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#91 (permalink) | |
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Auf die Gefahr hin, mich lächerlich zu machen: Kann mir jemand den Sinn erklären? Es geht nur um eine Bürgschaft um die Menschen aufzufangen und weiter zu qualifizieren! Nur: Wenn es nur eine Bürgschaft ist: Wer bezahlt es denn im Normalfall? Und weshalb kann er dies nicht ohne diese Bürgschaft machen, wenn die Gefahr laut Herrn Beck ja sooo gering ist? |
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#92 (permalink) | |
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vielleicht muntert sie das ein wenig auf: http://tinyurl.com/d7yyj3u |
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#93 (permalink) | |
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Können Sie mir Ihren Beitrag im Strang zu Müller-Brot zeigen, in dem sie sich für die Angestellten von Müller-Brot stark machen? dort werden doch auch einige entlassen. Spielt es dort keine Rolle? Gibt es Entlassungen 1. und 2. Klasse? Purer Populimus was Sie und andere hier von sich geben. Ich bin absolut keine Freund der FDP aber hier handelt diese Partei absolut richtig. Sollen Mitarbeiter von DM, Rossmann und wie sie sonst noch heißen den Mitbewerb mit ihren Steuergeldern noch fördern? Sonst geht es Ihnen noch gut?
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#94 (permalink) | |
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Im Normalfall bezahlt die Transfergesellschaft der alte Arbeitgeber, also der insolvente Schlecker. Der Haken ist eben, dass dort kaum noch Masse vorhanden ist. Moeglich war dies nur, da hier der wohl einmalige Fall ist, dass ein Unternehmen dieser Groesse ganz simpel die Rechtsform eines eingetragenen Kaufmanns hat. Normalerweise gibts sowas nur bei Einmannunternehmen. Tja, wer haette bezahlt? Entweder ein neuer Investor oder es waere aus der Insolvenzmasse zuerst heraus genommen worden. Im Grunde liegt hier nix anderes vor als eine Benachteiligung der Arbeitnehmer zugunsten der Glaeubiger, also der Drogerieindustrie, die grossen bekannten Marken. und der Banken. Die sparen sich die 70 Millionen Kreditausfall. Der politische Teil des Schleckerfalls ist also durchaus die mittlerweile zur Genuege bekante Linie. Gibs den Banken und den Weltkonzernen und nimms von der untersten Arbeitnehmerschicht. |
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#95 (permalink) | |
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Mein lieber snoopdog, (Folgeedit) ich finde dies einfach unverschämt und rassistisch, schämen Sie sich ! Bin erstaunt, daß soetwas den Nutzungsbedingungen entspricht . |
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Zuletzt geändert von Anonyme, am 30.03.2012 um 13:51 Uhr
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#96 (permalink) | |
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Nein entspricht es nicht.
Warum haben Sie den Beitrag nicht gemeldet, anstatt sich darüber zu echauffieren? Von einem langjährigen Mitglied kann man erwarten, dass dieses über die Möglichkeit der Beitragsmeldung Bescheid weiß, damit eine Wahrnehmung des Verstoßes durch die Moderation sichergestellt ist.
Anonyme |
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Zuletzt geändert von Anonyme, am 30.03.2012 um 13:54 Uhr
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#97 (permalink) | |
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Ich sage es nochmal: Die Entscheidung GEGEN eine Transfergesellschaft ist richtig. Trotz Wut, Enttäuschung, Zukunfsangst, Bangen usw. Hier greift das alte Arbeitsamt, aufgepeppt ARGE. So bitter es auch ist. Eine Transfergesellschaft ist das Startsignal für mögliche Investoren, OHNE die alte Belegschaft den Reibach zu machen, zu günstigsten Bedingungen. Darüber hinaus mit unqualifizierten "Qualifizierungen" von Sub-Unternehmern (Arbeitgeber/Gewerkschaften) soziales Handeln zu heucheln, auf Kosten der Allgemeinheit.. |
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#98 (permalink) | |
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Profilierungssucht der FDP!
Man mag ja zu einer Schlecker- Transfergesellschaft unterschiedlicher Meinung sein. Aber was sich Rösler und die 3 FDP-Wirtschaftsminister der Bundesländer dazu geleistet haben, dürfte ihr den endgültigen Todesstoß bringen. Bei ihren miserablen Umfragewerten und Wahlergebnissen hat die FDP längst nicht mehr die moralische Legitimation, bei solchen gravierenden Entscheidungen das letzte Wort zu haben und in Deutschland weiterhin mitzuregieren. Wie lange will dazu der größere Koalitionspartner, die CDU/CSU, noch tatenlos zuschauen, wie ihr kleiner Koalitionspartner sie aus Profilierungssucht vorführt? |
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#99 (permalink) | |
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@pkeszler [98]
Die FDP wollte, die Gelegenheit nutzend, ihr Rückgrad beweisen. Diese Partei glaubt tatsächlich, sich positiv bewiesen zu haben. Ihr Rückgrad ist schon lange abhanden gekommen. |
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#100 (permalink) | |
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diese entscheidung fiel intern lange bevor sie an die öffentlichkeit kam. csu/cdu haben nicht tatenlos zugesehen, im gegenteil. sie waren maßgeblich mit an dieser entscheidung beteiligt, davon bin ich überzeugt. nicht die csu/cdu sondern die fdp und was noch viel wichtiger ist: SIE (bürger/medien) werden vorgeführt. nach allen regeln der kunst. das klappt so gut, dass sie es nicht mal merken bzw. mit inbrunst auf den falschen herumhacken. sie glauben doch nicht wirklich im ernst, dass es nicht trotzdem möglich gewesen wäre eine transfergesellschaft zu gründen, nur weil drei FDP-stehauf-hänschen sich querstellen? das kann nicht ihr ernst sein. zu keiner zeit gab es pläne die mitarbeiter von schlecker ernsthaft vor der arbeitslosigkeit zu bewahren.
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Zuletzt geändert von flobby_one, am 30.03.2012 um 14:47 Uhr
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#101 (permalink) | |
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Dass Schlecker Pleite ist liegt doch nicht an den Verkaeuferinnen, warum muessen die aber fuer die Zukunft qualifiziert werden? Wieso werden die Verkaeuferinnen nicht mehr gebraucht? Die Konkurenz uebernimmt doch jetzt diese Kundschaft oder glaubt jemand die bisherigen Schleckerkunden kaufen die Produkte gar nicht mehr? Ich denke da zeigt die FDP wirklich wirtschaftliche Vernunft, aber es zeigen ja die verschiedenen Zeitungsartikel dass die Medien die FDP niederschreiben, ob zurecht oder nicht spielt da keine Rolle mehr. |
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#102 (permalink) | |
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Wahrscheinlich ist an Ihren Vermutungen sehr viel richtig. Wie SPON berichtet, hat sich die Kanzlerin hinter das FDP-Manöver gestellt. Regierungssprecher Seibert hat heute gesagt: "Es gibt Gründe für eine Transfergesellschaft und es gibt sehr gute Gründe dagegen". "Eine Transfergesellschaft ist ein Mittel aus einer anderen beschäftigungspolitischen Zeit." Sie gehöre in die Phase der Massenarbeitslosigkeit. "Heute sind wir in einer Zeit kundenorientierter Arbeitsagenturen." Seibert betonte, dass Rösler am Donnerstag in seiner Eigenschaft als Wirtschaftsminister - und damit als zuständiges Mitglied der Bundesregierung gesprochen habe. Damit ist zumindest die offizielle Meinung der Regierung jetzt geklärt. |
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#103 (permalink) | |
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Das ist doch Unsinn, der durch ständiges Wiederholen nicht an mehr Sinn gewinnt: Man sieht doch an den manrolandern, daß das mit den vielen offenen Stellen so nicht stimmt. Genommen werden 20- bis 30jährige, und die meist auch nur als Zeit- und Leiharbeiter. Unsinn auch die hier angesprochene angebliche wirtschaftliche Vernunft der Übrig-Partei. Das könnte man sagen, wenn Schlecker mit öffentlichen Geldern künstlich am Leben erhalten werden sollte. Aber hier geht es um was ganz anderes, und es zeigt sich wieder mal, daß das, was einstmals als "soziale Marktwirtschaft" angepriesen wurde, von dieser Regierung mit Füßen getreten wird. Auch der Großschreier Seehofer zieht wie üblich den Schwanz ein. (40 % sind ihm sicher.) |
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#104 (permalink) | |
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Jeden Tag gehen Firmen pleite. Jeden Tag gehen Menschen in Ihre Arbeitsagentur und vermelden den Verlust ihres Arbeitsplatzes.Keiner von ihnen wird über eine vorweggeschaltete Auffanggesellschaft priviligiert. Der Versuch, das System publikumswirksam mit Extrawürsten auszuhöhlen ist guterdings nicht gelungen. Die FDP wird es so oder so nicht retten... aber... ...sie hat leider recht und den Mut dies auszusprechen und nicht dem Wahlvolk nach dem Mund zu reden verdient Respekt.... Es ist die Aufgabe der ARGE, arbeitslos gewordene Menschen zu betreuen und sie wieder zu vermitteln. Eine zwischengeschaltete Auffanggesellschaft wäre ungerecht denen gegebüber, die nicht "das Glück" haben, mit 11000 Kollegen gleichzeitig arbeitslos zu werden.Und der Markt ist stark genug, diese Menschen aufzufangen. In anderen Strängen hier im Forum höre ich die Stimmen "Warum arbeiten denn da überhaupt noch Menschen... die werden doch unwürdig behandelt... schlecht bezahlt" etc. Jetzt plötzlich sollen diese Jobs die Sonnenseite des Lebens gewesen sein? Doch nicht wirklich... oder? Jetzt können diese Menschen beweisen, dass sie mehr können... dass sie sich auch in anderen Handelsketten / an anderen Arbeitsplätzen benötigt werden. Und wer weiss... vielleicht ist es ja auch für den einen oder anderen eine Chance, sich beruflich zu verbessern.
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#105 (permalink) | |
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