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Bundespräsident Wulff im Strudel der Kreditaffäre und den Folgen
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13.02.2012 12:31 Uhr
FMChef68
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Zitat von Olsen

 

Ein sehr gutes Beispiel für einen Präsidenten war der kürzlich verstorbene Vaclav Havel. Er war politisch unabhängig, gebildet, ein Freigeist, Schriftsteller, Theatermann, Dramaturg, eine integere Persönlichkeit, der in der kommunistischen Tschechoslowakei mit Berufsverbot belegt war und im Gefängnis saß. Er hatte die Menschen im Blick, kannte deren Nöte, war offen für ein vereintes Europa und konnte in schwierigen Zeiten mit seinen Worten den Menschen Zuversicht geben. Was will man mehr? Die Tschechen lieben ihn noch heute. 

Christian Wulff steht nun in einer Reihe mit Theodor Heuss und Richard von Weizsäcker. Ein schweres Erbe, aber angemessen für einen Bundespräsidenten. Das Drama des Christian Wulff ist ja weniger seine Tolpatschigkeit, eher die grenzenlose Instrumentalisierung-Methodik von Angela Merkel, die auch auf ungeeignete Kandidaten keine Rücksicht nimmt.

Olsen

 Das habe Weizsäcker und Heuss nicht verdient! Mit W in eine Reihe gestellt zu werden, das ist schon sehr weit unter der Gürtellinie. So etwas muss sich keiner der Altpräsidenten gefallen lassen.  Daumen runter Nein!

________
NUMQUAM RETRORSUS !

13.02.2012 12:38 Uhr
FMChef68
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Zitat von Mondschnuppe
 

AA-Zeitung vom 07. Februar 2011~ Politik kompakt

(habe leider keinen Link hierzu gefunden)

Glaesecker: Zulage für Umzug nach Berlin?

Der frühere Sprecher von Bundespräsident Christian Wulff hat einem Bericht zufolge für seinen Wechsel von Niedersachsen nach Berlin einen Aufschlag auf seine Bezüge erhalten. Wulffs Mitarbeiter Olaf Glaesecker  habe eine "außertarifliche Gewinnungszulage" von 2100 Euro im Monat erhalten. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Frage des SPD-Abgeordneten Christian Lange hervor, aus der die Welt zitiert. Damit sei Glaeseckers Wechsel von Hannover nach Berlin, wohin er Wulff 2010 nach dessen Wahl  zum Bundespräsidenten gefolgt war, vergütet worden. Lange sagte: "das Interesse, Herrn Glaesecker zu gewinnen, bestand offenbar in der Freundschaft mit Herrn Wulff und seine speziellen Sponsoring-Kontakten".

Das "Schmarotzen" der Beteiligten der "Causa Wulff" hat kein Ende...


 

 Noch eindeutiger geht's doch gar nicht mehr. Saludos amigos...

Dafür hat W. natürlich nichts bekommen. Man wird doch noch Freunde haben dürfen, die man dann - mit Gold behängt - mit ins Präsidialamt nimmt!

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NUMQUAM RETRORSUS !

13.02.2012 12:42 Uhr
websaurier
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Zitat von pkeszler
 

 

Pfarrer Hintze ist doch die Realsatire in Person. Der outet sich jetzt als Fossil einer vergangenen Zeit, der jeden Bezug zur Realität und zu den Wählern verloren hat. Und so ein Mann nennt sich Berater des Bundespräsidenten.

 

....der ist sogar noch eine wirklich schlechte Realsatire !!!

Getreu nach dem Motto: "dümmer gehts nimmer..."

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Wer die Relativitätstheorie begriffen hat, dem fällt Einstein vom Herzen...

13.02.2012 12:43 Uhr
FMChef68
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Zitat von _solon_

 

Ich hab' die gestrige nicht angesehen und werde auch die heutige nicht ansehen.

Da scheinen ja die Gerichtssendungen von Salesch noch besser zu sein.

Ich glaube viele Länder wären froh wenn sie die Sorgen einiger Deutscher und einem Großteil der medien hätten. Breites Grinsen

 So ist es eben, wenn man nicht direkt im Zentrum des Elends sitzt. Wir müssen uns eben mit dem zufrieden geben, was wir haben. Sicher wäre es netter im Epizentrum eines Erdbebens zu sitzen oder aber in der Wüste die Ernte verdorren zu sehen.... Wir haben eben nichts anderes als uns darüber die Köpfe zu zerbrechen, wieso unsere Demokratie kaputt und unsere Politiker korrupt sind. Macht aber nichts: In die anderen Situationen kommen wir auch noch früh genug. Machen Sie sich darüber mal keine Sorgen. Nein!

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NUMQUAM RETRORSUS !

13.02.2012 12:47 Uhr
FMChef68
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Zitat von websaurier

 

 

....der ist sogar noch eine wirklich schlechte Realsatire !!!

Getreu nach dem Motto: "dümmer gehts nimmer..."

 In der kath. Kirche hätte der nicht einmal die Aufnahme ins Priesterseminar geschafft. Aber auch bei den Protestanten hat ihn niemand wirklich haben wollen. So kam es, wie es kommen mußte: Kein Wunder, dass er bei der Union zum drittklassigen Hanswurschten verkommen ist. "Wer nix ist und wer nix kann, hängt sich an die Union mit dran!"

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NUMQUAM RETRORSUS !

13.02.2012 14:15 Uhr
pkeszler
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Beiträge: 880

 

Zitat von FMChef68  

 In der kath. Kirche hätte der nicht einmal die Aufnahme ins Priesterseminar geschafft. Aber auch bei den Protestanten hat ihn niemand wirklich haben wollen. So kam es, wie es kommen mußte: Kein Wunder, dass er bei der Union zum drittklassigen Hanswurschten verkommen ist. "Wer nix ist und wer nix kann, hängt sich an die Union mit dran!"

D as ist für Frau Merkel wahrhaftig ein bedenkliches Signal, wenn keiner ihrer Mitarbeiter aus der ersten Reihe mehr Wulff öffentlich verteidigen will und die letzte Reihe an die "Front" geschickt werden muss. Die Kanzlerin kann jedenfalls stolz auf ihre fähigen Mitarbeiter sein. Ob man Hintze heute Abend noch einmal ertragen kann? Wahrscheinlich muss man erst etwas getrunken haben, bevor man seine Kommentare, die er wohl auswendig gelernt hat, noch einmal ertragen kann. Oder hat er sich eine Audio-CD implantieren lassen?

13.02.2012 14:18 Uhr
Claudio
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Stand der Dinge?!

Wo steht die Diskussion nach ca 4000 Posts, die politischen Gegner sammeln jeden Strohhalm um sich in multiplen Ergüssen zu ergehen, die Presse rudert immer wieder zurück, ein Haufen Anwälte verdient sich dumm und dusselig, das Amt des Präsidenten ist in den Dreck gezogen, und rein rechtlich und sachlich bleibt nicht viel übrig. Diverse Politikclowns aller Couleur liefern sich der Bild geprägten Meute in den einschlägigen Talkshows pseudo-empörte bizarre Wortgefechte ...

Wenn dies der Istzustand der politische Kultur in Berlin ist, dann bitte sofort zurück nach Bonn, die soziale Kontrolle dort hielt das ganze Theater sehr überschaubar.

Hat sich mal jemand Gedanken gemacht welche (Betriebs-)Kostenexplosion statt gefunden hat, in Bonn war alles kleiner überschaubaren und in der Regel hat jeder seine Bier selber bezahlt, die Werbe und Sponsorenwelt in Berlin ist mit Sodom und Gomorrha zu vergleichen. Keiner dort ist nicht irgendwie beteiligt. Also sollte die Debatte in eine andere Richtung gehen, dass die zugegeben schöne Stadt erst den Nährboden liefert ... Nassauer, Hofschranzen, Einflüsterer, Konkubinen, etc. et al.

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Denken ist gratis, bei manchen auch umsonst

Zuletzt geändert von Claudio, am 13.02.2012 um 14:34 Uhr
13.02.2012 14:28 Uhr
pkeszler
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VDAW legt Bundespräsident Wulff Rücktritt nahe

http://www.marketing-boerse.de/News/details/1207-VDAW-legt-Bundespraesident-Wulff-Ruecktritt-nahe/34631

Der Verband der Deutschen Aussenwirtschaft, VDAW, legt dem derzeitigen Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland den Rücktritt nahe.

"Es könne nicht sein, so der Präsident des VDAW, Dr. Ralph Rieder, dass sich der protokollarisch höchste Vertreter der Bundesrepublik derartige Allüren erlaube. Dies schade dem Amt und auch dem Ansehen der Bundesrepublik. Zudem verweisen Partner des VDAW, der sich immer gegen Korruption und Günstlingswirtschaft ausgesprochen hat, durchaus darauf hin, wie glaubwürdig man als Deutscher Wirtschaftsverband noch sei, wenn sich der Präsident Deutschlands derart mit Vergünstigungen hofieren lässt. Wenn Wullf nicht die Stärke zeigen sollte aus eigenem Willen hier eine notwendige Entscheidung zu treffen, dürfe man auch öffentlich über ein Amtenthebungsverfahren nachdenken. Neuer Bundespräsident sollte eine Persönlichkeit ausserhalb der aktiven Politik werden, um so das Amt des Bundespräsidenten wieder zur alten Würde zurückzuführen und auch Ruhe im Schloss Bellevue einkehren zu lassen.“



13.02.2012 16:24 Uhr
Wolfgang Wegener
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Beiträge: 20

 

Zitat von Mondschnuppe
 

 

Danke für Ihre Antwort auf meine Frage...

Bei Köhler war aber nicht die Amtszeit abgelaufen... Eigentlich erklärte er, dass er quasi "keinen Bock mehr hat"....

Wenn Wulff bei einem jetzigen Rücktritt kein Geld als "Alt-Präsident" bekommen würde, und seine MP-Pension erst mit 60 fällig wird, dann müsste er ja schlicht und einfach mal "Geld verdienen gehen", um seine Frau - und deren offensichtliche Ansprüche -  "durchzubringen".... Das würde sein massives "Pattex-Verhalten" an seinem derzeitgen Amt erklären...

Ja, Wulff ist inzwischen "alles zuzutrauen"... es gibt so ziemlich nichts mehr, was einem bei ihm aus dem Sessel heben kann....

Ganz offensichtlich hat Wulff mitsamt Gattin keinerlei Respekt vor dem Amt des Bundespräsidenten, denn ansonsten würden sie es nicht derart penetrant auch noch weiterhin - ohne Anstand - "besudeln"....

 

Doch, bei Köhler war die Amtszeit abgelaufen, er wurde ja am 23. Mai 2009 zum zweiten Mal wiedergewählt. Ich denke mal, beim lebenslänglich zu zahlenden  "Ehren"sold könnte der Hase im Pfeffer liegen. #3938 zitiert ja die FAZ zu einem Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages, das (zu Recht, wie ich finde) bezweifelt, dass Wulff unter diesen Umständen bei einem Rücktritt diesen Ehrensold bekommen würde. Und da reden wir bei einem Lebensalter von 52 Jahren, einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 82 Jahren und einem Ehrensold von 199 kEuro/Jahr über 5,97 Mio. Euro (brutto).

Zuletzt geändert von Wolfgang Wegener, am 13.02.2012 um 16:58 Uhr
13.02.2012 16:43 Uhr
Mondschnuppe
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n-tv: Filmszene lässt Wulff im Stich

Da wären noch Plätzchen frei gewesen, für Hintze und Merkel....

Wülffchen, wann kapieren Sie es endlich...

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13.02.2012 17:13 Uhr
Mondschnuppe
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....Die Firma, für die Groenewold während der Amtszeit Wulffs als Ministerpräsident eine niedersächsische Landesbürgschaft über vier Millionen Euro erhalten habe, sei eine bloße Briefkastenfirma gewesen, berichtete das Blatt unter Berufung auf einen früheren Geschäftsführer. Die Firma habe nicht einen einzigen Film produziert. Die Bürgschaft wurde nie in Anspruch genommen, doch kann eine solche Garantieerklärung in Kreditverhandlungen nützlich sein. Groenewold hatte 2007 teure Hotelübernachtungen Wulffs auf Sylt organisiert und die Rechnung beglichen; Wulff hat mitteilen lassen, er habe dem Unternehmer das Geld damals bar zurückgegeben.....

Frankfurter Allgemeine

 

....aber selbstverständlich wurde die (Briefkasten-)Firma vor Bürgschaftsübernahme "korrekt" geprüft...  Etwa von Wulff persönlich?... :-(



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13.02.2012 17:20 Uhr
Mondschnuppe
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Zitat von _solon_
 

 

Ich hab' die gestrige nicht angesehen und werde auch die heutige nicht ansehen.

Da scheinen ja die Gerichtssendungen von Salesch noch besser zu sein.

......

Na.... jetzt hat "ihre Doppel-Logik" aber zugeschlagen... ich muss Ihnen aber jetzt nicht noch erklären ,wie diese zustande kommt, oder?... werter solon... ;-)

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13.02.2012 17:28 Uhr
Mondschnuppe
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Wulff bei seiner täglichen Zeitungslektüre?... :-))

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13.02.2012 17:32 Uhr
quer
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Der Wulff ist ein harmloses Würstchen, wenn man  am Sonntag bei Jauch den Giftspritzer der CDU Hintze erleben musste. Diese Parteigenossen gehören nicht in die Regierung sondern ins Bergwerk. Da ekelt mich schon der Anblick.

Griechenland ist für mich kein Problem, unser Problem sind unsere Politiker, sowas von arrogant dumm habe ich mir nicht vorstellen können..

Wenn die Staatsanwaltschaft klären muss ob unser Bundespräsident ein sauberer Kerl ist, dann ist es schon zu spät für  unsere sogen. gute Demokratie.

Und man "Betrügereien" mit einer eingebildeten guten Arbeit salonfähig macht und reinwäscht, dann gute Nacht.

"Hol die Pistole raus wir spielen Ganoven."

13.02.2012 17:40 Uhr
quer
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Die Strategin Merkel  kommt ihrem Ende immer näher weil sie sich nur noch mit Flaschen und Jasagern umgibt. Fast wie Honecker damals.  Griechenland kann sie eh nicht retten, für was brauchen wir die denn noch?

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