Samstag, 25. Mai 2013

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Leiharbeiter verdienen bis zu 50 Prozent weniger
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26.03.2012 07:32 Uhr
Redaktion
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Leiharbeiter verdienen bis zu 50 Prozent weniger
Leiharbeiter verdienen laut einer Studie bis zu 50 Prozent weniger für vergleichbare Tätigkeiten als Stammkräfte von Unternehmen.
Leiharbeiter verdienen bis zu 50 Prozent weniger

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26.03.2012 07:32 Uhr
finenr9  
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"Als Grund nennen die Autoren laut dem Bericht neben den generell niedrigeren Zeitarbeitslöhnen vor allem individuelle Merkmale wie längere Phasen von Arbeitslosigkeit."

 

«Vielmehr dienen sie vornehmlich als  Arbeitskräftereserven und Antwort auf notwendige Flexibilisierung »

 

Wenn Kollegen über 8 Jahre im selben Betrieb beschäftigt sind und immer noch 50% des Stamm MA verdienen, weiß ich nicht was dort das  "individuelle Merkmal" des Kollegen sein soll. Das ist einfach Missbrauch von Zeitarbeit. Millionenfach betrieben in Deutschland. 

26.03.2012 07:45 Uhr
ASH300
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Beiträge: 9

 

Zitat von finenr9
 

"Als Grund nennen die Autoren laut dem Bericht neben den generell niedrigeren Zeitarbeitslöhnen vor allem individuelle Merkmale wie längere Phasen von Arbeitslosigkeit."

 

«Vielmehr dienen sie vornehmlich als  Arbeitskräftereserven und Antwort auf notwendige Flexibilisierung »

 

Wenn Kollegen über 8 Jahre im selben Betrieb beschäftigt sind und immer noch 50% des Stamm MA verdienen, weiß ich nicht was dort das  "individuelle Merkmal" des Kollegen sein soll. Das ist einfach Missbrauch von Zeitarbeit. Millionenfach betrieben in Deutschland. 

Das stimmt. Ich bin selber über Zeitarbeit seit fast 3 Jahren bei einem großen Unternehmen in Augsburg. Bei mir gab es keine längere Phase der Arbeitslosigkeit. Ich bekam während der Wirtschaftskrise die betriebsbedingte Kündigung und wollte durch die Zeitarbeit der Arbeitslosigkeit entgehen. Ich habe 2 Berufsausbildungen und div. Qualifikationen und "darf" trotzdem für 8,52 € die Stunde arbeiten. Der Entleihbetrieb denkt nicht mal an Übernahme. Die Einsatzdauer wird aber ständig verlängert. Zum einen weil die Arbeit sich ständig vermehrt und zum anderen weil sie intern, d.h. von der Stammbelegschaft keinen finden der den Job machen möchte. Aber fest Eingestellt wird von den Leiharbeitern keiner. Sonst wird die Personaldecke zu hoch und die Dividende für die Aktionäre zu klein!

26.03.2012 07:48 Uhr
Lumpazi
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Zitat von finenr9
 

"Als Grund nennen die Autoren laut dem Bericht neben den generell niedrigeren Zeitarbeitslöhnen vor allem individuelle Merkmale wie längere Phasen von Arbeitslosigkeit."

 

«Vielmehr dienen sie vornehmlich als  Arbeitskräftereserven und Antwort auf notwendige Flexibilisierung »

 

Wenn Kollegen über 8 Jahre im selben Betrieb beschäftigt sind und immer noch 50% des Stamm MA verdienen, weiß ich nicht was dort das  "individuelle Merkmal" des Kollegen sein soll. Das ist einfach Missbrauch von Zeitarbeit. Millionenfach betrieben in Deutschland. 

Da stimme ich Ihnen voll zu !!

Wenn Betriebe einen Zeitarbeiter, wie hier beschrieben, über 8 Jahre beschäftigen, dann hat das nichts mehr mit Flexibilisierung zu tun !!

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Da bemühen sich viele Männer ein Leben lang, die Frauen zu verstehen, anstatt sich mit einfachen Dingen wie der Relativitätstheorie zu beschäftigen. Albert Einstein

26.03.2012 07:56 Uhr
lunakrivi
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Zeitarbeit ist nichts anderes als Prostitution. Die Zuhälterei der Zeitarbeitsfirmen gehört per Gesetz verboten.

 

26.03.2012 08:01 Uhr
Hunsrücker
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Beiträge: 1775

 

Zitat von finenr9
 

"Als Grund nennen die Autoren laut dem Bericht neben den generell niedrigeren Zeitarbeitslöhnen vor allem individuelle Merkmale wie längere Phasen von Arbeitslosigkeit."

 

«Vielmehr dienen sie vornehmlich als  Arbeitskräftereserven und Antwort auf notwendige Flexibilisierung »

 

Wenn Kollegen über 8 Jahre im selben Betrieb beschäftigt sind und immer noch 50% des Stamm MA verdienen, weiß ich nicht was dort das  "individuelle Merkmal" des Kollegen sein soll. Das ist einfach Missbrauch von Zeitarbeit. Millionenfach betrieben in Deutschland. 

Natürlich will der "Parasit" ja auch etwas verdienen.

Auf der anderen Seite ist es natürlich schade, wenn man innerhalb von 8 Jahren keinen anderen Job findet. Da würde ich mich dann doch fragen, woran das denn wohl liegen könnte.

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Diese Signatur ist in Deinem Land leider nicht verfügbar!

26.03.2012 08:17 Uhr
Ernst
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Zitat von lunakrivi
Zeitarbeit ist nichts anderes als Prostitution. Die Zuhälterei der Zeitarbeitsfirmen gehört per Gesetz verboten.

Und was passiert mit den Banden, die diese "Prostitution" in ihrem Hause dulden und fördern zur Gewinnmaximierung?
Wo bleiben hier die Gewerkschaften? Spielen sie das elende Spielchen nicht gerne mit um am 1. Mai dagegen scheinheilig wettern zu können?
Per Gesetzt ist dieser Menschenhandel beschlossen, also liegt der Schwarze Peter in erster Linie in Politikerhand, die auf drängen der Lobbys solches zulässt und unterhält.

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Nicht alles was er schreibt ist ernst gemeint – aber alles was er ernst meint ist so geschrieben! Zeige mir womit du prahlst und ich sage dir woran dir mangelt! Demokratie = Diktatur des Kapitals!

26.03.2012 08:32 Uhr
Dr.Hollywood
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Zitat von Ernst

 

Und was passiert mit den Banden, die diese "Prostitution" in ihrem Hause dulden und fördern zur Gewinnmaximierung?
Wo bleiben hier die Gewerkschaften? Spielen sie das elende Spielchen nicht gerne mit um am 1. Mai dagegen scheinheilig wettern zu können?
Per Gesetzt ist dieser Menschenhandel beschlossen, also liegt der Schwarze Peter in erster Linie in Politikerhand, die auf drängen der Lobbys solches zulässt und unterhält.

 Ohne Zeitarbeiter könnte z.B. kein (großer) Versender überleben! Dies wissen auch die Gewerkschaften! 

26.03.2012 08:33 Uhr
Dr.Hollywood
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Zitat von lunakrivi

Zeitarbeit ist nichts anderes als Prostitution. Die Zuhälterei der Zeitarbeitsfirmen gehört per Gesetz verboten.

 

 Das ist doch Blödsinn!

26.03.2012 09:12 Uhr
Drago
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Zitat von lunakrivi
 

Zeitarbeit ist nichts anderes als Prostitution. Die Zuhälterei der Zeitarbeitsfirmen gehört per Gesetz verboten.

 

Sie wird aber gefördert und von unseren Volksverrätern regelmäßig als Erfolgsmodell gefeiert!

Auch ich habe beruflich mit diesen Entscheidungen zu tun, und kann nur sagen, dass der Trend eindeutig verläuft. Nur Berlin hat von der Realität leider wieder keine Ahnung (oder blendet diese ganz bewusst aus).

Als Unternehmer sehe ich folgende Fakten: Der Leiharbeiter

- ist billiger (Stundenlohn)

- kann mir egal sein in Bezug auf Vermögenswirksame Leistungen, anstehende Tariferhöherung und Sonderzahlungen (Prämien)

- ist genauso fleißig (ansonsten fordere ich von heute auf morgen den nächsten in der Reihe an)

- kann mir in Punkto Krankheit völlig egal sein, denn wenn er ausfällt ist das nicht mein Problem. Die Leiharbeitsfirma muss adäquaten Ersatz bereit stellen

- ist ebenso im Thema Urlaub völlig unproblematisch.

Und falls die Produktion mal sinkt, sind die Köpfe ohne lange Kündigungsfristen, die bei vergleichsweise Festanstellung durch lange Betriebszugehörigkeit entstehen, sehr schnell abgebaut.

 

Einziges Manko ist die noch relativ hohe Personalfluktuation (und die damit verbundenen Anlernzeiten), aber wie man sieht, haben andere Firmen das schon viel besser im Griff (Stichwort 8 Jahre ...)

Ich heiße diese Entwicklung nicht gut. Nicht gut jedenfalls für Arbeitnehmer. Aber die wollten das genau so, haben ja schließlich so gewählt.

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Zuletzt geändert von Drago, am 26.03.2012 um 09:32 Uhr
26.03.2012 09:13 Uhr
Lumpazi
Sehr erfahrenes Mitglied


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Beiträge: 3775

 

Zitat von Dr.Hollywood
 

 

 Ohne Zeitarbeiter könnte z.B. kein (großer) Versender überleben! Dies wissen auch die Gewerkschaften! 

Das könnte mit einem gelockerten Kündigungsschutz auch gelöst werden. Die Arbeiter würden davon profitieren !!

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Da bemühen sich viele Männer ein Leben lang, die Frauen zu verstehen, anstatt sich mit einfachen Dingen wie der Relativitätstheorie zu beschäftigen. Albert Einstein

26.03.2012 09:25 Uhr
Dr.Hollywood
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Beiträge: 3655

 

Zitat von Lumpazi

 

Das könnte mit einem gelockerten Kündigungsschutz auch gelöst werden. Die Arbeiter würden davon profitieren !!

 Richtig, aber da würden die Gewerkschaften niemals mitmachen

26.03.2012 09:35 Uhr
Lumpazi
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Beiträge: 3775

 

Zitat von Dr.Hollywood
 

 

 Richtig, aber da würden die Gewerkschaften niemals mitmachen

Richtig ! Damit sind die Gewerkschaften aber Mitschuld an der Leiharbeitermisere !!

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Da bemühen sich viele Männer ein Leben lang, die Frauen zu verstehen, anstatt sich mit einfachen Dingen wie der Relativitätstheorie zu beschäftigen. Albert Einstein

26.03.2012 09:42 Uhr
Gast_469452013
gelöscht
Beiträge: 3386

In Frankreich Verdienen Leiharbeiter   das selbe wie Mitarbeiter der Stammbelegschaft in gleicher oder ähnlicher Funktion.  

Hier werden Leiharbeiter in der Regel für Krankheitsvertretung und Produktionspizen eingesetzt die mit der Stammbelegschaft nicht zu bewältigen sind.

In Deutschland werden Leiharbeiter dazu missbraucht den Kündigungsschutz auszuhebeln, Günstiger zu Produzieren und oftmals bei der Stammbelegschaft unbeliebte Arbeiten (Drecksarbeit oder Deppen Jobs) zu besetzen.

Der Zeitarbeitgeber Kassiert das Geld, das Unternehmen kauft sich vom Kündigungsschutz frei und hat keine Probleme mit Urlaub Krankenstand Abfindungen oder Arbeitsgericht. Man entlastet seine eigene Verwaltung (Personalabteilung, Lohnabrechnung) da man nur noch eine Rechnung Verbuchen muss. Diese Verwaltungskosten bezahlt in der Regel der Leiharbeiter durch geringeren Verdienst. Für den Betrieb der Leiharbeiter nutzt sind Leiharbeiter in der Regel genauso Teuer wie eigenes Personal die eigentlichen Forteile für Ihn sind oben beschrieben.    Bei der Steuer kann man dann auch noch ein paar Euros hin und herschieben so dass das beim Finanzamt nicht so viel verdient wird (das nennt man dann Gewinnoptimierung).

Fakten für mich sind Leiharbeiter Verdienen weniger, werden schneller Gekündigt, werden mit der Aussicht auf Übernahme zu mehr Leistung motiviert und ausgenützt. Sie haben weniger Rechte als die Stammbelegschaft, werden oftmals in Betrieben wie Menschen zweiter Klasse behandelt. Das ist nicht immer so aber in vielen Betrieben die Regel. Neben bei Kassieren viele Zeitarbeitsfirmen von der BA (früher Arbeitsamt) oft  Lohnzuschüsse da sie Ihre Mitarbeiter oft vom zweiten oder dritten Arbeitsmarkt einstellen und dies zur Bedingung machen.

Zeitarbeit an sich wäre nicht schlecht wenn sich unsere zensiert Politiker von der Zeitarbeits Lobby nicht ständig über den Tisch ziehen lassen würden. Politiker und andere Sesselpupser sind zu schwerfällig , zu Dumm und den Unternehmern nicht gewachsen die Zeitarbeit anbieten oder nutzen. Ständige Lockerung der Gesetzlichen Regelungen haben die Zeitarbeit zu einer modernen Form der Prostitution gemacht. Die Zeche zahlt der Mensch der in dieses Maschinerie gerät.

Durch Zwischenschaltung der Zeitarbeitsunternehmen (Mafia) verdienen diese Ihr Geld in einem anderen Gewerbe nennt man das Zuhälterei!!!!

Nur diesmal  Straffrei und mit Staatlicher Zustimmung!!!!!

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26.03.2012 09:49 Uhr
mb2901
Erfahrenes Mitglied


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Beiträge: 609
Ein Treffer für jeden Unternehmer

Der Ausgangspunkt war einst kurzfristiges Anschwellen von Spitzen über Zeitarbeitnehmer auszugleichen und da war es so, dass ein leih- AN nur max. zwei jahre in einem Unternehmen verbleiben durfte. Das Gesetz wurde aber aufgeweitet und nun kann er verbleiben bis in die Ewigkeit.

Ein L-AN ein absoluter Gewinn für einen Unternehmer. Keinerlei Kündigungssorgen und Krankengelder sowei die Beiträge für Sozialver., Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, sowie die Aufstockung im Krankheitsfall max. drei Monate entfallen und nicht zu vergesen den Kündigungsschutz.

Vorteile sackweise im Tornister und dann der Spitzenlohn  von 7,89 €, der sämtliche Gewinne des Unternehmers nach oben treibt oder gibt es in der Rechnungsstellung Unterschiede zwischen festen AN und Leih. AN

Nach bayerischem Manteltarifv. sind das bei 1150,-€  für einen  L-AN mehr als 50% weniger Entgelt,  wie bei einem mit gleicher Leistung festangestellten AN !!!   

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