Samstag, 25. Mai 2013

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Drogen: Mehr Konsumenten, weniger Tote
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26.03.2012 16:28 Uhr
Redaktion
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Drogen: Mehr Konsumenten, weniger Tote
Die Zahl der Drogentoten ist auf den niedrigsten Stand seit 1988 gesunken. Dafür wird eine angeblich "weiche Droge" immer gefährlicher.
Drogen: Mehr Konsumenten, weniger Tote

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www.augsburger-allgemeine.de - Alles was uns bewegt

26.03.2012 16:28 Uhr
ZeT
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"Sterben Menschen an Drogen, dann sind die Todesursache vor allem die Folgen von Heroinmissbrauch."

Ich bezweifen, das Heroin mehr Todesopfer fordert als Alkohol. Möge die AA ihre haltlose Behauptung untermauern Editierung Verstoß gegen NUB 7.2

Zuletzt geändert von Moderator, am 26.03.2012 um 16:41 Uhr
26.03.2012 16:54 Uhr
flyingdutchman
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Zitat von ZeT
 

"Sterben Menschen an Drogen, dann sind die Todesursache vor allem die Folgen von Heroinmissbrauch."

Ich bezweifen, das Heroin mehr Todesopfer fordert als Alkohol. Möge die AA ihre haltlose Behauptung untermauern Editierung Verstoß gegen NUB 7.2

Daran zweifeln sie zu recht .Aktuell sind es vierundsiebzigtausend Tote die direkt durch Alkoholmissbrauch sterben.Da sind die Drogentoten Peanuts dagegen.Aber es ist eben viel Medienwirksamer wenn immer wieder von Drogentoten geredet wird.Selbst die Teilnahme am Strassenverkehr ist mörderischer.( ca.3500 Tote ).Würde man endlich gegen die Heroinproduktion in Afghanistan vorgehen hätte man bald weniger Tote.Aber daran ist wie man sieht niemand wirklich interessiert.

26.03.2012 17:13 Uhr
flyingdutchman
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Warnung vor Cannabis ?

Ich weiß ja nicht was Ziercke oder Dyckmans früher gekifft haben , wenn überhaupt haben sie ja vermutlich dann nicht inhaliert ,aber es gab schon immer Sorten mit hohem , von den LKA´s gemessenen ,THC-Gehalt.Sicherlich sind aktuell Industriell erzeugtes Marihuana nicht mit Outdoorsorten zu vergleichen dies will aber auch der Verbraucher nicht.Dieser ist nämlich durchaus in der Lage sein Kiff verhalten dem Sorten typischen Törn anzupassen.Wo es nicht funktioniert ist bei Heroin oder Kokain da dort Profitgier und asoziales Dealer verhalten ein konstantes Produkt unmöglich macht.Durch die direkte Einbringung von Heroin in die Blutbahn ist hier die Gefahr extrem groß zu kollabieren von späteren fast immer auftretenden Gesundheitsschädigungen ganz zu schweigen.Nur Raucherbein und Trinkerleber sind hier auch nicht besser nur werden diese von der Volksgemeinschaft einfach als " Volkskrankheit " gesehen und stillschweigend die Kosten der Behandlung übernommen.In meiner jahrelangen Erfahrung mit Drogenkranken und Abhängigen konnte ich feststellen das die meisten übersensibilisiert an der Grausamkeit des Alltags verzweifelnd zu Drogen gegriffen haben und nun in diesem Kreislauf hängen gelassen werden.Durch die nun 30 jährige Diskussion zur Legalisierung scheint es fast als wäre der Gesellschaft die Droge recht um ein kritisches und sensibles Potential ruhig zu stellen oder gar ganz zu entfernen.

26.03.2012 18:32 Uhr
bbuchsky
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Kashmir statt Kaukasus!

Der Alkohol ist ja laut R.Herzog keine richtige Droge, sondern Medizin. Durch derart "bekloppste" Urteile wurde er präsidiabel.

Die Diabolisierung von Cannabiolen wurde und wird von den Suffköppen und deren Lobbyisten strategisch betrieben und bleibt bar jeder Vernunft. Wer die Wirkungen unter Laborbedingungen betrachtet, dürfte die Nervengifte Alkohol und Nikotin nie frei verkaufen, weil der frühere Tod durch mitunter lange Qual unausweichlich ist. Bei Kokain und den chemischen Drogen ist der Tod "nur" schneller bis unmittelbar erreichbar. C spielt da eher in der Liga wie Salbei oder Ingwer, denn es tötet keine Nervenzellen. Jah want´s you to fly. Breites Grinsen

 

26.03.2012 19:29 Uhr
Gast_963760819
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Zitat von bbuchsky
Kashmir statt Kaukasus!

Der Alkohol ist ja laut R.Herzog keine richtige Droge, sondern Medizin. Durch derart "bekloppste" Urteile wurde er präsidiabel.

Die Diabolisierung von Cannabiolen wurde und wird von den Suffköppen und deren Lobbyisten strategisch betrieben und bleibt bar jeder Vernunft. Wer die Wirkungen unter Laborbedingungen betrachtet, dürfte die Nervengifte Alkohol und Nikotin nie frei verkaufen, weil der frühere Tod durch mitunter lange Qual unausweichlich ist. Bei Kokain und den chemischen Drogen ist der Tod "nur" schneller bis unmittelbar erreichbar. C spielt da eher in der Liga wie Salbei oder Ingwer, denn es tötet keine Nervenzellen. Jah want´s you to fly. Breites Grinsen

 

Tja, was versteht man(n) oder Frau genau unter Drogen?

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26.03.2012 20:03 Uhr
Philogenes
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Zitat von Kallewirsch
 

 

Tja, was versteht man(n) oder Frau genau unter Drogen?

Bei uns sind leider allzuoft darunter nur die illegalen gemeint und gleichzeitig Sucht unterstellt.
Dass Sucht eine rein psychische Komponente ist die überwiegend sogar ohne Stoffzuführung existiert und die wenigsten Drogen überhaupt körperliche Abhängikeiten , die immer wieder mit Sucht verwechselt wird, erzeugen wird dabei immer wieder ignoriert.

Der englische Sprachgebrauch ist da schon erheblich ehrlicher in dem dort mit "drugs" alle Arzneimittel gemeint sind.
Die passt dann auch besser zur Weisheit eines Paracelsus " ein jeglich Ding kann Gift und Medizin sein, allein die Dosis macht es aus"

Ursprünglich waren damit die pharmazeutisch wirksamen Bestandteile der Pflanzen gemeint die allerdings immer mehr synthetisch hergestellt  oder gänzlich durch synthetische Substanzen ersetzt werden.

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Text  100% chlorfrei gebleicht, durch glückliche Elektronen erzeugt. Keine Lagerelektronenhaltung, kein Arbeitszwang. 

26.03.2012 20:10 Uhr
Philogenes
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Zitat von Redaktion
Drogen: Mehr Konsumenten, weniger Tote
Die Zahl der Drogentoten ist auf den niedrigsten Stand seit 1988 gesunken. Dafür wird eine angeblich "weiche Droge" immer gefährlicher.
Drogen: Mehr Konsumenten, weniger Tote

Schade dass keiner auf den Gedanken kommt dass die Steigerung der Wirkung durch die Gesetzgebung selbst provoziert wurde.

Zitat:
"Cannabis gelt zu Unrecht als «weiche Droge», da es in deutlich höheren Konzentrationen als früher am Markt sei. «Das ist heute einfach ein anderer Stoff»,...."

Zu Zeiten der Prohibition in den USA wäre auch niemand auf den Gedanken gekommen Bier zu schmuggeln (zu großes Volumen und Entdeckungsgefahr)

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26.03.2012 21:43 Uhr
Athineos
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Die für mich plausible Möglichkeit ist, dass der Stoff besser geworden ist .... Whistling

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μολὼν λαβέ

27.03.2012 09:31 Uhr
Drago
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Drogen: Mehr Konsumenten, weniger Tote

 

 

Spontan und logisch auf diese Schlagzeile geschlussfolgert:

 

 Offenbar wird jetzt verantwortungsvoller mit diesen Dingen umgegangen.

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27.03.2012 10:51 Uhr
PuK
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Cannabis gelt zu Unrecht als «weiche Droge», da es in deutlich höheren Konzentrationen als früher am Markt sei. «Das ist heute einfach ein anderer Stoff», sagte Dyckmans.

 

Nein, es ist genau der selbe Stoff wie damals, nämlich Δ 9-Tetrahydrocannabinol. Man braucht heutzutage nur weniger Gras für die Joints als früher.

27.03.2012 11:22 Uhr
Ch. aus D.
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Zitat von Philogenes

 

Schade dass keiner auf den Gedanken kommt dass die Steigerung der Wirkung durch die Gesetzgebung selbst provoziert wurde.

Zitat:
"Cannabis gelt zu Unrecht als «weiche Droge», da es in deutlich höheren Konzentrationen als früher am Markt sei. «Das ist heute einfach ein anderer Stoff»,...."

 

Ohje, dass dieser alte Statistikfehler von offizieller Stelle immer noch wiederholt wird?

Es sollte doch mittlerweile bekannt sein, das diese Aussage entstanden ist, indem man Zeugs, das vor zwanzig Jahren durchschnittlich war, mit Zeugs verglichen hat, das heute überdurchschnittlich ist. Wenn man durchschnittliches Zeugs von damals mit durchschnittlichem Zeugs von heute vergleicht, ist der Unterschied gering.

27.03.2012 11:50 Uhr
Philogenes
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Zitat von Ch. aus D.
 

Ohje, dass dieser alte Statistikfehler von offizieller Stelle immer noch wiederholt wird?

Es sollte doch mittlerweile bekannt sein, das diese Aussage entstanden ist, indem man Zeugs, das vor zwanzig Jahren durchschnittlich war, mit Zeugs verglichen hat, das heute überdurchschnittlich ist. Wenn man durchschnittliches Zeugs von damals mit durchschnittlichem Zeugs von heute vergleicht, ist der Unterschied gering.

THC-Gehalt der Haschischsorten (fast pures Harz) aus den 70ern lag bei Standartware um die 5%, beim "guten" schwarzen Afghanen bei 9-11% und beim "Gras" bei ca 3%.
Die heutigen holländischen "turbo" Hybriden können bis zu 30% THC aufweisen.

Mir ist völlig schleierhaft was da bei ihrer Aussage miteinander verglichen worden sein soll.

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27.03.2012 18:43 Uhr
Gast_963760819
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Beiträge: 8106

 

Zitat von Philogenes
 

 

THC-Gehalt der Haschischsorten (fast pures Harz) aus den 70ern lag bei Standartware um die 5%, beim "guten" schwarzen Afghanen bei 9-11% und beim "Gras" bei ca 3%.
Die heutigen holländischen "turbo" Hybriden können bis zu 30% THC aufweisen.

Mir ist völlig schleierhaft was da bei ihrer Aussage miteinander verglichen worden sein soll.

Ist doch alle schei.. egal. Sucht ist Sucht. Egal, welche Art

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27.03.2012 19:08 Uhr
Philogenes
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Zitat von Kallewirsch
 

 

Ist doch alle schei.. egal. Sucht ist Sucht. Egal, welche Art

Jetzt muss ich allerdings ihre Frage was sind Drogen umkehren und fragen was ist Sucht.
Hatten sie meine Einlassungen denn wirklich gelesen oder nur nicht verstanden?

Sucht hat primär mit Drogen überhaupt nichts zu tun, sie ist einzig ein Teilaspekt von Drogen.
Ganz abgesehen davon dass die allermeisten Süchte mit Stoffzuführung, sprich Drogen, sowieso nichts zu tun haben.

Geselltschaftlich macht man es sich nur einfach und wirft alles in einen Topf. Mir stellt sich dabei manchmal die Frage ob dies nicht deshalb geschieht um über die eigenen nicht nachdenken geschweige sich eingestehen zu müssen.

Sucht hat etwas mit selbst geschaffenen Abhängigkeiten zu tun, darüber nachzudenken lohnt sich allemal.
Aber gesamtgesellschaftlich nicht der Einfachheit halber Ausgrenzungen zu betreiben über "illegales" Verhalten derer die sich nur selbst schaden über Stoffzuführung.
Schuldzuweisungen sind so einfach vor allem wenn man vom eigenen Verhalten ablenken kann.

Erfahrungsgemäß ist die Bereitschaft immer bei denen sehr groß auf andere zu zeigen die selber ganz andere Probleme haben. Auch dazu dient manchmal eine Illegalisierung, sich selbst als was besseres zu fühlen.

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