heute mit Vertretern der Bundesländer über Details der neuen Suche nach einem Endlager für hoch radioaktiven Atommüll. Bund und Länder bereiten neue Endlagersuche vor |
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#296 (permalink) | |
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Na, ja, nachdem der ...
... HBP ja lange genug vorgewarnt war, konnte er die Ermittler ja ruhig hereinlassen ... |
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#297 (permalink) | |
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Heute in der Südwest Presse: Unsittliche Angebote von Frau Merkel und ihrem Beamten
Unsittliche Angebote MARTIN HOFMANN Gab es Absprachen mit den Energiekonzernen zum geplanten Atom-Endlager Gorleben? Aber ja. Doch die Bundesregierung behindert den Bundestag-Untersuchungsausschuss, die Verflechtungen aufzuklären. ... Wie intensiv die Absprachen mit den Konzernen waren, zeigt der " Ergebnisvermerk" eines Gesprächs am 13. Dezember 1996. Teilnehmer: die Minister Merkel und Rexrodt (Wirtschaft/FDP), Chefs und Manager von sechs Energieunternehmen und des Atomanlagerbauers Siemens/KWU. Zu Erkundung Gorlebens heißt es: "Beide Seiten stimmten überein, dass die erforderlichen Untersuchungen so kostengünstig wie irgend möglich durchgeführt werden sollten, wobei darauf zu achten ist, dass ein Mindestmaß an Arbeiten durchgeführt wird, um den Entsorgungsvorsorgenachweis nicht zu gefährden und um das Interesse der Fortführung des Projekts zu demonstrieren und die ,Glaubwürdigkeit zu erhalten." Dieser Vermerk macht deutlich: Es ging weder der Regierung noch den Kraftwerksbetreibern um die Suche nach einem geeigneten Endlager, sondern um das Durchsetzen eines schon in den 1970er Jahren politisch ausgesuchten Standortes. Wie intensiv die Absprachen mit den Konzernen waren, zeigt der " Ergebnisvermerk" eines Gesprächs am 13. Dezember 1996. Teilnehmer: die Minister Merkel und Rexrodt (Wirtschaft/FDP), Chefs und Manager von sechs Energieunternehmen und des Atomanlagerbauers Siemens/KWU. Zu Erkundung Gorlebens heißt es: "Beide Seiten stimmten überein, dass die erforderlichen Untersuchungen so kostengünstig wie irgend möglich durchgeführt werden sollten, wobei darauf zu achten ist, dass ein Mindestmaß an Arbeiten durchgeführt wird, um den Entsorgungsvorsorgenachweis nicht zu gefährden und um das Interesse der Fortführung des Projekts zu demonstrieren und die ,Glaubwürdigkeit zu erhalten." Dieser Vermerk macht deutlich: Es ging weder der Regierung noch den Kraftwerksbetreibern um die Suche nach einem geeigneten Endlager, sondern um das Durchsetzen eines schon in den 1970er Jahren politisch ausgesuchten Standortes.
Es ist mutig und löblich, dass die Südwest Presse, in derem Lesergebiet ja auch ein denkbarer Endlagerstandort ist, sich so klar äußert. Raimund Kamm |
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#298 (permalink) | |
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was zu beweisen war....
Verzeihung. Gabriel ergab sich durch seine PR- Aktion. Er hätte allerdings als BMU spätestens handeln müssen. Das wäre dann sein Auftritt gewesen. Langsam erscheint einem das Verhalten der deutschen Regierungen mit der Politik der Chinesischen Regierungen durchaus vergleichbar. Die Zahl der Parteien mag hier noch größer sein, die Zahl der Alternativen schon nicht mehr. Die große Koalition droht ja schon. |
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#299 (permalink) | |
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Suche nach Atomendlager: Keine Erkundung mehr in Gorleben
Gorleben wird offenbar kein Atomendlager: Laut einem Medienbericht soll die Erkundung des Salzstocks Gorleben aufgegeben werden. Suche nach Atomendlager: Keine Erkundung mehr in Gorleben |
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#300 (permalink) | |
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Es ist unglaublich, was hier für ein Aufwand betrieben wird. Dabei ist das Endlagerproblem im Prinzip technisch lösbar. Durch das Transmuationsverfahren kann der Müll mehrfach recycelt werden und die Halbwertzeit des Restmülls verkürzt sich dann auf wenige hundert Jahre, sodaß eine Endlagerung in Gorleben unbedenklich sein dürfte. Eine Versuchsanlage wird z.Zt. in Mol (Belgien) gebaut. Die Grünen und die Umweltgruppen haben jedoch anscheinend kein Interesse an einer Lösung, wohl um ihr Klientel bei den Castor- und AKW-Demos bei der Stange zu halten. Wenn sich herausstellt, daß der Müll im großen Stil behandelt werden kann, hat die Anti-AKW Bewegung ihr wichtigstes Argument verloren. Im Gegensatz zu anderen Umweltgiften und Emissionen (Feinstaub, CO2 etc.) neutralisieren sich die atomaren Abfälle nach gewisser Zeit von selbst! |
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