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Merkel fordert: Renteneintrittsalter muss auf Dauer noch höher werden
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06.05.2012 11:50 Uhr
Drago
Erfahrenes Mitglied


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Beiträge: 786

 

Zitat von Alois
 

Es sind zuviel, die von diesem Beamtenstaat profitieren.

Es freut mich zu sehen, dass mehr und mehr das Volk aufwacht (damit meine ich nicht Sie, Alois - sondern generell).

Ein größerer Teil der Masse scheint zunehmend tatsächlich zu begreifen, dass es so wie bisher NICHT weitergehen KANN. Noch vor 10 Jahren haben die Leute nur den Kopf geschüttelt und sind weitergegangen. Heute dämmert es scheinbar schon relativ vielen, es könnten glatt geschätzte 15-20% der Gesamtbevölkerung sein.

Ich rede beim Thema Missstände nicht nur von der Mikrobe Verwaltung, sondern wirklich vom gesamten System. Fast alle Teile sind davon betroffen. Es krankt praktisch überall, wo man hinsieht.

Wer hier schreibt, den zähle ich mal zu den 20% und dem sollte auch klar sein, dass dieser ganze aufgetürmte Bockmist (Beamtenstaat, Pensionsansprüche, GKV, GRV, Hartz4, Transferunion, Schuldenkrise, Konkursverschleppung, Selbstbedienungsmentalität, Werteverlust, Lobbyismus, Bürokratismus, Schere arm/reich  - um nur einige wenige zu nennen)

vom gemeinen Volk getragen wird. Dessen Schultern sind breit, sogar Europa findet teils Platz darauf. Aber irgendwann ist es zuviel, die Schmerzgrenze erreicht. Wer die Dinge aufmerksam verfolgt, sieht zudem den seit einigen Jahren erfolgenden, sich selbst verstärkenden Effekt: Eine Volk-Ausbeutungsspirale zum Gipfel.

Und es dämmert dann irgendwann auch jedem, dass dies nicht mit einer Schwerpunktverlagerung von einer auf eine andere Regierungskoalition zu beheben sein wird. Der Karren ist im Dreck, und da bringt ihn NIEMAND mehr heraus. Ich sehe nur einen "Ausweg", besser "Konsequenz": Den Neustart des Systems soziale Marktwirtschaft.

Wir brauchen keine Glaskugel oder promoviert zu haben, um das als einzig verbleibendes Zukunftsszenario zu erkennen. Die Deutschen sind Streik-faul, das stimmt. Aber sie werden aufstehen. Der Schmerz WIRD zu groß werden, verlassen Sie sich alle darauf. Hier gilt tatsächlich: Alternativlos.

________

Zuletzt geändert von Drago, am 06.05.2012 um 12:56 Uhr
07.05.2012 07:42 Uhr
Ernst
Äußerst erfahrenes Mitglied


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Registriert seit: 7/7/07
Beiträge: 5550

 

Zitat von Drago
Ein größerer Teil der Masse scheint zunehmend tatsächlich zu begreifen, dass es so wie bisher NICHT weitergehen KANN. Noch vor 10 Jahren haben die Leute nur den Kopf geschüttelt und sind weitergegangen. Heute dämmert es scheinbar schon relativ vielen, es könnten glatt geschätzte 15-20% der Gesamtbevölkerung sein.

Ich rede beim Thema Missstände nicht nur von der Mikrobe Verwaltung, sondern wirklich vom gesamten System. Fast alle Teile sind davon betroffen. Es krankt praktisch überall, wo man hinsieht.

Wer hier schreibt, den zähle ich mal zu den 20% und dem sollte auch klar sein, dass dieser ganze aufgetürmte Bockmist (Beamtenstaat, Pensionsansprüche, GKV, GRV, Hartz4, Transferunion, Schuldenkrise, Konkursverschleppung, Selbstbedienungsmentalität, Werteverlust, Lobbyismus, Bürokratismus, Schere arm/reich - um nur einige wenige zu nennen…

Wir brauchen keine Glaskugel oder promoviert zu haben, um das als einzig verbleibendes Zukunftsszenario zu erkennen. Die Deutschen sind Streik-faul, das stimmt. Aber sie werden aufstehen. Der Schmerz WIRD zu groß werden, verlassen Sie sich alle darauf.

Bingo!
Nur mit dem letzten Absatz kann ich mich nicht anfreunden. Der deutsche Dimpl geht nicht von alleine auf die Straße um zu demonstrieren und zu zeigen wer die Macht im Staate ist, das hat er schon längst übersehen. Er streikt nur auf Befehl und wenn, läuft er Rattenfängern hinterher, die ihm das Blaue vom Himmel versprechen. Außerdem ist per HartzVI dafür gesorgt, dass ein Teil der in Frage kommenden Masse still hält. Ein cleverer Schachzug, wer sägt sich schon gerne ein sicheres (Stand-)Bein ab?

________
Nicht alles was er schreibt ist ernst gemeint – aber alles was er ernst meint ist so geschrieben! Zeige mir womit du prahlst und ich sage dir woran dir mangelt! Demokratie = Diktatur des Kapitals!

Zuletzt geändert von Ernst, am 07.05.2012 um 07:47 Uhr
07.05.2012 07:52 Uhr
Lumpazi
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Beiträge: 3761

 

Zitat von Ernst
 

 

Bingo!
Nur mit dem letzten Absatz kann ich mich nicht anfreunden. Der deutsche Dimpl geht nicht von alleine auf die Straße um zu demonstrieren und zu zeigen wer die Macht im Staate ist, das hat er schon längst übersehen. Er streikt nur auf Befehl und wenn, läuft er Rattenfängern hinterher, die ihm das Blaue vom Himmel versprechen. Außerdem ist per HartzVI dafür gesorgt, dass ein Teil der in Frage kommenden Masse still hält. Ein cleverer Schachzug, wer sägt sich schon gerne ein sicheres (Stand-)Bein ab?

 

Da stimme ich Ihnen zu !

Nur die Schreibweise römischer Zahlen üben wir noch ein wenig...gelle

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Da bemühen sich viele Männer ein Leben lang, die Frauen zu verstehen, anstatt sich mit einfachen Dingen wie der Relativitätstheorie zu beschäftigen. Albert Einstein

07.05.2012 10:57 Uhr
volksdemokrat
Sehr erfahrenes Mitglied


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Registriert seit: 12/2/09
Beiträge: 4171

 

Zitat von Drago
 

 

Es freut mich zu sehen, dass mehr und mehr das Volk aufwacht (damit meine ich nicht Sie, Alois - sondern generell).

Ein größerer Teil der Masse scheint zunehmend tatsächlich zu begreifen, dass es so wie bisher NICHT weitergehen KANN. Noch vor 10 Jahren haben die Leute nur den Kopf geschüttelt und sind weitergegangen. Heute dämmert es scheinbar schon relativ vielen, es könnten glatt geschätzte 15-20% der Gesamtbevölkerung sein.

Ich rede beim Thema Missstände nicht nur von der Mikrobe Verwaltung, sondern wirklich vom gesamten System. Fast alle Teile sind davon betroffen. Es krankt praktisch überall, wo man hinsieht.

[...]

Zustimmung, zu 100%. Und es kommt auch immer mehr ans Licht:

 

"Spiegel": Kohl-Regierung war sich der Euro-Risiken bewusst
Das überschuldete Italien hätte zum Euro-Start 1999 nicht in die Währungsunion aufgenommen werden dürfen. Das geht aus bislang unter Verschluss gehaltenen Akten der Regierung von Kanzler Helmut Kohl (CDU) aus den Jahren 1994 bis 1998 hervor, die die Bundesregierung auf Antrag des “Spiegel” freigegeben hat. Darunter befinden sich Berichte der deutschen Botschaft in Rom, regierungsinterne Vermerke und Briefe sowie handschriftliche Protokolle von Kanzlergesprächen. Die Dokumente im Umfang von mehreren hundert Seiten zeigen, dass die Defizite bei der Einführung des Gemeinschaftsgeldes auch den deutschen Euro-Gründungsvätern bekannt waren. Doch am Ende entschieden nicht wirtschaftliche Kriterien über den Beitritt Italiens zur Währungsunion, sondern vor allem politische Erwägungen.

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„Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“ - Voltaire

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