Dienstag, 21. Mai 2013

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Gauck als neuer Bundespräsident nominiert
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21.02.2012 11:34 Uhr
heletz
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Zitat von TomTinte
 ...

Bei zirka 20.000 Bestimmungen in deutschen Steuerrecht, gibt es sehr viele Schlupflöcher.

...

Es gibt - genaugesagt - überhaupt keine Schlupflöcher, weil alle Bestimmungen vom Gesetzgeber genau so gewollt sind und vorher durchdiskutiert wurden.

 

________

21.02.2012 11:34 Uhr
Anticlark
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Zitat von Marc.Jacobs
 
Ja und?
Wenn seine (noch) angetraute Bessere Hälfte damit einverstanden ist, wen juckt's?
Sind da Steuergelder verschwunden?

Natürlich sind da Steuergelder verschwunden, und nicht zu knapp. In einem Staat, in dem jeder Asylbewerber und jeder Hartz-IV-ler Rechenschaft über die Qualität seiner (Ehe-)Beziehung abliefern muss und ggf. harte finanzielle und sonstige Konsequenzen gezogen werden, kann sich ein Bundespräsident wohl nicht auf ein "wen juckt's" zurückziehen.

Warum sollen denn hier Steuergelder verschwunden sein ? In der Steuererklärung ist nun mal anzugeben, ob und seit wann man verheiratet ist bzw. man getrennt lebt oder geschieden ist. Wenn er sein Getrenntleben angegeben hat  - wo ist dann steuerlich das Problem ?

________
In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht. Kurt Tucholsky (1890-1935), dt. Schriftsteller

21.02.2012 11:36 Uhr
Alois
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Ich hätte da schon mal ein Thema für Gaucks erste Präsidentenrede: Sinn und Unsinn einer Ehe - ist der Ehestand noch zeitgemäß? Sneaky2 Breites Grinsen

21.02.2012 11:42 Uhr
defabc7
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Zitat von Aufgemerkt!
 

 

Stimmt. Drum werden diese ewig Gestrigen vom jungen Wähler nicht mehr angekreuzt....

20 + X heisst es in einigen Jahren meine Herren. Und das ist gut so ! Daumen runter

Gefällt mir. 10 + X würde mir allerdings noch besser gefallen. Oder einfach nur X. Breites Grinsen

Wobei gilt: X < 5. Daumen rauf

________
     

21.02.2012 11:47 Uhr
heletz
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Zitat von Anticlark
 

Nun mal eine deftige Kritik am designierten Bundespräsidenten von Denz Yücel ..

Der zeigt doch nur, daß bei der taz ebenfalls Kleingeister am Werk sind.

Und noch nichtmal das Wort Schmarrn kann er richtig schreiben ...

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21.02.2012 11:53 Uhr
Anticlark
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Beiträge: 3561

 

Zitat von heletz
 

 

Der zeigt doch nur, daß bei der taz ebenfalls Kleingeister am Werk sind.

Und noch nichtmal das Wort Schmarrn kann er richtig schreiben ...

Dieses rechtslastige Blatt sollte man auch nicht allzu ernst nehmen. Ja!

 

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In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht. Kurt Tucholsky (1890-1935), dt. Schriftsteller

21.02.2012 11:55 Uhr
jerose
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Beiträge: 1823

 

Zitat von Stadtwanderer
 

 

Für sie vllt schon! Sei sind ja nicht betroffen! Gell?

Und ein Verweis zur Richtigstellung hat noch nie geschadet!

Wenn sie falsch/negativ mit einem Zitat eines anderen bedacht werden/würden, hätten sie dies sicher auch gerne berichtigt! Oder auch nicht! Das ist mie egal! Ich für meine Person hätte es gerne berichtet! Und wenn ihnen das egal ist, mit welchen Zitaten sie bedacht oder nicht bedacht werden, ist es ihre Sache! Ändert aber nichts an meiner Meinung und "Forderung" nach Richtigstellung!

Nur die Ruhe! Ich habe Ihrer Forderung doch gar nicht widersprochen. Ich habe die Meinung vertreten, dass bei einer redaktionellen Aufbereitung der Forendiskussion auf die Zuordnung zu Nicknamen verzichtet werden könnte. Dann kann auch nichts falsch zugeordnet werden.

21.02.2012 12:00 Uhr
Rasenmäher
Neu hier


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Beiträge: 4
Geis, go home!

Das ist doch derselbe Norbert Geis, der vor 20 Jahren einen Auftritt von Madonna in Deutschland unterbieten lassen wollte.

Das ist doch derselbe Norbert Geis, der sich gegen das Lebenspartnerschaftsgesetz von gleichgeschlechtlichen Menschen vehement zur Wehr setzte.

Das ist doch derselbe Norbert Geis, der die von vielen als anitsemitisch gewertete Rede seines Parteikumpels Martin Hohmann als "missverständlich" abtat und sich gegen einen Parteiausschluss Hohmanns aussprach.

Das ist auch derselbe Norbert Geis, der für Schafschützen in Zügen, für Sicherheitsverwahrung ohne Prozess und andere Hardliner-Positionen steht.

Kurz: Einer, den man im Jahr 2012 nicht ernst nehmen sollte, es aber leider doch muss.

21.02.2012 12:07 Uhr
heletz
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Beiträge: 13363

 

Zitat von Rasenmäher
Geis, go home!

Das ist doch derselbe Norbert Geis, der ...

Dachte ich mir doch, daß ich diese Geiß von irgendwoher kenne ...

 

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21.02.2012 12:14 Uhr
Donk
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Zitat von Marc.Jacobs
 

Ihre dünnpfiffigen Unterstellungen können Sie getrost wieder runterschlucken. Ich habe nie behauptet, dass sich Gauck im Hinblick auf eine spätere Präsidentschaft nicht hat scheiden lassen, also Vorsicht mit dem was Sie hier ablassen.

Aller Lebenserfahrung nach wird Gauck die letzten 20 Jahre Einkommen bezogen haben, auch ohne Präsident zu sein. Unbestreitbar ist dann, dass er durch jahrzehntelanges Führen einer Scheinehe die Gemeinschaft via Ehegattensplitting um einen fünf- oder sogar sechsstelligen Betrag erleichtert hat, und die Kirche durch "ersparte" Kirchensteuer ebenalls. Auf solche Abzocker bin ich nicht neidisch.

 "Dünnpfiffige Unterstellungen" ist der zutreffende Ausdruck für Ihre Ergüsse! 

Nachdem ich zu Ihren Gunsten davon ausgehe, dass Sie des Lesens mächtig sind, hapert es bei Ihnen  ganz offensichtlich am Vermögen, das Gelesene auch geistig zu erfassen. Deshalb nochmal: Das Ehegattensplitting erhalten Ehegatten nur, wenn sie  nicht dauernd getrennt leben  und diese Voraussetzung zu Beginn des Veranlagungszeitraums vorgelegen hat. Wenn sich die Eheleute Gauck im Laufe des Jahres 1991 getrennt haben, besteht Anspruch auf Ehegattensplitting nur noch für das Jahr 1991. Kapiert?

Für Sie nochmal die einschlägigen Bestimmungen des Einkommensteuergesetzes, § 32a Abs. 5 EStG sowie § 26 Abs. 1 EStG  zum Nachlesen:

 (5) Bei Ehegatten, die nach den §§ 26, 26b zusammen zur Einkommensteuer veranlagt werden, beträgt die tarifliche Einkommensteuer vorbehaltlich der §§ 32b, 32d, 34, 34a, 34b und 34c das Zweifache des Steuerbetrags, der sich für die Hälfte ihres gemeinsam zu versteuernden Einkommens nach Absatz 1 ergibt (Splitting-Verfahren).
(1) Ehegatten können zwischen der Einzelveranlagung (§ 26a) und der Zusammenveranlagung (§ 26b) wählen, wenn
  1.beide unbeschränkt einkommensteuerpflichtig im Sinne des § 1 Absatz 1 oder 2 oder des § 1a sind,
  2.sie nicht dauernd getrennt leben und
  3.bei ihnen die Voraussetzungen aus den Nummern 1 und 2 zu Beginn des Veranlagungszeitraums vorgelegen haben oder im Laufe des Veranlagungszeitraums eingetreten sind.

Sie behaupten, dass sich Gauck nicht habe scheiden lassen, um auch weiterhin " durch jahrzehntelanges Führen einer Scheinehe die Gemeinschaft via Ehegattensplitting um einen fünf- oder sogar sechsstelligen Betrag" erleichtern zu können und Sie beziehen dann die angeblich ersparte Kirchensteuer auch noch mit ein.

Diese Behauptungen sind nichts anderes als - Ihr Ausdruck - " Dünnpfiffige Unterstellungen".

Das wäre ja nicht weiter schlimm, denn von Ihrer Seite aus ist man solches hier ja schon gewohnt, wenn nicht andere Foristen wie @Tom Tinte etwa, diesen Unsinn auch noch für bare Münze nehmen würden.

Schlucken Sie doch vor allen anderen zuerst Ihren "Dünnpfiff" wieder runter.  Aber flott!

________
Jean-Jacques Rousseau: "Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.“

21.02.2012 12:19 Uhr
Donk
Erfahrenes Mitglied


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Beiträge: 1232

 

Zitat von circusmaximus

 Das ist eben so usus : Wenn man verheiratet ist und eine neue Partnerin findet,läßt man sich -üblicherweise - scheiden.

So machen das doch Zehntausende !

 Der Horst Seehofer hat das aber auch nicht gemacht, zum Beispiel!   laut lachend

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Jean-Jacques Rousseau: "Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.“

21.02.2012 12:29 Uhr
Alois
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Zitat von Donk

Der Horst Seehofer hat das aber auch nicht gemacht, zum Beispiel!   laut lachend

 Dem Bayern-Kini müssen Sie schon wenigstens eine Mätresse zugestehen Zwinkernd

21.02.2012 12:40 Uhr
gewe-a
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Zitat von Marc.Jacobs

Die Gründe hierfür sind unerheblich, das stimmt. Es sei denn, es wären finanzielle! Breites Grinsen

Das ist der Punkt. Ehegattensplitting trotz nicht gelebter Ehe. Der Unterschied zwischen Steuerklasse 1 und 3 macht bei 199.000 Jahresgehalt fast 10.000 Steuern p.a. aus. Zu Gunsten Gauck, zu Lasten des Volks. Wenn das mal keine satte Vorteilsnahme ist.

 Ironie an - Zwinkernd

Da haben Sie aber den entscheidenden Punkt voll getroffen ! Nur fehlt bei Ihren Ausführungen noch :

Wieso muß man soviel Geld verschwenden um für einen getrennt lebenden Mann ein ganzes Schloss als Wohnung bereit zu stellen, da würde doch auch was kleiners genügen. Auch ein wesentlich kleinerer Dienstwagen würde genügen, da ja seine noch angetraute Frau  nicht mitfährt !

Ironie aus-

 "Oh Hirn, du wirst es spürn" Zwinkernd

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Leute schimpft nicht nur jetzt, sondern denkt vor jeder kommenden Wahl nach, von welchen Wegelagerern wir regiert werden, auch wenn sie uns nur rosige Zeiten verspechen !

21.02.2012 12:48 Uhr
Donk
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Zitat von montebaldo

 Und ich finde es erfrischend und schön, dass diese ganze überkommene verklemmte Moral endlich wegfällt. Nur warum sie sich dann unbedingt auf anderem Gebiet einen Ausgleich suchen muss, das bester Donk halte ich für mindestens so scheinheilig wie die Einlassungen der CSU.

Der Mensch moralisiert halt gerne, da fielen über die Jahre viele viele Gelegenheiten weg. Dafür braucht es offenbar Ersatz.

 Na ja, bei Gauck ist es halt so wie es im Leben öfters vorkommen soll: ein Ehepaar trennt sich aus Gründen, die nur das Ehepaar etwas angehen. Immerhin scheitert hierzulande mehr als jede dritte Ehe. Jahre später wird eine andere Beziehung begonnen. Der einzige Makel: die frühere Ehe ist noch nicht geschieden, obwohl sie seit Jahren nicht mehr vollzogen wird. Das soll ein Makel sein?

Beim Horst Seehofer liegt der Fall schon ganz anders: Er ist verheiratet und führt nebenher eine weitere Beziehung, die dann auch noch Folgen zeitigt. Das ist doch der klassische Ehebruch, oder nicht? Man müsste doch wirklich mal überlegen, wie man dieses Verhalten der Ehefrau und den Kindern gegenüber erklären kann, ohne das Gesicht zu verlieren? 

Nun kommt ausgerechnet aus der Partei, deren Vorsitzender vor den Augen der Öffentlichkeit die Ehe gebrochen hat, die Forderung, Gauck müsse seine persönlichen Verhältnisse ordnen. Wenn das nicht scheinheilig ist?

Der Unterschied für mich ist: Gauck hatte schon vorher reinen Tisch gemacht. Seehofer hatte nebenher seine Liebschaft am Laufen. Finden Sie das etwa moralisch erstrebenswert?

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Jean-Jacques Rousseau: "Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.“

21.02.2012 13:21 Uhr
Alois
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Zitat von Donk
 

Na ja, bei Gauck ist es halt so wie es im Leben öfters vorkommen soll: ein Ehepaar trennt sich aus Gründen, die nur das Ehepaar etwas angehen. ?

Die Trennungsgründe gehen tatsächlich nur das Ehepaar was an. Die Gründe für die Aufrechterhaltung der Ehe trotz Trennung sind aber nicht mehr reine Privatsache, weil mit dem Fortbestand der Ehe ja auch entsprechende Vorteile einhergehen, für die wir alle aufkommen müssen. 

Zitat von Donk

Der einzige Makel: die frühere Ehe ist noch nicht geschieden, obwohl sie seit Jahren nicht mehr vollzogen wird. Das soll ein Makel sein?

Hängt von der Hintergrundmotivation ab. Und ich hoffe sehr, dass der Gauck in der Sache nicht genauso rumeiert, wie der Wulff es in seinem Fall getan hat.

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