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Bundespräsident Wulff im Strudel der Kreditaffäre und den Folgen
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22.12.2011 08:39 Uhr
Athineos
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Zitat von forest
  Wulffs Chance liegt darin, sich nicht auf die Autorität seines Amtes zu berufen und es so unbeschädigt zu erhalten, ...

Das verstehe wer wolle, ich tue es nicht!

Die Autorität eines Amtes wird meiner Meinung nach durch Handeln, bez. Nicht-Handeln geschädigt, aber nicht dadurch, dass sich der Amtsträger darauf beruft.

Das verschlimmert die Angelegenheit allerdings.

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μολὼν λαβέ

22.12.2011 09:07 Uhr
Claudio
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Sehr interessante Betrachtung des Themas!!!

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=9096236

Sollte zum Nachdenken anregen über die Tendenz immer nur im Dreck zu wühlen ... leider ist der Beitrag zum ersten Interview, eine Stunde zuvor nicht abrufbar, es war noch deutlicher in der Botschaft.

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Denken ist gratis, bei manchen auch umsonst

Zuletzt geändert von Claudio, am 22.12.2011 um 09:59 Uhr
22.12.2011 09:10 Uhr
Claudio
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Diese Aussage trifft meinen Nerv:

Zitat von Gebbi
Emsige Journalisten

Herr Wulff hat Recht, daß er   n u r   wichtige Dinge in seiner Neujahrsrede anspricht. Was ist ein privater Kredit ohne Vorteilsnahme im Vergleich zu: a) Finanz- und Schuldenkrise, wo Milliarden verspielt werden und wo in einer ev. Rezession Tausende von Arbeitsplätzen auf dem Spiel stehen. b) Krieg in Afganistan, wo wir Deutsche nichts, aber auch gar nichts zu suchen haben. Wo deutsche Soldaten von deutschen Politikern geopfert werden. c) soziale Ungerechtigkeit, wenn z.B. Hebammen und Krankenpfleger für einen Hungerlohn arbeiten müssen, sie keine Aussicht auf Vermögensbildung und keine Aussicht auf eine angemessene Rente haben. Würden die ach so emsigen Journalisten sich dieser Themen mit der gleichen Intensität annehmen, wie sie im Privatbereich des Herrn Wulff schnüffeln, dann würden sie einer Tätigkeit nachgehen, die nicht schlagzeilengeil ist, sondern einen Sinn hat und die den Menschen ev. viel Leid erspart.

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Denken ist gratis, bei manchen auch umsonst

22.12.2011 09:47 Uhr
Gast_665100115
gelöscht
Beiträge: 785
"Gabriel sieht Vertrauen in Politik schwinden"

Herr Gabriel,

dieses Vertrauen ist bereits nicht mehr vorhanden, dazu bräuchte es Wulff's rumgeeire gar nicht mehr.

Es ist schon erstaunlich wie lernresistent (dumm?) Politiker sind, anstatt aus den Fehlern anderer zu lernen werden diese stur wiederholt.

Als Beispiel sei nur die Salamitaktik genannt, immer nur zugeben, was man nicht mehr leugnen kann, ist bei anderen schon gründlich in die Hose gegangen.

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22.12.2011 10:22 Uhr
Redaktion
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Gabriel: Wulff soll sich nicht mehr verstecken
Bundespräsident Christian Wulff soll endlich selbst öffentlich Stellung beziehen, anstatt nur seine Anwälte sprechen zu lassen, fordert SPD-Chef Sigmar Gabriel.
Gabriel: Wulff soll sich nicht mehr verstecken

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www.augsburger-allgemeine.de - Alles was uns bewegt

22.12.2011 10:22 Uhr
pkeszler
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Beiträge: 880
Wer ständig schweigt, will seine offenkundigen Fehler nicht zu geben.

Warum weigert sich Herr Wulff immer noch, persönlich zu den Vorwürfen Stellung zu beziehen. Ist er zu feige, vor das Volk zu treten und zu sagen, ich habe damals als Ministerpräsident Fehler gemacht und nicht erwartet, dass ich mal Bundespräsident werde? Herr Wulff könnte sein Image vielleicht wieder verbessern,  wenn nicht scheibchenweise jeden Tag neue Informationen und Tatsachen von der BILD ans Tageslicht gebracht würden und Wulff nicht  nur über seinen Rechtsanwalt reagiern würde. Er muss doch wissen, dass bereits zu Guttenberg mit dieser Salamitaktik gescheitert ist , bei der er immer nur so viele Fehler eingestanden hat, wie ihm gerade nachgewiesen werden konnten - ein Verfahren, dass wahrscheinlich bei einigen Politikern sehr beliebt ist.

22.12.2011 10:25 Uhr
Bongo
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Alles Banane oder was????

Wulff wurde von Merkel beraten Shaun: Nichts sagen, pelzig sein & Dinge aussitzen bis Gras drüber wächst; das dumme Volk vergisst schnell.

Für Merkel hat dies bis dato geklappt, weil sie die anderen Politiker mit den Unterlagen von Kohl "im Griff" hatte.

Bei Wulff ist die Sachlage anders. Wenn er davon kommt und nichts passiert, dürfen wir in die Flagge eine Banana mit auf nehmen; wir sind dann als ein zertifizierter Bananen-Staat bestätigt, mit Partner-Ländern wie Panama, Costa-Rica, Bolivien oder Guademala Chris.

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22.12.2011 10:27 Uhr
forest
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Beiträge: 4079

 

Zitat von Athineos
 

 

Das verstehe wer wolle, ich tue es nicht!

Die Autorität eines Amtes wird meiner Meinung nach durch Handeln, bez. Nicht-Handeln geschädigt, aber nicht dadurch, dass sich der Amtsträger darauf beruft.

Das verschlimmert die Angelegenheit allerdings.

 Gerne. Die Konstruktion geht so, daß man zwischen dem Amt mit seinen Aufgaben und Anforderungen einerseits und der Person des Amtsträgers andrerseits unterscheidet. Erweist sich der Amtsträger den Aufgaben und Anforderungen als Person dem Amt nicht würdig, ist nicht das Amt beschädigt, sondern die Person ungeeignet.

Beschädigt sind jene, die die Person in gutem oder auch weniger gutem Glauben gewählt haben und in weiterem Sinne das Volk, das mit einer ungeeigneten Person in diesem seinem höchsten Staatsamt leben muß, soll oder eben nicht will.

Meiner bescheidenen Ansicht nach hängt Wulff noch an einem seidenen Faden im Amt. Dieser besteht darin, daß Wulff ohne Tricks die Umstände der Vorwürfe so darlegen kann, daß kein Amtsmißbrauch daraus ableitbar ist und im weiteren seine Wahl ins Amt nicht auf Fehleinschätzungen beruhte. Letzteres wird ziemlich schwierig, vorsichtig ausgedrückt.

Deswegen die Überschrift "Krise als Chance."  Mixa und Guttenberg hatten ebenfalls ihre Chance, diese aber nicht genutzt oder schmählich versiebt. Wulff hat diese Chance - noch. Durch eine vorbildliche Aufklärung könnte er sich so nachträglich noch für das Amt qualifizieren. Vorbild insofern, als es in der Branche nicht selbstverständlich ist, Fehler einzugestehen, vor allem nicht, die Konsequenzen daraus zu ziehen.  Just my 2 cents.

 

22.12.2011 10:34 Uhr
Claudio
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Beiträge: 5362

Ich zitiere mich ungern selber, es dient nur dem besseren Verständnis!

Zitat von Redaktion
Gabriel: Wulff soll sich nicht mehr verstecken
Bundespräsident Christian Wulff soll endlich selbst öffentlich Stellung beziehen, anstatt nur seine Anwälte sprechen zu lassen, fordert SPD-Chef Sigmar Gabriel.
Gabriel: Wulff soll sich nicht mehr verstecken

edit., bitte argumentieren Sie sachlich!

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Denken ist gratis, bei manchen auch umsonst

Zuletzt geändert von Claudio, am 22.12.2011 um 11:22 Uhr
22.12.2011 10:37 Uhr
Athineos
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Zitat von forest
( a )  Erweist sich der Amtsträger den Aufgaben und Anforderungen als Person dem Amt nicht würdig, ist nicht das Amt beschädigt,...

( b ) Beschädigt sind jene, die die Person in gutem oder auch weniger gutem Glauben gewählt haben und in weiterem Sinne das Volk, das mit einer ungeeigneten Person in diesem seinem höchsten Staatsamt leben muß, soll oder eben nicht will.

Zu ( a ) : Eben das kann ich nicht nachvollziehen.

Als ( hinkendes, plakatives ) Beispiel : Ich finde sehr wohl, dass Adolf Hitler das Amt des Reichskanzlers beschädigt ( Terminus von Ihnen gewählt ) hat.

Zu ( b ) : Auch das nicht.

Diese Personen dürften eher enttäuscht als beschädigt ( Terminus von Ihnen gewählt )  sein.

 

 

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μολὼν λαβέ

22.12.2011 11:03 Uhr
forest
Sehr erfahrenes Mitglied


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Beiträge: 4079

 

Zitat von Athineos

 

Zu ( a ) : Eben das kann ich nicht nachvollziehen.

Als ( hinkendes, plakatives ) Beispiel : Ich finde sehr wohl, dass Adolf Hitler das Amt des Reichskanzlers beschädigt ( Terminus von Ihnen gewählt ) hat.

Zu ( b ) : Auch das nicht.

Diese Personen dürften eher enttäuscht als beschädigt ( Terminus von Ihnen gewählt )  sein.

 Sie verwenden eine andere Seziermethode, vielleicht subjektiver als meine, aber deswegen nicht untauglicher und ehrenwert. Um von dem sperrigen Begriff "Konstruktion" wegzukommen: Wulff steckt in einem kniffligen Mikadospiel.

Mal sehen, wie Weihnachts- oder Neujahrsansprache aussieht; ich schätze, das wird der Lackmustest.

22.12.2011 11:06 Uhr
timewanderer
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HEILE, HEILE GÄNS'CHE UNTERM WEIHNACHTSBAUM: EIN FEIGLING AM WERK

 

Horst Köhler, der, der den Bettel hingeschmissen hat, er kann  beruhigt das Schauspiel Wulff beäugen: er hat es richtig gemacht, der Horst, Mutti Merkel im Regen stehen lassen.

Diese hat ihm damals jeglichen Kommentar verweigert, in der Causa Wulff aber bereits drei mal Solidarität bekundet, Wulff habe ihr volles Vertrauen.

 

Wulff, der Trickser, Vernebler, er hat mein volles Misstrauen: ein 52jähriger Feigling vor dem Herrn.  Das Menetekel der Frau Merkel.  Der neue, moderne Fixstern, der die tropfende, "schwärende" Wunde" für jeden sichtbar macht am Weihnachtshimmel. Der Mann von Gestern, das Symbol der Gier-Zeit.

Heile, heile Gäns'che unterm Weihnachtsbaum: große Augen, große Sprüche, nichts dahinter. Wattebäusche für Volk.

 

22.12.2011 11:17 Uhr
Athineos
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Beiträge: 1484

 

Zitat von forest
 

 

 Sie verwenden eine andere Seziermethode, vielleicht subjektiver als meine,

100 % ist das so, weil es meiner Meinung nach in diesen Dingen keine Objektivität geben kann. ( Wie überhaupt in historisch/politischen Belangen.)

Ich glaube allerdings auch, dass diese Ansprache DER Test werden wird.

Zwar las ich heute morgen in unserem Provinzblättchen ( immer noch : GA Bonn / Rhein-Sieg-Ausgabe ), dass er nicht vorhabe, sich dazu zu äußern  Woher die das wissen wollen, weiß ich aber nicht!

Ansonsten danke ich für Ihre Antwort!

Gruß!

WRK

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μολὼν λαβέ

22.12.2011 11:19 Uhr
elloen
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Besonderes Amt

Während Otto Normal Stundenlohn oder Gehalt erhält, werden Politiker und auch der Bundespräsident von Otto Normal für einen 24 Std.-Tag entlohnt. Oder aus welchem Grund muss Otto nur immer zahlen?

Sie haben sich dem Wohl des Volkes verpflichtet und haben leider vergessen, wer das Volk ist. Zur Erinnnerung: Wir alle! Arme und Reiche.

Es ist ihnen untersagt Vorteilsnahme auszuüben und ehrlich gesagt, keiner investiert viel Geld ohne dafür etwas zu bekommen. Leider! Es hat also seinen Grund! Wer sich also dem Wohl des Volkes verpflichtet hat, hat sich ergo auch verpflichtet diese Regeln einzuhalten. Bricht Otto diese Regel, wird er abgemahnt und eventuell gefeuert.

Sind Politiker und Herr Wulff gleicher?

Umso mehr Möglichkeiten geschaffen werden das Otto unterbezahlt arbeiten muss, desto höher können die eigenen Bezüge für die eigene Altersvorsorge selbst bestimmt werden? Eine Krähe hackt der Anderen kein Auge aus.

Jeder macht mal Fehler! Nur sind die Konsequenzen dazu nicht gleich!

Schulden kommen ins Grundgesetz, ein Recht aus Strom nicht! Schaffe dir zig Roboter an, vernichte damit Arbeitsplätzeund sorge damit dafür, dass wenige noch mehr haben und viele Existensängste. Dann bist du ein Held und kommst ins Fernsehen. In genau das Fernsehen, welches auch von Otto finanziert wird.

Tue deine Meinung in einer Gruppe gleichgesinnter kund und wenn diese Meinung den Politikern nicht gefällt, werden deine Augen mit Tränengas von Polizisten kaputt gemacht. Die Gewalt liegt beim Staat? Die Gewalt liegt bei überhaupt keinem!

Es geht hierbei nicht um Herrn Wulff, sondern um das Amt. Ich habe nie in den Medien davon gehört oder gelesen, dass sich Herr Wulff für einen verbilligten Kredit für eine Behindertenwerkstatt oder ähnliches eingesetzt hat.

Natürlich sollte er gehen! Ohne weitere staatliche Bezüge.

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Demokratie ist wenn du dir aussuchen kannst wer dich verarscht.

22.12.2011 11:22 Uhr
Claudio
Äußerst erfahrenes Mitglied


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Zitat von Claudio
 

Ich zitiere mich ungern selber, es dient nur dem besseren Verständnis!

edit., bitte argumentieren Sie sachlich!

Sachlich? Gerne sobald sich die Leute, die hier meinen die argumentative Gerechtigkeit zu besitzen mal zurücklehnen und sich dieses Geschichtchen mal von allen Seiten betrachten, statt auf einen vermeintlichen Gegner einzuprügeln und damit den Kollateralschaden der Beschädigung des Amtes des Bundespräsidenten aus Dummheit oder grenzenloser, selbstdarstellerhafter Überschätzung zu beschädigen. Merke die Kritiker zielen auf den Menschen Wulff und treffen in Ihrer Arroganz den Präsidenten! Das hat nichts mehr mit Demokratie zu tun sondern ist politische Ultrakurzsichtigkeit!

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