Sonntag, 19. Mai 2013

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Diskussion um Erhöhung der Pendlerpauschale
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13.04.2012 08:41 Uhr
Sunshine-74
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Ich habe weder eine Definition geliefert, noch war dies in Bezug auf "Besserverdiener" oder Leistungsträger gemünzt. Meine Aussage war lediglich, dass man nur Steuern sparen kann, wenn man auch Steuern zahlt. Die Auslegung, dass die Pendlerpauschale "ein Geschenk an Besserverdienende" ist, kam sicherlich nicht von mir.

Zitat von Martin

 


Nach dieser Definition beginnt der "Besserverdiener" bei einem Einkommen von rd. 8000 Euro Brutto - pro Jahr. Ab dieser Summe (ca.) werden Steuern fällig.

Martin

 

13.04.2012 08:42 Uhr
Sunshine-74
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Beiträge: 916

 Da sehe ich keinen Unterschied. Könnten Sie diesen Unterschied vielleicht etwas näher erläutern?

Zitat von leopold

 

 

Es ist ein kleiner Unterschied, von Augsburg nach München zu pendeln oder von Augsburg nach Graben, wo der Arbeitsplatz dann direkt am Bahnhalt wartet.

 

13.04.2012 09:42 Uhr
leopold
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Beiträge: 12519

 

Zitat von montebaldo
 

 

 

Nette Unterhaltung, leopold, so nix arg Neues mehr kommt, gebe ich hiermit auf und mich geschlagen.

 

 

Ich glaube gerne, dass Sie sich aus dieser Diskussion verabschieden wollen, da Sie offensichtlich mit Ihrem Latein am Ende sind und auf den wesentlichen Einwand, nämlich den der Finanzierung einer an die steigenden Energiekosten gekoppelten Pendlerpauschale erst gar nicht eingegangen sind.

Verwunderlich für mich sind allerdings Ihre Ansichten zur Lösung der Energieprobleme auf diesem Planeten.
Erst mal war das, was der Club of Rome mit den "Grenzen des Wachstums" aufzeigte keine Ideologie, sondern die damalige Erkenntnis von großen Teilen der Wissenschaft, auch wenn vielleicht nicht alles genau so eingetreten ist wie damals prognostiziert. Wachstum ist wegen der ständig steigenden Produktivität für eine Volkswirtschaft notwendig, allerdings kommt es darauf an, dass das Wachstum nachhaltig ist und nicht auf lange Sicht die Grundlagen der Wirtschaft und des Lebens dem Wachstum geopfert und zerstört werden.

Frau montebaldo macht also allen, "denen man das zum Vorwurf machen kann", zum Vorwurf, dass man sich nicht längst um adäquaten Ersatz für Öl und Gas gekümmert hat. Und natürlich vor allem den Grünen. Darf ich lachen? Hätten die Grünen in Deutschland nicht gegen den Widerstand fast aller anderen Parteien seit Jahrzehnten gegen Atomkraft und für den Einsatz erneuerbarer Energien gekämpft, dann hätten wir heute eine Struktur der Stromerzeugung wie in Frankreich: 70 bis 80% Atomkraft, Kohle und ein bisschen Wasserkraft. Wind und Sonne weitgehend Fehlanzeige. Ihnen scheint auch nicht klar zu sein, dass Parteien den Strom nicht selbst produzieren, sondern nur die Rahmenbedingungen setzen. Insofern sind Ihre Hoffnungen in die Piraten zumindest etwas naiv. Wissen die überhaupt, dass der Strom für ihren PC nicht nur aus der Steckdose kommt?

Die Grünen haben natürlich immer auch für das Einsparen von Energie geworben, aber nicht aus Boshaftigkeit, sondern weil jedem, der sich mit der Sache beschäftigt, klar ist, dass eine Umstellung auf erneuerbare Energien zumindest anfangs sehr teuer sein wird: Für Energie, die man nicht verbraucht, braucht man auch keinen teuren Ersatz suchen.

Ihre Lösung: "Vernetzte Energie aus Solarstrom". Haben Sie eigentlich eine Ahnung, wie hoch der Anteil des Solarstroms an der Stromerzeugung in Deutschland ist? Derzeit 3%! Und dieser Anteil wird wohl auch nie über 10 % steigen, da Deutschland mit seinen Sonnenstunden nun mal kein Land ist, in dem sich Solarstrom in großem Maßstab rechnet.

Wem wollen Sie denn vorwerfen, dass die Industrieländer vor 40 Jahren auf Atomkraft und nicht auf Solarenergie gesetzt haben? "Billiger" Strom musste schnell her und die Menschen sind eben bequem und gehen den Weg des geringsten Widerstands. Das müssten Sie doch selbst am besten wissen. Ihnen geht es doch auch nur darum, dass Sie nichts ändern müssen und Ihren Leidenschaften ungehindert und möglichst kostengünstig frönen können. Heute wäre es Ihnen lieber, man hätte vor 30 Jahren die Weichen anders gestellt. Vor 30 Jahren wären Sie bei denen gewesen, die sich gegen jede Verteuerung gewehrt hätten. Oder Sie hätten zumindest einen Ausgleich durch den Staat gefordert.

Zuletzt geändert von leopold, am 13.04.2012 um 09:52 Uhr
13.04.2012 09:52 Uhr
spacevulture
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Zitat von montebaldo
Der Staat kann sich das gar nicht leisten, so wenig, wie die Aufrechterhaltung des Grundsatzes des Rückwirkungsverbots für belastende Gesetze für die Pensionen der Beamten.

So sehr sie Recht haben, so klar sehe ich das Bild von Horden gealterter Krawattenträger, die durch die Straßen ziehen und abfackeln, was Ihnen in die Quere kommt.

Kurz noch mal zur Sache: Die Abgrenzung von Privatem und Steuerrelevanten ist in vielen Bereichen schwierig (gerade Arbeitskleidung). In anderen Bereichen ordnet das Steuerreicht "Gemengelagen" dem Privaten zu. Die Anzüge, Kostüme und was weiß ich noch alles, die viele von uns ausschließlich der Arbeit wegen im Schrank hängen haben, mögen tausende von Euro gekostet haben, haben unsere Steuerlast aber um keinen Cent gesenkt. Die Frage ist dann, ob man Konsequent sein will.   

13.04.2012 13:36 Uhr
Sunshine-74
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Da muss ich Ihnen voll zustimmen!

Zitat von spacevulture

Kurz noch mal zur Sache: Die Abgrenzung von Privatem und Steuerrelevanten ist in vielen Bereichen schwierig (gerade Arbeitskleidung). In anderen Bereichen ordnet das Steuerreicht "Gemengelagen" dem Privaten zu. Die Anzüge, Kostüme und was weiß ich noch alles, die viele von uns ausschließlich der Arbeit wegen im Schrank hängen haben, mögen tausende von Euro gekostet haben, haben unsere Steuerlast aber um keinen Cent gesenkt. Die Frage ist dann, ob man Konsequent sein will.   

 

13.04.2012 14:23 Uhr
montebaldo
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Beiträge: 7975

 

Zitat von leopold
 

Ich glaube gerne, dass Sie sich aus dieser Diskussion verabschieden wollen, da Sie offensichtlich mit Ihrem Latein am Ende sind und auf den wesentlichen Einwand, nämlich den der Finanzierung einer an die steigenden Energiekosten gekoppelten Pendlerpauschale erst gar nicht eingegangen sind.

........

Wem wollen Sie denn vorwerfen, dass die Industrieländer vor 40 Jahren auf Atomkraft und nicht auf Solarenergie gesetzt haben? "Billiger" Strom musste schnell her und die Menschen sind eben bequem und gehen den Weg des geringsten Widerstands. Das müssten Sie doch selbst am besten wissen. Ihnen geht es doch auch nur darum, dass Sie nichts ändern müssen und Ihren Leidenschaften ungehindert und möglichst kostengünstig frönen können. Heute wäre es Ihnen lieber, man hätte vor 30 Jahren die Weichen anders gestellt. Vor 30 Jahren wären Sie bei denen gewesen, die sich gegen jede Verteuerung gewehrt hätten. Oder Sie hätten zumindest einen Ausgleich durch den Staat gefordert.

Werter leopold, auch Sie werden nicht darum herumkommen, bei den von Ihnen prognostizierten explodierenden Spritkosten den Arbeitnehmern, die aufgrund ihrer Aufwendungen, die sie leisten müssen um zum Arbeitsplatz zu gelangen, unter das steuerfreie Existenzminimum sinken, eine höhere Absetzung als die geltende Pendlerpauschale zuzugestehen. Dafür wird zur Not wieder einmal das Bundesverfassungsgericht sorgen. Je höher der Spritpreis steigen wird, umso öfter wird das eintreten. Denn die nahe zur Wohnung gelegenen Arbeitsplätze lassen sich nunmal nicht immer finden und der Zeitverlust durch ÖPNV, so überhaupt vorhanden, und eine Alternative, ist oftmals mit der Organisation des persönlichen Alltags nicht vereinbar.

Die ganze Zeit über wird aber, so teuer es auch sein wird, Öl für Fortbewegung vergeudet werden.

Wen das nicht stört, bitte sehr.

Ich mag vor allem deshalb nicht mehr mit Ihnen über dieses Thema debattieren, weil Sie sich, wenn Sie sich nicht gerade selbst widersprechen absichtlich oder nicht meine Ausführungen nur so lesen, wie sie sie lesen wollen. Ich sprach beispielsweise von einer global vernetzten Solarenergie, nur so macht das Sinn. Oettinger denkt das jetzt für Griechenland mal an. Aber die Hauptstrommenge muss natürlich aus Wüstenregionen kommen. Zu teuer? Ach Gott. Milliarden für die Atomenergie und die Entsorgung ihrer Abfälle, Billionen für Banken und Pleitestaaten und wenn die Klimakatastrophe über uns hereinbrechen sollte für deren Folgen,  aber für die Sicherung unserer Ressourcen ist es zu teuer, in Infrastruktur und Fortentwicklung von Technik zu investieren. Ja dann.

Individuelle Mobilität ist ein hohes Gut. Sie ist bislang für breite Bevölkerungsschichten der westlichen Welt zu haben. Das wird sich ändern.

Wen das nicht stört, bitte sehr.

Es geht gar nicht darum, ob Frau montebaldo nur zu bequem ist, sich umzustellen. Sie wird es nicht tun. Für ihren Arbeitsweg braucht sie 12 l Diesel im Monat, für Einkaufsfahrten 1,8 l. Macht fixen monatlichen Verbrauch 14 l. Selbst wenn der Treibstoff 10 Euro pro Liter kosten wird. Das leistet sie sich doch und freut sich über reichlich Parkplätze aller Orten. Pech haben halt die, die weitere Wege häufiger fahren müssen. Beruflich wird es gar ein Vorteil für sie sein, wenn die Benzinpreise explodieren. Was macht sie sich eigentlich Gedanken?

Ihren Leidenschaften frönt sie auch künftig ganz nach Gusto, kostet halt etwas mehr, dafür sind die Straßen und Lokalitäten wieder angenehm ausgestorben. Es drängt nicht mehr alles in die unberührte Natur, wie schön. Die Folgen für die Touristikgebiete können ihr egal sein, solange die Anlagen in Betrieb bleiben, aber das werden sie schon tun, sonst haben die Einheimischen in den Bergen ja gar nichts mehr zu verdienen und müssen alle in die Großstädte ziehen.

Bis dahin wird Frau montebaldo aber vermutlich so alt sein, dass sie in einer Seniorenresidenz ihre letzte Wohnstatt gefunden haben wird und dort braucht sie dann auch keine individuelle Mobilität mehr, solange sie sich ggf. das Taxi zum Arzt noch wird leisten können.

Sozial ist das alles nicht, aber eine schöne neue Retrowelt - nur weil niemand Bock hat(te) mal ein bisschen weiter zu denken als: Wir müssen uns entschleunigen und urbanisieren.

13.04.2012 17:11 Uhr
Gast_963760819
gelöscht
Beiträge: 8106

 

Zitat von Sunshine-74
 

 Wenn Sie alle meine Beiträge durchgelesen hätten, dann wüssten Sie, dass ich ganz Ihrer Meinung bin. Daher auch die Wortwahl "vermeintliche Ungerechtigkeit".

Auch ich ziehe die Nähe zum Arbeitsplatz mehr Wohnraum vor und beisse in den sauren Apfel einer absurd hohen Miete. Aber ich bin mir durchaus dessen bewusst, dass nicht jeder diese Möglichkeit hat -- weder finanziell noch was die Verfügbarkeit von Wohnraum betrifft. Sicherlich ist hohe Miete und Nähe zum Arbeitsplatz kein Automatismus, in der Realität ist es aber halt leider doch oft so --- wobei natürlich auch noch andere Gesichtspunkte zum Tragen kommen (i.e. Arbeitsplatz des Partners, Schule bzw. Hort etc).

 

Ist ja gut. Wir sind wahrscheinlich, was das Thema anbelangt, eher beieinander als gegeneinander. Absurd ist nur eines. Es wird, gerade beruflich, immer mehr flexibilität gefordert. (Flexikonten, flexible Arbeitszeiten usw.). Flexibilität auch, was die Entfernung Wohnort - Arbeitsplatz anbelangt. Nur irgendwann ist halt einmal Schluß.

Ich drücke es mal übertrieben aus: Wenn ich z.B. Brutto 2000,00 Euro Arbeits - entgeld bekomme, netto aber 2000,00 Euro Ausgaben habe, stimmt irgend in diesem unserem Land bzw. in der Welt , nicht mehr.

 

Zitat von leopold
 Die Grünen haben natürlich immer auch für das Einsparen von Energie geworben, aber nicht aus Boshaftigkeit, sondern weil jedem, der sich mit der Sache beschäftigt, klar ist, dass eine Umstellung auf erneuerbare Energien zumindest anfangs sehr teuer sein wird: Für Energie, die man nicht verbraucht, braucht man auch keinen teuren Ersatz suchen.

Wem wollen Sie denn vorwerfen, dass die Industrieländer vor 40 Jahren auf Atomkraft und nicht auf Solarenergie gesetzt haben? "Billiger" Strom musste schnell her und die Menschen sind eben bequem und gehen den Weg des geringsten Widerstands.

Einverstanden.

 

Zitat von montebaldo
 

Je höher der Spritpreis steigen wird, umso öfter wird das eintreten. Denn die nahe zur Wohnung gelegenen Arbeitsplätze lassen sich nunmal nicht immer finden und der Zeitverlust durch ÖPNV, so überhaupt vorhanden, und eine Alternative, ist oftmals mit der Organisation des persönlichen Alltags nicht vereinbar.

Die ganze Zeit über wird aber, so teuer es auch sein wird, Öl für Fortbewegung vergeudet werden. Wen das nicht stört, bitte sehr.

Ich sprach beispielsweise von einer global vernetzten Solarenergie, nur so macht das Sinn. Oettinger denkt das jetzt für Griechenland mal an. Aber die Hauptstrommenge muss natürlich aus Wüstenregionen kommen. Zu teuer? Ach Gott. Milliarden für die Atomenergie und die Entsorgung ihrer Abfälle, Billionen für Banken und Pleitestaaten und wenn die Klimakatastrophe über uns hereinbrechen sollte für deren Folgen,  aber für die Sicherung unserer Ressourcen ist es zu teuer, in Infrastruktur und Fortentwicklung von Technik zu investieren.

Individuelle Mobilität ist ein hohes Gut. Sie ist bislang für breite Bevölkerungsschichten der westlichen Welt zu haben. Das wird sich ändern.

Sozial ist das alles nicht, aber eine schöne neue Retrowelt - nur weil niemand Bock hat(te) mal ein bisschen weiter zu denken als: Wir müssen uns entschleunigen und urbanisieren.

 

Auch einverstanden bzw. TOP monte. Daumen rauf Nur:

Was bringt es? @ leo & monte. Das Thema Energie, Energieeinsparung, Wasser und Nahrungsmittel wird uns die nächsten Jahrzehnte mehr beschäftigen, als uns alle Miteinander lieb ist. Scheinbar auf Ewigkeit in Stein gemeißelte Strukturen werden, und sei dies mit Gewalt, aufbrechen (müssen). Dazu gehört aber ein (absolutes) Miteinander und weniger ein Gegeneinander, das überall auf der Welt vermehrt zu beobachten ist. Wir befinden uns nahe des Wassermannzeitalters, das Fischezeitalter haben wir fast hinter uns.

Wassermann: 23 730,38  v.u.Z. und 2096,22 n.u.Z.

Fisch: 25882,60 v.u.Z und 56,00 v.u.Z.

Ein Zeitalter geht zu Ende, ein anderes kommt. So ist der Lauf der Dinge. Was das mit dem Thema zu tun hat? Sehr viel. Bestimmte Mächte, mitsamt ihren globalen Netzwerken und Firmenstrukturen, die nur glauben, das sie (ewige) Macht besitzen, werden uns den letzten Tropfen Öl, Benzin aus der ohnehin schon löcherigen Tasche ziehen. Sicherlich gibt es, schon jetzt, HEUTE! also schon, alternative Techniken, die sich aber aus bestimmten Gründen noch immer in bestimmten Schubladen verstecken. Ich möchte nicht wissen, wieviele Entwürfe bzw. Planungen schon heute existieren, was das Thema Energieeinsparung anbelangt.

 Doch wie gesagt, das Thema Energie, Krieg, Gewalt und Ungerechtigkeit, gehört alles zusammen,  wird sich, wenn nötig mit Gewalt, voraussichtlich schon sehr bald ändern.

Fazit: Wir können, was das Thema Abfallwirtschaft und Energieeinsparung anbelangt, noch so viele (privaten) Einsparungen vornnehmen, ES wird einfach nicht billiger. Seltsam oder?

________

13.04.2012 17:37 Uhr
PuK
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Zitat von Kallewirsch
 

 

Wir befinden uns nahe des Wassermannzeitalters, das Fischezeitalter haben wir fast hinter uns.

Wassermann: 23 730,38  v.u.Z. und 2096,22 n.u.Z.

Fisch: 25882,60 v.u.Z und 56,00 v.u.Z.

Ein Zeitalter geht zu Ende, ein anderes kommt.

Ja, das dachten einige vor 40 Jahren auch schon mal.

Es ist dann aber alles ein bisschen anders gekommen.

28.04.2012 14:19 Uhr
Gast_1501234074
gelöscht
Beiträge: 49
Pendlerpauschale

Philipp Röslers Vorschlag eine " Markttransparenzstelle" einzurichten, halte ich nicht für zielführend. Das ist unnötiger Bürokratieaufwand der letztlich von Steuerzahler bezahlt werden muss.

Auch der Vorschlag nach dem die Tankstellen den Bezinpreis nur einmal täglich erhöhen dürfen, bringt meines Erachtens nichts. Nur jeden Tag eine Erhöhung führt uns auch bald zu 5€ pro Liter.

Das Beste wäre ein weitgehender Boykott der Autofahrer an der Zapfsäule. Alle, die täglich fahren müssen, könnten da u. U. nicht mitmachen falls sie nicht auf andere Verkehrsmittel ausweichen könnten. Alle anderen aber könnten sich täglich zweimal überlegen ob sie tanken "müssen" oder lieber nicht.  

Zur Pendlerpauschale habe ich eine Meinung, die von allen diskutierten Varianten abweicht. Ich bin dafür die Pendlerpauschale abzuschaffen. Nur weil wir diese Praxis schon lange handhaben, müssen wir sie nicht als unumstößlich betrachten. Ich höhre schon den Aufschrei der Massen. Arbeitgeber die daran interessiert sind, dass die Arbeitnehmer ihre Arbeitsplätze einnehmen, sollen sich etwas einfallen lassen. Teilweise organisieren sie ja schon Hol- und Bringsysteme mit Bussen z. B.. Eine Fahrtzulage oder ein Gehalts-/Lohnzuschlag wäre zwischen  Arbeitgeber und Arbeitnehmer auszuhandeln. Der Staat sollte die Bereitschaft zur Arbeit zu kommen nicht weiter subventionieren. 

Wenn ich Walderdbeeren essen will, dann mus ich meinen Hintern auch in den Wald bewegen um die Beeren dort abzuzupfen.
Weg mit der Pendlerpauschale!

   

 

28.04.2012 14:19 Uhr
Redaktion
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Merkel gegen höhere Pendlerpauschale
Eine Erhöhung der Pendlerpauschale ist nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) keine geeignete Maßnahme gegen die anhaltend hohen Benzinpreise.
Merkel gegen höhere Pendlerpauschale

________
www.augsburger-allgemeine.de - Alles was uns bewegt

28.04.2012 16:50 Uhr
hml
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Zitat von Jakkede
Pendlerpauschale

 

Wenn ich Walderdbeeren essen will, dann mus ich meinen Hintern auch in den Wald bewegen um die Beeren dort abzuzupfen.
Weg mit der Pendlerpauschale!

 

 

Tja, und da liegt der kleine aber feine Unterschied, das eine m u s s ich und das andere kann ich. 

Hinzu kommt ja noch das der Staat die Menschen dazu zwingt auch Arbeitsplätze anzunehmen die nicht gerade "um die Ecke liegen" und dabei ist es im Schei##egal wie der Einzelne diesen erreichen kann. Macht er das nicht, werden im Represalien auferlegt, so einfach ist das.

Ich bin deshalb f ü r die Pendelrpauschale, alledings sollte die neben den zurücklegenden Kilometern auch den Verdienst mit einbeziehen. Ich denke gerade die Besserverdienenden (die haben sowieso nicht selten ein Dienstfahrzeug) könnten hier sichlerlich etwas mehr stemmen als die Putze einer Leihfirma die nicht selten am Tag mehrere Dienststellen ansteuern muss. Alternativ könnte ich mir auch eine Kostenbeteiligung der Arbeitgeber vorstellen, aber da werden diese sicherlich nicht mitspielen.

Ach ja. erst letztens gab es einen Bericht zum Thema "Firmenfahrzeuge". Der Anteil dieser nimmt zumindest bei den Premiummarken hierzulande inzwischen ca. 70% (!!!) aller verkauften Fahrzeuge ein, bei den "Herrn der Ringe" waren es sogar über 80%. Kein Wunder also das die Automobilhersteller einen Rekordumsatz nach dem anderen melden und die Steuervorteile der "Geschäftswagenbesitzer" wiederum die kleine noch verbleibende Minderheit jener Automobilisten tragen müssen die sich  ihre fahrbaren Untersätze vom sprichwörtlichen Mund abssparen oder finanzieren müssen. 

Was meine persönliche Kosten anbetrifft, ich hab jetzt die Bremse gezogen und meine grosse Kiste gegen einen Kleinwagen getauscht. Mir ging es dabei weniger um das "nicht leisten können" sondern vielmehr um das "nicht mehr leisten wollen". Ich sehe es einfach nicht mehr ein das ich den Mineralölkonzernen oder den Autommobilkonzernen mit ihrer dreisten Preispolitik das Geld hinterher werfe. 

Zuletzt geändert von hml, am 28.04.2012 um 16:54 Uhr
28.04.2012 17:25 Uhr
Hunsrücker
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Zitat von hml
 

 

Tja, und da liegt der kleine aber feine Unterschied, das eine m u s s ich und das andere kann ich.

Wenn Sie mal scharf darüber nachdenken: Sie _müssen_ beides nicht.

________
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28.04.2012 22:01 Uhr
hml
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Zitat von Hunsrücker
 

Wenn Sie mal scharf darüber nachdenken: Sie _müssen_ beides nicht.

Sie m ü s s e n also nicht arbeiten um ihren Lebensunterhalt zu verdienen !?, - Glückwunsch.  Das ganze hat dann allerdings einen Schönheitsfehler, sie sind da wohl in der Minderheit.

28.04.2012 23:35 Uhr
Ernst
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Zitat von hml
Tja, und da liegt der kleine aber feine Unterschied, das eine m u s s ich und das andere kann ich.

Hinzu kommt ja noch das der Staat die Menschen dazu zwingt auch Arbeitsplätze anzunehmen die nicht gerade "um die Ecke liegen" und dabei ist es im Schei##egal wie der Einzelne diesen erreichen kann. Macht er das nicht, werden im Represalien auferlegt, so einfach ist das.

Ich bin deshalb f ü r die Pendelrpauschale, alledings sollte die neben den zurücklegenden Kilometern auch den Verdienst mit einbeziehen. Ich denke gerade die Besserverdienenden (die haben sowieso nicht selten ein Dienstfahrzeug) könnten hier sichlerlich etwas mehr stemmen als die Putze einer Leihfirma die nicht selten am Tag mehrere Dienststellen ansteuern muss. Alternativ könnte ich mir auch eine Kostenbeteiligung der Arbeitgeber vorstellen, aber da werden diese sicherlich nicht mitspielen.

Ach ja. erst letztens gab es einen Bericht zum Thema "Firmenfahrzeuge". Der Anteil dieser nimmt zumindest bei den Premiummarken hierzulande inzwischen ca. 70% (!!!) aller verkauften Fahrzeuge ein, bei den "Herrn der Ringe" waren es sogar über 80%. Kein Wunder also das die Automobilhersteller einen Rekordumsatz nach dem anderen melden und die Steuervorteile der "Geschäftswagenbesitzer" wiederum die kleine noch verbleibende Minderheit jener Automobilisten tragen müssen die sich ihre fahrbaren Untersätze vom sprichwörtlichen Mund abssparen oder finanzieren müssen.

Super, trifft genau den Kern der Sache!

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Nicht alles was er schreibt ist ernst gemeint – aber alles was er ernst meint ist so geschrieben! Zeige mir womit du prahlst und ich sage dir woran dir mangelt! Demokratie = Diktatur des Kapitals!

29.04.2012 10:57 Uhr
Hunsrücker
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Zitat von hml
 

 

Sie m ü s s e n also nicht arbeiten um ihren Lebensunterhalt zu verdienen !?, - Glückwunsch.  Das ganze hat dann allerdings einen Schönheitsfehler, sie sind da wohl in der Minderheit.

Entschuldigung! Ich hatte vorausgesetzt, daß Sie in etwas größeren Zusammenhängen denken können. Mal ein Tipp: Welches Tier, außer dem Menschen, arbeitet noch für Schnickschnack?

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