Sonntag, 19. Mai 2013

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Landtagswahl in Schleswig-Holstein
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07.05.2012 09:38 Uhr
Martin
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Zitat von Silverblues

Eines hatte Lindner offensichtlich geschafft: So viele Claqueure im Publikum zu positionieren, wie kein anderer aus der Runde.
Die applaudierten dann bei jeder seiner Regungen heftigst. Bevor er noch "Äh" gesagt hatte, wurde schon pflichtschuldigst geklatscht.


DAS ist mir auch aufgefallen und fällt mir zunehmend auf, dass die FDP anscheinend in großem Stile Karten für ihre Mitglieder besorgt und diese gezielt in diversen Polit-Talkshows platziert. Gestern war es extrem. Jauch entpuppt sich immer mehr als Fehlbesetzung für Politk-Talks, inhaltlich nicht sattelfest und darüber hinaus unfähig, die üblichen, groben Schwätzer in die Schranken zu weisen. Insbesondere bei Lindner, der sich gestern besonders über deutsche Steuergelder sorgte, hätte man die Insolvenz seiner kurzlebigen Firma, die dem Steuerzahler rd. 2 Mio. Euro kostete, nach allen Regeln der Kunst um die Ohren hauen können.

Wobei man der OPINFO-Abteilung der FDP zur konzertierten Aktion gestern Respekt zollen muss. Am Wahltag wird der "Hoffnungsträger" Lindner in NRW aufs Schild gehoben, zeitgleich distanziert sich Kubicki weitestmöglich von seiner eigenen Partei und gibt die One-Man-Show, während man gezielt Gerüchte über den Abgang von Fipsi-Rösler anstimmt und Brüderle als neuen Vorsitzenden ins Spiel bringt. Besser kann man einen angeblichen Neuanfang nicht zelebrieren. Ein strategisches Meisterstück.

Martin

07.05.2012 09:41 Uhr
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Schwarz-Gelb abgewählt: SPD will «Dänen-Ampel»
Schwarz-Gelb ist in Schleswig-Holstein abgewählt. Doch wer künftig regiert, ist offen. Die SPD will die «Dänen-Ampel» - auch wenn diese nur eine Stimme Mehrheit hat.
Schwarz-Gelb abgewählt: SPD will «Dänen-Ampel»

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07.05.2012 09:41 Uhr
pkeszler
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„Schwarzer“ Tag für Frau Merkel!

 

Der 06. Mai 2012 war offensichtlich ein „schwarzer“ Tag für Frau Merkel. In SH wurde die schwarz-gelbe Koalition mit einem hauchdünnen Vorsprung für die CDU abgewählt. Zusammen mit dem Südschleswigschen Wählerverband (SSW), der 4,6 Prozent erreichte und den Grünen mit 13,2 Prozent, würde es knapp für ein Dreierbündnis unter Führung der SPD (30,4 Prozent) reichen. Für die CDU (30,8 Prozent) und die FDP, die mit 8,2 Prozent ihr Wahlergebnis von 2009 halbierte, reicht es nicht wieder. Dazu kommt noch, dass CDU-Spitzenkandidat de Jager dem neuen Kieler Landtag nicht angehören wird, weil die CDU mehr Direktmandate gewann, als ihr nach dem Zweitstimmen-Ergebnis zustehen.

Fest steht damit: Schwarz-Gelb ist keine Machtoption mehr - auch wenn es die FDP dank Kubicki doch noch erstaunlich stark in den Landtag geschafft hat. Zum Machterhalt bleibt Merkel im kommenden Jahr wohl nur die Große Koalition.

07.05.2012 09:43 Uhr
bonsai0987
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Zitat von Reiner160367

 

Gehen Sie selbst in die Politik und versuchen Stimmen zu bekommen und dadurch Ihren Beitrag zu leisten anstatt nur alles schlecht zu machen.

Das Grundübel sind nähmlich die Bürger die total desinterressiert sind und sich selbst einreden nichts ändern zu können. Jeder könnte täglich seinen Beitrag leisten, damit meine aber nicht nur rum zu jammern wie böse alle anderen sind.

Sie haben es wohl nicht verstanden, es ist schwer jemanden zu finden den der  Buerger waehlen kann, was nicht heissen soll das ich nicht zur Wahlurne geh. Die letzte moeglichkeit der Buerger ihren Unmut zu zeigen  ist doch der Wahlboykott, oder denken Sie ich waehle jemanden der nicht in meinem Interesse handelt oder meine Meinung vertretten kann.Bitte lesen Sie meinen Artikel nochmal und versuchen Sie wenigstens es zu verstehen.

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fuer Rechtschreibfehler ,Tippfehler und schlechte Grammatik entschuldige ich mich schon im vorraus!!! eine korrektur ist nicht noetig da voellig sinnlos!

Zuletzt geändert von bonsai0987, am 07.05.2012 um 09:54 Uhr
07.05.2012 09:47 Uhr
Martin
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Zitat von Klartexter
 

In der Printausgabe von heute wird Herr Kubicki als Sieger der Wahl bezeichnet. Wie der Autor angesicht dessen, dass die FDP von 14,8% in 2009 auf 8,1% in 2012 gefallen ist, auf die Idee kommt, das als Sieg darzustellen, bleibt sein Geheimnis. Wobei ich Herrn Kubicki durchaus schätze, weil er eigene Ansichten auch konsequent vertritt, was ihm vermutlich auch viele Stimmen bei der Wahl gebracht hat.

 
An diese Unsitte habe ich mich fast schon gewöhnt, dass sich jede Partei, auch bei zweistelligen Verlusten, als triumphaler Sieger präsentiert. Kubicki ist halt eine One-Man-Show mit Talent zur Selbstinszinierung. Das er bei der FDP ist, dürfte vor allem dem Umstand geschuldet sein, dass man ihm dort seine "lonely-wulf" Nummer durchgehen lässt.

 

Zitat von Klartexter
 
Immerhin hat der Talk das Märchen entlarvt, dass es nur bei den Piraten sogenannte Basisdemokratie gebe. Ansonsten hat mir nur das resolute einschreiten von Herrn Jauch gefallen, als ein "Störenfried" rausgeschmissen wurde. Die Wahlkämpfer Röttgen und Lindner sind offenbar unfähig, auch einmal anderen Menschen zuzuhören, was sie als Politiker disqualifiziert. Und der Rest der Talkrunde führte auch zu keinen neuen Erkenntnissen....


Bei keiner Partei wird aber die Basisdemokratie so gelebt und hochgehalten wie bei den Piraten. Das wird wohl keiner ernsthaft in Abrede stellen wollen. Was die Gesprächskultur anbelangt, dürften Sie diesmal vom anwesenden Piraten doch eigentlich begeistert gewesen sein, oder? Nachdem Sie mit Lauer so ihre Probleme haben. Breites Grinsen

Martin

Zuletzt geändert von Martin, am 07.05.2012 um 09:50 Uhr
07.05.2012 09:56 Uhr
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Schwarz-Gelb zieht nicht mehr
Das ist das Paradoxe an der gegenwärtigen Situation: Je bunter und vielfältiger die Parteienlandschaft wird, desto beschränkter werden die Koalitionsmöglichkeiten.
Schwarz-Gelb zieht nicht mehr

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07.05.2012 09:56 Uhr
PuK
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Der liberale Freigeist in Kiel hat die FDP wieder in den Landtag geführt und damit den Beweis erbracht, dass die längst totgesagte FDP noch lebt, wenn auch zunächst nur im nördlichsten Bundesland.

 

Nana, wer wird denn gleich von "leben" reden... :nono:

Sagen wir mal, sie zuckt noch.

07.05.2012 10:13 Uhr
Silverblues
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Die FDP ist tot. Kubicki triumpfiert.

 

Der liberale Freigeist in Kiel hat die FDP wieder in den Landtag geführt und damit den Beweis erbracht, dass die längst totgesagte FDP noch lebt, wenn auch zunächst nur im nördlichsten Bundesland.

 

Vollkommen falsche Analyse.

Kubicki hat nicht mit der FDP gepunktet, sondern gegen die FDP.

Damit ist klar: Nicht die FDP ist in die Kieler Landtag eingezogen, sondern die Kubicki-Partei.

Die FDP ist nichtnur totgesagt, sondern sie ist tot.
Gut, PuK hat Recht: Ganz tot ist sie noch nicht. Sie zuckt noch. Reflexhaft.
Jetzt wollen sie zwar den Rösler meucheln, der Möros Kubicki mit dem Dolch im Gewande und der Brutus Lindner. Aber sie sind oder zumindest waren, Anhänger und Waden-Winsler von Guido (Möros Lindner) oder stramme Vertreter der FDP-Doktin des Umverteilens von unten nach oben (Brutus Kubicki).
Darum: Traut nicht den Worten, die sie auf der Zunge tragen. Sonst seid ihr am Ende die Kälber, die glotzäugig im Schlachthaus stehen und nichts mehr kapieren. Wie 2009 bei der Mövenpicl-Steuer.

07.05.2012 10:24 Uhr
pkeszler
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Die „gefühlten“ Wahlgewinner

Die FDP feiert sich als Sieger, obwohl sie im Vergleich zu 2009 6,8 Prozentpunkte verloren hat. Diese Verluste ziehen sich durch alle Bevölkerungsgruppen. Ihren stärksten Rückhalt haben die Liberalen nach wie vor bei den Selbstständigen und auch bei den älteren Wählern.

Das Jubelgeheul der FDP-Anhänger war durch den halben Landtag zu hören“ schreibt SPON. Das Triumpfgeheul einiger FDP-Anhänger ändert aber nichts am Niedergang der FDP in Deutschland. Auch dann nicht, wenn in NRW das Wahlergebnis ähnlich ausfällt. Bundestags-Fraktionschef Rainer Brüderle sprach von einer Trendwende. "Das ist ein hervorragendes Ergebnis in einer schwierigen Situation", sagte er in der ARD. Vizechefin Birgit Homburger sprach von einem "Erfolg für die gesamte Partei", Entwicklungsminister Dirk Niebel sagte: "Die gesamte Partei gewinnt."

So kann man sich Wahlergebnisse schön reden.

07.05.2012 12:00 Uhr
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SPD will «Dänen-Ampel» in Schleswig-Holstein
Politische Hängepartie in Kiel: Die Landtagswahl hat gestern unklare Machtverhältnisse in Schleswig-Holstein gebracht. Die bisher regierende CDU landete zwar prozentual knapp vor der oppositionellen SPD. Beide Parteien errangen aber gleich viel Sitze...
SPD will «Dänen-Ampel» in Schleswig-Holstein

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07.05.2012 12:00 Uhr
Gast_326375014
gelöscht
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Das ging doch schon einmal schief. Heide kann ein Lied davon singen. Auch damals hatte es Stegner nicht zum Spitzenkandidaten gebracht.

Man darf auf die Wahl zum Ministerpräsidenten gespannt sein, wenn die Piraten nicht aushelfen.

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07.05.2012 12:20 Uhr
Silverblues
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Das stimmt

 

Zitat von Martin
 

... 

 

Wobei man der OPINFO-Abteilung der FDP zur konzertierten Aktion gestern Respekt zollen muss. Am Wahltag wird der "Hoffnungsträger" Lindner in NRW aufs Schild gehoben, zeitgleich distanziert sich Kubicki weitestmöglich von seiner eigenen Partei und gibt die One-Man-Show, während man gezielt Gerüchte über den Abgang von Fipsi-Rösler anstimmt und Brüderle als neuen Vorsitzenden ins Spiel bringt. Besser kann man einen angeblichen Neuanfang nicht zelebrieren. Ein strategisches Meisterstück.

Martin

 Ja, das machen die Meinungsverdreher der FDP (vulgo: PR-Abteilung o.ä.) recht geschickt, das mussman ihnen lassen.

Dafür agieren die Ferseh-Leute umso dilletantischer.

Vielleicht aber schwingt auch die Prod-Firma von Jauch ds Zepter.

Dann wäre die Vorteils-Behandlung der gelb-blau-Hemden wieder plausibel.

07.05.2012 12:43 Uhr
pkeszler
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Zitat von TomTinte
 

Das ging doch schon einmal schief. Heide kann ein Lied davon singen. Auch damals hatte es Stegner nicht zum Spitzenkandidaten gebracht.

Man darf auf die Wahl zum Ministerpräsidenten gespannt sein, wenn die Piraten nicht aushelfen.

Die Piraten wollen keine Große Koalition von CDU und SPD. Deshalb werden sie den SPD-Kandidaten wählen oder sich der Stimme enthalten. Beides ist für die CDU eine Niederlage.

07.05.2012 12:51 Uhr
cato
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Probieren kann man's, aber bitte nicht dreimal hintereinander. Einmal genügt. Wie sich die Piraten im Landtag als Parlamentarier verhalten, bleibt abzuwarten.

Aber mißlich ist dauernd, daß 1. die Partei Übrig immer wieder die nötige Zahl an Apothekern, Zahnärzten und Hoteliers samt Anhang aufbringt (wie von mir vorhergesagt; keine Kunst) und 2., daß die Linke wie in Weimar zersplittert ist und somit der Scheinchristenpartei immer wieder eine Chance gibt. Man hat nichts gelernt.

07.05.2012 12:59 Uhr
montebaldo
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Zitat von pkeszler
Die „gefühlten“ Wahlgewinner

Die FDP feiert sich als Sieger, obwohl sie im Vergleich zu 2009 6,8 Prozentpunkte verloren hat. Diese Verluste ziehen sich durch alle Bevölkerungsgruppen. Ihren stärksten Rückhalt haben die Liberalen nach wie vor bei den Selbstständigen und auch bei den älteren Wählern.

Ja, das ist immer so, wenn man ganz unten ist.

Weshalb man sich nie zu sehr über den Niedergang eines politischen Gegner freuen sollte. Ab Talsohle ist er per se der künftige Wahlsieger. Haben Sie das noch nicht gewusst?

Den PIRATEN wird es umgekehrt ergehen. Sie sind die absehbaren künftigen Wahlverlierer. Wie weit das gehen wird, bleibt abzuwarten.


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