Wetter
Mo.
21°C
Wetter
Di.
20°C

Registrieren | Neueste Einträge | Aktuellste Themen | Forum | Benutzerliste | Suche | Regeln | Hilfe

Finanzkrise in Griechenland: Ausscheiden aus der Eurozone möglich
sort Ersten ungelesenen Beitrag anzeigen Thema durchsuchen
10.02.2012 08:17 Uhr
Martin
Äußerst erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 1/25/07
Beiträge: 9526
"Ein System, in dem immer nur Versprechen gemacht werden"
Die griechischen Parteichefs haben das europäische Spardiktat akzeptiert, doch die Euro-Finanzminister sind noch nicht zufrieden: Das zweite Hilfspaket wird erst freigegeben, wenn alle Details stehen. Das Schuldenproblem lösen werden die Rettungsmilliarden aber nicht.

Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,814400,00.html


Es sind eigentlich nur noch zwei Fragen offen:
1) Wann knallt es?
2) Welche Folgen ergeben sich daraus für die anderen europäischen Staaten?

Martin

10.02.2012 09:26 Uhr
Redaktion
Ehrenmitglied


ist gerade online
Registriert seit: 4/30/07
Beiträge: 49198
Europa setzt Athen weiter unter Druck
Ultimatum für Griechenland: Der Schuldensünder muss für ein neues Rettungsprogramm innerhalb einer Woche seinen internationalen Geldgebern weiter entgegenkommen.
Europa setzt Athen weiter unter Druck

________
www.augsburger-allgemeine.de - Alles was uns bewegt

10.02.2012 09:26 Uhr
Aufgemerkt!
Erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 4/18/08
Beiträge: 1400

Es ist schon typisch, diese griechische Dreistigkeit:

Der Schuldner will dem Gläubiger diktieren?

(Verstoß NUB 7.2)

Zuletzt geändert von Anonyme, am 10.02.2012 um 10:07 Uhr
10.02.2012 09:32 Uhr
SpringenderPunkt
Sehr aktives Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 2/16/11
Beiträge: 97

 

Zitat von Aufgemerkt!

Es ist schon typisch, diese griechische Dreistigkeit:

Der Schuldner will dem Gläubiger diktieren?

(Folgeedit)

Artkiel nicht gelesen, dafür wieder mal ziellos rumbrüllen. Einfach nur peinlich..

________
"Hätte ich gewusst, dass es harmlos ist, hätte ich es selbst umgebracht."

Zuletzt geändert von Anonyme, am 10.02.2012 um 10:10 Uhr
10.02.2012 09:51 Uhr
circusmaximus
Sehr erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 10/18/07
Beiträge: 3332
Völlig falsche Politik !!!

Tatsache ist,daß die EU/EURO-Politiker an dem gesamten "Schlamassel" mitlerweile die Hauptschuld tragen !

Man weigert sich -aus nicht mehr nachvollziehbarer Sturheit,vielleicht sollte man auch besser sagen " Altersstarrsinn"-wider besseres Wissen,Griechenland aus dem TEuro-Verbund ausscheiden zu lassen.

Das Ausscheiden aus dem TEuro-Verbund hätte ja für Griechenland keinerlei weitere Nachteile -als die bereits Existierenden :

Die Griechen würden weiterhin Finanzhilfen bekommen (müssen) -vom IWF und auch von Europa-,

Griechenland könnte weiterhin in der politisch-wirtschaftlichen EU verbleiben (schließlich gibt es ja 10 Länder,welche auch ohne den TEuro in der EU sind),

und mittels Währungsabwertung könnten die Griechen einen wirtschaftlichen Neustart versuchen.

 

Und für die Gläubigerseite würde sich auch nichts Negativeres ergeben als das,was jetzt schon existiert : Denn einen Gläubigerverzicht wird und muß es ja sowieso geben.

Im Fall der Wiedereinführung der nationalen Währung sowie eines Neubeginns hätten dei Gläubiger sogar die Chance,Teile ihrer Gelder irgendwann wiederzubekommen - sobald die griechische Wirtschaft wieder Fuß faßt.

Auf dem Weg,der jetzt mit der Zwangswährung TEuro beschritten wird,wird die girechische Wirtschaft nie mehr Fuß fassen,sondern zum Dauer-Bettler der EU und des IWF werden !

10.02.2012 09:51 Uhr
Mars
Erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 2/28/09
Beiträge: 1356
ZUG der LEMMINGE


Griechenland hat eine Kultur und eine menschliche und ökonomische Infrastruktur und eine Mentalität, wie jeder andere Staat auch, der durch die Historie, das Klima, das Land, dessen bisherige Entwicklung ausgeprägt ist. Dies ist in einem jahrtausende langen Prozess geschehen. Natürlich unterscheiden sich deshalb die aktuellen Zustände in den verschiedenen Ländern.
Jetzt soll innerhalb kürzester Zeit ein Land komplett umgekrempelt werden. Dies wird nicht gehen, es sei denn Griechenland ist kein Partner mehr sondern ein Vasall, ein Untertan oder ein versklavtes Land.

Als kleines Beispiel nehme man nur mal den „Kulturkampf“ in Deutschland zum Schulsystem. Seit rund 40 Jahren werden hirnrissige ideologische Schlachten geschlagen, mit der Erkenntnis, dass die Verfechter des 3-gliedrigen Schulsystems ständig am Umbau ihres Systems sind mit immer weiter einhergehender Aufgliederung.
Oder nehmen wir die Anzahl der Bundesländer oder den Länderstrukturausgleich oder die Trennung der Aufgaben des Bundes, der Länder und der Gemeinden und die Finanzstrukturen hierzu.

Wie kann man erwarten, dass trotz der Erkenntnis dass Dinge, die in Deutschland seit vielen Jahrzehnten keiner Lösung zugeführt worden sind, man in Griechenland viel größere Verwerfungen und Umbauten im Land innerhalb weniger Monate erledigen kann?

Diese Art von Ansicht kann nur als vorsätzlich menschenverachtend und krank bezeichnet werden

Merkel predigt für hunderttausende in Griechenland Existenz vernichtendes „Sparen“ und „Schuldenbremsen“ für Griechenland und selber lebt sie weiter auf Neuverschuldung und plant bereits die Umgehung der Schuldenbremse in Deutschland (= Schulden über die Schuldengrenze hinaus, wenn der Bundestag einen Tilgungsplan zustimmt).

Wem nutzt dieses?

Griechenland?
Nein, denn dort türmen sich die Schulden immer weiter auf

Deutschland?
Der Finanzierungsanteil für Deutschland wird immer größer, wobei ALLES aus Neuschulden finanziert wird

Europa?
Europa häuft immer mehr neue Schulden auf!
Negativ-Renditen für Kapitalanleger sind krank!

Dem Bürger?
Der Zahlt sich dumm und dämlich!

MERKOZY ist die Politik des "Zuges der Lemminge"
Es wird ggw. zwar noch vieles am Laufen gehalten, aber der Absturz ist unausweichlich.

Die Wirtschaftswissenschaft versagt kläglich, weil deren Vertreter ebenfalls nur Wirtschaftsideologien der Art „Lemminge“ verbreiten.
Vielleicht kann Merkel sich noch über das Wahljahr 2013 retten – der unfähigen Opposition sei Dank.

MERKOZY wird gleichbedeutend mit THATCHERISMUS zum Schimpfwort werden.

Dem Bürger und Wähler kann es egal sein, er ist weder mündig noch nachdenklich, spätestens bei Wahlen und Umfragen dazu gibt er seinen Verstand auf und überlässt Lobbyisten und Politiker das Denken und Handeln!

Da sind mir die Menschen in Tunesien, Lybien, Ägypten oder Syrien schon lieber. Die kämpfen unter Einsatz ihres Lebens für eine Verbesserung Ihres Lebens.

In Deutschland sind die Wähler in manchen Bundesländern in aller Regel sogar zu feige, einen regelmäßigen politischen Wechsel unter den demokratisch legitimierten  Parteien herbeizuführen, um wenigstens der gröbsten Verfilzung, politischen Konzeptlosigkeit und mangelnder Lösungskompetenz vorzubeugen.

10.02.2012 10:05 Uhr
Redaktion
Ehrenmitglied


ist gerade online
Registriert seit: 4/30/07
Beiträge: 49198
Die Griechen handeln widerwillig
Athen hat sich gebeugt. Nicht aus Überzeugung, sondern aus schlichter Geldnot. Und das ist auch das Problem.
Die Griechen handeln widerwillig

________
www.augsburger-allgemeine.de - Alles was uns bewegt

10.02.2012 10:05 Uhr
bbuchsky
Erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 12/21/11
Beiträge: 571
Pfändung?

Wann wird eigentlich damit begonnen, die Griechen mit der Tatsache vertraut zu machen, dass TUI und Thomas Cook sie nach Ersteigerung des Grundbesitzes aus den Urlaubsgebieten verbannen werden, und dass sie im Landesinneren wegen der Solarkraftwerke der EU keine Bleibe finden können

Werden die Griechen das erste Volk sein, dass ihr Land nicht durch Kriege, sondern durch Pfändung verliert?

10.02.2012 10:11 Uhr
666
Erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 3/13/09
Beiträge: 1190

 

Zitat von Aufgemerkt!

Es ist schon typisch, diese griechische Dreistigkeit:

Der Schuldner will dem Gläubiger diktieren?

(Folgeedit)

99% dieses "Sch...Volk"s wie Sie es nennen buckelt nur für lau und 1% von denen schiebt sich die ganze Kohle (incl. der EU-Mrd.) ein, nebenzu verdient sich das obere 1% der BRD auch noch an der Aktion dumm und dämlich.

Die anderen 99% Habenichtse in beiden Ländern sind damit beschäftigt sich gegenseitig die Köpfe um ein paar Krümel einzuschlagen, gehen wie Sie der Propaganda auf den Leim, anstatt endlich mal die Millionäre und Milliardäre  aufn Kopf zu stellen, anständig auszuschütteln und den gerechten Anteil zu holen, der den 99% zusteht.

10.02.2012 14:49 Uhr
circusmaximus
Sehr erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 10/18/07
Beiträge: 3332
Wo ist der attische Mut !

 

Zitat von Redaktion
Die Griechen handeln widerwillig
Athen hat sich gebeugt. Nicht aus Überzeugung, sondern aus schlichter Geldnot. Und das ist auch das Problem.
Die Griechen handeln widerwillig

 

Die Griechen müßen endlich den alten attischen Mut wiederfinden, sich aus dem TEuro zu befreien.

 

Der TEuro ist der alleinige Grund für diesen Niedergang !

 

Die jetzt - ja zu Recht- beklagten Defizite des Lands ,

als da sind :

Korruption,Vetternwirtschaft,völlig unfähige Staatsbürokratie,Politikercliquen aus wenigen verschwägerten Familien,mangelnde Steuerehrlichkeit,mangelnde Wettbewerbsfähigkeit der griechischen Wirtschaft,undundund -

 

gab es doch schon immer ! Schon vor 30 Jahren,vor 50 Jahren,vor 100 Jahren,vor 1000 Jahren !

Diese konnten aber immer in Bann gehalten und aufgefangen werden - durch die sogenannten Wechselkurse,die Bewertung der nationalen Währung im Zusammenspiel mit der griechischen Wirtschaftsleistung.

 

Ohne den TEuro hätte Griechenland -aber auch Portugal,Spanien,Frankreich,Belgien ... - nie eine derartige Kreditwürdigkeit bekommen und wäre so leicht an die Länderfinanzierung gekommen !

Der TEuro wirkt sich -und dies war zu erwarten- nicht als Segen,sondern als Fluch für Europa , für das Europäische Zusammenleben und das Erreichen bestimmter Wohlstandsziele in den einzelnen europäischen Ländern aus .

Zuletzt geändert von circusmaximus, am 10.02.2012 um 15:26 Uhr
10.02.2012 15:13 Uhr
hape 49
Erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 2/8/08
Beiträge: 1279

Zwecks Euro-Desaster soll an Weiberfaßnacht eine Sondersitzung im Deutschen Bundestag stattfinden. Mehrere Abgeordnete haben die Kanzlerin darauf hingewiesen, dass kommende Woche der Karneval in vollem Gange und der Termin ungelegen sei. Da tobt die größte Krise in der EU und einige "Volksverteter" wollen ihr Mandat nicht wahrnehmen, weil sie in einer Narrensitzung ihre Volksnähe demonstrieren wollen. Da sind den Kasperln wohl sämtlich Maßstäbe abhanden gekommen.

10.02.2012 15:56 Uhr
Mars
Erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 2/28/09
Beiträge: 1356
MERKELS IRRWEG


Die Ausführungen von circusmaximus sind schon verständlich, jedoch beklagen sie letztlich nur die Folgen der politischen Entscheidungen von gestern (Kohl/Waigel / Euro-Einführung).

Genügend Vorbehalte gegen die Euro-Einführung gab es schon immer und die meisten davon waren mehr als begründet! Alte Fehler können jedoch leider nicht mehr behoben werden!

So ist es halt, wenn man Leuten (Kohl / Waigel) Sachverstand unterstellt, der gar nicht da ist!
So ist es halt, wenn man Union oder FDP wirtschaftspolitischen Sachverstand unterstellt, der in der Aufbauphase der BRD bis ca. 1965 begründet war, der aber schon lange nicht mehr da ist!

Die Frage jetzt ist jedoch: Wie kommen wir aus dem Schlamassel mit Anstand heraus?

Der MERKEL Ansatz, Schulden mit Schulden zu bezahlen, um so auf Heilung zu hoffen, ist ganz offensichtlich ein eklatanter Irrweg. Es sind immer höhere Beträge zur Rettung erforderlich, weil nichts geschaffen wird, sondern nur verbrannt!

Wenn MERKEL die Finanzmärkte und die Banken zulasten von Steuerzahlern am Laufen halten will und kann, so ist noch gar nichts über die Richtung ausgesagt wohin das Laufen geht!
Lemminge laufen auch, ohne sich Gedanken über die Richtung und den Sinn des Rennens zu machen.

Das am Laufen halten von „Schulden-mit-Neuschulden-bezahlen“ hat per Definition auch keine heilende Wirkung oder gar einen Lösungscharakter; sorry, es ist ökonomischer Schwachsinn! Dies ist richtig unabhängig von jeglicher Zustimmung zu dieser Art von Politik oder Person!

Wie bei Kohl / Waigel setzt MERKEL den unseligen, ökonomischen Unsinn fort.

Deswegen liegt das Hauptproblem nicht mehr im Euro, denn diese Euro-Fehler wurden alle schon gemacht, sondern in der immer massiveren Fortsetzung eines ökonomischen Irrweges, der seinesgleichen sucht!!!

Wenn schon eine Transferunion faktisch aufgebaut werden soll, die ausschließlich und in erster Linie zur Rettung von Anlegern und Finanzmärkten dient, so ist auch die reale und zeitnahe REFINANZIERUNG aus den Anlegern und Finanzmärkten unumgänglich, weil die Steuerzahler das alles gar nicht bezahlen können, schon gar nicht zeitnah!

MERKEL ist bereit          „A“ zu sagen (A = Transfers, Rettungsschirme, Hilfszahlungen, &hellip ;)
MERKEL ist nicht bereit „B“ zu sagen (B = Refinanzierung aus den Anlegern und Finanzmärkten)

Wenn sie dauerhaft nicht „B“ sagen wird, so wird sie scheitern!!!

10.02.2012 16:06 Uhr
PuK
Äußerst erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 11/12/08
Beiträge: 15888

 

Zitat von Mars
So ist es halt, wenn man Union oder FDP wirtschaftspolitischen Sachverstand unterstellt, der in der Aufbauphase der BRD bis ca. 1965 begründet war, der aber schon lange nicht mehr da ist!

Es war auch dort nie wirtschaftspolitischer Sachverstand vorhanden. Das machte aber in den ersten 20 Jahren der BRD nichts, weil eh alles kaputt war und es nur aufwärts gehen konnte.

10.02.2012 17:03 Uhr
Lumpazi
Sehr erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 6/26/07
Beiträge: 3158

Nochmal zu den Fakten

1. Griechenland hat sich durch Lug und Betrug den Zugang zur Eurozone erschwindelt.

2. Griechenland hat weiter in Saus und Braus gewirtschaftet ohne Rücksicht auf die Folgen.

3. Griechenland ist unfähig, die gesetzlich verankerten Steuern ein zutreiben.

4. Griechenland hat mit den Hilfsgeldern, die sie von der EU bekommen haben hirnrissige Waffenkäufe getätigt, anstatt die eigene Wirtschaft zu sanieren, bzw. durch Investitionen zu forcieren.

5. Griechenland hat vorhandene, staatseigene Werte nicht veräußert (Häfen, Flughäfen, Gesellschaften) um mit den Geldern zu wirtschaften.

6. Sparbeschlüsse dienen lediglich dazu, an Hilfsgelder zu kommen.

7. Eine Umsetzung der Sparbeschlüsse ist realwirtschaftlicher Unfug, weil sonst der Binnenmarkt Griechenlands zusammenbricht.

Fazit

Es bleibt nur eine geordnete Insolvenz (die Regelungen dazu müssen schnell geschaffen werden) unter Verzicht auf den Euro übrig.

Zuletzt geändert von Lumpazi, am 10.02.2012 um 17:08 Uhr
10.02.2012 17:25 Uhr
leopold
Äußerst erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 2/2/08
Beiträge: 7805

 

Zitat von circusmaximus
Völlig falsche Politik !!!

Tatsache ist,daß die EU/EURO-Politiker an dem gesamten "Schlamassel" mitlerweile die Hauptschuld tragen !

Man weigert sich -aus nicht mehr nachvollziehbarer Sturheit,vielleicht sollte man auch besser sagen " Altersstarrsinn"-wider besseres Wissen,Griechenland aus dem TEuro-Verbund ausscheiden zu lassen.

Das Ausscheiden aus dem TEuro-Verbund hätte ja für Griechenland keinerlei weitere Nachteile -als die bereits Existierenden :

Die Griechen würden weiterhin Finanzhilfen bekommen (müssen) -vom IWF und auch von Europa-,

Griechenland könnte weiterhin in der politisch-wirtschaftlichen EU verbleiben (schließlich gibt es ja 10 Länder,welche auch ohne den TEuro in der EU sind),

und mittels Währungsabwertung könnten die Griechen einen wirtschaftlichen Neustart versuchen.

 

Und für die Gläubigerseite würde sich auch nichts Negativeres ergeben als das,was jetzt schon existiert : Denn einen Gläubigerverzicht wird und muß es ja sowieso geben.

Im Fall der Wiedereinführung der nationalen Währung sowie eines Neubeginns hätten dei Gläubiger sogar die Chance,Teile ihrer Gelder irgendwann wiederzubekommen - sobald die griechische Wirtschaft wieder Fuß faßt.

Auf dem Weg,der jetzt mit der Zwangswährung TEuro beschritten wird,wird die girechische Wirtschaft nie mehr Fuß fassen,sondern zum Dauer-Bettler der EU und des IWF werden !

 

Es ist wieder mal so ziemlich alles falsch, was Sie schreiben. Allerdings ist mir mittlerweile die Lust vergangen, Ihre Falschmeldungen zu korrigieren. Lesen Sie eigentlich keine Zeitung?

Was eine Griechen-Pleite jeden Bundesbürger kosten würde

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,814477,00.html

________
Warum denn sachlich, wenn es auch persönlich geht? A. Kuh...

Schlagworte

Griechenland | Hilfspaket | ESM


Auf einen Beitrag antworten

 
Um antworten zu können, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich.

Alle Zeitangaben in MEZ. Es ist jetzt 2:39 PM Uhr.