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#3811 (permalink) | |
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Und dann? |
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#3812 (permalink) | |
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Im Kern kann ich damit leben. Zur Manipulation bedarf es der Absprache. Man kann ja nur mit dem Menschenverstand an die Sache herangehen. Bei Absprache, müsste es auch eine Befürworter-Front geben. Die sehe ich nicht. Mal ein Gleichnis: Es gibt die Theorie, dass es keine Mondlandung gab. Die Beweisführer für eine Mondlandung sagen, es waren 250.000 Menschen in das Projekt Mondlandung einbezogen. Es ist ausgeschlossen, dass von denen nicht wenigstens Einer Beweise für eine Nichtlandung gesammelt hätte, um sie der Öffentlichkeit zu präsentieren. Ein weiteres schlagendes Argument ist die Tatsache, dass nicht einmal die Russen die Mondlandung infrage gestellt haben. Obwohl sie größtes Interesse daran gehabt hätten. Heißt, wenn es einen Konsens darüber gibt das etwas stattgefunden hat, dann fehlt schlicht die Motivation für einen Gegenbeweis. Was Staatsanwälte dabei herausfinden und so weiter, ist doch völlig unerheblich. Wulff ist eher der Gegenentwurf für all die Leute, die wegen einer geklauten Semmel rausgeflogen sind. Auf der Ebene sehe ich dieses ganze Spektakel. Das hat Wulff selbst befeuert, in dem er immer wieder Verstöße seiner Politikerkollegen angeprangert hat. Eine gewisse Komik hat auch das Buch von ihm mit dem Titel: Besser die Wahrheit. Es gibt genügend Journalisten die Wulff persönlich kennen, die psycholgische Kenntnisse haben und die die Persönlichkeit von Wulff so einschätzen, dass diese Vorwürfe nicht nur aus der Luft gegriffen sind. Man kann diese ganze Angelegenheit nicht als eine Kampagne abtun und dabei glauben alles Gesagte und Geschriebene entspringt allein aus der Machtgeilheit und dem Beißreflex einer durchgeknallten Pressemeute. Das käme ja einer Revolution gleich. Olsen
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#3813 (permalink) | |
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Entweder hat unsere Rechtsstaatlichkeit bewiesen, dass Recht und Gesetze für alle gelten - oder der BP hat in seiner selbst gesetzten Einjahresfrist bewiesen, dass bis dahin alles vergessen ist. Ich glaube weder an das eine, noch an das andere. |
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#3814 (permalink) | |
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Jo... die "wulffsche Einjahresfrist" haben noch viele Bürger im Ohr.... das hält "das politische Adrenalin am köcheln".... |
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#3815 (permalink) | |
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Sind wir einer Meinung. |
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#3816 (permalink) | |
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Eine weitere Version von Lummerland, aber in Heidi-Version: Herausgeber Berthold Kohler die "Neufassung einer Moritat aus dem Land der Marionetten" unter dem Titel "Lummerland". SPIEGEL-ONLINE-Redakteur Stefan Kuzmany dichtet zurück. Es folgt eine nicht ganz ernst gemeinte Replik auf " Lummerland", ein Gedicht von Herausgeber Berthold Kohler, erschienen in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Zu singen nach der Melodie von "Heidi": Holadio, holadio (Jodel Jodel Jodel) Berthold, Berthold! (Jodelteil) Dort in der weiten Hauptstadt Berthold, Berthold! (Jodelteil) Berthold, Berthold! PS: Wir bitten das Duzen zu entschuldigen, passte nicht anders. |
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#3817 (permalink) | |
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Der Bundespräsident arbeitet auch Heute und Morgen gibts eine nette Sause in Finnland. Da es sich um ein Treffen der nicht exekutiven Präsidenten handelt, könnte man auch von einem Herrenclubtreffen sprechen. Diesmal aber auf Staatskosten. Ganz legal. Einige Themen des Treffens sind Wulff-kompatibel.
Olsen |
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#3818 (permalink) | |
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Manipuliert hat vor allem BILD und der Rest der Presse hat sich wohl deswegen, weil Wulff ja nie Präsident des Blätterwaldes war sondern ungeliebtes Staatsoberhaupt von Bundesversammlungs Gnaden, da gerne mitnehmen lassen. Inzwischen ist es eine Sache des Frustes darüber, dass man nicht die Macht besitzt, den als dem Deutschen Volk nicht würdig erachteten Präsidenten abzuwählen, aus dem Amt zu kicken, selbst die Kanzlerin nicht. Es bleibt also nur, ihn zum Rücktritt zu nötigen und da ist inzwischen offenbar jedes Mittel recht. Seit Anfang Februar gab es keine Meldung mehr, die objektiv richtig gewesen wäre und/oder Neuigkeitswert gehabt hätte angefangen von der konstruierten geschäftlichen Beziehung Wulffs zum Vermieter der Anwaltskanzlei in der er tätig war bis hin zum erfundenen Fahren eines Vorserienmodell. des Q3 im Sommer 2011. Die Presse kann berichten, was sie will und man springt darauf an, "weil es ja ins Bild passe" ein weiteres Puzzleteil sei und nimmt dieses Teil aber keineswegs wieder heraus, wenn klar ist, dass es eben nicht da hinein gehört. Im Gegenteil man hämmert mit der Faust drauf - das muss doch passen, geh da gefälligst rein, kennt man ja vom Puzzeln her. Im Fall des Sylturlaubs ist in erster Linie Groenewolds Verhalten irritierend, das aber auch nicht in allen Details nachgewiesen ist. War er nun vor Ort und hat Rechnungen verschwinden lassen oder nicht? Bild behauptet ja, Groenewold nein - das wird im Grunde durch ein Schreiben des Hotels bestätigt. Es kann eine Steuerangelegenheit gewesen sein, für die Wulff nicht verantwortlich wäre. Aber natürlich passt es "ins Bild" und spätestens jetzt müsse man doch seine Meinung revidieren, wenn man bislang noch reserviert gutgläubig war. Nein muss man nicht, wenn man seine objektiven Sinne beisammen hat. Dass niemand mehr bereit ist, fair zu prüfen bevor er berichtet, halte ich für fatal und nicht unbedingt für ein Zeichen dafür, dass das schon seine Ordnung haben wird mit den Behauptungen. Keine Fürsprecher? Ja, da braucht man ein breites Kreuz für, Fürsprecher zu sein. Ab einem gewissen Punkt werden solche Dinge zum Selbstläufer, das ist doch nicht neu. Das Beste: Jetzt wollen es auf einemal alle gewusst haben, vor allem die Osnabrücker und Hannoveraner. Nun, das Hannover Geklüngel ist seit sehr vielen Jahren nicht unbekannt, man konnte über die Jahr(zehnt)e immer wieder von diesem Geflecht lesen und es betraf jede Menge anderer Politiker mit. Da berichtete man stets bewunderndspöttisch vom Hannover Biotop, machte sich aber nie die Mühe, mal in diesem herumzustochern. Da hätte sich wohl auch schon zu Gerhards seligen Zeiten genügend finden lassen, was nicht so ganz koscher gewirkt haben würde. Nein, jetzt auf einmal wird dem Bundespräsidenten alles zum Vorwurf gemacht, was in seiner Zeit als MP klaglos hingenommen wurde. (Wie oft wohl die Presse sehr sehr gut diniert hat bei den Nord-Süd-Dialogen? Das sind ja die Oberpharisäer, aber bei denen macht das nix, heute reichen sie uns mit voll gefülltem Bauch Wulff als smarten rechtschaffenen Kanzlerkandidaten dar und morgen hauen sie ihn als Schmarotzer und korrupten Staatschädling in die Pfanne - alles ohne jemals dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden, statt dessen noch als ruhmreiche Aufklärer gefeiert ) Wenn Wulff korrupt war/ist, dann ist er dafür zur Rechenschaft zu ziehen. Dass man die Erhebung von Vorwürfen dieser Art bevor sie in eine Anklage verbunden mit der Aufhebung der Immunität münden, sehr sorgsam auf die Wahrscheinlichkeit ihrer Beweisbarkeit prüft, halte ich für selbstverständlich und im Sinne unserer Verfassung wie Rechtsstaatlichkeit ganz egal was Schmidtchen und Meier-Vorderhindesberger dazu meinen, weil man bei ihnen ja... Der Unterschied zu Wurstsemmel- und Flaschenpfandentlassungen: Der Nachweis ist in diesem Fällen geführt. Zweifel bleiben regelmäßig lediglich in puncto Verhältnismäßigkeit. |
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#3819 (permalink) | |
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Hier mal ein irgendwie sympatisches Interview von Zeit online mit David McAllister |
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#3820 (permalink) | |
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@montebaldo
Jeder Mensch hat ja so eine Art Lebensentwurf. Der ein bewusst, der andere unbewusst. Manch einer ist mit dem zufrieden was er mitbekommen hat und was er sich aus dem Mitbekommenen erarbeitet hat. Andere wiederum sind damit nicht zufrieden. Daraus baut sich jeder sein System. Das gilt sogar für das Forum. Du hast deines, ich hab meines, MrAce hat wiederum ein anderes. Für die Intentionen dieses Systems und dessen Funktionieren, ist jeder selber zuständig. Dahinter steht eine Person, ein Charakter. Ein User im Forum ist sogar eine ähnlich abstrakte Figur wie ein Bundespräsident. Beide laufen einem nicht ständig über den Weg und man kennt sie aus der Ferne. Wenn man nun sehr lange in diesem System unterwegs war und dieses System plötzlich wo anders funktionieren soll, dann muss man sehr flexibel sein oder das gesamte System wechseln. Das ist nicht leicht. Bei Wulff/Gläseker war es dieses überschaubare, intime niedersächsische Klüngelmodell. Das gibt es überall. Je kleiner die Stadt, desto nerviger und penetranter ist es. Siehe Augsburg. Dieses Wulff/Gläseker-Modell passte nicht mehr in Berlin. Es war bekannt, das Gläseker in Berlin nicht zu Recht kam und die alten niedersächsischen Seilschaften in Berlin nichts zu melden hatten. (Ähnliches: Man erinnere sich an den Stoiber-Rückzieher 2005) Wulff bezeichnete sich selber als „Lehrling“. Da Gläseker überhaupt nicht klar kam, hat Wulff diese Verbindung gekappt. Wulff unterhielt zur Bildzeitung bis vor kurzem, auch dank Gläseker, ein sehr gutes Verhältnis. In der Beziehung hat sich dann die Bildzeitung, man mag es gar nicht schreiben, unbeugsamer gezeigt und dem Bundespräsidenten gezeigt, wie man eine Sache, ohne Hilfe von außen, durchzieht. Das ist nicht mal schlecht, sondern mutig und zeugt von einem selbstbewusstem standing. Die Bildzeitung ist halt unabhängig. Nie war das deutlicher als in dieser Wulff-Angelegenheit. Den einen mag es verschrecken, den anderen erstaunen. Nun reibt sich Wulff in seinem etwas kleinkarierten niedersächsischen System am Amt des Bundespräsidenten und an der Unbeugsamkeit der Bildzeitung, und all die albernen Kleinigkeiten der Vergangenheit fallen ihm nun auf die Füße. Warum das nicht Schröder wiederfahren ist? Wahrscheinlich war Schröder weniger kleinkariert im Umgang mit den Medien. Der Bildzeitung hat er eine zeitlang keine Interviews gegeben, wegen schlechter Berichterstattung. Stefan Raab hat eine Parodie auf Schröder geschrieben: „Hol mal ne Flasche Bier“. Es gab diese alberne Geschichte mit den gefärbten Haaren. Schröder ist nicht ohne Häme durch das Amt gekommen. Trotzdem hat sich die Bild nicht an ihm abgearbeitet. (Schröder: Zum Regieren brauchst du nur die Bild, BamS und die Glotze) Es scheint also etwas nicht zu stimmen an diesem Wulff-System. Wulff ist weniger Opfer der Presse, als vielmehr das Opfer seines eigenen Systems geworden. Und für einen Bundespräsidenten ist es in der Summe zu viel. Der Anruf auf dem AB von Diekmann war ja so etwas wie das Funksignal von der Spitze des Eisberges. Als Mensch tut er mir leid, als Bundespräsident müsste er gehen. Olsen |
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#3821 (permalink) | |
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Zitat Wulff : " Ich möchte nicht Präsident in einem Land sein, wo sich jemand von Freunden kein Geld mehr leihen kann.“ " Es gibt auch Menschenrechte selbst für Bundespräsidenten.“ "Wir müssen alle hohe Ansprüche haben, in dem Wissen, dass wir alle fehlbar sind."
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#3822 (permalink) | |
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Ich habe bisher nirgends gelesen, dass Groenewold bestritten habe, dass er die Unterlagen nicht abgeholt habe. In der SZ habe ich diesen Artikel gefunden: Umstrittene Sylt-Reise Dort heißt es: Groenewolds Rechtsbeistände beziehen sich vor allem auf eine Passage in dem Schreiben des Sylter "Hotel Stadt Hamburg" vom 7. Februar. Dort schreibt die noble Herberge an Groenewold gerichtet: "Sie baten uns zu keinem Zeitpunkt darum, die Unterlagen zu Ihrem Aufenthalt in unserem Hause zu vernichten, zu manipulieren oder ähnliches." Es wird also lediglich bestätigt, dass gegenüber dem Hotel kein Vernichtungs- oder Manipulationswunsch oder ähnliches geäußert wurde. Das heißt aber gerade nicht, dass Groenewold die Unterlagen nicht abgeholt hat oder dass die veröffentlichte Notiz des Hotels unrichtig wäre. Wäre dies der Fall, hätte man mit Sicherheit auf eine entsprechende Passage im Schreiben des Hotels Bezug genommen. Das wäre doch ein As im Kampf gegen die Berichterstattung der BILD gewesen. Der in der von der BILD veröffentlichten Notiz enthaltene Aussagekern, dass Groenewold den gesamten Aufenthalt übernommen habe, bleibt ebenso unwidersprochen bestehen.
Auch das bedarf einer Erwiderung von meiner Seite, weil Sie den Wulff hier als Unschuldslamm hinstellen wollen, das er ganz sicher nicht ist. Ich hatte diesen Artikel aus dem stern.de schon mal verlinkt: Krise des Bundespräsidenten Darin ist nachzulesen, dass die Regierung Gabriel auf die Wulff`schen Anwürfe auf Glogowski reagiert hatte. Selbst als Glogowski schon im Dezember 1999 zurücktrat, war Wulff noch nicht zufrieden. Er verlangte einen Untersuchungsausschuss, damit niemand mehr sagen könne, Glogowski sei nur ein Opfer der Presse, und außerdem forderte er die Streichung des Übergangsgeldes und die Kürzung der Pensionsbezüge. Schließlich müssten die Sanktionen, die für normale Beamte gelten, erst recht für Minister gelten, befand Wulff damals. Als Lehre aus der Glogowski-Affäre erließ Sigmar Gabriels Landesregierung im Jahr 2000 neue Regeln: Das Ministergesetz wurde ergänzt, Paragraphen verschärft, strenge Verwaltungsegeln dazu entworfen und einen Beschluss herausgegeben, der das Annehmen von Geschenken und Belohnungen strikt verbietet - auf das sich solche Dreistigkeit in Niedersachsen niemals wiederholen möge. Nicht mehr Oppositionschef, sondern nun selbst Ministerpräsident geworden, wurden diese strengen Verwaltungsregeln unter Wulff im Jahr 2007 wieder revidiert. stern.de schreibt dazu: Wie brisant diese harmlos bis verwirrend wirkenden Vorschriften sind, wird daran deutlich, wie die Regierung sie erklärt. Mit der selbst gebackenen Regelung will sie die zuvor "überzogenen" Regeln "zurückführen". Denn die lockere Vorschrift entschärft das Gesetz und ermöglicht insbesondere das Sponsoring von Ministerreisen - je nachdem sei das "zur Haushaltsentlastung" sogar angebracht. Ob und wann das aber der Fall ist, hängt nicht mehr vom Gesetz, sondern vom Ermessen des Politikers ab. Ebenso wie die Frage, ob das Sponsoring die eigene Politik beeinflusst: "Das Regierungsmitglied selbst entscheidet in einer Vielzahl von Fällen in eigener Verantwortung, ob es sich durch ein Sponsoring dem Anschein der Befangenheit aussetzen oder sich gar befangen machen würde oder ob dies nicht der Fall ist." Wir merken uns die Jahreszahl 2007. Damals wurde das Sponsoring von Ministerreisen und natürlich auch von Reisen des Ministerpräsidenten zum Programm in Niedersachsen. Das macht natürlich die Behauptung Wulffs, Herrn Groenewold die Kosten beim Auschecken in den Räumlichkeiten des Hotels bar gegeben zu haben noch unglaubwürdiger, glaubte er doch "seine" Durchführungsregelungen zum niedersächsischen Ministergesetz im Rücken. Aus heutiger Sicht ist es natürlich fatal, dass diese Regelungen damals so geräuschlos eingeführt werden konnten. Möglicherweise hätte sich doch niemand getraut, Wulff als Bundespräsidenten zu präsentieren, wäre die Brisanz des Wulff`schen Tuns öffentlich thematisiert worden. Frau Montebaldo, aus meiner Sicht verdient Wulff Ihre Unterstützung nicht. Er ist nicht das Unschuldslamm, sondern der "Wolf" im Schafspelz.
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#3823 (permalink) | |
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Warum tut Wulff als Mensch Ihnen leid? Er hat sich doch sein vom Volk abgehobenes Leben selbst geschaffen. Lesen Sie dazu mal den SPON-Bericht: Wulffs Glitzerwelt - Sein Haus, sein Auto, seine Suitehttp://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,814010,00.html |
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#3824 (permalink) | |
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Wenn Sie glauben, dass das nur meine Ansprüche sind, verkennen Sie total, dass Sie hier mittlerweile völlig isoliert sind. Man könnte fast glauben, Bestechung und Vorteilsnahme gehöre zu Ihrem Lebensumfeld. Zum Rest fällt mir nur wieder ein: Trotziges Kind. |
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#3825 (permalink) | |
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Gut erkannt. |
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Alle Zeitangaben in MEZ. Es ist jetzt 2:28 PM Uhr.