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#91 (permalink) | |
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Es freut mich zu sehen, dass mehr und mehr das Volk aufwacht (damit meine ich nicht Sie, Alois - sondern generell). Ein größerer Teil der Masse scheint zunehmend tatsächlich zu begreifen, dass es so wie bisher NICHT weitergehen KANN. Noch vor 10 Jahren haben die Leute nur den Kopf geschüttelt und sind weitergegangen. Heute dämmert es scheinbar schon relativ vielen, es könnten glatt geschätzte 15-20% der Gesamtbevölkerung sein. Ich rede beim Thema Missstände nicht nur von der Mikrobe Verwaltung, sondern wirklich vom gesamten System. Fast alle Teile sind davon betroffen. Es krankt praktisch überall, wo man hinsieht. Wer hier schreibt, den zähle ich mal zu den 20% und dem sollte auch klar sein, dass dieser ganze aufgetürmte Bockmist (Beamtenstaat, Pensionsansprüche, GKV, GRV, Hartz4, Transferunion, Schuldenkrise, Konkursverschleppung, Selbstbedienungsmentalität, Werteverlust, Lobbyismus, Bürokratismus, Schere arm/reich - um nur einige wenige zu nennen) vom gemeinen Volk getragen wird. Dessen Schultern sind breit, sogar Europa findet teils Platz darauf. Aber irgendwann ist es zuviel, die Schmerzgrenze erreicht. Wer die Dinge aufmerksam verfolgt, sieht zudem den seit einigen Jahren erfolgenden, sich selbst verstärkenden Effekt: Eine Volk-Ausbeutungsspirale zum Gipfel. Und es dämmert dann irgendwann auch jedem, dass dies nicht mit einer Schwerpunktverlagerung von einer auf eine andere Regierungskoalition zu beheben sein wird. Der Karren ist im Dreck, und da bringt ihn NIEMAND mehr heraus. Ich sehe nur einen "Ausweg", besser "Konsequenz": Den Neustart des Systems soziale Marktwirtschaft. Wir brauchen keine Glaskugel oder promoviert zu haben, um das als einzig verbleibendes Zukunftsszenario zu erkennen. Die Deutschen sind Streik-faul, das stimmt. Aber sie werden aufstehen. Der Schmerz WIRD zu groß werden, verlassen Sie sich alle darauf. Hier gilt tatsächlich: Alternativlos. |
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Zuletzt geändert von Drago, am 06.05.2012 um 12:56 Uhr
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#92 (permalink) | |
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Bingo! |
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Zuletzt geändert von Ernst, am 07.05.2012 um 07:47 Uhr
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#93 (permalink) | |
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Da stimme ich Ihnen zu ! Nur die Schreibweise römischer Zahlen üben wir noch ein wenig...gelle |
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#94 (permalink) | |
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Zustimmung, zu 100%. Und es kommt auch immer mehr ans Licht:
"Spiegel": Kohl-Regierung war sich der Euro-Risiken bewusst Das überschuldete Italien hätte zum Euro-Start 1999 nicht in die Währungsunion aufgenommen werden dürfen. Das geht aus bislang unter Verschluss gehaltenen Akten der Regierung von Kanzler Helmut Kohl (CDU) aus den Jahren 1994 bis 1998 hervor, die die Bundesregierung auf Antrag des “Spiegel” freigegeben hat. Darunter befinden sich Berichte der deutschen Botschaft in Rom, regierungsinterne Vermerke und Briefe sowie handschriftliche Protokolle von Kanzlergesprächen. Die Dokumente im Umfang von mehreren hundert Seiten zeigen, dass die Defizite bei der Einführung des Gemeinschaftsgeldes auch den deutschen Euro-Gründungsvätern bekannt waren. Doch am Ende entschieden nicht wirtschaftliche Kriterien über den Beitritt Italiens zur Währungsunion, sondern vor allem politische Erwägungen. |
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