Freitag, 24. Mai 2013

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Bewohner der Maxstraße fordern Sperrzeit
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11.05.2012 13:07 Uhr
Tom4810
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Typisch

Das ist doch mal wieder typisch für Augsburg und seine Spießbürger! So was gibts deutschlandweit in keiner Stadt! Aber in Augsburg klagen Anwohner der Maxstr. gegen Lärm. Das ist wie wenn ein Bewohner der Stauden gegen zu viel Wald klagt. Entweder ich ziehe in die Stadt und weiss was auf mich zukommt oder ich lass es eben bleiben. Genau aus diesem Grund und wegen solcher Bürger wird Augsburg immer hinter Städten wie Nürnberg, Regensburg etc bleiben. Man kann es auch so ausdrücken: Augsburg schafft sich ab!!!!

11.05.2012 13:11 Uhr
Tom4810
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Zitat von hml

 

 Sicherlich war die Max Strasse schon immer aufgrund der Lokalitäten dort ein Magnet für Nachtschwärmer. Allerdings kann ich mich nicht erinnern das zu meiner Jugendzeit dies so ausuferte wie in den letzten Jahren wo die "Partys" schon bald mehr auf der Strasse anstatt in den Lokalen stattfanden. In jedem Fall kann ich mich nicht daran entsinnen das es damals zu ähnlich massiven Beschwerden kam wie heute und da wohnten auch schon Menschen.

Ich denke ebenfalls, wenn sich die heutigen "Gäste" dort etwas vernüftiger aufführen würden gäbe es das Problem erst gar nicht. Aber bei dem heutigen Egoismus wo nur noch das zählt was ICH will ganz egal ob ich es darf oder nicht und der damit verbundenen Rücksichtslosigkkeit gewisser Personen und Gruppen gegenüber den Anwohnern und auch sich selbst ist halt irgenwann mal Schuss mit Lustig. Und wenn die Grenzen der Vernuft wiederholt und mitunter so eklatant ausser Acht gelassen werden dann hilft in letzter Konsequenz halt nur noch das Gesetz zu bemühen.

Und was die "Attraktivität" der Stadt angeht so beschränkt sich diese nicht nur auf die Partygänger die des Nächtens Gröhlend und "Wildpinkelnd" von einer Kneipe zur Nächsten ziehen. Dies sind wohl eher wie oben beschrieben die negativen Auswüchse unserer heutigen Gesellschaft und haben mit Kultur eigentlich nichts mehr zu tun. Ich kann jedenfalls auch ohne Negativ aufzufallen ausgehen, die Stadt geniesen und dabei auch Spass haben

 Und warum finden die Partys mittlerweile mehr auf der Straße statt? Rauchverbot sei Dank!!! Gefeiert wurde damals genauso. Nur blieben die Leute da drin!! Vermutlich haben die Kläger damals auch Pro Rauchverbot gestimmt und haben die Folgen unterschätzt!!!

Zuletzt geändert von Tom4810, am 11.05.2012 um 13:14 Uhr
11.05.2012 13:15 Uhr
Firnhaberauer
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Zitat von Heureka

Gehe man streng nach dem Gesetz, müsse ab 22 Uhr Ruhe sein. „Eine Sperrzeit um diese Stunde wäre absurd.

 

Aha, dann muss man sich ab jetzt als Bürger der Stadt Augsburg nicht mehr ans Gesetz halten , bzw. kann sich das jetzt jeder auslegen wie er will.

Danke für den Freibrief Hr. Ordnungsreferent Ullrich .

Genau. Ich mähe dann ab sofort meinen Rasen am Sonntagmorgen um 8:00 Uhr. Die Nachbarn sind selbst schuld, hätten ja nicht in die Firnhaberau ziehen müssen. Weiß doch jeder, dass hier große Gärten vorhanden sind.

Ich bewundere die Argumentationskette mancher Diskutanten. laut lachend

________
Stil ist zu wissen, wer du bist und was du zu sagen hast, und dich nicht darum zu kümmern, was andere denken.

11.05.2012 13:40 Uhr
Heinz S.
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Nach den schlechten Erfahrungen haben viele Kommunen die Sperrzeit bereits wieder eingeführt. Der Vorsitzende des Bayerischen Städtetages und Regensburger Oberbürgermeister Hans Schaidinger verlangte bereits letztes Jahr die Wiedereinführung einer landesweiten Gaststättensperrzeit.

Zitat: „Die Städte und Gemeinden brauchen mit einer längeren landesweiten Sperrzeit wieder ein Instrument, das wirksame Maßnahmen gegen Lärmbelästigung und Vandalismus ermöglicht“, teilte Schaidinger in München mit. „Wir halten gar nichts davon, die Sperrzeitenregelung allein den Städten und Gemeinden zu überlassen. Der Staat darf sich seinen Pflichten für die Sicherheit und Ordnung nicht entziehen.“

11.05.2012 13:48 Uhr
fAUXpas
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Zitat von Sensus Communis
 

 

Fast hätte man es meinen können... aber auch die Innenstadt in Augsburg ist kein rechtsfreier Raum, in dem sich ein paar wenige Proleten aufführen dürfen wie der wilde Bill - zu Lasten der Wirte, der "Normal"Feiernden, der Anwohner und der Bürger/Steuerzahler. Ich für meinen Teil wohne auf dem Land und bin früher gerne auch zum Feiern in die Maxstrasse gefahren. Das Anwohner"problem" gab es auch schon in den 80ern zu Zeiten, als in der Maxstrasse noch wilde Rockdiskos heimisch waren (Glasgow, U3 etc).

Zwischenzeitlich ist es aber eher so, dass hier durch kriegsähnliche Zustände Gefahr für Leib und Leben herrscht. Manche Menschen können (bei steigendem Alkoholspiegel) mit Freiheit einfach nicht umgehen - daher sind für das Zusammenleben einfach Regeln notwendig. Werden diese Regeln nachhaltig gebrochen - und das ist in der Maxstrasse seit Jahren offensichtlich der Fall - müssen zwangsläufig die Regeln verschärft und mit Nachdruck überwacht werden. Dazu gehört auch, die Regelbrecher zu sanktionieren.

Die Alternative wäre, die Maxstrasse dem Mob zu überlassen. Dies ist übrigens auch nicht im Sinne der Wirte oder derer, die gerne in der Maxstrasse feiern (oder es früher getan haben und gerne wiede kommen würden).

Sie sagen es selbst: Die Maxstraße ist kein rechtsfreier Raum. Wildpinkler und Kollegen gehören auch sanktioniert. (Dieses Problem gibt es übrigens auch am Viktualienmarkt, nur schreit hier niemand nach einer Sperrstunde sondern nach verstärkten Bußgeldern für die o.g. Personen). Dies aber zu Lasten der Feiernden im Wege einer Lärmbegrenzung durchzusetzen ist mMn. der falsche Weg. Wenn sich die Anwohner für stärkere Kontrollen durch die Polizei einsetzen - gerne. Bußgelderhöhung - gerne.

Die Lärmbegrenzung allein bzw. eine Sperrstunde ab 1 Uhr wird die feierwütige Jugend trotzdem nicht davon abhalten an Wände zu urinieren. Dann kommen sie einfach 2 Stunden früher und trinken zu Hause mehr.  Natürlich ist die Lärmbegrenzung de jure möglich. Allerdings zeugt diese Aktion nur von "dörflicher Gesellschaft" in dieser angeblichen Großstadt. Wie bereits zuvor erwähnt: Wer mit dem Lärm in der Innen stadt nichts anfangen kann möge bitte aufs Land ziehen.

11.05.2012 14:01 Uhr
circusmaximus  
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Zitat von saxiaug
Mehr Augenmaß

 

 Zunächst etwas aus der jüngeren Historie: schon in den 70er-Jahren war die Maxstraße eine "Partymeile", nur gabs den Begriff damals noch nicht. Ob "Alt Augsburg", "Simpl", "GG-Club" - um nur die Lokale einer einzigen Gastronomen-Familie (Gorski) zu nennen - es gab schon damals zahllose Discos und Kneipen. Und die Sperrstunde lag auch damals schon bei 3 bzw. 4 Uhr morgens.

 

Nur wußten sich damals die Kneipen- und Discogänger offensichtlich noch etwas gesitteter zu benehmen.

Vielleicht lag es aber auch daran,daß die "Besucher" sich hauptsächlich IN den Lokalitäten aufhielten udn nicht davor- und drumherum herumlungerten.

 

Und im Gerome wurde man um 22:00 Uhr auf der Außenterasse auch gebeten,leiser zu sein bzw dann in's Lokal zu gehen -weil darum herum es auch Anwohner gab.

Seinerzeit durfte die Annastraße noch mit dem Auto befahren und dort geparkt werden.

Zuletzt geändert von circusmaximus, am 11.05.2012 um 14:15 Uhr
11.05.2012 14:07 Uhr
circusmaximus  
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Zitat von Tom4810
Typisch

Das ist doch mal wieder typisch für Augsburg und seine Spießbürger! So was gibts deutschlandweit in keiner Stadt! Aber in Augsburg klagen Anwohner der Maxstr. gegen Lärm. Das ist wie wenn ein Bewohner der Stauden gegen zu viel Wald klagt. Entweder ich ziehe in die Stadt und weiss was auf mich zukommt oder ich lass es eben bleiben. Genau aus diesem Grund und wegen solcher Bürger wird Augsburg immer hinter Städten wie Nürnberg, Regensburg etc bleiben. Man kann es auch so ausdrücken: Augsburg schafft sich ab!!!!

 

Also -in Rom,in Verona,in Padua.. ...- greifen die Carabinieri udn die Polizia Municipiale gerne mal recht streng gegen Leute durch,die "über die Strenge schlagen".

Da kann man -wenn man etwa die Blase erleichtert oder unnötig herumschreit- durchaus einmal ein saftiges Bußgeld bekommen,wenn einem dabei die Carabienri über den Weg laufen.

Und Italien ist nun gewiß nicht das Land der leisen,krämerhaften Spießbürger.

Zuletzt geändert von circusmaximus, am 11.05.2012 um 14:18 Uhr
11.05.2012 14:09 Uhr
Klartexter
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Zitat von Tom4810
 

Genau aus diesem Grund und wegen solcher Bürger wird Augsburg immer hinter Städten wie Nürnberg, Regensburg etc bleiben.

Nennen Sie doch einfach mal die Partymeilen dieser Städte....

Waren Sie eigentlich schon mal in Regensburg oder Nürnberg?

________
" Demokratiefeindliche Strategien früh durchschauen und Gegenargumente entwickeln, um die rechten Umtriebe zu kontern.“

11.05.2012 14:16 Uhr
Klartexter
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Zitat von fAUXpas
 

Mein Gott wenn es den Leuten nicht passt, dass in der -Innenstadt- Lärm herrscht dann sollen sie aufs Land ziehen. Ich werde jetzt in München auch klagen, der Lärm am Viktualienmarkt stört mich. Whistling

Der Viktualienmarkt schließt um 20 Uhr, danach ist da Ruhe. Wenn ich Sie richtig verstehe, dann fordern Sie also eine Sperrstunde ab 20 Uhr in der Maxstraße? Teufel

Und nur mal zur Erinnerung: Es gibt kein Anrecht für Lärm, aber sehr wohl ein Anrecht auf ungestörte Nachtruhe! Und das nicht nur in irgendeiner Innenstadt!

________
" Demokratiefeindliche Strategien früh durchschauen und Gegenargumente entwickeln, um die rechten Umtriebe zu kontern.“

11.05.2012 14:18 Uhr
spacevulture
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 Also

Zitat von Klartexter[...] Regensburg [...]

 ist mit seiner Innenstadt einschließlich Donauinsel eine "Partyfläche" und kann deshalb auf eine "Partymeile" pfeifen.

11.05.2012 14:22 Uhr
Stadtwanderer
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Tja! Weil die Polizei, wegen der fehlenden Präsenz in der Feiermeile, die paar unbelehrbaren "Exzessivsauf-, Radau-, Kotz- und Pinkelbrüder" nicht in den Griff bekommt, muß halt jetzt die Mehrheit der "Vernünftigen" büßen! Ganz einfach!

________
ภูมิปัญญาของมังกรสอนเรา: "ใครมีสูงเป้าหมายสูงและต้องบินต้านลม "!

11.05.2012 14:33 Uhr
fAUXpas
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Zitat von Klartexter
 

 

Der Viktualienmarkt schließt um 20 Uhr, danach ist da Ruhe. Wenn ich Sie richtig verstehe, dann fordern Sie also eine Sperrstunde ab 20 Uhr in der Maxstraße? Teufel

Und nur mal zur Erinnerung: Es gibt kein Anrecht für Lärm, aber sehr wohl ein Anrecht auf ungestörte Nachtruhe! Und das nicht nur in irgendeiner Innenstadt!

Da ist Ruhe? Am Wochenende ziehen die ganzen Besoffenen umher und erleichtern sich auch schon gerne mal.

Sie merken selber, dass hier zwei Rechte konkurrieren. Hier muss aber auf die Umstände geachtet werden: Die Maxstraße liegt mitten in der Stadt mit vielen Bars und Clubs. Ich kenne den Augsburger Bebauungsplan nicht, nehme aber nicht an, dass die Maxstraße als reines Wohngebiet ausgeschrieben ist. Wer dorthin zieht muss demnach einfach mit mehr Lärm rechnen. Wenn bspw. in Göggingen(Wohngebiet) der selbe Lärm herrschen würde dann wären die Klagen der Anwohner mMn. aber sehr wohl berechtigt. Ich kann schließlich auch nicht neben eine Fabrik ziehen und dann den Unternehmer dort auf Unterlassung verklagen weil ich ja ein Recht auf ungestörte Nachtruhe habe.

11.05.2012 14:58 Uhr
jerose
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Zitat von Sensus Communis
 

Werden diese Regeln nachhaltig gebrochen - und das ist in der Maxstrasse seit Jahren offensichtlich der Fall - müssen zwangsläufig die Regeln verschärft und mit Nachdruck überwacht werden. Dazu gehört auch, die Regelbrecher zu sanktionieren.

Denken Sie, dass die bestehenden Gesetze nicht genügen?

Ist es etwa erlaubt an Häuser zu pinkeln oder morgens um 3 herumzugrölen oder seine Bierflasche am Herkulesbrunnen zu zerschlagen?

Es ist heute schon so, dass die Verantwortung teilweise auf die Clubbesitzer abgeschoben wird, die vor ihren Clubs für Ruhe sorgen müssen.

11.05.2012 15:18 Uhr
snoopdog
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immer dieses gejammere....

mein gott wer in der maxstrasse wohnt hat doch genug geld für schallschutzfenster....

es ist eben nicht immer alles epe petete....

sollens eben ne mobile wache einrichten dann wärs schon ruhiger aber unsere feinen beamten fahren lieber im streifenwagen

spazieren und piken sich einzelne pinkler und kotzer heraus ....

für was hat man sie denn??

wer soviel kohle bein nem stadion pfusch verballert kann locker 4-5 leute für sonder einsätze am wochenende bezahlen

 

________
mein hund ist ausgrutscht...

11.05.2012 15:20 Uhr
snoopdog
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Zitat von jerose

 

Denken Sie, dass die bestehenden Gesetze nicht genügen?

Ist es etwa erlaubt an Häuser zu pinkeln oder morgens um 3 herumzugrölen oder seine Bierflasche am Herkulesbrunnen zu zerschlagen?

Es ist heute schon so, dass die Verantwortung teilweise auf die Clubbesitzer abgeschoben wird, die vor ihren Clubs für Ruhe sorgen müssen.

 bürgersteige gehören der stadt nicht dem club besitzer...

________
mein hund ist ausgrutscht...

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Maxstraße | augsburg


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