Mittwoch, 26. November 2014

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Europas Finanzkrise
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18.11.2012 00:05 Uhr
Wandelndesfragezeichen
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Schuldenkrise oder Eurokrise?

Fraglich bleibt bei alldem, wie sich die Entwicklung der Schulden weiter fortführen wird. Natürlich kann man mit dem Zeigefinger auf die Piigs-Staaten zeigen. Aber schauen wir uns doch mal die Verschuldung im eigenen Land an (nicht gerade Bayern sondern zum Beispiel Bund/Berlin). Momentan haben wir aufgrund der niedrigen Zinsen - nur aufs eigene Land bezogen - wenig Probleme. Aber was wird sein, wenn - auch aufgrund der Verpflichtungen, die möglicherweise aufgrund der "Bürgschaften etc." auf uns zukommen könn(t)en - der Zinssatz steigt (momentan sind wir sehr kreditwürdig, momentan sind die Zinsen für Schulden günstig wie nie). Steigende Zinsen können ja für die Zukunft nicht ausgeschlossen werden, und dann wird die Bedienung der Schulden (wie es ja schon in Berlin der Fall war) zum Problem. Oder was ist, wenn aufgrund der Inanspruchnahme der Bürgschaften unsere Bonität sinkt... (möglicherweise neige ich in diesem Punkt dazu, wenig optimistisch in die Zunkunt zu blicken, aber ich habe meine Zweifel, dass sich auf einen Zeitraum von 10-20 Jahren die Schuldenproblematik in den Piigs-Staaten entschärft, da habe ich selbst in die deutschen Politiker nicht genug Vertrauen, als dass ich in die Politiker der Piigs-Staaten große Erwartungen setze).

18.11.2012 09:58 Uhr
leopold
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Zitat von Martin

PS. Ich habe mir die Bildergalerie der Veranstaltung angesehen. Welcher der anwesenden Klischee-Beamten waren Sie?


Die meisten Anwesenden waren Mittelständler.

19.11.2012 14:02 Uhr
Satanradio666
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Die 67-Billionen-Dollar-Branche

67.000.000.000.000 Dollar Umsatz - Geld ist genug vorhanden. Hedgefonds, Geldmarktfonds und Zweckgesellschaften machen ihre besten Geschäfte : Diese Insitute, die riskante Geschäfte tätigen, unterliegen nicht der Bankaufsicht. 

  . . . . . aber 2013 soll eine bessere Beaufsichtigung der Schattenbanken geben und alles wird gut  Ja!

Schattenbanken:  Die 67-Billionen-Dollar-Branche

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Normal people scare me 

Zuletzt geändert von Satanradio666, am 19.11.2012 um 14:07 Uhr
19.11.2012 14:22 Uhr
hape 49
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Athens Schuldenquote steuert auf 190 Prozent zu

19.11.2012 17:30 Uhr
_solon_
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Na und - Japan hat über 200% Schuldenquote. Breites Grinsen

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Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

19.11.2012 18:39 Uhr
leopold
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Griechenland schafft Etat-Plus

 

Es ist eine kleine positive Meldung vor dem Sondertreffen der Euro-Finanzminister zu Griechenland: Das Land hat im September seinen ersten Haushaltsüberschuss seit Jahren erwirtschaftet, wie die griechische Zentralbank am Montag mitteilte. Das Plus von 775 Millionen Euro kommt allerdings nur zustande, wenn der enorme Schuldendienst herausgerechnet wird. Vor einem Jahr stand im Haushalt allerdings noch ein Defizit von 1,1 Milliarden Euro.
19.11.2012 21:21 Uhr
Zaapfenwastel
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Der Titel dieses Threads ist schon richtig :

"Weg vom Kaputtspar-Europa". Begründung: Ausser Sparmassnahmen haben die verantwortlichen Politiker nichts drauf, das sind schliesslich keine erforderlichen Reformen. Durch diese Sparmassnahmen wird europaweit die Konjunktur abgewürgt und die Arbeitslosigkeit steigt in absehbarer Zeit in ungeahnte Höhen. Auch in Deutschland. Ausbleibende Investitionen in allen europäischen Ländern werden in Kürze auch die deutsche Wirtschaft treffen, erste Vorboten ausbleibender Aufträge sind schon sichtbar. Der Bumerang des Kaputtsparens trifft uns mit Sicherheit. Bis jetzt wollen 25% der deutschen Unternehmen ihre Arbeitskräfte deutlich reduzieren. Nächstes Jahr werden wir die Folgen mangelhafter Politik ausbaden müssen. Ob sich im Wahljahr daran etwas ändert ? Ein "Weiter so" wäre jedenfalls fatal.

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Sicher is, dass nix sicher is, drum bin i vorsichtshalber misstrauisch (Karl Valentin)

20.11.2012 06:50 Uhr
schienenfreund
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Zitat von leopold 

Griechenland schafft Etat-Plus

 

Es ist eine kleine positive Meldung vor dem Sondertreffen der Euro-Finanzminister zu Griechenland: Das Land hat im September seinen ersten Haushaltsüberschuss seit Jahren erwirtschaftet, wie die griechische Zentralbank am Montag mitteilte. Das Plus von 775 Millionen Euro kommt allerdings nur zustande, wenn der enorme Schuldendienst herausgerechnet wird. Vor einem Jahr stand im Haushalt allerdings noch ein Defizit von 1,1 Milliarden Euro.

 

laut lachend

Staatsergebnis vor Zins und Tilgung - geht es noch dümmer?

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Wir müssen endlich aufhören, Wirtschaftswissenschaftlern die Deutungshoheit über die Wirksamkeit von Familienleistungen zu überlassen.

20.11.2012 07:44 Uhr
leopold
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Zitat von schienenfreund

 

laut lachend

Staatsergebnis vor Zins und Tilgung - geht es noch dümmer?

 

Schon mal was vom Unterschied zwischen operativem Ergebnis und Gesamtergebnis gehört? Wie wollen Sie denn Verbesserungen erkennen, wenn Sie die Zahlen nicht auseinanderhalten?

Mein Fehler: Sie wollen gar keine Verbesserungen erkennen. Passt nicht in Ihre Gedankenwelt.

20.11.2012 07:52 Uhr
_solon_
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Zitat von schienenfreund

 

 

laut lachend

Staatsergebnis vor Zins und Tilgung - geht es noch dümmer?

Staatsergebnis? Noch nie von diesem Begriff weder in ökonomischer Hinsicht noch sonst wie gehört. Als kreativer Wortschöpfer könnte Ihnen aber eine Zukunft bevorstehen. 

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Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

20.11.2012 14:36 Uhr
hape 49
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Werter leopold

Warum geht Griechenland nie das Geld aus?

20.11.2012 14:52 Uhr
hape 49
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Es war eine mehr als verräterische Aussage:" Die Euro-Länder würden Griechenland zumindest bis 2014 das finanzielle Überleben sichern wollen: Darum geht es im Augenblick". So lässt es uns nun der mächtigste Finanzminister Europas, Wolfgang Schäuble, wissen. Verräterisch daran ist erstens, dass anstelle der einstigen „Rettung“ neuerdings plötzlich nur noch von einem befristeten Überleben der Griechen die Rede ist. Verräterisch ist zweitens der genannte Zeitpunkt, bis zu dem Schäuble den Griechen das Überleben sichern will.

20.11.2012 15:19 Uhr
leopold
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Zitat von hape 49

Es war eine mehr als verräterische Aussage:" Die Euro-Länder würden Griechenland zumindest bis 2014 das finanzielle Überleben sichern wollen: Darum geht es im Augenblick". So lässt es uns nun der mächtigste Finanzminister Europas, Wolfgang Schäuble, wissen. Verräterisch daran ist erstens, dass anstelle der einstigen „Rettung“ neuerdings plötzlich nur noch von einem befristeten Überleben der Griechen die Rede ist. Verräterisch ist zweitens der genannte Zeitpunkt, bis zu dem Schäuble den Griechen das Überleben sichern will.


Eigentlich kann ich nicht glauben, dass ein deutscher Finanzminister zu Lasten des deutschen Steuerzahlers das Notwendige nicht tut, nur weil in einem Jahr Wahlen anstehen und er Angst vor der Reaktion der  Wähler hat. Andererseits: Der CDU/CSU traue ich alles zu, wenn sie eine Chance sieht, an der Macht zu bleiben.

20.11.2012 16:04 Uhr
Taipan
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Geldgeber wollen Griechenland retten?

 

Richtieg: Griechenland wird weithin gesponsert

20.11.2012 16:04 Uhr
Redaktion
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Geldgeber wollen sich auf Griechenland-Rettung einigen
Beim Streit der Geldgeber um die Rettung Griechenlands vor der Pleite gibt es wieder Bewegung. Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker zeigte sich am Dienstag in Brüssel vor Beratungen der ihm geführten Euro-Finanzminister vorsichtig optimistisch.
Geldgeber wollen sich auf Griechenland-Rettung einigen

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