Mittwoch, 22. Mai 2013

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Japan erlebt schwersten Atomunfall seiner Geschichte
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20.03.2011 11:41 Uhr
Saperalot
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Zitat von Mondschnuppe

genauso ist es.. aber erklären Sie mal manchen Leuten "den kleinen Unterschied" zwischen "abgeschaltet" und "runtergefahren", wenn deren geistiges Lieblingsspielzeug "Merkels Rockzipfel" ist....

gehen Sie weiter ideologische Erbsen zählen... bisher hat noch kein "Roter" oder "Grüner" ein AKW ersatzlos runtergefahren geschweige denn abgeschaltet.

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20.03.2011 12:06 Uhr
cath_a_strophe
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Ob es in Fu. regnen wird oder nicht, dürfte bereits seit Tagen zweitrangig sein. Sogar in Tokyo sei ja bereits Radioaktivität im Grundwasser gefunden worden. Entweder, die war bereits drin und wurde der Bevölkerung immer verschwiegen oder Fu1 hat diese emittiert und dann ist es aber erstaunlich schnell gegangen. Dann muss der Untergrund dort schwammähnlich sein. Grundwasser hat tausende Jahre lange Laufzeiten, normalerweise.Über doch so große Entfernungen von einigen hundert km.

Und an der Westküste der USA ist bereits vor Tagen Radioaktivität aus Japan messbar gewesen. In der Gegend des AKS Diabolo Canyon. Dem, dass direkt auf der Andreasspalte steht. Methusalemmeiler.

Nebenbei scheint die Wolke auch bereits in Taiwan angekommen. Meßbar.

Seit vielen Stunden wird R3 mit Wasser bepumpt. MOX-Brennstäbe, nicht vergessen. Wasser verdampft, bei Hitze. Der Druck steige, heißt es. Es muss 'Gas' abgelassen werden, sagt die japanische Regierung. Wie starkt die Strahlung ist, ist eigentlich auch egal. Es ist Pt in der Luft, ein einziges Atom reicht, eingeatmet, für Krebs aus. Todsicher.

Aber ja, es ist alles im Griff.

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Geiz isst Gaul 

20.03.2011 12:17 Uhr
cath_a_strophe
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Zitat von Saperalot

Ich denke, dass es müssig ist, jetzt, da wir 40 Jahre nach der Einführung der zivilen Atomenergie auf Basis einer umfassenden Wissenserweiterung - auch was Atomenergie samt Gefahren und regenerative Energie samt Möglichkeiten angeht, stehen, mit Schuldzuweisungen zu jonglieren. Aktuell gibt es auch jede Menge Wissenschaftler, die auf Gefahren der regenerativen Energie hinweisen. Leider werde ich in 40 Jahren den Planeten bereits verlassen haben und werde Ihnen diesbezüglich keine schlauen Fragen mehr stellen können...

Willy Brandt und die SPD war an der Regierung als 1974 in Biblis das erste Atomkraftwerk in Deutschland ans Netz ging. Er (der Willy) ist der Vater der zivilen Atomenergie in Deutschland und indirekt der Begründer der Umweltbewegung in Deutschland. Wo sind hier ihre Argumente? Es waren doch garnicht die Konservativen, die uns dieses Ei ins Nest gelegt haben.

Und wir - die Bürger - haben die Energie"flut" nach der Energiekrise mit Freuden genutzt, da haben sie recht... es war der schnell verfügbare "Stein der Weisen". Wenn es Ihnen hilft, nach Schuldzuweisungen in der Vergangenheit zu wühlen, sollten Sie mit der Wahrheit nicht so eindimensional umgehen.

Dass jetzt ausgerechnet die Merkel mit ihrer CDU das erste Atomkraftwerk in Deutschland abgeschaltet hat, ist nach der Einführung der Atomenergie durch die SPD und dem Herumeiern der Grünen während ihrer Regierungszeit der dritte Treppenwitz der deutschen Atom-Geschichte und beweist nur, dass Eigen-, Fremd- und Zeitwahrnehmung oft täuschen.

Geschichtsklitterung: nicht Biblis war 1974 das erste AKW in Deutschland, sondern 1966 Gundremmingen Block A. Und damit ist Ihr Post bereits erschöpfend erledigt.

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Geiz isst Gaul 

20.03.2011 12:23 Uhr
cath_a_strophe
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Zitat von pro musica

Vielleicht arbeiten "die" schon daran die Atomenergierversorgung im tiefsten Schlund der Erde sicherzustellen. Oder die Brennstäbe dort zu lagern. Ein technischen oder menschliches "Versagen" könnte die ungewöhnlich schweren Erdbeben und Tsunamis deren Zeuge wir nun zum zweiten mal werden, erklären.

Eine Zukunftsfähige Energiegewinnung durch AKW ist nur dann gerechtfertigt, wenn die Forschung ein Mittel erfunden hat, welches die Brennstäbe deaktiviert. In diesem Fall sind "Unfälle" nicht mehr tragisch und der Müll ist nur noch ein ganz normaler Müll.

je tiefer unten, desto warm. Das freut die Nachwärme der Brennstäbe. Wie warm die noch sind, kann man dann feststellen, wenn mal wieder aufgrund einer Bahnpanne ein Castor an einem x-beliebigen (Personen-) Bahnsteig in D auf Weiterfahrt wartet. Alles schon vorgekommen. Da fallen mir die mitmarschierenden Polizisten des allerersten Castor-Transport ein. Weiss hier jemand etwas über deren Gesundheitszustand? War damals nicht eine gewisse Frau Dr. rer.nat. A. Merkel Umweltministerin? War die damals nicht auch so betroffen darüber, dass die Castoren undicht waren?

Alles im Griff.

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Geiz isst Gaul 

20.03.2011 12:37 Uhr
Martin
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Zitat von cath_a_strophe
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Seit vielen Stunden wird R3 mit Wasser bepumpt. MOX-Brennstäbe, nicht vergessen. Wasser verdampft, bei Hitze. Der Druck steige, heißt es. Es muss 'Gas' abgelassen werden, sagt die japanische Regierung. Wie starkt die Strahlung ist, ist eigentlich auch egal. Es ist Pt in der Luft, ein einziges Atom reicht, eingeatmet, für Krebs aus. Todsicher.

Aber ja, es ist alles im Griff.

Sie wären glaubwürdiger, wenn ihr Hang zur Übertreibung weniger ausgeprägt wäre:

As a note, for inhalation (the exposure of highest risk), breathing in 5,000 respirable plutonium particles of about 3 microns each is estimated to increase an individual's risk of incurring a fatal cancer about 1% above the U.S. average.

Leider nur in Englisch, da eine entsprechende Untersuchung in Deutschland anscheinend nicht stattgefunden hat. Zumindest konnte ich zum Thema Plutonium nichts Belastbares aus einer halbwegs seriösen Quelle finden. Ich gehe ferner davon aus, dass Sie mit dem chemischen Element "Pt" eigentlich "Pu" meinten, es sei denn, aus einem AKW entströmt neuerdings Platin, aber ich lerne ja gerne dazu.

Und das mit der "messbaren" Radioaktivität relativiert sich ebenfalls stündlich. Man müsste lt. Pressemeldung ein Jahr lang Spinat und Milch aus der betreffenden Gegend essen, um auf das Strahlenäquivalent einer Röntgenuntersuchung zu kommen.

Martin

20.03.2011 12:44 Uhr
Saperalot
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Zitat von cath_a_strophe

Geschichtsklitterung: nicht Biblis war 1974 das erste AKW in Deutschland, sondern 1966 Gundremmingen Block A. Und damit ist Ihr Post bereits erschöpfend erledigt.

ach ne, Kinder... wenn wir schon wieder ideologische Erbschen zählen wollen, dann war Kahl mit 15 MW 1958 das erste Kraftwerk... Ich sprach aber nicht von den Forschungs- und Spielzeugkraftwerken (Gundremmingen hatte auch nur eine Leistung von 237 MW netto, wurde erst 1967 als Forschungsreaktor in Betrieb genommen und war so gut wie nicht kommerziell in Betrieb - und das auch erst nach 1970, sprich nach dem Regierungswechsel hin zur SPD).

Biblis A und B mit einer Leistung von über 1.200 MW jeweils (Baubeginn 1970 bzw 1972) waren die erste "richtigen" Kraftwerke, die ins Netz eingespeist wurden. Willy Brandts ganzer Stolz... 50 (!) weitere dieser Kraftwerke wollte er in Deutschland bauen. Runter mit den Scheuklappen!

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20.03.2011 12:58 Uhr
Gast_521986336
gelöscht
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Wenn Sie serioes argumentieren wollten wuerden Sie den Baubeginn anfuehren und nicht die Inbetriebnahme. Das AKW Gundremmingen A ist nicht vom Himmel gefgallen als Brandt Kanzler wurde. Der bAubeginnw ar uebrigens 1962. Sovielö zu Ihrer seltsamen Argumentation.

20.03.2011 13:03 Uhr
Saperalot
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Zitat von Gerbert

Wenn Sie serioes argumentieren wollten wuerden Sie den Baubeginn anfuehren und nicht die Inbetriebnahme. Das AKW Gundremmingen A ist nicht vom Himmel gefgallen als Brandt Kanzler wurde. Der bAubeginnw ar uebrigens 1962. Sovielö zu Ihrer seltsamen Argumentation.

Aber ja... unter FJS als Atomminister... das ist doch nicht bestritten. Es ist doch nicht so, dass ich hier Geschichtsfälschung betreiben möchte, in dem ich sage, die CDU/CSU war immer schon gegen die Atomkraft.

Ich zeige nur auf, dass die zivile Nutzung der Atomenergie samt heute so gerne angeprangertem Vertragswerk in Deutschland hauptsächlich der SPD* zu verdanken ist - auch wenn das die heutigen Jünger nicht mehr hören wollen...

*siehe seriös angeführtes Baubeginndatum Biblis...

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20.03.2011 13:09 Uhr
Mondschnuppe
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Zitat von Saperalot

Aber ja... unter FJS als Atomminister... das ist doch nicht bestritten.

schön, dass Sie doch noch dazu gelernt haben, was ich anderweitig eingestellt habe...

20.03.2011 13:14 Uhr
Martin
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Glückwunsch an das mutige Team aus Rettern und Ingenieuren in Japan!
Techniker stabilisieren Fukushima-Reaktoren

Am Katastrophenreaktor Fukushima gibt es für zwei Reaktoren Entwarnung:
In Block 5 und 6 soll die Kühlung wieder funktionieren. Die japanische Regierung
erwägt Hilfe für die Banken in den Krisenregionen. Die wichtigsten Ereignisse in
Japan im Liveticker.

Quelle: SPIEGEL ONLINE



Nicht links/grün motivierte Empörung und Weltuntergangsstimmung führen zum Ziel, sondern die von dieser Klientel verpönte Tugenden wie Mut, Solidarität, eine gesunde Portion Pragmatismus nebst stoischer Gelassenheit. Ich freue mich für die Japaner und hoffe, dass man für die restlichen Reaktoren ebenfalls bald Entwarnung geben kann.

Martin

20.03.2011 13:19 Uhr
quer  
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Wie doof muss man eignetlich sein um irgendeine gute oder nötige Leistung in Verbindung mit einem Politiker oder einer Partei zu bringen.

Nur als Eselsbrücke, Guttenberg, Hohlmeier, Strauss, Schröder, Roth, Westerwelle, Schily, Blüm, Riester, Stoiber, Lafontaine, Möllemann, Seehofer, Fischer, Triittin, Koch, ansatzweise aufgestellt.

20.03.2011 13:19 Uhr
leopold
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Zitat von Martin

Momentan sehe ich eher, dass der von grüner Seite herbeigeredete Weltuntergang in Japan leider ausfallen muss und selbst die Havarie einer ganzen Kette von AKWs mit einer logistisch gut gerüsteten Feuerwehr erstaunlich schnell in den Griff zu bekommen ist.

Martin


Sie wollen doch wohl nicht unterstellen, dass die Atomkraftgegner den Untergang Tokios herbeiwünschen. Nur weil Sie liebgewonnene Wahrheiten am laufenden Band begraben müssen, sollten Sie nicht unsachlich werden. Erstens wird es noch Wochen dauern, bis sicher ist, ob der GAU ausbleibt und zweitens: Finden Sie wirklich immer noch eine Technik toll, bei der die Existenz oder Nichtexistenz der Lebensgrundlage von Hundertausenden oder gar Millionen von Menschen von der Windrichtung abhängt?

In welcher gesundheitlichen Verfassung werden wohl die von Ihnen genannten Feuerwehrleute ihren Einsatzort wieder verlassen? Ich habe gestern im Fernsehen einen Bericht über den Abmarsch einer Truppe aus Nagasaki gesehen. Das hätte Ihnen auch nicht geschadet, Sie würden dann hier nämlich nicht schon wieder so unglaublich gelassen Ihre Kommentare absetzen.

20.03.2011 13:20 Uhr
Mondschnuppe
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Zitat von Martin
Glückwunsch an das mutige Team aus Rettern und Ingenieuren in Japan!

......

Sie meinen wohl die Leute, die man garnicht gefragt hat, ob sie dort wieder hin wollen.... sondern einfach hingeschickt hat....

20.03.2011 13:21 Uhr
Saperalot
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Zitat von Mondschnuppe

schön, dass Sie doch noch dazu gelernt haben, was ich anderweitig eingestellt habe...

Wie kommen Sie auf dieses schmale Brett?? Haben Sie vergessen, Ihre Pillen gegen Allmachtsphantasien zu nehmen??

Batman

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20.03.2011 13:24 Uhr
Mondschnuppe
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Zitat von Saperalot

Wie kommen Sie auf dieses schmale Brett?? Haben Sie vergessen, Ihre Pillen gegen Allmachtsphantasien zu nehmen??

Batman

Schön, dass Ihre Antwort Ihre "Leere zum Thema" ausdrucksstark verdeutlicht... Breites Grinsen

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