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#151 (permalink) | |
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Ganz offensichtlich. Und die FDP hat geliefert. Nun ist Schlecker um 70 Mio reicher, die zum einen der Rentenkasse fehlen und deren anderer Teil durch die Arbeitslosenversicherung aufzubringen sind, also durch die Allgemeinheit der Beitragszahler. Im Normalfall haette das alles eben Schlecker uebernehmen muessen. Nun ist man fein raus und das Volk das das Spiel nicht so ganz versteht klatscht noch Beifall. |
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#152 (permalink) | |
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Billig
Wie es aussieht, hat Seehofer in der Kabinettssitzung ebenfalls die Auffassung vertreten, Bayern sollte sich nicht an einer Transfergesellschaft beteiligen. Öffentlich schiebt er aber alles der fdp zu. Und die Öffentlichkeit fällt prompt drauf rein ... |
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#153 (permalink) | |
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Bei Schlecker hatte es sich um die finanzielle Grundlage einer aufzubauenden TRANSFERGESELLSCHAFT gehandelt. Schlecker selber hatte dazu, angeblich, kein Kapital. Sie erhalten vom Staat Struktur-Kurzarbeitergeld für die betroffenen Arbeitnehmer. Die Unternehmen zahlen den Dienstleistern u.U. noch einen Betrag, der die Lücke zwischen dem Struktur-Kurzarbeitergeld und dem tatsächlichen Aufwand schließt und darüber hinaus den Dienstleistern passablen Gewinn verschafft. Dies stellt ein Outsourcing staatlicher Dienstleistungen dar, einmal mehr. Das ist das unternehmerische Risiko der Transfergesellschaften. Oder des Staates, wenn er mit Steuermitteln bürgt. Steuergelder für einzelne, besonders öffentlichkeitswirksame Fälle bereitzustellen, nicht aber für den Mittelständler unbekannten Namens irgendwo in Deutschland wäre blanke Willkür. (Unter Mitwirkung von: http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE83103320120402)
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Zuletzt geändert von timewanderer, am 02.04.2012 um 16:58 Uhr
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#154 (permalink) | |
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timewanderer, um das nochmal festzuhalten. Die gekuendigten Mitarbeiter sind nun ohne das Zustandekommen der transfergesellschaft ganz gewoehnliche Arbeitslose. Nicht zuletzt raet verdi auch die ihr anvertrauten Exbeschaeftigten von jeglicher Klage ab um Ansprueche einzuklagen. Die Leute stehen auf der Strasse, ohne Abfindung, ohne Qualifizierungsmasnahmen, ohne Rentenweiterzahlung, ohne Recht niederwertige Jobangebote abzulehnen. usw. Waere die Transfergesellschaft zustande gekommen waere auf Kosten des insolventen Schlecker und natuerlich des evtl. Nachfolgers, wie es aussieht der Kinder, maximal ein Jahr Rentenbeitrag, Qualifizierungsmasnahmen, Probearbeit bei neuen Firmen finanziert worden. Erst dann wenn das Unternehmen Schlecker gar nicht mehr haette zahlen koennen waere der Staat mit der Buergschaft eingesprungen. Die Banken, Lieferanten und sonstigen Glaeubiger waeren erst danach gekommen mit ihren Forderungen. Das Ganze ist eine Riesensauerei, eine Subventionierung der Schleckers, ein Raub der Ansprueche der Exmitarbeiter und eine Pluenderung der Arbeitslosenversicherung. |
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#155 (permalink) | |
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@Waldmann [154]: „Die gekuendigten Mitarbeiter sind nun ohne das Zustandekommen der transfergesellschaft ganz gewoehnliche Arbeitslose.“ Ja, was erwarten Sie denn, @Waldmann, privilegierte Arbeitslose mit Sonderrechten, die Aushebelung der gesetzlich vorgesehenen Wege und statt dessen das Füllhorn der Politik? Warum rät verd.i von Klagen ab? Weil die Gewerkschaft verd.i bei Zustandekommen einer Transfergesellschaft verdienen könnte.
Die Rechte der Mitarbeiter, das sind Einhaltung der Lohnzahlung, das ist Urlaub und Urlaubsgeld und das ist die Kündigungsschutzklage, die vor bundesdeutschen Gerichten meistens in eine finanzielle Zahlung an die Mitarbeiter umgewandelt wird: darauf sollen die Schlecker-Mitarbeiter verzichten? Sie wären mit dem Klammerbeutel gepudert! Das macht eben einen Teil der Mitarbeiterrechte aus, die in einer Transfergesellschaft NICHT mehr vorhanden sind.
Wenn ich als Mitarbeiter einer Transfergesellschaft beitrete, verzichte ich auf sämtliche Rechte dem bisherigen Arbeitgeber gegenüber.
Die Mitarbeiter haben den Weg zu den ARGEN zu gehen, die genau den Job machen (dafür sind sie jedenfalls da), für den sich Transfergesellschaften zusätzlich bezahlen lassen: angebliches Fit-Machen für einen neuen Job, eben Qualifizierungsmaßnahmen, und die Vermittlung im Arbeitsmarkt selber, wobei die Schlecker-Mitarbeiter über ganz Deutschland verteilt sind, so dass, ein Überschwemmen des regionalen Arbeitsmarktes kaum zu erwarten ist.
Schlecker ist nach eigenen Aussagen pleite. Da ist nichts mehr an Finanzen, sonst würde ja auch keine Bürgschaft gebraucht. Der alte Schlecker ist von einem Rückkauf seiner Firma ausgeschlossen. Da läuft nichts. Und da sprechen Sie allen Ernstes davon, dass der pleite gegangene Schlecker finanziell geschröpft werden könnte? Eben NICHT!
Und ein eventueller Nachfolger? Der würde die Pleite-Firma Schlecker bei Installation einer Transfergesellschaft sicher liebend gern kaufen, denn mit der Transfergesellschaft hätte er nichts zu tun, gar nichts. Und er könnte sich sein Personal, das ja Beschäftigte der Transfergesellschaft wäre,frei auf dem Markt aussuchen. Der Idealfall für Arbeitgeber.
Sie stellen, kurz gesagt, die Gegebenheiten auf den Kopf. |
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#156 (permalink) | |
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Na da steigen die Kosten für Harz IV wieder! Im Handel sind Löhne und Gehälter alles ander als üppig. Da wird vielen Mitarbeitern nur Harz IV bleiben. So kann man eine Firma auch sanieren. |
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#157 (permalink) | |
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Schlecker-Insolvenzverwalter fordert 15 Prozent Lohnverzicht
Schlecker-Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz fordert nach Gewerkschaftsangaben für die Sanierung der insolventen Drogeriekette einen Lohnverzicht der Mitarbeiter von 15 Prozent. Schlecker-Insolvenzverwalter fordert 15 Prozent Lohnverzicht |
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#158 (permalink) | |
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Mitarbeiter schon verarscht genug !
Jetzt sollen also wieder mal die Mitarbeiter die Zeche zahlen.Da hat sich ein Unternehmer verspekuliert und schon seit Jahrzehnten die Gehaltsschraube nach unten gedreht.Und wenn es dann immer noch nicht reicht weil der Unternehmer einfach zu unfähig ist sollen auch noch die gelackmeierten Arbeiter die Zeche bezahlen.Ganz schön dreist.Auch im Sinne der Marktbereinigung und der Konkurrenten wäre es sinnvoll nicht noch gutem Geld schlechtes hinterherzuwerfen.So bedauerlich es erst mal für die Mitarbeiter ist etwas besseres als Schlecker und den neuen Nachfolgespekulant finden die Mitarbeiter allemal.Wer es trotz Niedrigstlöhnen und Mitarbeiterfeindlichsten Arbeitsbedingungen am Markt nicht schafft gehört in die Tonne getreten. |
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#159 (permalink) | |
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da fehlen einem die Worte. Die sowieso schon seit Jahren als unterste Drogeriekaste abgespeisten Mitarbeiter sollen jetzt also blanko auch noch 15 Prozent weiter abmagern, ohne das die Katz im Sack auch nur Miau gemacht hat. Nur so weiter, irgendwann stürmt mal der erste Durchgedrehte in eine Chefetage und macht Feuerwerk. "Nieten in Nadelstreifen" - Folgeband fällig: Geier ohne Flügel. Mit was wollten die Schlecker-Kids eigentlich die Firma kaufen? |
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#160 (permalink) | |
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Ich kann mir nicht helfen aber das riecht für mich irgenwie wie bei Müller-Brot, stark nach darauf angelegt. |
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#161 (permalink) | |
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Ohne Worte. |
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#162 (permalink) | |
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Auf wieviel Prozent seiner sicherlich überüppigen Gage verzichtet der Herr Insolvenzverwalter? |
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#163 (permalink) | |
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Schlecker bietet klagenden Mitarbeitern 500 Euro Abfindung
Der Schlecker-Insolvenzverwalter will allen gekündigten Mitarbeitern eine Abfindung von 500 Euro anbieten. Schlecker bietet klagenden Mitarbeitern 500 Euro Abfindung |
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#164 (permalink) | |
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Äh ist das ein verspäteter Aprilscherz oder eine bewusste Verarsche. Kann ja wohl nicht angehen. Die armen Frauen! |
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#165 (permalink) | |
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Wieso? Besser als nichts! |
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