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Bundespräsident Wulff im Strudel der Kreditaffäre und den Folgen
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04.02.2012 18:00 Uhr
Kallewirsch
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Zitat von pkeszler
 

 

Die Zahlen kommen vom aktuellen ARD-Deutschland-Trend. Wahrscheinlich haben Sie mit Ihrer Erklärung recht.

Wahrscheinlich oder scheinbar? Breites Grinsen Da war doch erst etwas in einem anderen Threat darüber nachzulesen.

________
Halt den Mund, hör auf zu heulen und lebe endlich

04.02.2012 18:14 Uhr
cato
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Zitat von pkeszler

 

Nein, ich ändere meine Meinung natürlich nicht so schnell. Die sauberste Lösung ist und bleibt immer noch Wulffs Rücktritt.Das war nur so eine Idee von mir. Im Grunde weiß ich selbst, dass sich die Union nie auf so einen Deal einlassen würde. Letzten Endes bleiben nur die nächsten Wahlen. Aber wenn man sich die Wahlergebnisse von 2009 ansieht, kommen bei mir einige Zweifel auf, denn die Wähler fallen immer wieder von einem Extrem ins andere. Viele Wähler haben keine feste politische Grundhaltung.

Gerade einmal 16 Prozent halten Christian Wulff für ehrlich. In der Beliebtheit liegt er im Mittelfeld - noch hinter Guido Westerwelle, aber trotzdem halten ihn viele für sympathisch. Wie kann man sich diesen Widerspruch erklären?

Meinungsumfragen sind zwar das Geld nicht wert, das für sie aufgewendet wird, aber Mutti sitzt jedenfalls fest im Sattel. Das  wird über die nächsten Wahlen so bleiben. Zumal, was ich schon öfter dargelegt habe, als die "Linkswähler"  (SPD, Grüne) sehr viel kritischer sind und leichter abspringen als die C-Wähler. (Woran das wohl liegt?) Eine Direktwahl des BP ist aber in keiner Partei Gegenstand; leicht möglich daß Wulff wieder der nächste BP wird. Das Fell dazu hat er, und Mutti steht hinter (oder vor) ihm, bleibt schon gar nichts anderes übrig.

04.02.2012 18:18 Uhr
cato
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Zitat von Satanradio666

 

Es gibt nur einen - Stoiber - dann gibt es wenigstens etwas zu lachen ! 

 So einfach ist das nicht: Stoiber hat kürzlich in einer Talkshow (war es Maischberger?) in puncto Griechenland eine Meinung vertreten, die im Gegensatz zu seinem Parteifreund Dobrindt stand und realistischer ist: Griechenland beistehen bis, ja bis, aber es bleibt nichts anderes übrig.

04.02.2012 21:07 Uhr
pkeszler
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Zitat von cato  

Eine Direktwahl des BP ist aber in keiner Partei Gegenstand; leicht möglich daß Wulff wieder der nächste BP wird. Das Fell dazu hat er, und Mutti steht hinter (oder vor) ihm, bleibt schon gar nichts anderes übrig.

Eine Direktwahl des BP wird zumindest offen bisher in keiner Partei diskutiert. Das kann sich aber ändern, denn die SPD will künftig stärker auf die Volksmeinung achten. Aber das Wulff wieder der nächste BP wird, kann sich selbst unsere "gute Mutti" nicht wieder leisten. Bis 2015 will sie bzw. er die Sache aussitzen.

In den Augen des Volkes ist Wulff doch eigentlich schon kein Bundespräsident mehr, „er residiert nur noch im Schloss Bellevue", wie Gabriel richtig sagte.

Also warten wir in aller Ruhe die nächsten Landtagswahlen und die Bundestagswahl ab.

04.02.2012 23:10 Uhr
Mondschnuppe
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Zitat von pkeszler
Interessanter Beitrag!

Stern.de berichtet in einem interessanten Beitrag, wie Wulff als MP in Niedersachsen die Verwaltungsvorschriften zu seinen Gunsten geändert hat.

Titel:

Von einem, der auszog, die Würde des Amtes zu schützen

"Christian Wulff war Chefkritiker der Korruption - bis er Ministerpräsident wurde. Dann schuf seine Regierung eigenhändig die Regeln, mit denen er sich heute verteidigen lässt."

http://www.stern.de/politik/deutschland/krise-des-bundespraesidenten-von-einem-der-auszog-die-wuerde-des-amtes-zu-schuetzen-1780960.html#utm_source=standard&utm_medium=rss-feed&utm_campaign=alle

Danke für den Link... habe ihn im Zitatbereich aktiviert....;-)

Ehe ich jetzt anfange daraus zu zitieren, möchte ich lieber empfehlen, ihn ganz zu lesen... es ist ungeheuerlich, wie Wulff seine späteren "Machenschaften" durch "Vorschriften" - hintenrum - im eigenen Bundesland ohne Gesetzesanträge "dingfest" machte, um sich später "dem Schnorrertum" gnadenlos hingeben zu können...

Hätte er "das ganze Zeugs" als Gesetzvorlage eingebracht, wäre er damit nie durchgekommen... aber als "Vorschriften" sozuagen "getarnt", werden auch noch die miesen Aktionen "rechtlich abgesichert"....

Es ist ungeheuerlich, wie sich dieser Mann den "unseriösen Weg" selber "juristisch zurecht gezimmert" hat....

 

________

04.02.2012 23:16 Uhr
Mondschnuppe
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Zitat von cato
 

 

Meinungsumfragen sind zwar das Geld nicht wert, das für sie aufgewendet wird, aber Mutti sitzt jedenfalls fest im Sattel. Das  wird über die nächsten Wahlen so bleiben. Zumal, was ich schon öfter dargelegt habe, als die "Linkswähler"  (SPD, Grüne) sehr viel kritischer sind und leichter abspringen als die C-Wähler. (Woran das wohl liegt?) Eine Direktwahl des BP ist aber in keiner Partei Gegenstand; leicht möglich daß Wulff wieder der nächste BP wird. Das Fell dazu hat er, und Mutti steht hinter (oder vor) ihm, bleibt schon gar nichts anderes übrig.

Denke nicht, dass Wulff eine erneute Bundespräsidentenwahl "politisch überlebt"... Die Geschehnisse von heute holen ihn dann unweigerlich wieder einund auch jeden Politiker, der dann für ihn spricht...

________

05.02.2012 01:56 Uhr
speedtouch59
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Beiträge: 282

Wenn das so stimmt, dann verliert nicht nurder Bundespräsident, sondern auch die Opposition an Glaubwürdigkeit, insbesondere die Grünen! Da wundert es nicht dass die Piraten zulegen und auch Zugewinne von rechtsextremen kann man dadurch erklären. Dass die keinen Deut besser sind, weiß man allerdings!

Wirda droben - die da unten, diese Denkweise unserer Politiker ist es, was das Volk langsam aber sicher in Rage bringt!!

05.02.2012 01:56 Uhr
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Beiträge: 49198
Bürger stellen Strafanzeige gegen Wulff
Die Bürger ärgern sich über Bundespräsident Christian Wulff und handeln.
Bürger stellen Strafanzeige gegen Wulff

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www.augsburger-allgemeine.de - Alles was uns bewegt

05.02.2012 05:20 Uhr
pro musica
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Zitat von speedtouch59

Wenn das so stimmt, dann verliert nicht nurder Bundespräsident, sondern auch die Opposition an Glaubwürdigkeit, insbesondere die Grünen! Da wundert es nicht dass die Piraten zulegen und auch Zugewinne von rechtsextremen kann man dadurch erklären. Dass die keinen Deut besser sind, weiß man allerdings!

Wirda droben - die da unten, diese Denkweise unserer Politiker ist es, was das Volk langsam aber sicher in Rage bringt!!

 Warum insbesondere die Grünen?

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„Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Mutigen ist sie die...

05.02.2012 06:22 Uhr
pro musica
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Beiträge: 5850

Voll krass: (aus dem Sternartikel)

Selbst als Glogowski schon im Dezember 1999 zurücktrat, war Wulff noch nicht zufrieden. Er verlangte einen Untersuchungsausschuss, damit niemand mehr sagen könne, Glogowski sei nur ein Opfer der Presse, und außerdem forderte er die Streichung des Übergangsgeldes und die Kürzung der Pensionsbezüge. Schließlich müssten die Sanktionen, die für normale Beamte gelten, erst recht für Minister gelten, befand Wulff damals.

Die SPD ließ das nicht unbeeindruckt: Als Lehre aus der Glogowski-Affäre erließ Sigmar Gabriels Landesregierung im Jahr 2000 neue Regeln: Das Ministergesetz wurde ergänzt, Paragraphen verschärft, strenge Verwaltungsegeln dazu entworfen und einen Beschluss herausgegeben, der das Annehmen von Geschenken und Belohnungen strikt verbietet - auf das sich solche Dreistigkeit in Niedersachsen niemals wiederholen möge.

 

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„Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Mutigen ist sie die...

05.02.2012 08:04 Uhr
bbuchsky
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geistig moralische Wende.

Gröhe und seine Nebelkerzen offenbaren den wunderbaren Charakterzug eigenes Unrecht mit dem Unrecht anderer relativieren zu wollen.

Man darf gespannt den Düsseldorfer Karneval erwarten, in dem ganze Motivwagen nur von der "kapitalen" Analfixierung des Präsidenten und seiner Scheinheiligkeit berichten werden.

05.02.2012 10:03 Uhr
cato
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Zitat von pro musica

Voll krass: (aus dem Sternartikel)

Selbst als Glogowski schon im Dezember 1999 zurücktrat, war Wulff noch nicht zufrieden. Er verlangte einen Untersuchungsausschuss, damit niemand mehr sagen könne, Glogowski sei nur ein Opfer der Presse, und außerdem forderte er die Streichung des Übergangsgeldes und die Kürzung der Pensionsbezüge. Schließlich müssten die Sanktionen, die für normale Beamte gelten, erst recht für Minister gelten, befand Wulff damals.

Die SPD ließ das nicht unbeeindruckt: Als Lehre aus der Glogowski-Affäre erließ Sigmar Gabriels Landesregierung im Jahr 2000 neue Regeln: Das Ministergesetz wurde ergänzt, Paragraphen verschärft, strenge Verwaltungsegeln dazu entworfen und einen Beschluss herausgegeben, der das Annehmen von Geschenken und Belohnungen strikt verbietet - auf das sich solche Dreistigkeit in Niedersachsen niemals wiederholen möge.

 

 Jetzt ist die Sache klar: Nachdem das Ministergesetz von der SPD erlassen wurde, hatte es natürlich für Wulff keine Gültigkeit.

05.02.2012 10:13 Uhr
Lumpazi
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Also ich bin für Michael Mittermeier als neuen BP. Dann wird es nie mehr langweilig !!

05.02.2012 10:23 Uhr
pkeszler
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Zitat von speedtouch59  

Wenn das so stimmt, dann verliert nicht nurder Bundespräsident, sondern auch die Opposition an Glaubwürdigkeit, insbesondere die Grünen! Da wundert es nicht dass die Piraten zulegen und auch Zugewinne von rechtsextremen kann man dadurch erklären. Dass die keinen Deut besser sind, weiß man allerdings!

Wirda droben - die da unten, diese Denkweise unserer Politiker ist es, was das Volk langsam aber sicher in Rage bringt!!

Die Grünen haben damit nichts zu tun. Wulff bzw. seine Regierung in Niedersachsen haben die Verwaltungswvorschrift  zu ihren Gunsten unter Umgehung des Landesparlamentes bzw. der Opposition geändert. Diese Regelung nutzt er jetzt für seine eigene Verteidigung. Er wußte also damals schon, dass er gegen Landesgesetze verstößt.

 

05.02.2012 10:36 Uhr
pkeszler
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Zitat von Mondschnuppe  

Denke nicht, dass Wulff eine erneute Bundespräsidentenwahl "politisch überlebt"... Die Geschehnisse von heute holen ihn dann unweigerlich wieder einund auch jeden Politiker, der dann für ihn spricht...

Ich denke, dass es nicht wieder zu einer Kandidatur von Wulff kommen wird, denn bis dahin haben sich die Mehrheitsverhältnisse in der Bundesversammlung, die den BP wählt, durch die anstehenden Landtagswahlen verändert.

Außerdem hatte Wulff schon bei der letzten Wahl nur im 3. Wahlgang mit sehr knapper Mehrheit gewonnen. Da waren bestimmt Leute darunter, die ihn nur mit großen Bauchschmerzen gewählt haben.

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