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#16 (permalink) | |
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Ausnahmsweise mal ein Lob an die Stadtregierung
einschließlich Gribl. Das bisschen Lebensgefühl, dass diese Stadt bietet, muss gegen Verbotsfetischisten und Spießbürger verteidigt werden. [ps: @Montebaldo: Habens Sie´s gesehen?!] |
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Zuletzt geändert von spacevulture, am 11.05.2012 um 11:02 Uhr
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#17 (permalink) | |
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Was mich am meisten stört ist die Mentalität, wegen dem Fehlverhalten von Wenigen Verbote für ALLE einzuführen. Ob nun Dönerverbot, Alkoholverbot oder rigorose Sperrzeiten..............das kann's nicht sein. Darf ich eigentlich mit einem juristischen Erfolg rechnen, wenn ich an einer viel befahrenen Straße wohne und gegen den Verkehrslärm klage? |
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#18 (permalink) | |
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Wer in die Maxstraße zieht, sollte sich überlegen, ob er die Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen möchte oder nicht. Wer da schon länger wohnt hat die Entwicklung der letzten Jahre wohl satt, verständlicherweise.... |
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#19 (permalink) | |
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Mir ist ein Fall bekannt, wo einer Ende der 80er/Anfang der 90er ein Grundstück neben einen Tennisplatz gekauft, ein Haus drauf gebaut, anschließend gegen den "zu lauten" Tennisplatzbetrieb geklagt und erst mal gewonnen hat. Nach längerem Hick-Hack kam es zu einem Vergleich mit Rückbau eines Spielfeldes und eingeschränkten Spielzeiten auf den anderen. Manchmal ist die deutsche Justiz auch ein Zoo mit seltsamen Tierchen. |
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#20 (permalink) | |
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Genauso verwunderlich ist es, wenn sich Leute ganze Häuser im Lechfeld bauen und dann gegen Fluglärm protestieren... ?! Immer erst überlegen, in welche Gegend man zieht. Wir wohnen in der Maxstraße und ich habe genau noch vor 6 Stunden lustiges Gesinge von draußen gehört. Ist morgens um fünf Uhr auch nicht immer so lustig. Mein Gott, so ist es halt. Wenn man Ruhe will, kann man ja auch in die Stauden ziehen.... Und das junge Leute über den Durst trinken und feiern war doch schon immer so oder täusche ich mich? Wills gar nicht gutreden, aber vielleicht kann man einfach woanders ansetzen beim Thema Alkohol.... Das ist ein (großes) gesamtgesellschaftliches Problem und nicht eines der Maxstraße.... |
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#21 (permalink) | |
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Ist sicherlich richtig, allerdings so zumindest scheint es sind diese "wenigen" in den letzten Jahren doch immer "mehr" geworden anssonsten bestünde das Problem ja nicht das es in dieser Form meines Wissens nach früher nicht in diesem Ausmaß gab. Ich kann mir auch nicht vorstellen das die Anwohner diesbezüglich "empfindlicher" geworden sind als sie es früher waren. Es kann aber auf der anderen Seite auch nicht sein das Maßlosigkeit zum Maßstab erklärt bzw. unter dem Deckmantel "Kultur" versteckt wird oder weil eine gewisse Gruppe meint das dies der (ihr) "Zeitgeist" erfordert oder diesem entspricht. Ich denke Augsburg hat (hätte) hier zudem und traditionell eigentlich viel mehr zu bieten als nur auf einen Ableger des Ballermans in der Maxstrasse reduziert zu werden. Aber wie es einer der Vorposter schon beschrieben hat, - so mancher traut sich aufgrund der Verhältnisse dort mittlerweile schon garnicht mehr an den Abendstunden an den Wochenenden dorthin weil es mitunter zugeht wie in einem Affenstall. Mir geht es hier im Prinzip mittlerweile genauso (... und Besoffene konnte ich früher schon nicht sonderlich leiden |
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Zuletzt geändert von hml, am 11.05.2012 um 11:42 Uhr
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#22 (permalink) | |
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Mein Gott wenn es den Leuten nicht passt, dass in der -Innenstadt- Lärm herrscht dann sollen sie aufs Land ziehen. Ich werde jetzt in München auch klagen, der Lärm am Viktualienmarkt stört mich. Was kommt als nächstes? Sperrstunde ab 22 Uhr? Autofreie Maxstraße? Flüstergebot bzw Redeverbot? Spezielle Schuhe, die weniger Trittgeräusch verursachen? Lächerlich. |
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#23 (permalink) | |
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Fast hätte man es meinen können... aber auch die Innenstadt in Augsburg ist kein rechtsfreier Raum, in dem sich ein paar wenige Proleten aufführen dürfen wie der wilde Bill - zu Lasten der Wirte, der "Normal"Feiernden, der Anwohner und der Bürger/Steuerzahler. Ich für meinen Teil wohne auf dem Land und bin früher gerne auch zum Feiern in die Maxstrasse gefahren. Das Anwohner"problem" gab es auch schon in den 80ern zu Zeiten, als in der Maxstrasse noch wilde Rockdiskos heimisch waren (Glasgow, U3 etc). Zwischenzeitlich ist es aber eher so, dass hier durch kriegsähnliche Zustände Gefahr für Leib und Leben herrscht. Manche Menschen können (bei steigendem Alkoholspiegel) mit Freiheit einfach nicht umgehen - daher sind für das Zusammenleben einfach Regeln notwendig. Werden diese Regeln nachhaltig gebrochen - und das ist in der Maxstrasse seit Jahren offensichtlich der Fall - müssen zwangsläufig die Regeln verschärft und mit Nachdruck überwacht werden. Dazu gehört auch, die Regelbrecher zu sanktionieren. Die Alternative wäre, die Maxstrasse dem Mob zu überlassen. Dies ist übrigens auch nicht im Sinne der Wirte oder derer, die gerne in der Maxstrasse feiern (oder es früher getan haben und gerne wiede kommen würden). |
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#24 (permalink) | |
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Schade, daß man wegen Ruhestörug, Krawall und Artverwandtem die Gerichte bemühen muß. Man sollte doch meinen, daß ein Polizeieinsatz reicht. |
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#25 (permalink) | |
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Leute,welche sich also nicht bis zur Besinnungslosigkeit besaufen, die vor dem Saufen noch gegessene Pizza in einer Ecke wiederkäuen um danach in der anderen Ecke ihr Wasser lassen sowie ihr jämmerliches Proletengegrölle für eine Arie in Met-Qualität halten
sind also mittlerweile Spießbürger und Fetischisten ? Prima ! |
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#26 (permalink) | |
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Weder herrschen dort kriegsähnliche Zustände, noch gibts es dort gar keine Schwierigkeiten. Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo in der MItte mit Ausreißern in jede Richtung. Die Ausreißer müssen in den Griff bekommen werden ohne den Rest zu Bevormunden. Und in den Griff bekommen funktioniert letztendlich nur mit Geldstrafen. Die Ordnungskräfte refinanzieren sich dadurch von selbst! Dass es dort lauter ist als woanders muss in meinen Augen hingenommen werden, das bringt die Natur der Sache einfach mit sich (Innenstadt!). Die ganze Polemik außenrum bringt keinen weiter! |
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#27 (permalink) | |
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Dass Randalierer, Wildpinkler und -kotzer nicht zu tolerieren sind ist klar. Dass aber in der innenstadt im Sommer mit einem erhöhten Geräuschpegel zu rechnen ist, das sollte ebenso klar sein. Ich zieh ja auch nicht neben eine Autobahn und Klage dann auf Lärmschutz und verlange Tempo 30 (überspitzt!). |
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#28 (permalink) | |
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Sagt wer? Ich jedenfalls nicht. Sie hätten Winkeladvokat werden sollen, wenn Ihnen "das Wort im Mund rum drehen" solche Freude bereitet. |
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#29 (permalink) | |
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Mehr Augenmaß
Zunächst etwas aus der jüngeren Historie: schon in den 70er-Jahren war die Maxstraße eine "Partymeile", nur gabs den Begriff damals noch nicht. Ob "Alt Augsburg", "Simpl", "GG-Club" - um nur die Lokale einer einzigen Gastronomen-Familie (Gorski) zu nennen - es gab schon damals zahllose Discos und Kneipen. Und die Sperrstunde lag auch damals schon bei 3 bzw. 4 Uhr morgens. Nur wurden damals solche Themen noch nicht über die Medien groß breitgetreten oder die Menschen, die in der Maxstraße wohnten, waren sich bewusster, dass das nicht der Westfriedhof war. Oder sie hatten weniger Streitkultur, weshalb auch damals die Gerichte noch nicht so überlastet waren. Solon hat durchaus recht, wenn er verstärkte Polizeipräsenz fordert, denn rund 90 Prozent aller Nachtbummler benehmen sich wie normale Menschen und die zehn Prozent an Rabauken und Idioten sollten durchaus in die Schranken gewiesen werden. Nach der dritten Anzeige wg. Ruhestörung begreifens die auch. Das macht zumindest mehr Sinn, als dem Rest der Vernünftigen den Spaß mit sinnlosen Sperrzeitregelungen zu vermiesen. Und zum Polizeijob gehört es halt nun mal auch, auf den Straßen für Ruhe und Sicherheit zu sorgen - auch wenn das nicht immer Spaß macht. |
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#30 (permalink) | |
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Gehe man streng nach dem Gesetz, müsse ab 22 Uhr Ruhe sein. „Eine Sperrzeit um diese Stunde wäre absurd.
Aha, dann muss man sich ab jetzt als Bürger der Stadt Augsburg nicht mehr ans Gesetz halten , bzw. kann sich das jetzt jeder auslegen wie er will. Danke für den Freibrief Hr. Ordnungsreferent Ullrich . |
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