Donnerstag, 23. Mai 2013

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Anti-Diät-Tag: Gegen Diskriminierung von Dicken und gegen Schlankheitswahn
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04.05.2012 09:11 Uhr
Redaktion
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Anti-Diät-Tag: Gegen Diskriminierung von Dicken und gegen Schlankheitswahn

Bei dem Anti-Diät-Tag will der Verein Dicke e.V. auf die Diskriminierung von dicken Menschen aufmerksam machen.
Gegen Diskriminierung von Dicken und gegen Schlankheitswahn

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www.augsburger-allgemeine.de - Alles was uns bewegt

Zuletzt geändert von Anonyme, am 04.05.2012 um 09:50 Uhr
04.05.2012 09:11 Uhr
Philidora
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Wie soll ein dicker Polizist jemals einen normalgewichtigen Flüchtigen fassen können? Nach ein paar Metern ist doch die Luft draußen...

Viele Dicke (die wirklich Kranken ausgenommen, denn die Meisten werden erst durch ihr Dicksein krank) können einfach nicht so viel Leistung bringen wie jemand Normalgewichtiges, z. B. bei Arbeiten, wo man viel stehen muss: da wird dann gejammert, dass es auf die Knie geht (die oftmals 2 Zentner & mehr tragen müssen), dass die Füße nicht mehr mitmachen etc.; für manche Jobs sind sie schlicht nicht vermittelbar, ganz einfach.

Ich kenne Viele, die es geschafft haben, abzunehmen & nun wesentlich glücklicher sind mit ihrem Leben - sie brauchen z. T. keine Insulinspritzen/-tabletten oder auch keine Cholesterinmittel mehr, da sich der Körper durch die Gewichtsabnahme, eine Ernährungsumstellung & Sport von alleine wieder regulieren konnte.

Es muss *klick* im Kopf machen, manche brauchen ein Aha-Erlebnis, um zu schnallen, was sie mit den Fettmassen ihrem Körper antun.

Rauchende Dicke - oftmals mit von Bluthochdruck ohnehin schon knallroten Köpfen oder Beinen, deren Haut sich schon verfärbt hat - alles schon gesehen: wer trägt die späteren Kosten? Sind das vielleicht die Leute, die im Durchschnitt (laut eines anderen Artikels hier) ca. 18 Mal im Jahr zum Arzt müssen, weil es überall zwackt? Oder die dicken, rauchenden Mütter - an der Hand noch ein Kleinkind, das den Qualm abbekommt: wann wird endlich kapiert, dass man sich seines eigenen Verstandes bedienen muss, um vorwärts zu kommen?

Die Politik schlug neulich vor, Ärzten einen Bonus auszuzahlen, wenn sie dicke Menschen ganzkörperlich-gesundheitlich beraten. Lieber sollten die Kassen einen Bonus an die Dicken zahlen, wenn sie erfolgreich abgenommen haben oder sich ernsthaft mit Abnehm-Maßnahmen beschäftigen als zusätzlichen Ansporn.

Der Anti-Diät-Tag wirbt für die Bekämpfung  von Essstörungen - Diäten als "Einstiegsdroge" für zahlreiche Essstörungen? Viele Dicke haben doch bereits Essstörungen! Bei Dicke e. V. ist es wohl noch nicht durchgedrungen, dass es schonende & gesunde Abnehmtherapien gibt. Wer sich seines eigenen Verstandes richtig bedienen kann, wird nicht blindlings alles schlucken, was Schlanksein verspricht - nicht jede/r reagiert gleich auf Diäten. Jede/r muss selbst herausfinden, was einem guttut & was nicht. Aber es fängt im Kopf mit einem *klick* an.

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Lieber glorreich scheitern, als schäbig siegen. (Vita Sackville-West)

04.05.2012 09:30 Uhr
Philogenes
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Beiträge: 2834
Nach den Rauchern jetzt die Dicken?

Noch vor kurzem hielten das einige für eine Verschwörungstheorie.
Ich wiederhole meine schon mal gestellte Frage:
"Wann kommt der BMI-Messer vor den Fast Food Ketten"?

Und immer noch nicht wird begriffen dass es System hat, allerdings ein gefährliches.
Hierbei wird nämlich versucht Krankheit durch Eigenverschulden auszumärzen.
Ich warte gespannt auf die ersten gesetzlichen Regelungen a'la Frankenberger. Diskussionen von Leistungsausschlüssen in den Krankenkassen wurden ja in vielen Bereichen schon geführt.

Unbegreiflich für mich dass einige nicht verstehen wollen dass keiner ohne Laster ist und es ihn jederzeit selber treffen kann.
Das nützt es auch nicht sich im einen oder anderen Fall auf der Seite der Guten zu wähnen.

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Text  100% chlorfrei gebleicht, durch glückliche Elektronen erzeugt. Keine Lagerelektronenhaltung, kein Arbeitszwang. 

04.05.2012 09:33 Uhr
Drago
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Beiträge: 786

 

Zitat von Philidora
 

  Viele Dicke haben doch bereits Essstörungen!

Ich würde eher sagen ALLE Dicken haben Essstörungen!  Wir reden hier schlichtwegs von einer Verhaltensstörung. Unglücklicherweise ist diese Störung tief in den Verhaltens-/Essgewohnheiten verankert. Und wie wir alle wissen: Es ist sehr schwer, einschlägige Gewohnheiten zu ändern - noch dazu, wenn sie im Gegensatz zu unseren Urtrieben stehen, die uns einflüstern "Iss so oft, so viel und so fett Du kannst".

Ich selbst bin mir diesen Dingen sehr bewusst, habe in meinem Leben ein Wechselbad der Gefühle hinter mir. Vom Grundsatz kann ich aus meiner umfangreichen Erfahrung Ihrem Beitrag im Großen und Ganzen beipflichten.

 

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04.05.2012 09:49 Uhr
Ch. aus D.
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Beiträge: 4921

 

Zitat von Drago

 

Ich würde eher sagen ALLE Dicken haben Essstörungen!

 Das ist Unsinn. Mann kann auch bei eigentlich "ungestörter" Ernährungsweise fett werden, indem man sich nur ein bisschen zu wenig bewegt oder anderweitig zu wenig Kalorien verbrennt. Schon ein relativ geringer Kalorienüberschuss (100-200 kcal/d zuviel) führt über ein Jahr zu einer Gewichtszunahme von einigen kg.

04.05.2012 10:08 Uhr
scheffixy
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Ja so ein Schmarrn, ein Anti-Diät-Tag.

Da reicht ein Blick in Kindergärten und Schulen um festzustellen, dass unser Nachwuchs schon von klein auf regelrecht gemästet wird. Fastfood-Ketten zu verurteilen ist sicher auch falsch, denn ein Cheesy mal ab und zu schadet niemandem.  Oftmals heißt es dass gerade sozialschwächere Familien es sich nicht leisten können (aus Geld und nicht Zeitgründen) vernünftig einzukaufen und zu kochen. Andererseits siehst dann bei McKotz 5-köpfige Familien, alle in Jogginghosen, die für ihr Menü mal schnell 50 Euro hinlegen.

 

 

 

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Der Montag ist die widerlichste Art, sich 1/7 seines Lebens zu versauen

04.05.2012 10:35 Uhr
hml
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Beiträge: 3168

Nun, es gibt sicherlich auch Fälle von krankhafter Fettsucht wo die Betroffenen nichts dafür können. Grösstenteils denke ich aber ebenfalls das die Probleme hier hausgemacht sind und Schuld daran ist meist eine Kombination aus falscher Ernährung und zu wenig Bewegung. Besonders Schlimm ist hier das dies, wie hier schon angemerkt wurde bereits im Kindesalter "gefördet" wird. War unsereins noch meist drausen beim Spielen und somit eigentlich fast immer in Bewegung, konnten wir uns auch mal locker eine Tafel Schockolade oder Fastfood gönnen ohne das es uns danach gleich auf den Rippen hing. Heute sitzen die Kids halt lieber vor dem PC, der Spielekonsole oder inzwischen alternativ an den Smartphones um damit zu daddeln oder eben, und dies war auch schon früher der einzige Schwachpunkt, vor der Glotze.

Die ganze "Anit Diat Tag" Aktion ist hier deshalb das falsche Signal weil es diejenigen die es betrifft  in ihrer ungesunden Lebensweise bestärkt und gleichzeitig die Spätfolgen verschweigt die daraus enstehen können. Schon heute schlagen die Ärzte Alarm das die Patienten mit Herz-Kreislauf Erkrankungen, Bluthochdruck bis hin zum Schlaganfall, Zucker aufgrund von Übergewicht und ähnlichem immer jünger werden. Neben den körperlichen Auswirkungen dürfte dies zudem in Zukunft die Kassenbeiträge weiter in die Höhe treiben.

04.05.2012 10:48 Uhr
scheffixy
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Registriert seit: 6/2/09
Beiträge: 888

 

Zitat von hml
 

. Heute sitzen die Kids halt lieber vor dem PC, der Spielekonsole oder inzwischen alternativ an den Smartphones um damit zu daddeln oder eben, und dies war auch schon früher der einzige Schwachpunkt, vor der Glotze.

 

Und wer lebt es Ihnen vor? Die eigenen Eltern mit Bier und Chips vor der Glotze.

Ein Abbild der heutigen Kids sind  die Jugendmannschaften im Fußball. Früher gabs in jedem Kuhdorf alle Jugendmannschaften von der F bis zur A. Kicken war der Sport und die Beschäftigung nach Schule und Hausaufgaben.

Heute schaffen es selbst kleinere Städte mit 8tds Einwohnern nicht mehr ohne eine JFG alle Mannschaften auf die Beine zu stellen, aber  nicht weil Kinder fehlen, sondern weil sie zu faul sind Sport zu treiben. Und diejenigen die spielen, werden natürlich von den Eltern zum Training und Spiel gefahren. Denn Fahrradfahren ist ja sowieso out und vergeudet nur Zeit, die man vor PC/Glotze sinnvoller vertreiben kann.

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Der Montag ist die widerlichste Art, sich 1/7 seines Lebens zu versauen

04.05.2012 10:54 Uhr
Paul Cook
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Das Problem ist imho tatsächlich nicht in erster Linie die falsche Ernährung, sondern der Bewegungsmangel. Wer läuft denn heute noch freiwillig, wenn er mit dem Auto bis vor's Loch fahren kann? Ein Blick in den Straßenverkehr reicht, die Straßen sind proppevoll, die Fusswege dagegen oft leer, vor allem, je weiter man sich vom Stadtzentrum entfernt.

Ich futtere teilweise wie ein Scheunendrescher, auch im Gasthof zum goldenen M kehr ich ab und zu mal ein, bin dazu echter Schoki-Fan. Mein Gewicht liegt derzeit bei 79kg ... bei 1,85m Körpergröße. Am Essen allein kann's also nicht liegen. Aber ich beweg mich halt überdurchschnittlich viel.

Ich würde statt einem"Anti-Diät-Tag" einen "Arxxx hoch von der Couch - Tag" wesentlich sinnvoller finden. Muss ja nicht jeder zum Spitzensportler mutieren. Aber einfach im Alltag mal diese 2 Stelzen, die jedem Mensch unten aus der Hüfte wachsen, öfter nutzen. Nicht den Lift, sondern die Treppe nehmen. Den Bus oder das Auto nicht nutzen, sondern mal den einen oder anderen Kilometer zu Fuss bewältigen, egal in welchem Tempo. Usw.

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Good looking from far. But far from good looking.

04.05.2012 11:36 Uhr
hrafnagaldr
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Zitat von Paul Cook
 Ich würde statt einem"Anti-Diät-Tag" einen "Arxxx hoch von der Couch - Tag" wesentlich sinnvoller finden. Muss ja nicht jeder zum Spitzensportler mutieren. Aber einfach im Alltag mal diese 2 Stelzen, die jedem Mensch unten aus der Hüfte wachsen, öfter nutzen. Nicht den Lift, sondern die Treppe nehmen. Den Bus oder das Auto nicht nutzen, sondern mal den einen oder anderen Kilometer zu Fuss bewältigen, egal in welchem Tempo. Usw.

Quoted for bloody truth :)

Mit meinem BMI kann ich aber nicht angeben, 80kg bei 1.73m Körpergröße :)

 

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04.05.2012 11:38 Uhr
heletz
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Verkauft weniger Hüfthosen!

Diese Hüfthosen sind das Letzte: Jede, aber auch wirklich jede Frau, selbst die schlankeste, sieht darin dicklich aus, weil immer etwas über den Bund hinaussteht ("Muffin").

Verkauft weniger davon, das ist schon die halbe Miete!

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04.05.2012 11:53 Uhr
hml
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Zitat von scheffixy

 

Und wer lebt es Ihnen vor? Die eigenen Eltern mit Bier und Chips vor der Glotze.

Ein Abbild der heutigen Kids sind  die Jugendmannschaften im Fußball. Früher gabs in jedem Kuhdorf alle Jugendmannschaften von der F bis zur A. Kicken war der Sport und die Beschäftigung nach Schule und Hausaufgaben.

Heute schaffen es selbst kleinere Städte mit 8tds Einwohnern nicht mehr ohne eine JFG alle Mannschaften auf die Beine zu stellen, aber  nicht weil Kinder fehlen, sondern weil sie zu faul sind Sport zu treiben. Und diejenigen die spielen, werden natürlich von den Eltern zum Training und Spiel gefahren. Denn Fahrradfahren ist ja sowieso out und vergeudet nur Zeit, die man vor PC/Glotze sinnvoller vertreiben kann.

 Nicht ganz, meine Elteren waren im Prinzip auch "Couch Potatos" und dennoch schloß ich mich diesen nicht an denn das wäre mir zum einen  viel zu langweilig gewesen und zum anderen PC und Konsolen gab es damals(zum Glück)  noch nicht. Deshalb zog es uns meist nach drausen, entweder zum Spielen, später dann je nach Jahreszeit auf den Sportplatz und / oder in den örtlichen Sportverein bzw. im Sommer eben ins Freibad. Grundsätzlich waren wir eigentlich immer in Bewegung und mutierten trotz unseres "natürlichen" Hungers auf Süsses oder Fastfood nicht zu Walfischen.

Denjenigen die dies aber dennoch passierte waren eben meist "Stubenhocker", einige "Streber" oder sie kamen schlicht einfach nicht von der Glotze weg. Nur bei einem wirklich geringen Prozensatz war es wirklich krankhaft und die konnten natürlich nichts dafür.

04.05.2012 12:13 Uhr
hrafnagaldr
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Naja ich saß gleichermaßen am PC wie ich zum Fußballtraining geradelt bin und auch bis zu den Aktiven hin Fußball gespielt hab. Man muss halt ein gesundes Mittelmaß finden. Nur für den Schützenverein wars mir denn irgendwann zuviel :)

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04.05.2012 12:34 Uhr
Drago
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Zitat von Philogenes

Unbegreiflich für mich dass einige nicht verstehen wollen dass keiner ohne Laster ist und es ihn jederzeit selber treffen kann.

Sehe ich völlig anders. "Treffen" kann einen ein Unfall, oder eine Krankheit.

Zu viel zu essen, oder wie Sie selbst ins Spiel bringen das Rauchen, hängt aber in 99% der Fälle mit der eingenen Unvernunft und mangelnder Disziplin zusammen. Die Menschen lassen sich zu sehr gehen. Durch ihre eigene Unvernunft schaden sie über das Solidarsystem der Allgemeinheit, die daraufhin die Kosten dafür tragen muss.

Muss die Allgemeinheit dafür bezahlen, wenn ich beschließe, unvernünftigerweise mein eigenes Haus anzünde?

Muss die Allgemeinheit dafür bezahlen, wenn ich beschließe, unvernünftigerweise eine Tankstelle in die Luft zu sprenge?

Beide Mal nein, jedenfalls nicht bevor ich nicht selbst völlig pleite bin.

Extrembeispiele, damit das Prinzip deutlich wird.

Warum dann nicht auch im Gesundheitssystem das Verursacherprinzip anwenden? Jedenfalls so weit, insofern es dem eigenen Verschulden unterliegt? Mehr Selbstverantwortung für die Bürger, nicht alles auf den Staat abwälzen! Und sobald es im Geldbeutel weh tut, werden viele Menschen das Nützliche (Geld sparen) mit dem Angenehmen (schlank werden) verbinden, das kann ich Ihnen garantieren.

Nicht umsonst kommt auch immer wieder die Diskussion auf, wonach Dicke auch im Flugzeug einen höheren Preis zahlen sollten. Finde selbst ich ein Stück weit bedenklich, ist aber logisch sehr wohl nachvollziehbar.

Die einzige Personengruppe, bei der das nicht funktionieren wird, sind die, denen man nichts nehmen kann. Also mal wieder Hartz4.

 

Zitat von Philogenes
Nach den Rauchern jetzt die Dicken?

Noch vor kurzem hielten das einige für eine Verschwörungstheorie.
Ich wiederhole meine schon mal gestellte Frage:
"Wann kommt der BMI-Messer vor den Fast Food Ketten"?

Und immer noch nicht wird begriffen dass es System hat, allerdings ein gefährliches.
Hierbei wird nämlich versucht Krankheit durch Eigenverschulden auszumärzen.
Ich warte gespannt auf die ersten gesetzlichen Regelungen a'la Frankenberger. Diskussionen von Leistungsausschlüssen in den Krankenkassen wurden ja in vielen Bereichen schon geführt.



 

 

 

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04.05.2012 12:47 Uhr
hml
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Zitat von Drago

 

Sehe ich völlig anders. "Treffen" kann einen ein Unfall, oder eine Krankheit.

Zu viel zu essen, oder wie Sie selbst ins Spiel bringen das Rauchen, hängt aber in 99% der Fälle mit der eingenen Unvernunft und mangelnder Disziplin zusammen. Die Menschen lassen sich zu sehr gehen. Durch ihre eigene Unvernunft schaden sie über das Solidarsystem der Allgemeinheit, die daraufhin die Kosten dafür tragen muss.

Muss die Allgemeinheit dafür bezahlen, wenn ich beschließe, unvernünftigerweise mein eigenes Haus anzünde?

Muss die Allgemeinheit dafür bezahlen, wenn ich beschließe, unvernünftigerweise eine Tankstelle in die Luft zu sprenge?

Beide Mal nein, jedenfalls nicht bevor ich nicht selbst völlig pleite bin.

Extrembeispiele, damit das Prinzip deutlich wird.

Warum dann nicht auch im Gesundheitssystem das Verursacherprinzip anwenden? Jedenfalls so weit, insofern es dem eigenen Verschulden unterliegt? Mehr Selbstverantwortung für die Bürger, nicht alles auf den Staat abwälzen! Und sobald es im Geldbeutel weh tut, werden viele Menschen das Nützliche (Geld sparen) mit dem Angenehmen (schlank werden) verbinden, das kann ich Ihnen garantieren.

 Naja, zu ihren Beispielen, - wenn sie ihr Haus anzünden oder eine Tankstelle sprengen dann landen sie im Knast und auch hierfür muss die Allgemeinheit aufkommen. Und Sie werden hier dann wohl kaum soviele "Tüten kleben" können wie Sie Kosten verursachen ;)

Beim Verursacherprinzip ist das auch so eine Sache. Zum einen darf und soll man andere nicht Disreminieren. Jeder hat das recht sein Leben so zu Leben wie er es sich vorstellt, dies ist ein Grundrecht und zum anderen, wo ziehe ich hier die Grenzen !?

Das einzige was mir hierzu einfiele wäre das man "ungesunde" Genussmittel mit entsprechenden "Strafsteuern" belegt die dann direkt in das (unser) Gesundheitssystem eingebracht werden müssen.

Zuletzt geändert von hml, am 04.05.2012 um 12:53 Uhr
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Anti-Diät-Tag | Gesundheit


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