Freitag, 24. Oktober 2014

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Europa in der Krise: Ausweitung des Rettungsschirms und Eurobonds
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23.10.2011 13:33 Uhr
Graf Lustig
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Zitat von Martin
Das Gewürge mit dem sterbenden Euro geht weiter - vorerst
Regierungschefs stolpern zur Euro-Rettung

Beim Gipfel in Brüssel suchen die Regierungschefs ein Rezept gegen die Schuldenkrise. Die Währungsretter basteln an einer Lösung, doch Entscheidungen wird es erst am Mittwoch geben. Euro-Gruppen-Chef Juncker findet das zu langsam - und kritisiert den Kurs von Kanzlerin Merkel.

Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,793415,00.html


Stolpern - suchen - basteln - kritisieren. Das sind die Hauptzutaten des Euro-Kuchens, den keiner mehr wirklich essen will.

Martin

Für Deutschland sind die Hauptzutaten des Euro-Kuchens bezahlen und haften  für Drittländer die ohne wettbewerbsfähig zu sein ,masslos über ihre Verhältnisse leben.

Auf die Dummheit unserer Regierung  kann man sich verlassen.!!!

23.10.2011 13:37 Uhr
Martin
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Briten diskutieren über EU-Ausstieg

 

Zitat von Graf Lustig
 
Auf die Dummheit unserer Regierung  kann man sich verlassen.!!!

 


Andere Länder sind nicht so dumm. In England diskutieren die Abgeordneten offen über einen EU-Ausstieg (die eigene Währung haben die Briten klugerweise behalten) und es mehren sich die Stimmen für einen Volksentscheid über den Verbleib der Briten in der EU (dessen Ausgang so sicher wäre wie das Amen in der Kirche):

http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/grossbritannien-ihr-rettet-den-euro-wir-retten-uns-11499705.html

Martin

23.10.2011 13:46 Uhr
I.M.S
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Zitat von Martin
Briten diskutieren über EU-Ausstieg

 


Andere Länder sind nicht so dumm. In England diskutieren die Abgeordneten offen über einen EU-Ausstieg (die eigene Währung haben die Briten klugerweise behalten) und es mehren sich die Stimmen für einen Volksentscheid über den Verbleib der Briten in der EU (dessen Ausgang so sicher wäre wie das Amen in der Kirche):


Martin

Das ging aber flott.

23.10.2011 14:27 Uhr
leopold
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Zitat von Martin

 Nein. Ich habe eine einseitige Wechselkursfixierung einer starken Währung anhand der aktuellen Ereignisse in der Schweiz dargelegt, um das immer wieder zu hörende Argument der nicht mehr kontrollierbaren Aufwertung einer erneuten Einführung der DM zu entkräften. Bisher funktioniert diese Methode auch bestens, wie das Schweizer Beispiel zeigt.

 

Ich darf Ihrem Gedächtnis nachhelfen. Noch vor wenigen Wochen haben Sie steif und fest behauptet, eine drastische Aufwertung einer wiedereingeführten DM habe keine großen Auswirkungen auf die deutsche Volkswirtschaft. Nun wollen Sie - um den anscheinend doch drastischen Auswirkungen zu entgehen - nach Schweizer Vorbild den Wechselkurs einer wiedereingeführten DM einseitig festschreiben. Gegenüber welchen Währungen haben Sie allerdings nicht gesagt. Aber vielleicht fällt Ihnen ja morgen schon wieder was Neues ein...

23.10.2011 14:35 Uhr
leopold
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Zitat von Martin
Briten diskutieren über EU-Ausstieg

 Andere Länder sind nicht so dumm. In England diskutieren die Abgeordneten offen über einen EU-Ausstieg (die eigene Währung haben die Briten klugerweise behalten) und es mehren sich die Stimmen für einen Volksentscheid über den Verbleib der Briten in der EU (dessen Ausgang so sicher wäre wie das Amen in der Kirche):

http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/grossbritannien-ihr-rettet-den-euro-wir-retten-uns-11499705.html

Martin

 

Den Briten geht's mit ihrem Pfund auch so richtig gut. Breites Grinsen Hatten Sie nicht kürzlich von der Entwertung des Euros fabuliert. Wie hoch ist in Deutschland derzeit die Inflationsrate?

 

Inflationsrate steigt wieder auf Rekordhoch

In Großbritannien hat der Preisauftrieb im September stark an Fahrt aufgenommen und ist wieder auf den Rekordwert von 5,2 Prozent gesprungen.
(...)
In den drei Monaten bis August war die Zahl der Arbeitslosen auf 2,57 Millionen gestiegen und damit so hoch wie seit 17 Jahren nicht mehr.

 

Die Briten haben eine riesige Inflation und fast kein Wachstum mehr. Kennen Sie den Begriff Stagflation? Ein echtes Vorbild für den Euro-Raum...

 

23.10.2011 15:15 Uhr
Gast_695390393
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Inflationsrate steigt wieder auf Rekordhoch

In Großbritannien hat der Preisauftrieb im September stark an Fahrt aufgenommen und ist wieder auf den Rekordwert von 5,2 Prozent gesprungen.
(...)
In den drei Monaten bis August war die Zahl der Arbeitslosen auf 2,57 Millionen gestiegen und damit so hoch wie seit 17 Jahren nicht mehr.

 

 

Verstehe ich nicht sind doch absolute Erfolgszahlen Breites Grinsen

Genauso auch in der USA:

Aktuell  ca. 3,8 % Inflation und ca. 9,1% Arbeitslosenquote.

Da gehts uns doch total schlecht.

 

23.10.2011 15:21 Uhr
leopold
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 Verstehe ich nicht sind doch absolute Erfolgszahlen Breites Grinsen

Genauso auch in der USA:

Aktuell  ca. 3,8 % Inflation und ca. 9,1% Arbeitslosenquote.

Da gehts uns doch total schlecht.

 

Der Euro hat uns einfach kaputtgemacht. Mit DM, Dollar oder Pfund wäre das nicht passiert.

23.10.2011 15:44 Uhr
Martin
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Zitat von leopold

Ich darf Ihrem Gedächtnis nachhelfen. Noch vor wenigen Wochen haben Sie steif und fest behauptet, eine drastische Aufwertung einer wiedereingeführten DM habe keine großen Auswirkungen auf die deutsche Volkswirtschaft. Nun wollen Sie - um den anscheinend doch drastischen Auswirkungen zu entgehen - nach Schweizer Vorbild den Wechselkurs einer wiedereingeführten DM einseitig festschreiben. Gegenüber welchen Währungen haben Sie allerdings nicht gesagt. Aber vielleicht fällt Ihnen ja morgen schon wieder was Neues ein...


Leopold, dass Schreckenszenario mit der drastischen Aufwertung haben Sie ins Spiel gebracht. Sie erinnern sich: Ihr Posting mit den großen Buchstaben. Mitleidigerweise habe ich ihnen darauf eine Antwort gegeben und ihnen am Beispiel der Schweiz verdeutlicht, wie man so einer Situation erfolgreich begegnet. Diese Kausalkette dürfte auch für ihre Verhältnisse noch überschaubar sein.

Martin

23.10.2011 15:48 Uhr
I.M.S
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Geschönt

 

 

Verstehe ich nicht sind doch absolute Erfolgszahlen Breites Grinsen

Genauso auch in der USA:

Aktuell  ca. 3,8 % Inflation und ca. 9,1% Arbeitslosenquote.

Da gehts uns doch total schlecht.

D hat ca 82 Millionen Einwohner. Ca 41 Millionen arbeiten. Anteil an Mini-Midi-1,-Euro-Jobbs, subventionierte Arbeitsplätze, Beamte 4,6 Millionen -im öffentlichen Dienst-(bitte nicht als Beamtenbashing verstehen) usw.?

Und die "anderen"?

Kinder bis 14 J. ca  10,3 Millionen ( http://de.statista.com/statistik/daten/studie/1253/umfrage/anzahl-der-kinder-bis-14-jahre-in-deutschland-seit-dem-jahr-1950/)

Rentner ca 21 Millionen

Studierende ca 2,2 Millionen ( http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Statistiken/BildungForschungKultur/Hochschulen/Tabellen/Content50/StudierendeInsgesamtBundeslaender,templateId=renderPrint.psml)

 

________________________________________

Arbeitslose / Arbeitssuchende ?

 

Kleines Beispiel:

http://www.sueddeutsche.de/karriere/ausstieg-mit-jahren-erleichterung-fuer-aeltere-arbeitslose-1.506247

http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/abisz/BIP,templateId=renderPrint.psml

Zuletzt geändert von I.M.S, am 23.10.2011 um 16:24 Uhr
23.10.2011 15:48 Uhr
Martin
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Zitat von leopold
 Den Briten geht's mit ihrem Pfund auch so richtig gut. Breites Grinsen Hatten Sie nicht kürzlich von der Entwertung des Euros fabuliert. Wie hoch ist in Deutschland derzeit die Inflationsrate?

Inflationsrate steigt wieder auf Rekordhoch

In Großbritannien hat der Preisauftrieb im September stark an Fahrt aufgenommen und ist wieder auf den Rekordwert von 5,2 Prozent gesprungen.
(...)
In den drei Monaten bis August war die Zahl der Arbeitslosen auf 2,57 Millionen gestiegen und damit so hoch wie seit 17 Jahren nicht mehr.

Die Briten haben eine riesige Inflation und fast kein Wachstum mehr. Kennen Sie den Begriff Stagflation? Ein echtes Vorbild für den Euro-Raum...


Die Briten haben aber anscheinend die Mitgliedschaft in der EU und die Kopplung an den Euro als Grund für ihre wirtschaftliche Schwäche identifiziert. Wenn die Briten austreten, dürfte es ihnen binnen kürzester Zeit besser gehen. Die Briten sind dann wieder Herr im eigenen Hause und müssen nicht mehr darauf warten, bis Merkel ein Thema ausgesessen oder Berlusconi die Hosen hochgezogen hat. Eine zweifelsfrei gute Entscheidung.

Martin

23.10.2011 15:54 Uhr
I.M.S
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Zitat von Martin
 

 


Die Briten haben aber anscheinend die Mitgliedschaft in der EU und die Kopplung an den Euro als Grund für ihre wirtschaftliche Schwäche identifiziert. Wenn die Briten austreten, dürfte es ihnen binnen kürzester Zeit besser gehen. Die Briten sind dann wieder Herr im eigenen Hause und müssen nicht mehr darauf warten, bis Merkel ein Thema ausgesessen oder Berlusconi die Hosen hochgezogen hat. Eine zweifelsfrei gute Entscheidung.

Martin

Käme dann als Auswanderungsland in Frage? Whistling

23.10.2011 15:57 Uhr
leopold
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Zitat von Martin

 Leopold, dass Schreckenszenario mit der drastischen Aufwertung haben Sie ins Spiel gebracht. Sie erinnern sich: Ihr Posting mit den großen Buchstaben. Mitleidigerweise habe ich ihnen darauf eine Antwort gegeben und ihnen am Beispiel der Schweiz verdeutlicht, wie man so einer Situation erfolgreich begegnet. Diese Kausalkette dürfte auch für ihre Verhältnisse noch überschaubar sein.

Martin

 

Einen Denkfehler geben Sie nicht gerne zu, was? Mit Ihren Themen haben Sie in der letzten Zeit nicht so recht Glück.

Zuletzt geändert von leopold, am 23.10.2011 um 16:10 Uhr
23.10.2011 16:03 Uhr
leopold
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Zitat von Martin

 Die Briten haben aber anscheinend die Mitgliedschaft in der EU und die Kopplung an den Euro als Grund für ihre wirtschaftliche Schwäche identifiziert.

 

Wenn Sie uns jetzt noch erklären würden, in welcher Form das Pfund an den Euro gekoppelt ist. Noch ist das Pfund ja nicht der Schweizer Franken. Breites Grinsen

Mag übrigens sein, dass uninformierte Briten bzw. die Boulevard-Jornalisten oder konservative Politiker der EU die Schuld an der Malaise geben. Leider sind die Briten aber selbst Schuld an ihrer Lage. Sie hätten sich in den letzten 20 Jahren eben nicht deindustrialisieren sollen. Nur mit Geld Geld verdienen geht halt doch nicht, auch wenn das auf der Insel manche geglaubt haben.

23.10.2011 16:04 Uhr
Gast_695390393
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Beiträge: 304
Was würde bei DM Einführung passieren...

Ich versuche es einfach zu machen:

Außenwert der DM steigt stark an

Importierte Waren würden billiger. Das könnte die Inflation bremsen und den Konsum stützen. Voerst.

Deutsche Waren im Ausland hingegen würden teurer.  Exporterlöse fallen kurzfristig, ob sie dann wieder steigen ist abhängig von der Globalen Entwicklung
Banken und Privatleute, die direkt oder indirekt , ihr Geld im Ausland angelegt hätten, verlieren viel Geld.
Viel Gelder aus Weichwährungsländern würden dann nach Deutschland fließen, das würde die Zinsen bei uns  weiterhin niedrig halten.
Zinserhöhungen aber in den Weichwährungslädern um Kapitalflucht zu vermeiden. Das treibt dann diese Länder in ein noch tieferer Rezession.  Ab da wird es für die Exportindustrie wieder schwer.
Bricht die Währungsunion könnte es eine besondere Wirtschafts- und Finanzkrise geben, deren Ausmaß keiner hier abschätzen kann (auch Martin nicht) Deswegen ist das aktuelle politische Agieren (vorallem wegen unserem Hauptabsatzland Frankreich) , zwar schwer nachvollziehbar, aber das kleinere Übel.  Die Schweizer Vergleiche (vorallem in Kombination mit der Realwirtschaft) sind da kein guter Argumentationsansatz.
.

 

23.10.2011 18:44 Uhr
Martin
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Zitat von leopold
 
Wenn Sie uns jetzt noch erklären würden, in welcher Form das Pfund an den Euro gekoppelt ist. Noch ist das Pfund ja nicht der Schweizer Franken. Breites Grinsen


Gerne: Die Briten sind Mitglied in der EU und werden auch mit ihrer Währung für die Schwäche des Euro in Geiselhaft genommen. Und wieder wundere ich mich, dass Sie anscheinend einfachste Zusammenhänge nicht verstehen (wollen).

 

Zitat von leopold

Mag übrigens sein, dass uninformierte Briten bzw. die Boulevard-Jornalisten oder konservative Politiker der EU die Schuld an der Malaise geben. Leider sind die Briten aber selbst Schuld an ihrer Lage. Sie hätten sich in den letzten 20 Jahren eben nicht deindustrialisieren sollen. Nur mit Geld Geld verdienen geht halt doch nicht, auch wenn das auf der Insel manche geglaubt haben.


Geld mit Geld verdienen geht im EU-Zirkus eben schon, zumindest solange der deutsche Michel die Schutzschirme finanziert.

Martin

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