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#91 (permalink) | |
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Fakt ist...
Herr Kamm stapelt mal wieder hoch. Kurze Korrektur seines gestreuten „Halbwissens“ 1. Kosten: Die Gemeinde verfügt über eine Rechtschutzversicherung. Außer einer kleinen SB kommen auf die Gemeinde keine weiteren Kosten hinzu. Wir hoffen, dass die Gemeinderäte das Verfahren weiterlaufen lassen bzw. gehen davon aus. (Herr Kamms bisherige erfoglose Aktionen haben sicherlich schon mehr gekostet für den Staat erzeugt!). 2. Sehr viele Bürger sind froh mit Herrn Brauns einen sehr erfahrenen Rechtsanwalt gefunden zu haben. Er vertritt die Interessen der Gemeinde sehr gut! Im Übrigen gilt dies auch für Wittislingen und Burgmannshofen! 3. Die nächsten Häuser liegen nicht 1500 Meter entfernt, sondern rund 800 Meter. Allerdings auf BW Seite Richtung Nattheim – ein Aussiedlerlhof. Dort befindet sich ein Befürworter (Bauer) und eine private Familie. Wie so oft sieht der Bauer den Gewinn und hätte gegen eigene Windräder durchaus nichts einzuwenden. Aber die private Familie dort macht sich durchaus Sorgen, da noch nicht klar ist, ob eine Entscheidung für die 10 nicht weitere Windräder in „näherer“ Umgebung. 4. Sehr viele Zöschinger sind froh, endlich auch einen Gemeinderat zu haben, der nicht immer das tut, was vom Bürgermeister eingefädelt wird bzw. von langer Hand vorbereitet wird. Es wurde hier auch langsam Zeit!
Egal, was Sie hier schreiben, wir werden weiter machen. Darauf können Sie sich verlassen! |
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#92 (permalink) | |
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@ Herr Kamm: Denn mit den Schlappen, welche Sie sich als "Rädelsführer" gegen den Müllermilch-Konzern damals eingefangen haben, ließen Sie zu ähnlichen Aussagen hinreißen, die u.a. heutzutage von betroffenen beeinträchtigten Windkraftgegner verlauten. Der Spiegel 1991 zitierte sich wie folgt: "Er ist der Prototyp des brutalen Unternehmers, dem Umwelt und Umgebung völlig egal sind." |
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Zuletzt geändert von DustyDenim, am 03.02.2012 um 13:03 Uhr
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#93 (permalink) | |
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Sehr erfreuliche Fortschritte
Gestern Abend in Zöschingen
Drei Raiffeisenbanken des Landkreises Dillingen hatten eingeladen, um über die Gründung einer Wind-Energiegenossenschaft zu informieren. Die Gemeindehalle Zöschingen war bis auf den letzten Platz besetzt. Der Vorstandsprecher der Raiffeisen-Volksbank Dillingen trug in gut einer Stunde sehr fundiert vor, warum die drei Genossenschaftsbanken hier eine Wind-Energiegenossenschaft gründen wollen. Die eG soll eins und bei entsprechender Nachfrage auch zwei der zehn Windkraftwerke kaufen. Anschließend wurde noch sachkundig nachgefragt. Keine einzige windkraftkritische Stimme. Ich kann mir vorstellen, dass die Genossenschaftsanteile nach der bald erfolgenden Gründung in wenigen Wochen alle gezeichnet sein werden. Unsere Bürgerinitiative FORUM mit jetzt über 900 Mitglieder freut sich sehr, dass hier die Weichen für eine verantwortbare Energiepolitik gestellt werden und sich so viele aus unserer Region beteiligen wollen. Raimund Kamm |
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#94 (permalink) | |
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Keine Antwort ist auch eine. |
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#95 (permalink) | |
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Guter Bericht in der Donau Zeitung (4.2.12)
Schon im Dezember sollen sich die Windräder drehen Informationsveranstaltung Raiffeisen-Volksbank informierte über Beteiligung an einer Genossenschaft Von Katharina Gaugenrieder Zöschingen Jetzt soll alles ganz schnell gehen. Erst vor wenigen Tagen ist die Gemeinde Zöschingen mit ihrer Beschwerde gegen den angeordneten Sofortvollzug in Sachen Windräder gescheitert. Damit ist klar: Es kann gebaut werden. Doch über die übergeordnete Klage der Gemeinde gegen das Projekt ist noch nicht entschieden. Für Antragsteller Georg Honold ist diese Entscheidung dennoch der lang erwartete Startschuss: „Wir fangen jetzt an. Die Windräder sind bestellt“, erklärte er am Mittwochabend auf der Informationsveranstaltung der Raiffeisen-Volksbank in der Zöschinger Gemeindehalle. In den kommenden Wochen und Monaten sollen die Standorte der einzelnen Anlagen vorbereitet, Bäume gerodet, Fundamente gegossen werden. Mit der Montage soll dann im Oktober begonnen werden. Wenn alles nach Plan laufe, würden sich Ende des Jahres im Wald bei Zöschingen zehn Windräder drehen, sagt Honold. Für insgesamt acht Stück, so Jürgen Ganz von der Firma VenSol aus Babenhausen, gebe es schon Investoren. Eines oder sogar zwei davon will die Raiffeisen-Volksbank Dillingen mit einer eigenen Genossenschaft übernehmen. Gemeinsam mit der Raiffeisenbank Aschberg und der Raiffeisenbank Bissingen will sie eine Bürgerwind-Energiegenossenschaft auf die Beine stellen. Wie genau das Modell aussehen soll, das erklärte Vorstand Alexander Jall. Vier Millionen Euro kostet eines der Windräder. Der Finanzierungsplan sieht vor, dass es zu circa 50 Prozent aus Eigenkapital und zu 50 Prozent aus Fremdkapital finanziert werden soll. Derzeit so Jall, sei geplant, dass die Mindestbeteiligung bei 5000 Euro liege. 2500 Euro davon in Geschäftsanteilen, der Rest als Darlehen [der Teilhaber, also der Genossen an die Genossenschaft R.K.]. Durch diese Aufteilung werde das Modell zum einen steuerlich attraktiver, zum anderen könne man so von Beginn eine Ausschüttung zahlen. Basierend auf drei Gutachten rechne man mit einer Jahresleistung der Anlage von 4,8 Millionen Kilowattstunden, durch einen Vollwartungsvertrag solle die Verfügbarkeit der Anlage mit 97 Prozent garantiert werden. Über eine Laufzeit von zwanzig Jahren ergäbe sich damit vor Steuern im Normalfall eine errechnete Rendite von circa fünf Prozent oder eine Gesamtausschüttung von 201,8 Prozent. Ein Raunen geht durch den voll besetzten Saal, der vor Beginn der Veranstaltung aufgrund des großen Andrangs noch weiter aufgestuhlt werden musste. „Da kannst du das Geld in 20 Jahren verdoppeln“, flüstert einer der Besucher seinem Nachbarn zu. Doch Jall warnt vor allzu großer Goldgräberstimmung. „Es handelt sich nicht um eine risikolose Anlage. Wer nur einen besseren Zinssatz will, der möge sich überlegen, ob er hier mitmacht. Denn das Risiko ist deutlich höher, als bei anderen Geldanlagen.“ Wer in dieses Projekt investiere, bei dem solle die Möglichkeit der Beteiligung an einem regionalen Projekt in erneuerbaren Energien und nicht die Renditeerwartungen im Vordergrund stehen. Denn auch wenn es eine große Erleichterung gewesen sei, dass die Beschwerde der Gemeinde bei Gericht wenige Tage vor dem Informationsabend abgelehnt wurde, so sei die Klage noch nicht entschieden. Es bestehe daher noch ein, wenn auch geringes, Risiko, dass die Anlagen, wenn sie bereits stünden, wieder abgebaut werden müssten. „Aber ein Gericht überlegt sich sehr gut, ob es einen Sofortvollzug stehen lässt oder nicht und nach gesundem Menschenverstand spricht derzeit nicht viel für eine andere Entscheidung.“ Dennoch könnten immer neue Argumente auftauchen. „Die sind zwar derzeit nicht ins Sicht, aber jeder Investor muss dieses Risiko bewusst eingehen und die Abwägung für sich treffen. Und wir würden als Bank hier heute nicht stehen, wenn wir dieses Risiko nicht eingehen wollen würden.“ Was politische Fragen sowie Aspekte wie den Standort, die Zahl der Windräder oder das Verfahren anbelange, sei die Bank absolut neutral. „Und geht es darum zu sagen, wenn die Anlagen kommen, möchten wir hier ein Modell haben, mit dem sich die Bürger in der Region beteiligen können.“ Und hierfür sei das Genossenschaftsmodell, in dem jedes Mitglied über eine Stimme verfüge, das attraktivste. Bewusst, erklärte Jall, habe man mögliche Chancen auf eine noch bessere Rendite nicht in die Berechnung mit einfließen lassen. So werde derzeit mit der durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz kalkulierten Einspeisevergütung gerechnet. Schon heute lägen die Marktpreise fast auf diesem Niveau. „Es besteht eine gute Chance, das diese weiter steigen, aber es ist nicht mehr als eine Chance.“ Ebenso wenig habe man eine längere Laufzeit als die 20 Jahre mit einkalkuliert. „All das darf sich in einer soliden Kalkulation nicht widerspiegeln.“ Partner Jürgen Ganz erklärte hierzu, er habe selten eine so seriöse Kalkulation gesehen. Zudem habe die Raiffeisen-Volksbank frühzeitig verhandelt und sich damit von allen Investoren den besten Preis für die Anlage gesichert. Zöschingens Bürgermeister Norbert Schön sagte zum Abschluss er freue sich, dass durch das Angebot der Raiffeisen-Volksbanken auch die Bürger die Möglichkeit hätten, sich zu beteiligen. „Ich wünsche allen, die sich beteiligen, dass die Rendite noch höher ist als erwartet.“ Termin Eine weitere Informationsveranstaltung findet am Montag, 13. Februar, im Stadtsaal am Kolpingplatz in Dillingen statt. Beginn ist um 19 Uhr.
Raimund Kamm |
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#96 (permalink) | |
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Ich bin skeptisch gegenüber Menschen, die von allem Ahnung haben wollen
Sehr geehrter Herr Kamm, ich glaube einfach nicht, dass Sie das wirklich beurteilen können. Hier hat der obscure Rechtsanwalt Armin Brauns, den einige Gemeinderäte der Gemeinde aufgezwungen haben, die Kommune in einen aussichtslosen aber kostspieligen Prozess geführt. Viele verlieren - der Rechtsanwalt profitiert. Sie haben des öfteren einen sachlichen Diskussions-Stil in der Community angemahnt. Trotzdem finden Sie es offensichtlich angemessen, einen Rechtsanwald als "obscur" zu bezeichnen, nur weil er Andersdenkende vertritt.
Herrr Kamm, (Beleidigung/edit) und ich wünsche Ihnen im Interesse der betroffenen Menschen, daß das hoffentlich auch bei Ihrem neuen Thema so bleibt. Ich bin in den letzten 30 Jahren des öfteren mit Ihnen um das Atomkraftwerk Gundremmingen gezogen. Und, was haben Sie mit Ihrem Forum erreicht? Nichts, aber auch schon gar nichts!!! Das Kernkraftwerk Gundremmingen wird als letztes abgeschaltet. Bravo! Vielen Dank für Ihren unermüdlichen Einsatz! Und jetzt sitzen Sie hinter Ihrem warmen Ofen, weit weg von jedem Windrad, und wollen den Leuten in Zöschingen sagen was sie zu akzeptieren haben. Eine kritische Beurteilung Ihrer Ergüsse ist angesagt! |
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Zuletzt geändert von Moderator, am 10.02.2012 um 16:06 Uhr
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#97 (permalink) | |
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Zurück zur Sachdiskussion
Welche Rechte der Gemeinde Zöschingen sind denn durch die Genehmigung der WKA verletzt worden?
Der Rechtsanwalt Armin Brauns ist obskur, da er mit dem mit der amerikanischen Öl- und Kohleindustrie in Verbindung stehenden EIKE-Institut, das auf seiner Homepage auch für 100 % Atomstrom wirbt, zusammenarbeitet. Ein Vertreter dieses EIKE-Instituts hat in Zöschingen als Alternative zu den Erneuerbaren Energien den Bau großer Kohlekraftwerke an den bisherigen AKW-Standorten befürwortet. Also den Bau eines 2,4 GW-Kohlekraftwerks in Gundremmingen, das dann täglich über 10.000 Tonnen Kohle verfeuern würde. Man kann ja Klagen nur gewinnen, wenn man stichhaltig darlegt, dass jemand in seinen gesetzlichen Rechten verletzt wird. Aber das scheint einige Mitbürger nicht zu kümmern. Die Kosten trägt ja die kommunale Rechtschutzversicherung, also die Steuerzahler. Ein guter Anwalt sagt seinen Mandanten, wie die Erfolgsaussichten der Klage sind. Wie die Rechtslage ist. Er wird darlegen, ob bereits obergerichtliche Entscheidungen in vergleichbaren Fällen vorliegen. Beim geplanten Windpark Kreuzbuche scheint mir die Sachlage klar zu sein. Welche Rechte der Gemeinde sollen denn durch die Genehmigung der WKA verletzt worden sein? Jedoch bin ich ein juristischer Laie. Aber es gibt natürlich nicht nur gute Anwälte. Es gibt auch Anwälte, für die nicht die Interessen der Mandanten ausschlaggebend sind, sondern ihr Honorar. Bei privaten Klägern ist dies Privatsache. Bei öffentlichen Klägern geht es hingegen auch um Steuergelder. Man kann RA Brauns ja mal fragen, bei welchen seiner Klagen gegen WKA seine Mandanten gewonnen haben. Meines Wissens hat der Gemeinderat sogar dem Flächennutzungsplan zur Errichtung der WKA zugestimmt. Wenn er jetzt eine Klage gegen diese WKA erzwingt, und keine stichhaltigen Argumente vorbringt, wird es seltsam. Übrigens: Auch Gemeinderäte haften bei grob pflichtwidrigem Verhalten. Also noch Mal die entscheidende Frage: Welche Rechte der Gemeinde Zöschingen sollen denn durch die Genehmigung der WKA verletzt worden sein? Raimund Kamm |
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#98 (permalink) | |
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Nochmals, es wird weitergehen...
Nochmals, ID Kamm, egal was Sie hier schreiben, die Zöschinger werden durch Zöschinger Bürger vertreten und nicht durch Sie - auch wenn Sie hier der Meinung sind Sie könnten das. Es wird weitergehen! Ende der Diskussion!
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#99 (permalink) | |
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Endlich!
Endlich können diese Windräder gebaut werden. Zeit wird es ja auch. Was mich bei dieser ganzen diskussion wundert, ist das auf einmal so viele Leute so viel für den Naturschutz übrig haben und diesen immer wieder hier einbringen. Egal! Hauptsache diese Windräder stehen bald.
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#100 (permalink) | |
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Welche Rechte der Gemeinde sind denn verletzt worden?
Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie die Unterstellung, ich würde die Zöschinger vertreten, unterließen. Und zurück zur Sache: Welche Rechte der Gemeinde Zöschingen sollen denn durch die Genehmigung der WKA verletzt worden sein? Raimund Kamm |
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#101 (permalink) | |
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Wo gibt es ein Voting zum Thema Windkraft wie in der Zeitung gemeldet
Hallo wo ist denn das angekündigte Voting zum Thema WIndkraft
Ich finde auf jeden Fall keines
Bitte um Hilfe
oder ist das hier nur heisse Luft
Gruß Kapper
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#102 (permalink) | |
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Heimatpfleger schlagen Alarm
Sie fürchten eine Verschandelung der Landschaft und stellen Forderungen Heimatpfleger schlagen Alarm |
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#103 (permalink) | |
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500 Mitbürger kamen zur Infoveranstaltung über die Bürgerwind-Energiegenossenschaft
Gestern Abend in Dillingen. Bei der Informationsveranstaltung zur Gründung einer Bürgerwind-Energiegenossenschaft zum Betrieb von 1 – 3 der Zöschinger Windkraftanlagen, waren alle Stühle in der Stadthalle belegt. Es ist Klasse, dass rund 500 Bürgerinnen und Bürger kamen und viele Menschen sich an den neuen Windkraftwerken beteiligen wollen! Wie ökonomisch gut das ist, zeigt eine überschlägige Rechnung: Bis heute zahlen wir pro Bürger im Schnitt jeden Tag etwa 2,5 Euro für den Import von Kohle, Öl, Uran und Gas aus. Das Geld bekommen Urandealer, Kohlekonzerne, Ölscheichs, Gaszaren und vielfach Tyrannen. Aus diesen Geldabflüssen können wir regionale Wertschöpfung mit entsprechenden Arbeitsplätzen und Gewinnen machen, indem wir in energetische Haussanierungen, Effizienztechniken und Erneuerbare Energien investieren. Wenn von den 2,5 Euro je Tag nur ein Euro im Landkreis bleibt, stehen täglich im Landkreis Dillingen fast 100.000 Euro mehr zur Verfügung. Auch die Zöschinger Windkraftwerke werden mit Arbeitseinkommen und insbesondere Pachten, Gewerbesteuer, Beteiligungsgewinnen und Kreditzinsen für Einkommen in der Region sorgen. Gut ist es, wenn möglichst viele Anlagen auch durch KG- oder Genossenschafts-Anteile den Menschen in Schwaben gehören. Es ist Klasse, dass jetzt viele Windkraftprojekte im Allgäu, im LK Aichach-Friedberg, im LK Dillingen usw. von den Bürgern der Region vorangebracht und zukünftig auch besessen werden. Wendelin Einsiedler aus Wildpoldsried u.a. haben diesen Weg vorgezeichnet. Und es ist für die Umwelt gut, dass die große Mehrheit unserer Mitbürger sowohl der gefährlichen Atomkraft wie auch der klimaschädlichen Kohlekraft eine Absage erteilt und zugleich dezentral in der Region Solar- und Windkraftwerke will. Raimund Kamm |
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#104 (permalink) | |
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Auch Gemeinden wollen in Windräder investieren
In Zöschingen sollen zwei der geplanten Windanlagen in Bürgerhand kommen. Bachhagel und Syrgenstein überlegen, sich einen Anteil zu sichern. Würden auch Sie investieren wollen. Stimmen Sie in unserem Voting ab. Auch Gemeinden wollen in Windräder investieren |
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#105 (permalink) | |
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Gut!
Sehr erfreulich, dass Bürgerinnen und Bürger sowie Gemeinden sich an den Windkraftwerken in Zöschingen beteiligen wollen! Kraftwerke, die den Wind und die Sonne nutzen, brauchen wir, um sowohl die extrem gefährlichen Atomkraftwerke wie auch die klimaschädlichen Kohlekraftwerke überflüssig zu machen. Windkraftwerke brauchen wenig Platz - verändern aber das Landschaftsbild. Da ist es gut, wenn diejenigen, die die Anlagen sehen werden, auch von den Anlagen finanziell profitieren. Und es ist gut, wenn die Stromunternehmen in die Hände der Bürger und Gemeinden zurück kommen. Die Konzerne wie EON und RWE werden von fremden Interessen bestimmt. Es ist Klasse, dass mehrere Raiffeisenbanken des Landkreises Dillingen jetzt eine Bürgerwind-Energiegenossenschaft initiieren. Ich hoffe, dass mehr als nur eins der geplanten zehn Windkraftwerke Genossenschaftsanlagen werden. Und dass auch von den anderen Anlagen viele in den Besitz von Bürgerinnen und Bürgern Schwabens kommen. Raimund Kamm |
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