Samstag, 25. Mai 2013

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Kaum echte Alternativen zum Benzinauto
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12.04.2012 14:22 Uhr
hml
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Vieleicht noch einmal etwas anderes zum Thema "Gas". Das es vergleichsweise noch so "billig" ist liegt ja auch daran das der Staat bislang hier weniger Steuern verlangt als bei Benzin und Diesel, dieses "Abkommen" läuft aber irgendwann in den nächsten Jahren aus.

Und einer Sache kann man sich gewiss sein, wenn unsere Regierung mitbekommt das bis dahin viele auf Gas umgestiegen -, und deshalb die Steuereinnahmen gesunken sind weil im Gegenzug weniger Benzin und Diesel verbraucht wird, werden uns diese Vorteile ganz schnell genommen und wir stehen dann womöglich wieder da wo wir im Augenblick beim Kraftstoff angelangt sind, nämlich bei unverschämt hohen Preisen .... ;)

12.04.2012 14:45 Uhr
Hunsrücker
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Beiträge: 1774

 

Zitat von hml
 

Vieleicht noch einmal etwas anderes zum Thema "Gas". Das es vergleichsweise noch so "billig" ist liegt ja auch daran das der Staat bislang hier weniger Steuern verlangt als bei Benzin und Diesel, dieses "Abkommen" läuft aber irgendwann in den nächsten Jahren aus.

Und einer Sache kann man sich gewiss sein, wenn unsere Regierung mitbekommt das bis dahin viele auf Gas umgestiegen -, und deshalb die Steuereinnahmen gesunken sind weil im Gegenzug weniger Benzin und Diesel verbraucht wird, werden uns diese Vorteile ganz schnell genommen und wir stehen dann womöglich wieder da wo wir im Augenblick beim Kraftstoff angelangt sind, nämlich bei unverschämt hohen Preisen .... ;)

Noch was Anderes zum Thema Gas:

Zitat aus http://de.wikipedia.org/wiki/Methan
Methan kommt vielfältig vor und wird auf der Erde ständig neu gebildet, so z.B. bei biologischen und geologischen Prozessen ( Serpentinisierung [6] [7] ). Auf der Erde werden schätzungsweise jährlich 600 Millionen Tonnen Methan emittiert. [8]  

 

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12.04.2012 14:55 Uhr
Aufgemerkt!
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Zitat von Morgan le Fay
 

Ich kenne mich zwar mit Motorentechnik etwas aus, aber ich gebe zu, dass ich nicht beurteilen kann, inwieweit die Gastechnik tatsächlich (marginale) Vorteile gegenüber dem Status quo hätte.

Unterstellt, es träfe zu was Sie sagen, dann stellt sich doch die Frage, warum man dann nicht das Gasauto als Zukunftskonzept vorstellt!? Warum ist das Gasauto auch im Individualverkehr dann nicht längst Standard?

Die Einsparungen am GESAMTENERGIEAUFWAND wären sowieso bei Weitem nicht ausreichend. Bitte rechnen Sie doch nicht nur Ihre Ersparnis aus!!

Sie sollten den Gesamtaufwand bewerten, den man betreibt, um augenwischend die Umwelt und die Rohstoffe zu "schonen".

Oder anders ausgedrückt: Wir müssen sparen, koste es, was es wolle!

Kämen wir dahin, dass 1 Laster nur 1 Sorte Benzin zur Tanke bringen muss, wovon der Autofahrer nur 2,5l auf 100km verbraucht, weil er sich ein vernünftiges Auto angeschafft hat, das zwar Allroundqualitäten haben muss, aber ansonsten mit einem Minimum an Energie hergestellt wurde, dann kämen wir auch mit schwindenden Rohölreserven noch viele Jahre über die Runden, ohne dass Individualverkehr ein Vorrecht der Reichen wird.

Darauf steuern wir nämlich zu. Die Angeberei mit dem Statussymbol Automobil ist der Tod des Individualverkehrs in dem Sinne, wie wir ihn heute kennen.

Warum es nicht Standard ist? Vielleicht weil der Staat nicht so einen horrenden Steursatz hat wie beim Benzin? Woher kommen ihrer Meinung nach ständig gewollte Falschmeldungen über Motorschäden etc, wenn die Südländer schon seit 20 Jahren mit Autogas fahren und das ohne Probleme?

Fragen Sie doch mal den Staat und seine Lobbyisten.

________

12.04.2012 22:43 Uhr
mark8568
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Beiträge: 11175

 

Zitat von hml
 

Vieleicht noch einmal etwas anderes zum Thema "Gas". Das es vergleichsweise noch so "billig" ist liegt ja auch daran das der Staat bislang hier weniger Steuern verlangt als bei Benzin und Diesel, dieses "Abkommen" läuft aber irgendwann in den nächsten Jahren aus.

 

genau 2025. Bis dahin ist staatlich garantiert, das der Gaspreis immer auf 50 % des Supers bleibt.

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"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.“ Benjamin Franklin Die EU wird überleben, genauso wie die DDR

12.04.2012 23:27 Uhr
Katzenpfoten
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Ich fahre seit zehn Jahre mit Erdgas (CNG) und habe mein erstes Erdgasauto ( BMW 316g) vor zwei Jahren mit 300.000 km verkauft. Seitdem fahre ich einen Opel Zafira CNG und das mit ca. 5-6€ auf 100km. Nachdem ich 80km in die Arbeit pendle nehme ich die leider etwas schwache Motorisierung halt in Kauf. Man gewöhnt sich auch dran.

13.04.2012 09:47 Uhr
Mars
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Die Frage nach Benzin, DIesel, Gas, Strom als Kfz Betriebsmittel ist definitiv von weit nachrangigem Interesse, auch wenn  verschiedene Interessensgruppen dies jeweils anders sehen. Die Gesamtenergiebilanz aus Herstellung, Verauch, und Entsorgung ist viel wichtiger.

Zudem weitaus bedeutender ist die Frage, wie die Notwendigkeit des Autos für berufliche Erwerbszwecke herabgesetzt werden kann.
Hierzu gibt es kaum Lösungs-Ansätze, und wenn dann vorwiegend im Verkehrsbereich - und damit sinnlos!

Die wichtigen Ansätze haben etwas zu tun mit Dezentralisierung von Arbeit / Arbeit zu den Menschen / Andere Transportmethoden usw.

Öl wird zudem für viele Bereiche verwendet:
zum Spekulieren
zum Heizen
als Prozesswärme
zur Stromerzeugung
für alle Kunststoffe
für Medikamente
für Treibstoffe
usw.

So gesehen ist "Verkehr" nur ein sehr sehr kleiner Anteil am Ölverbrauch.

Somit können - von vorn herein - Maßnahmen an der Treibstoffsteuerschraube oder an der Pendlerpauschale oder ähnlichem nur verschwindend gering effektiv sein - sprich: sie sind bestenfalls OPIUM für das dumme Volk - zur Beruhigung der aufgebrachten Gemüter, um dann "weiter so" leben zu können!

13.04.2012 10:12 Uhr
vecchio
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Beiträge: 1498

 

Zitat von Mars
 

Die Frage nach Benzin, DIesel, Gas, Strom als Kfz Betriebsmittel ist definitiv von weit nachrangigem Interesse, auch wenn  verschiedene Interessensgruppen dies jeweils anders sehen. Die Gesamtenergiebilanz aus Herstellung, Verauch, und Entsorgung ist viel wichtiger.

Zudem weitaus bedeutender ist die Frage, wie die Notwendigkeit des Autos für berufliche Erwerbszwecke herabgesetzt werden kann.
Hierzu gibt es kaum Lösungs-Ansätze, und wenn dann vorwiegend im Verkehrsbereich - und damit sinnlos!

Die wichtigen Ansätze haben etwas zu tun mit Dezentralisierung von Arbeit / Arbeit zu den Menschen / Andere Transportmethoden usw.

Öl wird zudem für viele Bereiche verwendet:
zum Spekulieren
zum Heizen
als Prozesswärme
zur Stromerzeugung
für alle Kunststoffe
für Medikamente
für Treibstoffe
usw.

So gesehen ist "Verkehr" nur ein sehr sehr kleiner Anteil am Ölverbrauch.

Somit können - von vorn herein - Maßnahmen an der Treibstoffsteuerschraube oder an der Pendlerpauschale oder ähnlichem nur verschwindend gering effektiv sein - sprich: sie sind bestenfalls OPIUM für das dumme Volk - zur Beruhigung der aufgebrachten Gemüter, um dann "weiter so" leben zu können!

Daumen rauf
Anders ausgedrückt, es macht weniger Sinn danach zu schauen, wie das Auto befeuert wird. Das ist nur ein Herumdoktern an den Symptomen. Für die Probleme werden gänzlich andere Lösungsansätze benötigt.

________
Der heilige Stuhl ist nicht das Wichtige, das beim Pabst hinten 'raus kommt!

13.04.2012 11:23 Uhr
montebaldo
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Zitat von vecchio
 

 

Daumen rauf
Anders ausgedrückt, es macht weniger Sinn danach zu schauen, wie das Auto befeuert wird. Das ist nur ein Herumdoktern an den Symptomen. Für die Probleme werden gänzlich andere Lösungsansätze benötigt.

Beklatschen Sie alle Thesen ungeprüft?

 

Zitat von Mars
 


So gesehen ist "Verkehr" nur ein sehr sehr kleiner Anteil am Ölverbrauch.

" Verkehr verursacht 40 Prozent des weltweiten Ölverbrauchs". In der Europäischen Union sind es sogar 60%.

Da machen dann die Schlussfolgerungen nicht mehr soviel Sinn.

13.04.2012 12:29 Uhr
vecchio
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Zitat von montebaldo
 

 

Beklatschen Sie alle Thesen ungeprüft?

 

" Verkehr verursacht 40 Prozent des weltweiten Ölverbrauchs". In der Europäischen Union sind es sogar 60%.

Da machen dann die Schlussfolgerungen nicht mehr soviel Sinn.

wenn ich mich schon seit Jahren mit solchen Themen beschäftige und zu ähnlichen Folgerungen komme, ja.

Der Verkehr ist nur ein Teilaspekt unserer Lebensführung. Es wird der Erde mehr genommen, als auf Dauer gut tut. Wenn zum Beispiel Kleidung vom Rohstoff  bis zum Fertigprodukt hier mehrmals um die Welt gekarrt, mit massiver Ausbeutung an  Mensch und Natur hersgestellt wird, nur damit es hier zu Spottpreisen verhökert werden kann, um dann wieder baldmöglichst durch neues ersetzt zu werden, dann spiegelt es den Livestyle der Industrienationen wieder. Und so verfahren wird beileibe nicht nur mit Klamotten, sondern mit allem was auf diesem Planeten Geld verspricht. Da ist ein Herumpfriemeln an Alternativkraftstoffen für das Benzinauto nur eine Marginalie.

________
Der heilige Stuhl ist nicht das Wichtige, das beim Pabst hinten 'raus kommt!

13.04.2012 13:05 Uhr
Drago
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Zitat von hml
 

Vieleicht noch einmal etwas anderes zum Thema "Gas". Das es vergleichsweise noch so "billig" ist liegt ja auch daran das der Staat bislang hier weniger Steuern verlangt als bei Benzin und Diesel, dieses "Abkommen" läuft aber irgendwann in den nächsten Jahren aus.

Und einer Sache kann man sich gewiss sein, wenn unsere Regierung mitbekommt das bis dahin viele auf Gas umgestiegen -, und deshalb die Steuereinnahmen gesunken sind weil im Gegenzug weniger Benzin und Diesel verbraucht wird, werden uns diese Vorteile ganz schnell genommen und wir stehen dann womöglich wieder da wo wir im Augenblick beim Kraftstoff angelangt sind, nämlich bei unverschämt hohen Preisen .... 

Worauf Sie Gift nehmen können. Erinnern Sie sich noch ans Bio-Diesel? Erst steuerlich attraktiv gestaltet  (C.Roth nennt das übrigens immer "subventioniert", weil sie den Unterschied nicht kapiert) - und nach einigen Jahren hat man gemerkt "Hoppla, einige fahren ja mit dem Zeug" und der Staat griff sauber zu. Öko-Gelaber hin oder her, sobald es für den Staat Geld zu holen gibt, ist er da.

Ab 2013 wird der Kraftstoff dann vollends mit 45 Cent besteuert, ab dann spätestens ist das Bio-Produkt mausetot. Ähnlich läuft es derzeit mit der Solarbranche, der Jahr für Jahr munter Gift in die Venen gespritzt wird - einer nach dem anderen Hersteller fällt tot um.

Und beim Autogas läuft es exakt gleich. Bis 2018 gilt der ermäßigte Satz (voraussichtlich jedenfall, falls nicht vorher wieder dringend Geld benötigt wird), danach wird die Steuer auf Gas mehr als verdoppelt. Nepper-Schlepper-Bauern-(Bürger-)fänger.

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13.04.2012 14:37 Uhr
montebaldo
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Zitat von vecchio
 

 

wenn ich mich schon seit Jahren mit solchen Themen beschäftige und zu ähnlichen Folgerungen komme, ja.

Der Verkehr ist nur ein Teilaspekt unserer Lebensführung. Es wird der Erde mehr genommen, als auf Dauer gut tut. Wenn zum Beispiel Kleidung vom Rohstoff  bis zum Fertigprodukt hier mehrmals um die Welt gekarrt, mit massiver Ausbeutung an  Mensch und Natur hersgestellt wird, nur damit es hier zu Spottpreisen verhökert werden kann, um dann wieder baldmöglichst durch neues ersetzt zu werden, dann spiegelt es den Livestyle der Industrienationen wieder. Und so verfahren wird beileibe nicht nur mit Klamotten, sondern mit allem was auf diesem Planeten Geld verspricht. Da ist ein Herumpfriemeln an Alternativkraftstoffen für das Benzinauto nur eine Marginalie.

Ein Teilaspekt der in Europa 60% des Ölverbrauchs ausmacht. Das als "sehr sehr geringen Anteil am Ölverbrauch" zu bezeichnen hat schon was.

Ich versuch ja hartnäckig Breites Grinsen darauf hinzuweisen, dass man frühzeitig von einer Verwendung von zumindest Erdöl zur Fortbewegung wegkommen sollte und im Hinblick auf die Endlichkeit von Erdgas natürlich auch über kurz oder lang von diesem am besten eben gleich auf die Sonne setzen.

Dass Ressourcen auch in den anderen Teilbereichen geschont werden könnten, da bin ich sogar vollkommen mit Ihnen im Einklang. Aber man kann doch bitte, das eine nicht mit dem anderen koppeln und dann sagen, ist eh wurscht.

Für die Fortbewegung braucht es Alternativen (die ganze Biogeschichten sind es für mich nicht) für die Verschwendung der Rohstoffe durch unsere Lifestyle-Gesellschaft braucht es tatsächlich ein anderes Bewusstsein, denn diese sind nicht durch Sonne zu ersetzen.

13.04.2012 20:41 Uhr
Ernst
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So lange es noch Erdölreserven gibt auf diesem Planeten, wird es auch benzin- und dieselbetriebene Fahrzeuge geben.
Bestimmte Kreise werden ihre Pfründe schon zu wahren wissen. Die Ankündigung von Alternativen höre ich schon Jahrzehnte und es ist nichts nennenswertes passiert. Sehen wir uns doch die Automobilhersteller an, was produziert wird. Alles was außer den gewohnten und schöngerechneten Spritfressern gebaut wird sind nichts als scheinheilige Alibikisten um den Eindruck zu erwecken man würde sich ungemein um Alternativen bemühen.

 

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Nicht alles was er schreibt ist ernst gemeint – aber alles was er ernst meint ist so geschrieben! Zeige mir womit du prahlst und ich sage dir woran dir mangelt! Demokratie = Diktatur des Kapitals!

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