Dienstag, 21. Mai 2013

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Die Schlecker-Pleite und ihre Folgen
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30.03.2012 18:22 Uhr
nervenruh
Erfahrenes Mitglied


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Registriert seit: 5/10/07
Beiträge: 498

Geht's um hemmungslose Zocker, die Milliarden verspielt haben, gibt es einen Rettungsschirm. Geht's um nicht gerade überbezahlte Verkäuferinnen, die ohne eigenes Verschulden auf der Straße landen, gibt's nichts. Unter "Sozialer Marktwirtschaft" versteht man eigentlich etwas anderes...

30.03.2012 18:31 Uhr
Gast_963760819
gelöscht
Beiträge: 8106

 

Zitat von Sensus Communis
 

Jetzt können diese Menschen beweisen, dass sie mehr können... dass sie sich auch in anderen Handelsketten / an anderen Arbeitsplätzen benötigt werden.

Und wer weiss... vielleicht ist es ja auch für den einen oder anderen eine Chance, sich beruflich zu verbessern.

Daumen rauf

Breites Grinsen Jeder Tag birgt eine neue Gelegenheit in sich, sich zu verbessern oder zu verschlechtern. In diesem Sinne.

 

________

30.03.2012 18:32 Uhr
Till
Ständiges Mitglied


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Registriert seit: 2/16/11
Beiträge: 266
Nein,

... denn Rückgrad ist dieser Splitter-Partei schon vor langer Zeit abhanden gekommen.

Zitat von timewanderer
 

@pkeszler [98]

 

Die FDP wollte, die Gelegenheit nutzend,  ihr Rückgrad beweisen. Diese Partei glaubt tatsächlich, sich positiv bewiesen zu haben. Ihr Rückgrad ist schon lange abhanden gekommen.

 

30.03.2012 18:51 Uhr
_solon_
Äußerst erfahrenes Mitglied


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Beiträge: 16287

 

Zitat von timewanderer
 

Ich sage es nochmal:

Die Entscheidung GEGEN eine Transfergesellschaft ist richtig.

...



 Diese Ansicht hätte ich Ihnen nicht zugetraut.

________
Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

30.03.2012 18:54 Uhr
_solon_
Äußerst erfahrenes Mitglied


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Registriert seit: 6/3/07
Beiträge: 16287

 

Zitat von nervenruh

.... Unter "Sozialer Marktwirtschaft" versteht man eigentlich etwas anderes...

 Was denn? Daß der Staat immer und für alle da ist. Das hat mit sozialer Markwirtschaftschaft nix zu tun - das ist das Paradies. Breites Grinsen

________
Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

30.03.2012 19:13 Uhr
heletz
Äußerst erfahrenes Mitglied


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Beiträge: 13363

 

Zitat von _solon_
 

 

 Was denn? Daß der Staat immer und für alle da ist. ...

Der Staat IST ja da: Mit Alg I und Alg II.

Rossmann hat ja schon angekündigt, hunderte Leute brauchen zu können.

Die müssen dann schonmal nicht versorgt werden.

________

30.03.2012 19:19 Uhr
snoopdog
Sehr erfahrenes Mitglied


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Beiträge: 1497

 

Zitat von Anonyme

 

Nein entspricht es nicht.

 

Warum haben Sie den Beitrag nicht gemeldet, anstatt sich darüber zu echauffieren?

Von einem langjährigen Mitglied kann man erwarten, dass dieses über die Möglichkeit der Beitragsmeldung Bescheid weiß, damit eine Wahrnehmung des Verstoßes durch die Moderation sichergestellt ist.

 

Anonyme

 @anticlark und anonyme das ihr beinden nicht gleich anfangt zu weinen

was war an meinem beitrag bitte rasistisch....?

________
mein hund ist ausgrutscht...

30.03.2012 19:48 Uhr
quer  
Äußerst erfahrenes Mitglied


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Registriert seit: 5/28/07
Beiträge: 5616

Schlecker ist pleite und das ist gut. Vor wenigen Monaten hat sich die ganze Republik über die Arbeitsmethoden bei Schlecker aufgeregt. Man wurde aufgefordert dort nichts mehr zu kaufen.

In den Deutschland fehlen doch Hunderttausende arbeitswillige Menschen, da sollten die 12000 von Schlecker doch zu verstecken sein. Jeder Konkurs ist eine Marktsäuberung. Alles hat eben 2 Seiten.

Auf keinen Fall darf der Konkurs, die Folgen mit Steuerngeldern subventioniert werden.

30.03.2012 20:14 Uhr
Gast_963760819
gelöscht
Beiträge: 8106

 

Zitat von quer
 

Schlecker ist pleite und das ist gut.

Vor wenigen Monaten hat sich die ganze Republik über die Arbeitsmethoden bei Schlecker aufgeregt. Man wurde aufgefordert dort nichts mehr zu kaufen.

In den Deutschland fehlen doch Hunderttausende arbeitswillige Menschen, da sollten die 12000 von Schlecker doch zu verstecken sein. Jeder Konkurs ist eine Marktsäuberung. Alles hat eben 2 Seiten.

Auf keinen Fall darf der Konkurs, die Folgen mit Steuerngeldern subventioniert werden.

Hm..........

________

30.03.2012 23:22 Uhr
pkeszler
Erfahrenes Mitglied


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Registriert seit: 8/21/11
Beiträge: 1117
Zitat der Woche: „Anschlussverwendung für die Schlecker-Frauen“

FDP-Chef Philipp Rösler erteilt den Mitarbeiterinnen von Schlecker kuriose Ratschläge.

Jetzt gilt es für die Beschäftigten - mehr als 10.000 vornehmlich Frauen, einzelne Mütter und ältere Frauen - schnellstmöglich eine Anschlussverwendung selber zu finden.”


Diese Worte gibt Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler den vor der Entlassung stehenden Schlecker-Frauen mit auf den Weg für eine schnelle Jobsuche.

30.03.2012 23:43 Uhr
nervenruh
Erfahrenes Mitglied


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Registriert seit: 5/10/07
Beiträge: 498

Um die Auswirkungen des Manchester-Kapitalismus nicht deutlich werden zu lassen, erfand man die Soziale Marktwirtschaft. Der Markt lebte fortan von Angebot und Nachfrage, vergisst aber die Belange seiner Beschäftgigten nicht. Es hat insgesamt gut funktioniert. Trotzdem blieb es nicht dabei. Der Gipfel war der Rettungsschirm für unersättliche Zocker. Hier wurde die Marktwirtschaft ausgehebelt. Nicht mehr Angebot und Nachfrage steuern den Markt. Ausschlaggebend ist die die Systemrelevanz. Das bringt Milliarden. 11000 Beschäftigte, die schuldlos ins Bodenlose fallen, sind nicht Systemrelevant. Pech gehabt. Dann lieber Geldpakete für Banken und bankrotte Staaten, Subventionen für Energiekonzerne und Steuererleichterungen für Hoteliers...

 

 

30.03.2012 23:44 Uhr
Nathot
Erfahrenes Mitglied


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Registriert seit: 7/29/11
Beiträge: 1201

 

Zitat von pkeszler
Zitat der Woche: „Anschlussverwendung für die Schlecker-Frauen“

FDP-Chef Philipp Rösler erteilt den Mitarbeiterinnen von Schlecker kuriose Ratschläge.

Jetzt gilt es für die Beschäftigten - mehr als 10.000 vornehmlich Frauen, einzelne Mütter und ältere Frauen - schnellstmöglich eine Anschlussverwendung selber zu finden.”


Diese Worte gibt Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler den vor der Entlassung stehenden Schlecker-Frauen mit auf den Weg für eine schnelle Jobsuche.

Womit er sich, wahrscheinlich unfreiwillig, entlarvt hat. Mehr Menschenverachtung geht ja wohl kaum. Immerhin hätte er damit in meinen Augen eine gute Chance auf das Unwort des Jahres.

________
Es würde viel weniger Böses auf Erden geben, wenn das Böse niemals im Namen des Guten getan werden könnte. Marie von Ebner-Eschenbach

31.03.2012 01:56 Uhr
timewanderer
Erfahrenes Mitglied


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Registriert seit: 11/15/11
Beiträge: 644

@_solon_,

 ich habe einstmals meinem Berliner SPD-Vorsitzenden Riebschläger schriftlich Schläge angedroht, wenn er es wagen würde, morgens, vor dem Werk der Loewe-Opta aufzutauchen um Krokodilstränen zur Schliessung des Werkes zu vergiessen. 1600 Beschäftigte.

Die Vereinnahmung der Opfer unseres Wirtschaftssystems  zu politischen Zwecken ist widerwärtig, die FDP ist gerade auf dieser Schiene.

Hier sind die ARGEN gefragt, in ganz Deutschland.  Und Investoren sind abzuhalten vom Schnäppchen-Kauf, wenn sie als Bedingung eine Transfergesellschaft stellen, d.h. sie wollen den Zuschlag , aber ohne jegliches Personal.

31.03.2012 07:54 Uhr
Sensus Communis
Sehr erfahrenes Mitglied


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Registriert seit: 3/5/12
Beiträge: 2745

 

Zitat von timewanderer
  Die Vereinnahmung der Opfer unseres Wirtschaftssystems  zu politischen Zwecken ist widerwärtig, die FDP ist gerade auf dieser Schiene.

Die (Ex-)Mitarbeiter sind keineswegs Opfer unseres Wirtschaftssystems... Sie sind nicht mal Opfer... Diesen Menschen das einzureden ist so widerwärtig wie fahrlässig. Es geht nicht darum, diese Menschen in Watte zu packen, sie als Opfer zu bemitleiden und mit ihnen medienwirksam in einen Tränenbecher zu weinen... und genau so medienwirksam  mit einem Rundumsorglospaket aus Steuergeldern auszustatten. Im Gegenteil... sie sind gesuchte Arbeitskräfte in einem hart umkämpften Dienstleistungs- und Handelsmarkt. Es ist halt so, dass es in D immer mal zuerst mit Jammern versucht wird...

und warum bekommt die FDP den schwarzen Peter? Alle Politiker aller Coleur sprechen in Mikrofone und geben publikumswirksam ihren Senf ab... in meinen Augen "reiten" die anderen Parteien und handelnden Personen viel härter "auf der Schiene", da sie erstens ihre öffentliches Meinungsfähnchen viel mehr nach Wind des Volkes hängen und das zweitens wider besseren Wissens. Die FDP ist die einzige "Partei", die das Richtige sagt und richtig handelt (in diesem Fall)... wer will ihr vorwerfen, dass sie sich nicht in vorauseilendem Gehorsam selbstauflöst? So lange es sie gibt (und so lange sie Verantwortung trägt) erwarte ich von ihr 100% Einsatz.

In diesem Zusammenhang macht der neue und z. Zt. verantwortliche Ministerpräsident von BaWü keine wirklich glückliche Figur... noch scheuen sich die Medien, diesen "Publikumsliebling" zu schlachten... aber Ruhm und Erfolg schaut anders aus.

Im Übrigen reiten die Medien viel mehr auf dieser Schiene... die Schlecker-Pleite ist gefundenes Fressen... schafft Auflage und Einschaltquote... Medien sind heute mehr Meinungsmacher denn Berichterstatter... die BILD treibt das mit dem Slogan "Bild dir deine Meinung" auf die Spitze und hilft kräftig beim Bilden.

Zitat von timewanderer
 

Hier sind die ARGEN gefragt, in ganz Deutschland.  Und Investoren sind abzuhalten vom Schnäppchen-Kauf, wenn sie als Bedingung eine Transfergesellschaft stellen, d.h. sie wollen den Zuschlag , aber ohne jegliches Personal.

Schlecker ist ein Handelsunternehmen (gewesen), das nicht wirklich ohne Personal auskommt... wie soll es also in ihren Augen nach dem Zuschlag ohne Personal weitergehen? (obwohl... ein Automatendrugstore... a la Backwerk im Franchising.... vielleicht eine Marktlücke... aber wozu dann Schlecker übernehmen??)

Und... wofür sollte ein Investor zahlen? Der Markennahme ist beschädigt... das Personal zu Recht unmotiviert... das Filialnetz zwischenzeitlich ausgedünnt... die Kunden blieben auch schon in der Vergangenheit aus...  einzig die Mietverträge mit den noch bestehenden Vermietern bei guten Standorten sind vielleicht interessant... aber das geht mit Geduld von selbst....spätestens, wenn Schlecker mit ein paar Monatsmieten im Rückstand ist... und spätestens, wenn Rossmann oder DM sien Namensschild ans Haus pinnt, werden auch die Mitarbeiter gefunden sein müssen.

________
What is understood need not be discussed. (Loren Adams)

31.03.2012 08:09 Uhr
Lukas
Äußerst erfahrenes Mitglied


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Beiträge: 12789

Finanzmärkte atmen auf.Hilfe-Ablehnung betrifft nur Schlecker Märkte

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Schlecker-Pleite | Schlecker


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