Montag, 1. September 2014

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Die Schlecker-Pleite und ihre Folgen
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01.04.2012 12:45 Uhr
snoopdog
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Zitat von Sensus Communis

 

Ach darum geht es Ihnen... Schicht- und Klassenkampfdenken aus den 70ern aufrecht erhalten... Ich dachte, wir wären da längst drüber... Sie anscheinend noch nicht... Viel Spass in der Vergangenheit.

 

 tja das nennt sich eben generationen unterschied... oder?

01.04.2012 13:52 Uhr
Gast_2139481608
gelöscht
Beiträge: 976

 

Zitat von Sensus Communis
 

 

Ach darum geht es Ihnen... Schicht- und Klassenkampfdenken aus den 70ern aufrecht erhalten... Ich dachte, wir wären da längst drüber... Sie anscheinend noch nicht... Viel Spass in der Vergangenheit.

 

Und ich dachte, mittlerweile haette auch der Letzte kapiert, dass auf die Propaganda, Deutschland koenne international nur bestehen wenn es die soziale Marktwirtschaft ueber Bord wirft uns dem Manchesterkapitalismus des 19. Jahrhunderts huldigt und in die Schuldenkrise und die gigantsiche Umverteilung von unten nach oben getrieben hat.

Da habe ich mich also getaeuscht, es gibt, man kann es kaum glauben immer noch jemanden der so weiter machen will mit der Politik des 19. Jahrhunderts und rechtfertigt den Verfassungsbruch von der Abkehr der sozialen Marktwirtschaft auch noch.

Nein, Deutschland ginge es kein bischen schlechter und ees waere in keinster Weise weniger wettbewerbsfaehig wenn vom Produktionszuwachs ein wesentlicher Teil denen zugute kaeme die ihn erarbeiten. Darauf beruhte naemlich das deutsche System, sein Wirtschaftswunder und sein Wohlstand.

Zuletzt geändert von Gast_2139481608, am 01.04.2012 um 13:55 Uhr
01.04.2012 16:26 Uhr
cato
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Zitat von Waldmann
 

 

Und ich dachte, mittlerweile haette auch der Letzte kapiert, dass auf die Propaganda, Deutschland koenne international nur bestehen wenn es die soziale Marktwirtschaft ueber Bord wirft uns dem Manchesterkapitalismus des 19. Jahrhunderts huldigt und in die Schuldenkrise und die gigantsiche Umverteilung von unten nach oben getrieben hat.

Da habe ich mich also getaeuscht, es gibt, man kann es kaum glauben immer noch jemanden der so weiter machen will mit der Politik des 19. Jahrhunderts und rechtfertigt den Verfassungsbruch von der Abkehr der sozialen Marktwirtschaft auch noch.

Nein, Deutschland ginge es kein bischen schlechter und ees waere in keinster Weise weniger wettbewerbsfaehig wenn vom Produktionszuwachs ein wesentlicher Teil denen zugute kaeme die ihn erarbeiten. Darauf beruhte naemlich das deutsche System, sein Wirtschaftswunder und sein Wohlstand.

Der Kapitalismus stirbt doch nicht, im Gegenteil, er fährt seit geraumer Zeit, genau: seit der "Wende", seine Krallen ungehemmt aus. Soziale Marktwirtschaft heißt heute "soziale Badehose", in Abwandlung eines Ausspruchs eines bekannten Rauchers.

01.04.2012 18:00 Uhr
Alois
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"Die Länder sollten nicht Steuergelder einem Pleitier hinterherwerfen."

Ja, der Staat sollte.......aber wer ist der Staat? Sollte man jene in der Regierungsverantwortung nicht beim Namen nennen? Die sind es nämlich, die sollten!

Nur warum machen es die nicht? Vielleicht weil sie noch die größeren Pleitiers und Bankrotteure sind? Und weil sie ihre eigenen Schäfchen schon längst ins Trockene gebracht haben, so wie der Schlecker-Pleitier?

01.04.2012 18:00 Uhr
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Schlecker: Der Staat muss helfen
Die Länder sollten nicht Steuergelder einem Pleitier hinterherwerfen. Sie sollten sicherstellen, dass 11.000 arbeitslose Frauen eine Chance haben, beruflich wieder Fuß zu fassen.
Schlecker: Der Staat muss helfen

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01.04.2012 18:11 Uhr
Gast_963760819
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Beiträge: 5163

 

Zitat von Alois
 
"Die Länder sollten nicht Steuergelder einem Pleitier hinterherwerfen."

Ja, der Staat sollte.......aber wer ist der Staat?

Sollte man jene in der Regierungsverantwortung nicht beim Namen nennen? Die sind es nämlich, die sollten!

Nur warum machen es die nicht? Vielleicht weil sie noch die größeren Pleitiers und Bankrotteure sind? Und weil sie ihre eigenen Schäfchen schon längst ins Trockene gebracht haben, so wie der Schlecker-Pleitier?

Haben Sie (den Staat)  nicht gewählt?

Zum Thema.

"Die Länder sollten nicht Steuergelder einem Pleitier hinterherwerfen. Sie sollten sicherstellen, dass 11.000 arbeitslose Frauen eine Chance haben, beruflich wieder Fuß zu fassen."

 

01.04.2012 18:16 Uhr
Alois
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Zitat von Kallewirsch

Haben Sie (den Staat)  nicht gewählt?

Die jetzt auf Länder- bzw. Bundesebene in der Regierungsverantwortung sind, hab ich nicht gewählt.

Und Sie?

01.04.2012 18:40 Uhr
Der Fotoadlige
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Zitat von Kallewirsch
 

 

Haben Sie (den Staat)  nicht gewählt?

Zum Thema.

"Die Länder sollten nicht Steuergelder einem Pleitier hinterherwerfen. Sie sollten sicherstellen, dass 11.000 arbeitslose Frauen eine Chance haben, beruflich wieder Fuß zu fassen."

 

Bei 40000 Firmenpleiten im Jahr zeigt kein einziger Interesse an den Arbeitslosen. Hat wohl Herrt Schlecker mit dem Parteibuch gewunken, weils plötzlich so wichtig ist?

________
Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen...

01.04.2012 20:20 Uhr
Gast_469452013
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Beiträge: 3274

Hier stinkt´s gerade wie in einer Brotfabrik!!!!

Erst Jammern das Ihr ganzes Geld in der Firma steckt und jetzt zurückkaufen, für mich hat das Methode

01.04.2012 20:20 Uhr
Redaktion
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Kaufen die Schlecker-Kinder die Drogeriekette zurück?
Die insolvente Drogeriekette Schlecker könnte wieder in Schlecker-Familienhände zurück gelangen.
Kaufen die Schlecker-Kinder die Drogeriekette zurück?

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01.04.2012 20:42 Uhr
peter groll
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Stryker, da haben sie wohl Recht,

Zuerst stellt man sich als Mittellos dar, dann will man die entschuldete Firma kaufen. Der FDP kann ich Ausnahmsweise mal Recht geben mit ihrer Entscheidung.  Den vielen Drogisten, die Schlecker in den Ruin trieb, hat auch niemand geholfen. Alle Umsätze die Schlecker verliert, gehen an die Konkurrenz und die brauchen auch wieder Mitarbeiter. So ist die Marktwirtschaft.

02.04.2012 12:54 Uhr
DerWikinger
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Zitat von Der Fotoadlige
 

 

Bei 40000 Firmenpleiten im Jahr zeigt kein einziger Interesse an den Arbeitslosen. Hat wohl Herrt Schlecker mit dem Parteibuch gewunken, weils plötzlich so wichtig ist?

Mit dem Parteibuch wohl weniger, aber die großen "Volks-"parteien wittern da günstig zu erwerbende Wählerstimmen. Nichts anderes steht doch hinter dem Aufschrei der Funktionäre. Dann hätten es halt die anderen Bundesländer ohne die drei Verweigerer machen müssen, aber dafür ist man sich ja zu fein und zeigt lieber mit dem Finger auf andere. Insgeheim ist man froh um die Munition für den Wahlkampf.

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Diejenigen, die bereit sind grundlegende Freiheiten aufzugeben, um ein wenig kurzfristige Sicherheit zu erlangen, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit. (Benjamin Franklin)

02.04.2012 15:14 Uhr
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Schlecker-Frauen und Opel-Männer
Obwohl Rösler für seine Haltung gute Argumente auf seiner Seite hat, gelang es ihm nicht, das den Bürgern auch näherzubringen.
Schlecker-Frauen und Opel-Männer

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02.04.2012 15:14 Uhr
Stocki1988
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Gut Geschrieben !

Die FDP macht mal das richtige und verliert trotzdem an Zustimmung daran könnte ich mich gewönnen :-)

Im Ernst diese Schauspielerischen Einlagen der Sozialdemokraten und der CSU sind kaum zu überbieten. Bei der Bundesagentur für Arbeit melden sich täglich Durchschnittlich mehr als 20.000 Menschen arbeitssuchend.

Ich bin mir sicher diese 11.000 Menschen wird Sie auch noch verkraften. Das wahre Problem diese Mitarbeiter welche zu wenig verdient haben um vom   ALG 1 zu leben bleibt nur noch das ALG 2 (Hartz 4) . Nun das ist aber kein Schlecker Sonderfall sonder jeder Arbeitnehmer der Durchschnittlich weniger als 1800€ verdient landet direkt bei den Jobcentern.

Wenn dieser Arbeitnehmer mit 55 Jahren dann bei dem Jobcenter landet und eine Privatealtersvorsorge hat die nicht nach § 12  SGB II  geschützt ist verliert er diese auch noch und er sieht einem Lebensende mit Grundsicherung entgegen.

Das Problem ist nicht das es keine Auffanggesellschaft gibt sondern die Aushöhlung unseres Sozialstaates. Arbeitslosigkeit kann jeden treffen ! Wie man bei den vielen Firmen Insolvenzen sieht.

 

02.04.2012 15:32 Uhr
Gast_2139481608
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Zitat von peter groll
Stryker, da haben sie wohl Recht,

Zuerst stellt man sich als Mittellos dar, dann will man die entschuldete Firma kaufen. Der FDP kann ich Ausnahmsweise mal Recht geben mit ihrer Entscheidung.  Den vielen Drogisten, die Schlecker in den Ruin trieb, hat auch niemand geholfen. Alle Umsätze die Schlecker verliert, gehen an die Konkurrenz und die brauchen auch wieder Mitarbeiter. So ist die Marktwirtschaft.

Da haben Sie etwas falsch verstanden. Haette der Staat fuer die Auffanggesellschaft gebuergt dann waere es fuer die Schleckergescwister um exakt die 70 Mio teurer geworden. Es handelt sich dabei, wenn denn der Rueckkauf zstande kommt einzig um ein Geschenk fuer deie Schleckers die jetzt fein raus sind.

Denn die Auffangesellschaft wuerde selbstverstaendlich als erstes aus der Insolvenzmasse ausgeloest. Um diese 70 Mio verbiebe weniger im Topf des insolventen Schleckerkonzerns. Erst wenn gar nix mehr da gewesen ware haette der Staat bezahlen muessen.

Nun kauft Schlecker zurueck, um 70 Mio billiger, oder besser Schlecker ist um 70 Mio dank FDP reicher.

Die Buergschaft waere bei jedem anderen Investor genauso gegenstandslos gewesen.

 

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Schlecker-Pleite | Schlecker


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