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#61 (permalink) | |
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Welt-Online aus dem Axel Springer Verlag und Martin Mosebach, da haben sich dann ja die richtigen gefunden. "Nur wer auf Knien glaubt, kann glauben." "Nach dem zweiten Vatikanischen Konzil hätte der nicht auferstandene Jesus genauso gut Ehrenmitglied der SPD sein können". "Auch wenn wir Katholiken sind, so entstammen wir doch einem Land mit langer Zeit militanter Vorherrschaft protestantischer Kultur..." Martin Mosebach, Häresie der Formlosigkeit |
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#62 (permalink) | |
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Waldmann Sie brauchen keine Bücher rauszusuchen, Bücher über die Päpste gibt es zu Hauf. Sie werden doch nicht allen Ernstes behaupten wollen, weil sich jemand -in dem Fall Ihr Gerbert- mit arabischen Wissenschaften beschäftigt hat, der Islam deswegen zu Deutschland gehört. Nun verweisen Sie auf Bücher über Gerbert. Erläutern Sie lieber kurz, präzise, verständlich und nachvollziehbar einen echten Zusammenhang. Vielleicht hatte ich mich nicht klar genung ausgedrückt. Ich möchte von Ihnen eine Stelle in Goethes Faust wissen, welche wie Sie sagen beweist, dass der Islam zu Deutschland gehört. Und noch was: Also, Sie behaupten hier erst vor wenigen Tagen, dass die 5 Prozent der deutschen Katholiken keine Rolle in der Weltkirche spielen. Nun frage ich Sie, was bedeuten dann die 5 Prozent der Muslime hier? Merken Sie was? Und ab wie viel Prozent der Einwohner gehört eine Religion zum Land, wer macht das woran fest? Die Menschen die hier leben gehören vielleicht zu Deutschland - wenn sie sich mit der deutschen Verfassung einverstanden erklären. Welche Religion jeder hat ist mir ehrlich ziemlich wurscht solange er andere damit nicht behelligt und auf den Zeiger geht. Eine Religion "gehört" nicht zu einem Land, vielleicht gibt es landesübliche oder -typische Religionen bestimmter Länder. Der Islam gehört nicht zu Deutschland.
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Zuletzt geändert von Gast_726401649, am 21.04.2012 um 20:41 Uhr
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#63 (permalink) | |
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Das gildet nich! Bösartig und gemein. Für die Algebra gabs keinen. Sind auch faire Sportskanonen...... Die Argumentation gegen diesen Kniefall unserer religiösen Volksvertreter liegt im offensichtlichen Fehlen einer demokratischen Tendenz in religiös dominierten Systemen. Wer, egal welcher Konfession oder Religion angehörig, ein nichtdemokratisches System bevorzugt, sollte sich nicht in die Politik begeben, sondern in seiner Kirche wirken. Keins der islamisch dominierten Systeme erlaubt freie Presse, freie Berichterstattung, freie Meinung und so weiter. Der Koran als Teil unserer Gesellschaft? Für die Damen im Land werden da ganz neue Perspektiven denkbar. Nix Quote, Führerscheine weg! Nur weil sich unsere immer noch nicht säkularen Politiker ihre feuchten Träume nicht verwehren lassen wollen, erlaubt man den noch größeren Narren ihren Humbug. Schön, wenn dann der Innenminister seine verfassungsfeindliche Einstellung auch noch vor sich hertragen darf. |
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#64 (permalink) | |
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Der Islam gehört zu Deutschland.... kann ich aber nur negative Zahlen und Geschehnisse berichten. Dann lieber nein er gehört nicht zu Deutschland dann bleibt es bei der "Unbekannten ................................" |
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#65 (permalink) | |
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Vielleicht wurde auch das "gehört zu" manchmal nicht ganz richtig interpretiert. Er ist Teil unserer Gesellschaft.(Punkt) Das sind einfach Tatsachen die man nicht wegleugnen kann(nochmals (Punkt). Besagte Bevölkerungsgruppe muß sich nach unseren Spielregeln richten. Und nicht nur die. Auch andere Anhänger bestimmter Glaubensrichtungen müssen sich nach unseren Spielregeln richten (wenn man die Anzahl der Vorbestraften mal bei uns ansieht sind das auch etliche die das nicht tun). |
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#66 (permalink) | |
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Sauber und unmissverständlich formuliert. (Punkt) |
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#67 (permalink) | |
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Doch - Islam gehört mittlerweile zu Deutschland.
Das liegt doch wohl auf der Hand oder? Islam gehört mittlerweile zu Deutschland, genauso wie das Judentum, Hinduismus, Buddismus und alle anderen Exemplare. Wo ist denn nur das Problem??
Es gibt zahlreiche Moscheen, ja sogar in einigen Bundesländern geht der Islam als dieser zu den Unterrichtsfächern - mit Erfolg. Es gibt Boutiquen mit islamischer Literatur, Bekleidung, Lebensmitteln usw.
Ich frage mich immer wieder - wo nur das Problem liegt?
PS: Ein wahrer Gläubiger Muslim wird seine Frauen/Töchter nicht schlecht behandeln. Ein wahrer Gläubiger Muslim wird sein Bestes geben um mit andersgläubigen auszukommen. Nachbarschaftspflege ist groß geschrieben. Ein wahrer Gläubiger Muslim achtet die Wünsche und Bedürfnisse des anderen - ABER nur wenn es nicht gegen sein Glauben spricht, heisst also - bei euch wird Schwein verzehrt, deshalb tun wir es noch lange nicht. Bei euch tragen die Ladys leichtere freizügigere Kleidung, deshalb müssen wir das noch lange nicht um bei euch akzeptiert zu sein oder? Wenn all das und noch vieles mehr daran scheitern sollte, von den Hassern akzeptiert zu werden - dann lasse ich mich gerne weiter schickanieren und beleidigen! Ich stehe zu und hinter meinem Glauben! Nur um mich anzupassen brauch ich mich selbst dabei nicht zu verlieren! Punkt!!! |
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Zuletzt geändert von SemanurIlkbahar, am 22.04.2012 um 09:19 Uhr
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#68 (permalink) | |
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(pauschale Verunglimpfung/NuB 7.2) |
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Zuletzt geändert von Anonyme, am 22.04.2012 um 21:06 Uhr
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#69 (permalink) | |
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Spontan fällt mir dazu ein, dass die platonische Überlieferung zum Teil und die aristotelische zum größten Teil Rückübersetzungen aus dem Arabischen sind.
Das hätte ich selbstverständlich liebend gern getan, aber ...leider habe ich es eben wie zitiert gelernt!
So sehe ich es auch. Aber durch diese Wischi- Waschi- Ausdrucksweise entstehen eben diese Interpretationensdivergenzen, mit denen jeder Seite genüge getan werden und sich der Aussagende immer fein aus der Affäre ziehen kann.
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Zuletzt geändert von Athineos, am 22.04.2012 um 11:16 Uhr
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#70 (permalink) | |
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Oha... wer sagt Ihnen denn, dass die Ladys bei *uns* freizügige Kleidung tragen müssen? Müssen sie nämlich ganz und garnicht. Sie müssen sich aber auch nicht zugeknöpft geben, wie bei *euch*, um akzeptiert zu werden! Oder haben *eure Ladys* sogar Sanktionen zu befürchten, wenn sie sich nicht an *eure* Kleidervorschriften halten? |
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#71 (permalink) | |
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Sie sollten meine Beitraege etwas sorgfaeltiger lesen. Dann wuerden sie mir nicht staendig Dinge in den Mund legen die ich so nicht geschrieben habe. Zwei Dinge gilt es auseinanderzuhalten: Zum einen die Situation heute, niemand wird bestreiten koennen, dass in Deutschland 5 % der Einwohner Muslime sind. Die Haelfte davon deutsche Staatsbuerger. Diese gehoeren zu Deutschland und damit automatiscbh der Islam auch. Hier koennte man die Diskussion beenden da das Thema rein gar nichts hergibt weil zu offensichtlich. So ganz nebenbei sei erwaehnt, wenn Sie schon darauf Wert legen, dass die knapp 3 % deutschen Katholiken in der weltkirche selbstverstaendlich ein Teil des ganzen Katholizismus sind. Nur eben weniger wichtig als sie selbst sich haeufig nehmen. Nicht anders ist es beim deutschen Islam, so mancher ist in seiner Untergangsstimmung des Abendlandes nicht gerade in der Realitaet.
Und dann gibt es eben das andere viel interessantere Thema, eine offene Diskussion wie in der Geschichte Christentum und Islam gegenseitig voneinander profitiert haben oder dann auch die Gegenseite. Ich habe jetzt auch einfach nur drei Sekunden gegoogelt, zu Ihrem Gerbert und Faust. Ich habe auch nciht geschrieben, Gerbert sei im Faust erwaehnt sondern, dass erd as Urbild fuer diesen ist. Also die historische Figur die die Literaten spaeter dann Faust nannten. Gleich als erstes unter zahlreichen kommt dieser Link dazu bei Google. Daraus der erste und letzte Abschnitt: Staune nicht, dass die Trägheit des törichten Pöbels, Epitaph auf Gerbert v. Aurillac [Verf.: Abraham Bzovius, 1565-1635]
Es ist nicht leicht, die Auswirkungen von Gerberts Wirken in ihrem ganzen Umfang zu bewerten. Kaum ein Anderer hat auf derart vielen Gebieten zum Fortschritt beigetragen. Sein ungeheures Wissen enthob den Papst allen Zeitgenossen, so dass sich die Legende seiner bemächtigte, ihn zum Urbild des Faust und [...] zum großen Magier erklärte [Kühner, 1990]. Auch wenn sich die Pläne Gerberts und Ottos zu einem neuen Weltreich zerschlugen, so war doch eine Wende geschafft 13 . Die Menschen schienen aus ihrer Lethargie erwacht. Neue, produktivere Techniken verbreiteten sich. Überall entstanden die Kirchen der Romanik als Symbole einer erneuerten Welt. Der Vormarsch des Islam wurde gestoppt. Für mehr als ein Jahrhundert waren die Weichen gestellt 14 . |
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#72 (permalink) | |
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Es gibt eigentlich kein Problem. Nur das eine Problem eben, dass es in jeder Gesellschaft einen bestimmten Anteil von Menschen gibt, die Angst vor fremden Kulturen haben. Das ist in christlichen Gesellschaften nicht anders als in islamischen oder jüdischen. Deswegen wäre es ja so wichtig, dass die Menschen ihre Religion nicht so wichtig nehmen oder sich am besten ganz davon verabschieden. Dann gäbe es zumindest den Hauptgrund oder meinetwegen auch den Hauptanlass für den Hass auf das Fremde nicht mehr. |
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#73 (permalink) | |
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Kein Mensch hat bei uns Angst vor fremden Kulturen und vor fremden Religionen, die sich nicht anmaßen, daß alle Menschen nach ihren religiösen Vorschriften leben müssen, wenn sich die Mehrheitsverhältnisse zu deren Gunsten verändern. Keinen stört ein Buddhist, ein Hinduist, ein Brahmane oder ein Anhänger irgendeiner christlichen oder sonstigen Sekte, die tatsächlich nur Religion ist. Aber Angst haben muß man vor einer Religion, die Religionsfreiheit ablehnt, die ihr eigenes Rechtssystem der Ungleichheit einführen will und die überall, wo sie die Mehrheit stellt, Christen und Andersgläubige gnadenlos verfolgt. Auf den Weltverfolgungsindex von Opendoors sei hier beispielhaft hingewiesen. |
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#74 (permalink) | |
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Absolut richtig. |
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#75 (permalink) | |
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Gäbe es den Islam nicht, würden Leute wie Sie eine andere Gruppe finden, die Ihnen nicht passt. Beispiele gibt es gerade in der deutschen Geschichte genug. In Deutschland leben über 4 Millionen Muslime. Ich habe nicht die geringsten Anzeichen, dass diese Menschen sich anmaßen, dass die Mehrheit nach ihren Vorschriften leben soll. Einzelne Spinner gibt es natürlich immer, aber das haben die Muslime nicht exklusiv. Augsburg beispielsweise hat einen wirklich hohen Türkenanteil, aber ich könnte Ihnen nicht den Standort einer einzigen Moschee nennen. Das ist doch eigentlich schade, oder? Gebetshäuser der Zeugen Jehovas dagegen kenne ich mindestens zwei, die sind nämlich ziemlich auffällig. |
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