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Schulwegbeförderung: Der teure Weg zur Schule
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10.02.2012 06:54 Uhr
Redaktion
Ehrenmitglied


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Beiträge: 49198
Schulwegbeförderung: Der teure Weg zur Schule

Weil er die Fahrkarte zur Schule seines Sohnes selbst zahlen soll, klagt ein Stadtberger Vater erfolglos vor Gericht. Nur die Fahrt zum Neusässer Gymnasium ist gratis.
Der teure Weg zur Schule

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www.augsburger-allgemeine.de - Alles was uns bewegt

Zuletzt geändert von Anonyme, am 10.02.2012 um 09:16 Uhr
10.02.2012 06:54 Uhr
Perseus
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Beiträge: 624
Dazu sag ich nur eins: "Korinthenkackerei"!

Das ist mal wieder ein typisches Beispiel unserer deutschen Bürokratie.

Ich hätte es verstanden, wenn es wirklich um was ginge, aber hier wird anscheinend wieder nur auf § herum geritten.

Mädchen dürfen nach Augsburg, wenn sie auf eine Mädchenschule wollen, aber dieser Junge soll die Schule wechseln!

10.02.2012 08:02 Uhr
_solon_
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Beiträge: 13095

 

Zitat von Perseus
Dazu sag ich nur eins: "Korinthenkackerei"!

besagter Vater: ja

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Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

10.02.2012 08:16 Uhr
pro musica
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Beiträge: 5850

 

Zitat von Perseus
Dazu sag ich nur eins: "Korinthenkackerei"!

Das ist mal wieder ein typisches Beispiel unserer deutschen Bürokratie.

Ich hätte es verstanden, wenn es wirklich um was ginge, aber hier wird anscheinend wieder nur auf § herum geritten.

Mädchen dürfen nach Augsburg, wenn sie auf eine Mädchenschule wollen, aber dieser Junge soll die Schule wechseln!

 Das ist einThema, welches ich ziemlich beherzt anpacke, aber auch hier in BaWü stellt man sich taub. Laut Busgesellschaft kostet die Schülermonatskarte 45,- und die Eltern tragen einen Eigenanteil den jeder Bezirk für sich aushandelt. . Bis zur 9 Klasse 30,-  und ab der 10.Klasse 40,- Ich beschwerte mich beim Landratsamt, dass die Mädchen von 70 Euro eine Woche leben und bekam zur Antwort, das ich ja beim Hartz4-Amt Antrag auf Erstattung beantragen kann. ängstlich

Zurück zu Landkreis Augsburg: Ein Schüler aus  Bereich Ustersbach bekam im Gymi Ursberg keinen Platz mehr. War bereits übervoll. Deswegen ist er auf das Gymi Krumbach. Die Fahrkosten der Strecke Ursberg - Krumbach mussten die Eltern selbst bezahlen, weil eben Ursberg die nächstliegende Schule war und weiter nicht bezahlt wird. Das Gymi Neussäss hätte man bezahlt, aber dort wurde eine bestimmte Sprache eben nicht angeboten.

Bei dem Bub, von dem die Rede ist verstehe ich jedoch das Gebaren der Stadt nicht. Denn Mathematik ist seit der Einführung des G8 in allen gymnasialen Ausbildungsrichtungen gleich. Es gibt keine Schwerpunktsetzungen mehr.

Daher dürfte die Wahl des Profil Mathematik nicht mehr ausschlaggebend sein, die Fahrtkosten zu verweigern.

________
„Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Mutigen ist sie die...

10.02.2012 08:18 Uhr
pro musica
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Beiträge: 5850

 

Zitat von _solon_

 

besagter Vater: ja

 Nein, der Vater hatte Recht!!!

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„Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Mutigen ist sie die...

11.02.2012 11:22 Uhr
wagsauter
Ständiges Mitglied


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Registriert seit: 12/14/07
Beiträge: 293
viel Lärm um nichts

Zur kostenfreien Beförderung gibt es Regeln, innerhalb dieser die Fahrkarte bezahlt wird. Außerhalb der Regel wird nicht bezahlt. Wenn die Regeln geändert werden sollten, kann man das über den (Landeselterverband, das Landratsamt usw. ja anstoßen.

Warum soll die Allgemeinheit immer einspringen, wenn ein einzelner etwas anderes will? 

Lösung A: das jetzige Gymnasium weiter besuchen und die Straßenbahnkarte selber kaufen.
Lösung B: das Gymnasium wechseln, dann wird die Karte bezahlt
Lösung C: die Familie zieht in die Stadt Augsburg

Für mich wäre das ganz einfach: Der Junge fühlt sich auf der Schule wohl, dann bleibt er da auch.
Und die Familie zahlt die Monatskarte. Wo ist das Problem?

 

11.02.2012 11:27 Uhr
pro musica
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Beiträge: 5850

 

Zitat von wagsauter
viel Lärm um nichts

Zur kostenfreien Beförderung gibt es Regeln, innerhalb dieser die Fahrkarte bezahlt wird. Außerhalb der Regel wird nicht bezahlt. Wenn die Regeln geändert werden sollten, kann man das über den (Landeselterverband, das Landratsamt usw. ja anstoßen.

Warum soll die Allgemeinheit immer einspringen, wenn ein einzelner etwas anderes will? 

Lösung A: das jetzige Gymnasium weiter besuchen und die Straßenbahnkarte selber kaufen.
Lösung B: das Gymnasium wechseln, dann wird die Karte bezahlt
Lösung C: die Familie zieht in die Stadt Augsburg

Für mich wäre das ganz einfach: Der Junge fühlt sich auf der Schule wohl, dann bleibt er da auch.
Und die Familie zahlt die Monatskarte. Wo ist das Problem?

 

 Warum soll der Junge die Schule wechseln, weil es die Allgemeinheit so will??  Warum soll eine Familie den Wohnort wechseln, weil es die Allgemeinheit so will? Warum  soll plötzlich etwas anders sein nur weil der Junge mit den Jahren seine Begabung in Mathe endeckte?

Übrigens, die Allgemeinheit springt nicht ein. Das wurde bis jetzt anstandslos bezahlt und nun gehts nimmer.

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„Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Mutigen ist sie die...

11.02.2012 14:13 Uhr
mango
Sehr erfahrenes Mitglied


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Registriert seit: 3/12/08
Beiträge: 2311

Da werden doch die Tatsachen umgekehrt, der Junge kann weiter in seine Schule gehen, die Fahrkarte müssen halt die Eltern bezahlen. Erfahrungsgemäß sponsoren Eltern ihren Nachwuchs auch in anderen Bereichen und sind dabei nicht so knausrig.

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Nur gegen den Strom geht`s zur Quelle!

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