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Mauerbau am Kernkraftwerk Gundremmingen: Die Antwort der Betreiber
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07.02.2012 02:34 Uhr
Redaktion
Ehrenmitglied


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Mauerbau am Kernkraftwerk Gundremmingen: Die Antwort der Betreiber

Wegens geplanten Mauerbaus am Zwischenlager hat Landrat Hafner ans Kernkraftwerk Gundremmingen geschrieben. Jetzt gab es die Antwort.
Mauerbau im Kernkraftwerk: Die Antwort der Betreiber

________
www.augsburger-allgemeine.de - Alles was uns bewegt

Zuletzt geändert von Anonyme, am 07.02.2012 um 20:47 Uhr
07.02.2012 02:34 Uhr
flowers
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Beiträge: 9

Selbst der Herr Landrat erhält keine Informationen... nichtmal mit Geheimhaltungsabkommen? Sind wir hier in Russland?

07.02.2012 07:27 Uhr
Kommentierer
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Beiträge: 105

Die Frage ist ob denn eine Mauer überhaupt was bring. Das erinnert an Aktionissmuss. Späthestens seit dem 11.09.2001 wissen wir dass Terroristen auch Flugzeuge verwenden,wenn nötig. Also konsequenter Weise müsste man auch entsprechend über das Zwischenlager betonieren! Wobei das Lager auflösen viel besser wäre und denn Möll in die Konzernzentralen der Betreiber!

07.02.2012 07:49 Uhr
_solon_
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Beiträge: 13095

 

Zitat von Kommentierer
 

Die Frage ist ob denn eine Mauer überhaupt was bring. ...

Ein Mauer bringt immer was. Die Frage ist nicht ob sondern wieviel(= Wirkungsgrad) eine Mauer bringt.

________
Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

07.02.2012 09:38 Uhr
daddbr
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Beiträge: 3559
Nur Schutzmauer gegen Aktivisten

Meiner Meinung nach wird die Mauer nur dazu errichtet um Aktivisten zu hindern Strahlungswerte zu messen und damit an die Öffentlichkeit zu gehen?

Die Betreiber und die bestochenen Vasallen wissen genau, dass die Endlagerungsfrage nicht geklärt ist - und noch lange nicht geklärt werden wird. Also wird die Strahlung weiter steigen - und das soll nicht an die Öffentlichkeit.

Für wie dumm halten die uns eigentlich, wenn man uns vermitteln will, dass eine Mauer ohne Schutz von oben gegen Terroroanschläge helfen soll?

Der Terroroanschlag ist bereits erfolgt - die Bauunternehmer-Amigos haben bereits den Anschlag auf unser Steuergeld durchgeführt. Zwinkernd

07.02.2012 09:49 Uhr
RaimundKamm
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Beiträge: 3287
Die Atom-Terrorgefahr darf nicht weiter vernebelt werden

 

Leider spielen einige wieder "Kopf in den Sand" oder verweisen fälschlich die Verantwortung in den Norden. Am 30.1.2012 hat unsere Bürgerinitiative Folgendes veröffentlicht:

Medienerklärung 30.1.12 

Anlagenbetreiber und Aufsichtsbehörde müssen uns Bürgern die Wahrheit sagen

Wie groß sind die Atomterror-Gefahren?

 

Nachdem vor fast drei Wochen der Bayerische Rundfunk bekannt gemacht hat, dass die Atommüll-Zwischenlager wegen Atomterrorsorgen durch Mauern besser geschützt werden müssen, sind die Verantwortlichen auf Tauchstation gegangen. Sie verweigern uns Bürgern die Aussage, wie groß die Gefahren sind. Zwei Abgeordnete versuchten sogar mit peinlichen Briefen, die Verantwortung anderen zuzuschieben und die Bürger so zu täuschen. 

Die Primärverantwortung liegt bei den Eigentümern und Betreibern, also bei RWE und EON. Aber schon beim Günzburger Erörterungstermin vor der Genehmigung des Zwischenlagers haben im Oktober 2001 die RWE-Vertreter zu Protokoll gegeben, dass ihr Konzern jede Haftung im Fall von Terroranschlägen ablehne. Solche Ereignisse seien mit Krieg gleich zu setzen und für dessen Abwehr oder Folgen sei allein der Staat verantwortlich. 

Aufsichtsbehörde ist das Bayerische Umweltministerium 

Eigentlich sollten Bundes- und Landtagsabgeordnete die im Atomgesetz (insbes. § 24) geregelte staatliche Verantwortung kennen. Aufsichtsbehörde für die Sicherheit des Atomkraftwerks Gundremmingen und seines Atommüll-Lagers ist das Bayerische Umweltministerium. Es hat diese Zuständigkeit im Auftrag des Bundesumweltministeriums auszuüben. 

Vorgeschichte  

Das Bundesamt für Strahlenschutz hat beauftragt vom Bundesumweltministerium am 15. April 2011 die Betreiber von Atomkraftwerken sowie die Landesbehörden in Deutschland auf besondere Bedrohungen durch Terrorgefahren hingewiesen. Danach waren Schutzmaßnahmen von den Betreibern in Absprache mit den Landesaufsichtsbehörden zwingend notwendig. Bisher haben RWE und EON als verantwortliche Betreiber noch nicht uns gefährdeten Bürgern mitgeteilt, welche Gefahren drohen. Auch das Bayerische Umweltministerium als verantwortliche Aufsichtsbehörde hat bisher nicht verlauten lassen, wie groß die Gefahr ist. Der Anruf unserer Bürgerinitiative beim BfS wurde so beantwortet, dass in dieser Frage sich das Bundesumweltministerium alleine die Auskünfte vorbehalten habe. Beim Bundesumweltministerium bekamen wir keine auskunftswillige Person ans Telefon. 

Der Günzburger Landtagsabgeordnete und Jurist Alfred Sauter eilte nach Bekanntwerden der Gundremminger Mauerbaupläne ins AKW. Aber er, der sonst viele Statements abgibt, blieb den Bürgerinnen und Bürgern alle Informationen über die Gefahren schuldig. Es ist anzunehmen, dass ihm das AKW mitgeteilt hat, wie gefährlich die Lage ist. Er machte dann jedoch mit einem Brandbrief an das Bundesamt für Strahlenschutz PR-Arbeit [für die AKW-Betreiber]. 

Wir Umwelt- und Gesundheitsschützer kritisieren dieses Ablenkmanöver. Wenn schon ohne Unfall und Anschlag die Verantwortlichkeiten vertuscht werden, wie wird das erst im Ernstfall sein. Der japanische Atomkonzern Tepco zeigte ja, dass nach der Katastrophe die Verantwortlichen abtauchen, die Opfer im Stich lassen und die Schulden auf die Steuerzahler abwälzen. 

In Gundremmingen wurden bereits Schutzmassnahmen ergriffen  

Wir Umwelt- und Gesundheitsschützer hören und sehen jedoch einiges beim Kernkraftwerk Gundremmingen. Bis die neuen Mauern etwas mehr Schutz bieten, wurden dem Vernehmen nach Sofortmassnahmen ergriffen: Besuche im Zwischenlager sollen nicht mehr zulässig sein, Castoren sollen so umgestellt worden sein, dass die Schussmöglichkeiten ungünstiger werden und im AKW-Gelände sind neue Fahrzeuge mit unbekannten Aufgaben zu sehen. 

Wir fordern RWE und EON sowie das verantwortliche Bayerische Umweltministerium auf: Sagt endlich die Wahrheit über die Bedrohungslage! Verheimlicht sicherheitsrelevante Details – aber beschreibt oder klassifiziert die Bedrohungslage. 

Vermutlich haben die Betreiber und das Ministerium Angst, dass, wenn die Bevölkerung die Wahrheit über die Bedrohungslage wüsste, die Bürger gegen den Weiterbetrieb des AKW und gegen das Zwischenlager, das bald das größte deutsche Atommüll-Lager sein wird, Sturm liefen.

Raimund Kamm

www.atommuell-lager.de

07.02.2012 10:07 Uhr
Reiner160367
Ständiges Mitglied


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Beiträge: 275

 

Zitat von daddbr
Nur Schutzmauer gegen Aktivisten

Meiner Meinung nach wird die Mauer nur dazu errichtet um Aktivisten zu hindern Strahlungswerte zu messen und damit an die Öffentlichkeit zu gehen?

Die Betreiber und die bestochenen Vasallen wissen genau, dass die Endlagerungsfrage nicht geklärt ist - und noch lange nicht geklärt werden wird. Also wird die Strahlung weiter steigen - und das soll nicht an die Öffentlichkeit.

Für wie dumm halten die uns eigentlich, wenn man uns vermitteln will, dass eine Mauer ohne Schutz von oben gegen Terroroanschläge helfen soll?

Der Terroroanschlag ist bereits erfolgt - die Bauunternehmer-Amigos haben bereits den Anschlag auf unser Steuergeld durchgeführt. Zwinkernd

 Wenn diese Mauer ausreicht dass Aktivisten keine Strahlung mehr messen koennen, dann dringt ja auch keine Strahlung mehr in die Umgebeung und Sie sollten froh darueber sein.

Beim erstenmal Lesen Ihres Beitrages hielt ich Sie fuer Dumm, aber wahrscheinlich sind Sie von Ihrem Hass auf die Kernkraft nur so voreingenommen dass Sie dabei nicht mehr klar denken. Denn sonst wuessten Sie dass man sich nicht nur gegen Terroranschlaege von oben schuetzen sollte, sondern von allen Seiten koennen Terroristen angreifen.

07.02.2012 10:45 Uhr
Reiner160367
Ständiges Mitglied


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Registriert seit: 11/10/10
Beiträge: 275

 

Zitat von RaimundKamm
Die Atom-Terrorgefahr darf nicht weiter vernebelt werden

 

Leider spielen einige wieder "Kopf in den Sand" oder verweisen fälschlich die Verantwortung in den Norden. Am 30.1.2012 hat unsere Bürgerinitiative Folgendes veröffentlicht:

Medienerklärung 30.1.12 

Anlagenbetreiber und Aufsichtsbehörde müssen uns Bürgern die Wahrheit sagen

Wie groß sind die Atomterror-Gefahren?

 

Nachdem vor fast drei Wochen der Bayerische Rundfunk bekannt gemacht hat, dass die Atommüll-Zwischenlager wegen Atomterrorsorgen durch Mauern besser geschützt werden müssen, sind die Verantwortlichen auf Tauchstation gegangen. Sie verweigern uns Bürgern die Aussage, wie groß die Gefahren sind. Zwei Abgeordnete versuchten sogar mit peinlichen Briefen, die Verantwortung anderen zuzuschieben und die Bürger so zu täuschen. 

Die Primärverantwortung liegt bei den Eigentümern und Betreibern, also bei RWE und EON. Aber schon beim Günzburger Erörterungstermin vor der Genehmigung des Zwischenlagers haben im Oktober 2001 die RWE-Vertreter zu Protokoll gegeben, dass ihr Konzern jede Haftung im Fall von Terroranschlägen ablehne. Solche Ereignisse seien mit Krieg gleich zu setzen und für dessen Abwehr oder Folgen sei allein der Staat verantwortlich. 

Aufsichtsbehörde ist das Bayerische Umweltministerium 

Eigentlich sollten Bundes- und Landtagsabgeordnete die im Atomgesetz (insbes. § 24) geregelte staatliche Verantwortung kennen. Aufsichtsbehörde für die Sicherheit des Atomkraftwerks Gundremmingen und seines Atommüll-Lagers ist das Bayerische Umweltministerium. Es hat diese Zuständigkeit im Auftrag des Bundesumweltministeriums auszuüben. 

Vorgeschichte  

Das Bundesamt für Strahlenschutz hat beauftragt vom Bundesumweltministerium am 15. April 2011 die Betreiber von Atomkraftwerken sowie die Landesbehörden in Deutschland auf besondere Bedrohungen durch Terrorgefahren hingewiesen. Danach waren Schutzmaßnahmen von den Betreibern in Absprache mit den Landesaufsichtsbehörden zwingend notwendig. Bisher haben RWE und EON als verantwortliche Betreiber noch nicht uns gefährdeten Bürgern mitgeteilt, welche Gefahren drohen. Auch das Bayerische Umweltministerium als verantwortliche Aufsichtsbehörde hat bisher nicht verlauten lassen, wie groß die Gefahr ist. Der Anruf unserer Bürgerinitiative beim BfS wurde so beantwortet, dass in dieser Frage sich das Bundesumweltministerium alleine die Auskünfte vorbehalten habe. Beim Bundesumweltministerium bekamen wir keine auskunftswillige Person ans Telefon. 

Der Günzburger Landtagsabgeordnete und Jurist Alfred Sauter eilte nach Bekanntwerden der Gundremminger Mauerbaupläne ins AKW. Aber er, der sonst viele Statements abgibt, blieb den Bürgerinnen und Bürgern alle Informationen über die Gefahren schuldig. Es ist anzunehmen, dass ihm das AKW mitgeteilt hat, wie gefährlich die Lage ist. Er machte dann jedoch mit einem Brandbrief an das Bundesamt für Strahlenschutz PR-Arbeit [für die AKW-Betreiber]. 

Wir Umwelt- und Gesundheitsschützer kritisieren dieses Ablenkmanöver. Wenn schon ohne Unfall und Anschlag die Verantwortlichkeiten vertuscht werden, wie wird das erst im Ernstfall sein. Der japanische Atomkonzern Tepco zeigte ja, dass nach der Katastrophe die Verantwortlichen abtauchen, die Opfer im Stich lassen und die Schulden auf die Steuerzahler abwälzen. 

In Gundremmingen wurden bereits Schutzmassnahmen ergriffen  

Wir Umwelt- und Gesundheitsschützer hören und sehen jedoch einiges beim Kernkraftwerk Gundremmingen. Bis die neuen Mauern etwas mehr Schutz bieten, wurden dem Vernehmen nach Sofortmassnahmen ergriffen: Besuche im Zwischenlager sollen nicht mehr zulässig sein, Castoren sollen so umgestellt worden sein, dass die Schussmöglichkeiten ungünstiger werden und im AKW-Gelände sind neue Fahrzeuge mit unbekannten Aufgaben zu sehen. 

Wir fordern RWE und EON sowie das verantwortliche Bayerische Umweltministerium auf: Sagt endlich die Wahrheit über die Bedrohungslage! Verheimlicht sicherheitsrelevante Details – aber beschreibt oder klassifiziert die Bedrohungslage. 

Vermutlich haben die Betreiber und das Ministerium Angst, dass, wenn die Bevölkerung die Wahrheit über die Bedrohungslage wüsste, die Bürger gegen den Weiterbetrieb des AKW und gegen das Zwischenlager, das bald das größte deutsche Atommüll-Lager sein wird, Sturm liefen.

Raimund Kamm

www.atommuell-lager.de

 Die Betreiber und das Minsiterium muessen Ihre Anlagen sichern bevor eine wirklich dramatische Bedrohungslage vorliegt. Wenn eine Bedrohung schon vorliegt koennen keine Echten Sicherungmasnahmen mehr durchgefuehrt werden. Deshalb ist es logisch dass jetzt etwas gemacht wird.

Es gibt leider immer irgendwelche Spinner die glauben Ihre Ansichten sind so toll dass man dafuer ein paar tausend und mehr Memschen toeten darf.

Das Problem sind nicht die Grossen Terrorzellen, denn die Komunizieren und da kann man was entdecken. Das Problem sind die einzel Spinner wie in Oslo.

Wie koennten die Buerger aber auch bei einer echten Bedrohungslage gegen ein Lager sein? Wir haben nun mal Atommuell und nur weil wir Ihn nicht mehr wollen und "Sturm gegen das Lager laufen" loest sich der Atommuell nicht in Luft auf. Oder wo wollen Sie den Atommuell hinbringen? Wir haben den Atommuell und muessen damit Leben.

07.02.2012 11:06 Uhr
Fando2011
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Beiträge: 560
Zu all diesem Brimborium

 

möchte ich in Bescheidenheit darauf verweisen, dass das größte Atomkraftwerk trotz allem immer noch unsere Sonne ist, ohne welche ein Leben auf diesem bescheidenen Planeten unmöglich wäre. Sollten wir dieses um der Umweltverstrahlung Willen letztendlich nicht auch still legen und abschalten?

Wissen schon alle, welche sich hier mit noch so gut gemeinten Ratschlägen tummeln, dass die Strahlung aller Atomkraftwerke auf der ganzen Welt zusammen nur einen winzigen Bruchteil der durch die Sonneneinstrahlung tag- täglich  freigesetzten Radioaktivität ausmacht?

Oder hat so mancher Anti-Atom-Enthusiast gar eine andere Erklärung hierzu ?

 

 

________

07.02.2012 11:27 Uhr
Fando2011
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Beiträge: 560
SIE BRINGEN ES AUF DEN PUNKT

 

Zitat von flowers
 

Selbst der Herr Landrat erhält keine Informationen... nichtmal mit Geheimhaltungsabkommen? Sind wir hier in Russland?

 

ABER MEINEN SIE NICHT AUCH; DASS ZWISCHEN DIKTATUR IN RUSSLAND   -  UN D  ODER   -   DEMOKRATIE HIERZULANDE GAR KEUIN UNTERSCHIED MEHR BESTEHT ?

________

07.02.2012 12:31 Uhr
Hunsrücker
Erfahrenes Mitglied


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Zitat von RaimundKamm
Die Atom-Terrorgefahr darf nicht weiter vernebelt werden

Bei Googel Maps gibt es sehr schöne Bilder. Scheint also alles gar kein so großes Geheimnis zu sein.

________
Diese Signatur ist in Deinem Land leider nicht verfügbar!

08.02.2012 19:19 Uhr
günzBÜRGER
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..."aus Geheimschutzgründen"...

Wenn garnix anderes mehr taugt, dann deckelt man´s eben mit "Geheimschutz" - welch eine Augenwischerei findet denn da statt? Was wird denn noch alles geheimgehalten? Achso, das darf man als möglicherweise betroffener Bürger ja keinesfalls erfahren....

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hatte auf Veranlassung des Bundesumweltministeriums bereits mit Schreiben vom 15. April 2011 die Betreiber aller Zwischenlager darum gebeten, die notwendigen Maßnahmen einzuleiten. (Berliner Morgenpost 11.01.2012)

Laut Bayerischem Amt für Reaktorsicherheit besteht keine akute Gefahr eines Terrorangriffs. Im niedersächsischen Umweltministerium dagegen beurteilt man die Situation etwas anders:

"Gefährdungssituation im Zuge neu gewonnener Erkenntnisse zu möglichen Tatmitteln und Täterverhalten"

aus: merkur-online vom 11.01.12

"Viel Spielraum für Interpretationen

Die Maßnahmen erfolgten “im Rahmen einer regelmäßig stattfindenden Überprüfung“, sagte die Sprecherin. Die Planung zu den jetzt umzusetzenden Maßnahmen wurde bereits vor der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima eingeleitet.

Das Kernkraftwerk Gundremmingen lässt sich nicht in die Karten schauen. "Die Standort-Zwischenlager werden um eine bauliche Barriere ergänzt. Einige Abschnitte werden durch eine zusätzliche Mauer verstärkt, die auch nach außen hin sichtbar sein wird. Um die Wirksamkeit der Sicherungsmaßnahme zu gewährleisten, können weitere Einzelheiten nicht dargelegt werden", heißt es in einem offiziellen Statement.

Die Maßnahmen und die unzureichende Informationspolitik lassen jedenfalls viel Spielraum für Interpretationen - keine davon lässt einen wirklich ruhig schlafen."

Quelle (mit erstaunlich vielen nicht mehr abrufbaren Seiten...):

http://www.medienundverlag.de/kernkraftwerk-gundremmingen-mauern-atomlager-sollen-terroranschlagen-schutzen-g388860852-p5

08.02.2012 19:19 Uhr
Redaktion
Ehrenmitglied


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Kernkraftwerk gibt Antwort zum Mauerbau
Landrat Hubert Hafner hatte geschrieben. Stirnseiten des Zwischenlagers in Gundremmingen sind laut Betreiber bereits ausreichend gegen Terroranschläge gesichert
Kernkraftwerk gibt Antwort zum Mauerbau

________
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08.02.2012 19:24 Uhr
günzBÜRGER
Ständiges Mitglied


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Allein

die Überschrift des Artikels "Kernkraftwerk gibt Antwort zum Mauerbau" läßt die außerordentliche Genügsamkeit der örtlichen Presse gegenüber ihren Aufgaben wieder mal deutlich werden.... Peinlich!

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