Samstag, 18. Mai 2013

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Eurowahlen in Griechenland und Frankreich: Wahlergebnisse schüren Angst um Euro
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09.05.2012 10:29 Uhr
Martin
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Was die Euro-Retter von den Piraten lernen können
Ende der Kontrollillusion: Das Athener Wahlchaos zeigt, wie leicht sich das Krisenmanagement von Merkel und Co. aus dem Tritt bringen lässt - auch weil die Euro-Retter auf immer neue endgültige Lösungen setzen. Stattdessen sollten sie sich lieber an den Ideen der Piratenpartei orientieren.

Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/griechenland-die-euro-retter-brauchen-eine-neue-strategie-a-832077.html


Schon erstaunlich. Vor wenigen Wochen hieß es noch, dass die Piraten zur Europapolitik keine Inhalte vorweisen können. Kurze Zeit später sollen die anderen sogar von uns lernen. Wie sich die Zeiten doch ändern. Breites Grinsen

Martin

09.05.2012 10:41 Uhr
Gast_326375014
gelöscht
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Zitat von Martin
Was die Euro-Retter von den Piraten lernen können
Ende der Kontrollillusion: Das Athener Wahlchaos zeigt, wie leicht sich das Krisenmanagement von Merkel und Co. aus dem Tritt bringen lässt - auch weil die Euro-Retter auf immer neue endgültige Lösungen setzen. Stattdessen sollten sie sich lieber an den Ideen der Piratenpartei orientieren.

Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/griechenland-die-euro-retter-brauchen-eine-neue-strategie-a-832077.html


Schon erstaunlich. Vor wenigen Wochen hieß es noch, dass die Piraten zur Europapolitik keine Inhalte vorweisen können. Kurze Zeit später sollen die anderen sogar von uns lernen. Wie sich die Zeiten doch ändern. Breites Grinsen

Martin

Es geht in Spiegel nicht um die Inhalte der Piraten, sondern um die Art wie man Probleme angeht. Dies ist eine Formalie und keine inhaltliche Aussage.

Zitate als Beweis:

Deren Mitglieder diskutieren im Internet offen über Probleme und entwickeln Lösungsansätze.

Ein Bekenntnis zum entschlossenen Durchwursteln also: Matthias Schrade, Mitglied im Bundesvorstand der Piraten, empfiehlt den Euro-Rettern ganz offen, das Konzept seiner Partei aufzugreifen. "Man weiß vorher nie, wie sich ein komplexes System wie die Währungsunion entwickelt. Mehr Basisdemokratie würde dazu führen, dass man besser auf Krisen vorbereitet wäre."

________

09.05.2012 10:58 Uhr
Martin
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Zitat von TomTinte
 

Es geht in Spiegel nicht um die Inhalte der Piraten, sondern um die Art wie man Probleme angeht. Dies ist eine Formalie und keine inhaltliche Aussage.

Die Forderung nach mehr Basisdemokratie ist auch programmatischer Inhalt!

Martin

 

09.05.2012 11:05 Uhr
Altstadtbewohner
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Zitat von Martin

Die Forderung nach mehr Basisdemokratie ist auch programmatischer Inhalt!

Martin

Das ist aber ein wenig luftig und klingt doch arg gewollt, wie übrigens auch der Spiegelartikel. Basisdemokratie scheint mir noch kein Lösungsansatz für die komplexen Probleme, die sich in Sachen EU und Griechenland angesammelt haben.

Übrigens sollten Sie sich nicht beklagen, mir scheint das Prinzip der Piraten in Europa optimal umgesetzt: Alle Lösungsansätze wurden nach kurzem wieder verworfen, alle roten Linien überschritten, das "Geschwätz von gestern" war noch nie so wenig wert. Wenn das mal nicht ein flüssiger Dialog ist... Ein Unterschied allerdings bleibt, ein eher habitueller: Die Piraten stehen  zum Durchwursteln, was Merkel & Friends lieber in markigen Wortwolken verhüllen  Breites Grinsen

09.05.2012 11:16 Uhr
Gast_326375014
gelöscht
Beiträge: 9230

 

Zitat von Martin
 

 

Die Forderung nach mehr Basisdemokratie ist auch programmatischer Inhalt!

Martin

 

Das ist vollkommen richtig. Ich begrüße dieses Vorhaben bzw die Umsetzung, wie es schon zu beobachten war.

________

09.05.2012 11:24 Uhr
Martin
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Das ist aber ein wenig luftig und klingt doch arg gewollt, wie übrigens auch der Spiegelartikel. Basisdemokratie scheint mir noch kein Lösungsansatz für die komplexen Probleme, die sich in Sachen EU und Griechenland angesammelt haben.


Wenn die Probleme so unendlich komplex sind, weshalb sind dann die derzeitgen Lösungen der "erfahrenen" Parteien so unendlich simpel: Alle zwei Monate neue Milliardenpakete schnüren und Rettungsschirme aufstocken? Eine Lösung, die zudem von der Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt wird. Mehr Bürgermitsprache wäre im Minimum ein erster, wichtiger Schritt. Es sind schließlich unsere Steuermilliarden, um die es geht.


Übrigens sollten Sie sich nicht beklagen, mir scheint das Prinzip der Piraten in Europa optimal umgesetzt: Alle Lösungsansätze wurden nach kurzem wieder verworfen, alle roten Linien überschritten, das "Geschwätz von gestern" war noch nie so wenig wert. Wenn das mal nicht ein flüssiger Dialog ist... Ein Unterschied allerdings bleibt, ein eher habitueller: Die Piraten stehen  zum Durchwursteln, was Merkel & Friends lieber in markigen Wortwolken verhüllen  Breites Grinsen


Wenn Sozis oder Grüne humorvoll sein wollen, geht das so gut wie immer in die Hose. qed.

Martin

09.05.2012 11:39 Uhr
Altstadtbewohner
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Zitat von Martin
Wenn die Probleme so unendlich komplex sind, weshalb sind dann die derzeitgen Lösungen der "erfahrenen" Parteien so unendlich simpel: Alle zwei Monate neue Milliardenpakete schnüren und Rettungsschirme aufstocken? Eine Lösung, die zudem von der Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt wird. Mehr Bürgermitsprache wäre im Minimum ein erster, wichtiger Schritt. Es sind schließlich unsere Steuermilliarden, um die es geht. 

 

Achje, das war nun keine Attacke auf die fehlende Programmtik der Piraten, Sie können also wieder durchschnaufen und den Puls beruhigen lassen.

Was Ihre inhaltliche Beschreibung angeht, so ist diese doch recht fehlerhaft in ihrer populistischen Zusammenraffung. Erstens: wer ist den "unsere"? Meiner Kenntnis nach zahlt nicht nur Deutschland (falls Sie das mit "unsere" meinten) ein. Zweitens weiß ich nicht, wie eine Bürgermitsprache wirklich demokratisch laufen soll, wenn man sich in einem europäischen Kontext bewegt, rein nationale Abstimmungen sind ein irriger Weg, der auf das Appellieren an Nationalismen hinausläuft und inhaltlich nur regressiv sein kann. Da könnten die Piraten mal nachdenken, es wäre des Edlen Schweiß wohl wert. Drittens sind die Lösungsansätze gegen Ihre Darstellung mittlerweile recht ausdifferenziert und reichen von verschiedenen EZB-Maßnahmen über diverse Rettungsschirme bis hin zum mittlerweile endlich diskutierten Wachstumspaket. EP-Präsi Schulz hat da was zusammengekritzelt, was sich nicht dumm anhört.

 

Zitat von Martin

Wenn Sozis oder Grüne humorvoll sein wollen, geht das so gut wie immer in die Hose. qed.

Martin

Ihre emotionale Betroffenheit ist amüsant. Muss an der Erotik der politischen Verliebtheitsphase liegen. Knutschen Sie ruhig weiter, so nach zwei, drei Jahren ist das vorbei  Breites Grinsen

09.05.2012 12:03 Uhr
Martin
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Was Ihre inhaltliche Beschreibung angeht, so ist diese doch recht fehlerhaft in ihrer populistischen Zusammenraffung. Erstens: wer ist den "unsere"? Meiner Kenntnis nach zahlt nicht nur Deutschland (falls Sie das mit "unsere" meinten) ein. Zweitens weiß ich nicht, wie eine Bürgermitsprache wirklich demokratisch laufen soll, wenn man sich in einem europäischen Kontext bewegt, rein nationale Abstimmungen sind ein irriger Weg, der auf das Appellieren an Nationalismen hinausläuft und inhaltlich nur regressiv sein kann. Da könnten die Piraten mal nachdenken, es wäre des Edlen Schweiß wohl wert. Drittens sind die Lösungsansätze gegen Ihre Darstellung mittlerweile recht ausdifferenziert und reichen von verschiedenen EZB-Maßnahmen über diverse Rettungsschirme bis hin zum mittlerweile endlich diskutierten Wachstumspaket. EP-Präsi Schulz hat da was zusammengekritzelt, was sich nicht dumm anhört.


Das klingt mir doch sehr nach dem üblichen Bullshit-Bingo der etablierten Parteien: Unvermeidliche Populismus-Vorwürfe, reflexartige Abwehrhaltung bei der Forderung nach mehr direkter Demokratie, ziehen des Nationalismus-Jokers beim Hinweis auf die Steuergelder der Bürger, die nun mal in Deutschland ihre Steuerschuld zu entrichten haben usw. Aber weil wir gerade beim Nationalismus sind: Falls demnächst ein Gauleiter in Athen einzieht, dann hat das die bürgerferne, alternativlose Euro-Politik der etablierten Parteien alleine zu verantworten, quer durchs versammelte Farbspektrum, da haben die Sozen auch ihren Anteil dran. Bei aller z. T. berechtigter Kritik an den Piraten, was die anderen in dieser Hinsicht bisher "geliefert" haben, sieht man an der Entwicklung in Europa. Mal wieder stehen wir nahe am Abgrund, alternativlos.

 

  

Ihre emotionale Betroffenheit ist amüsant. Muss an der Erotik der politischen Verliebtheitsphase liegen. Knutschen Sie ruhig weiter, so nach zwei, drei Jahren ist das vorbei  Breites Grinsen

 
Sie sollten Wunschdenken und Geschriebenes sauberer trennen, auch wenn Sie offensichtlich einen Clown zum Frühstück serviert bekamen.

Martin

09.05.2012 12:14 Uhr
Mars
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(früher auch NPD oder Republikaner), Grüne, Linke, Piraten sind in aller Regel Ausdruck der sehr tiefen Unzufriedenheit mit den traditionellen Parteien.

Besitzstandsdenken, Alteingesessene Politiker, zunehmendes "Konservativ werden" mit dem Alter, eingebunden sein in politsiches Nehmen und Geben, verbunden sein mit Interessensvertretungen aller Art, unterworfen sein allenm möglichen Fraktions- und Parteizwängen, sowie die wachsende Abwehrhaltung allem Neuen gegenüber liegen in der Natur "erwachsener" Organisationen.

Deshalb ist die Kreation immer neuer Parteien, teils sogar nur vorübergehend, ganz "normal".
Auf einem anderen Blatt steht jedoch, ob die Wahl der "Neuen" wirklich zielführend sind, weil sie in aller Regel nicht zu dauerhaften Mehrheiten in der Demokratie führen!

Die Erneuerung der "traditionellen Parteien" wäre wohl viel effizienter.
Allein, es fehlt der MÜNDIGE und KRITSCHE WÄHLER dafür, der tatsächlich Politiker und Parteien abwählt.

Und somit haben Demokratien ein grundlegendes Problem:
Demokratie lebt von Macht auf Zeit!
Demokratie ist jedoch kaum in der Lage Fehlentwicklungen via Parteien in einer repräsentativen Demokratie zu korrigieren/ zu verändern!

Deshalb kann und wird die Parteiendemokratie, wie sie sich u.a. in D entwickelt hat keinen wirklich dauerhaften Bestand haben, weil der Unmut mit den Seehofers, Merkels, Steinbrücks, Westerwelles und deren Nachfolger kumuliert und früher oder später eine bessere Lösung findet!

09.05.2012 13:53 Uhr
Martin
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Unregierbares Griechenland - Willkommen in Weimar
Das Chaos bei der Regierungssuche in Athen zeigt: Griechenland steht heute dort, wo sich die Weimarer Republik 1930 befand. Die Sparpolitik und die Bindung an den Euro verhindern eine wirtschaftliche Erholung. Auf Dauer gefährden sie die Demokratie.

Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/euro-krise-sparpolitik-verstaerkt-die-schuldenkrise-in-griechenland-a-832034.html


So sehen die Früchte eines alternativlosen Politikstils aus, der sich auf milliardenschwere Rettungsschirme und Ausgrenzung der Bevölkerung erschöpft. Wann wird das brandgefährliche Experiment "Euro" endlich beendet?

Martin

09.05.2012 14:10 Uhr
Redaktion
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Die Kanzlerin muss umdenken
Das griechische Wahlergebnis lässt Europa ratlos zurück. Merkel ist gefordert. Hier muss sie ihre Linie halten und die unerbittliche Mahnerin bleiben.
Die Kanzlerin muss umdenken

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www.augsburger-allgemeine.de - Alles was uns bewegt

09.05.2012 14:10 Uhr
Reiner160367
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Der Komentator macht den Fehler und schaut nur auf Länder in denen gewählt wurde und behauptet "  Nach dem Machtwechsel in Paris ist sie die letzte prominente Verfechterin der reinen Lehre des Sparens." Er sollte mal in den Norden Europas schauen und z.B. die Finnen fragen was die denken.

De weiteren ist für mich die Schlussfolgerung aus den Griechenland wahlen dass ca. 50 % der Wähler einfach so weitermachen wie bisher.

09.05.2012 14:15 Uhr
heletz
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Zitat von Redaktion
Die Kanzlerin muss umdenken ...

Öhm... das tut sie doch eigentlich dauernd...?  Verwirrt

 

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09.05.2012 15:26 Uhr
hape 49
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Beiträge: 1571
Vertrauensbildende Maßnahmen

 

“Wir wollen eine Regierung der linken Kräfte bilden, um den Folgen des Schuldenschnitts zu entgehen, der uns in den Bankrott führt”, sagt der griechische Linkspolitiker und Wahlgewinner Alexis Tsipras." Alle Verträge, die Griechenland mit den Geldgebern geschlossen habe, seien nach dem Ergebnis der Parlamentswahl null und nichtig."

09.05.2012 16:35 Uhr
Kyle
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Hollande ist ein Globalist. Er saß zu Füßen von Jacques Delor, der Architekt einer ausgedehnteren, tieferen,
antinationalistischen, politischen Integration, die die Europäische Gemeinschaft anspornte.

Diese Seite von Hollande tauchte in den Debatten innerhalb der Sozialistischen Partei vor zwei Jahren über den Lissabon-Vertrag auf, der eine komplettere Struktur für die Europäische Gemeinschaft garantierte und den Hollande unterstützte.

Während der Kampagne 2012 verfocht Hollande die kleineren Nationen von Europa, von denen er sagt,daß sie in das deutsch- französische Spar-Diktat geherded wurden

Hollande war aufeinmal da. So war J. Gauck. In Globalisten Kreisen ist schon längst bekannt, dass Gauck der Merkel Killer (politisch) sein wird.

EU

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The spirits reward and punish you according to your deeds and your innermost thoughts

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Griechenland | frankreich | EURO


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