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Finanzkrise in Griechenland: Ausscheiden aus der Eurozone möglich
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22.02.2012 09:29 Uhr
Redaktion
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Steuerzahlerbund ruft zu «Nein» zu Griechenland-Hilfen auf
Der Steuerzahlerbund ruft den Bundestag zu einem «Nein» zu Griechenland-Hilfen auf. Der Verbandschef sagt, dass die Steuerzahler «einmal mehr die Verlierer» sein würden.
Steuerzahlerbund ruft zu «Nein» zu Griechenland-Hilfen auf

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22.02.2012 09:29 Uhr
bbuchsky
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Für wieviel Tage reicht das 2. Paket? Keinesfalls länger als bis zum nächsten Bietertermin für Griechische Staatsanleihen. Soviel ist sicher!

Die Banken wären schön blöd, dieses Instrument der Gewinnmaximierung durch Steuergelder nicht weiter auszunutzen. In den entscheidenden Gremien haben die Lobbyisten die Informationshoheit, werden also weiter die unterbelichtete Politikerkaste vor sich hertreiben können.

22.02.2012 09:40 Uhr
Gast_2101070885
gelöscht
Beiträge: 447

 

Zitat von bbuchsky

Für wieviel Tage reicht das 2. Paket? Keinesfalls länger als bis zum nächsten Bietertermin für Griechische Staatsanleihen. Soviel ist sicher!

Die Banken wären schön blöd, dieses Instrument der Gewinnmaximierung durch Steuergelder nicht weiter auszunutzen. In den entscheidenden Gremien haben die Lobbyisten die Informationshoheit, werden also weiter die unterbelichtete Politikerkaste vor sich hertreiben können.

       Dem ist nichts hinzuzufügen

22.02.2012 09:51 Uhr
Martin
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Zitat von bbuchsky
 

Für wieviel Tage reicht das 2. Paket? Keinesfalls länger als bis zum nächsten Bietertermin für Griechische Staatsanleihen. Soviel ist sicher!


Das Paket reicht keinen einzigen Tag, da die gesamte Summe auf ein Sperrkonto fließen soll, welches ausschließlich die Forderungen der Banken bedient und auf das der griechische Staat keinen Zugriff hat, bzw. nur Guthaben dorthin überweisen darf. Die Situaton in Griechenland bessert sich somit um kein Jota, ein paar Banken werden bessere Bilanzen vorweisen können und der deutsche Steuerzahler finanziert die Party.

Martin

22.02.2012 12:44 Uhr
cato
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Zitat von gewe-a
 

 

Da bin ich aber der Meinung, dass der "normale" griechische Bürger nichts von dem Geld sieht bzw. nichts davon hat. Das Geld verschwindet doch in ganz andere Kanäle.

Das ist natürlich richtig. Das Geld geht an die Banken. Also Pleite, d.h. Zahlungsunfähigkeit Griechenlands = die Banken gehen erst mal leer aus.

Den Griechen muß aber geholfen werden (s. Prof. Gerke heute AZ), d.h. Milliarden wiederum nach Griechenland, da beißt die Maus keinen Faden ab. Dann kommen die Banken und wollen ihr verlorenes Geld von den Regierungen - ein Teufelskreis oder die gute alte Zwickmühle.

Alles andere, was hier geboten wird, ist Blablabla.

22.02.2012 22:20 Uhr
Redaktion
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Steuerzahlerbund warnt vor Ja zu Griechenlandhilfe
Der Bund der Steuerzahler hat den Bundestag aufgefordert, den neuen Milliarden-Hilfen für Griechenland nicht zuzustimmen. «Beim zweiten Griechenland-Paket sind die Steuerzahler einmal mehr die Verlierer», sagte Verbandspräsident Karl Heinz Däke der...
Steuerzahlerbund warnt vor Ja zu Griechenlandhilfe

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22.02.2012 22:20 Uhr
BerndC
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Der Steuerzahlerbund forderte den Bundestag auf, den neuen Milliarden-Hilfen für Griechenland nicht zuzustimmen. „Beim zweiten Griechenland-Paket sind die Steuerzahler einmal mehr die Verlierer“, sagte Verbandspräsident Karl Heinz Däke. Na endlich, kann man da nur sagen. Aber hört die Politik oder geht weiter den Weg des geringsten Widerstandes? Wie Schäuble, dem nach etwas Beschimpfung aus GR gleich die Düse geht und der deshalb fluchs dem Griechen-Rettungs-Murks zustimmt. Der deutsche Michel wird´s schon schlucken und nicht mucken, vielleicht merkt er`s ja gar nicht oder erst wenn es zu spät ist!
130 Milliarden – ab in die Tonne! Meine Geld, Dein Geld, unser Geld
...hierfür haben wir gearbeitet, nicht die Griechen. Das marode, verrottete, korrupte Griechenland, das die Polit-Kaste runtergewirtschaftet hat.

Jeder Euro, der jetzt noch nach Griechenland fließt, ist ein Euro zuviel. Jahrzehntelang haben Korruption und unfähige Politiker dieses Land in die jetzige Situation gebracht. Jetzt sollen wir mit unserem Steuergeld diese Misswirtschaft ausbaden und als Dank werden von Chaoten deutsche Fahnen verbrannt. Griechenland muss raus aus der Eurozone ohne Wenn und Aber.

23.02.2012 07:55 Uhr
daddbr
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Aber das Geld wird nutzbringender angelegt

 

Zitat von cato

 

Das ist natürlich richtig. Das Geld geht an die Banken. Also Pleite, d.h. Zahlungsunfähigkeit Griechenlands = die Banken gehen erst mal leer aus.

Den Griechen muß aber geholfen werden (s. Prof. Gerke heute AZ), d.h. Milliarden wiederum nach Griechenland, da beißt die Maus keinen Faden ab. Dann kommen die Banken und wollen ihr verlorenes Geld von den Regierungen - ein Teufelskreis oder die gute alte Zwickmühle.

Alles andere, was hier geboten wird, ist Blablabla.

 Erst mal gehen die Institutionen - Banken und ander kriminelle Vereinigungen - leer aus. Genau diese waren es, die bewusst die Staaten zum Geldausgeben auf Kredit veranlasst haben. Selbstverständlich hat man willige "Opfer" gefunden - nämlich die Politiker und ihre Amigos, die sich mit dem Geld hintenrum gut bedient haben.

Aber die Milliarden mit denen man jetzt eigetlich die Banken rettet - die könnten als gut überlegte Investitionen, Griechenland sehr nützlich sein und Arbeitsplätze und damit Wohlstand für die arbeitende Bevölkerung bringen.

Voraussetzung für diese Investitionen sollte aber sein, dass sich die "stolzen Griechen" helfen lassen eine vernünftige Verwaltung aufzubauen. Bisher war das evtl. gar nicht gewollt - denn wo Chaos herrscht - kann man besser betrügen?

23.02.2012 13:42 Uhr
Ernst
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Also da wäre ich mir nicht so sicher, dass dieser Haufen leer ausgeht. Wohl steht in großen Lettern auf der Eingangstür "Wir spenden gerne 50 Prozent!" und mit dem gleichen Federstrich werden 150 Prozent Gewinn durch die Hintertür reingeschoben. Es wird doch niemand ernsthaft glauben, dass man so ohne weiteres 50 Prozent einfach in den Wind schreibt, noch dazu in diesen Kreisen. Erst einmal wäre unteressant für was die Gelder Verwendung finden? Wer kontrolliert, wer koordiniert? Was von diesen Milliarden kommt beim kleinen Griechen überhaupt an?

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Nicht alles was er schreibt ist ernst gemeint – aber alles was er ernst meint ist so geschrieben! Zeige mir womit du prahlst und ich sage dir woran dir mangelt! Demokratie = Diktatur des Kapitals!

23.02.2012 14:20 Uhr
cato
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Beiträge: 1057

 

Zitat von daddbr
Aber das Geld wird nutzbringender angelegt

 

 Erst mal gehen die Institutionen - Banken und ander kriminelle Vereinigungen - leer aus. Genau diese waren es, die bewusst die Staaten zum Geldausgeben auf Kredit veranlasst haben. Selbstverständlich hat man willige "Opfer" gefunden - nämlich die Politiker und ihre Amigos, die sich mit dem Geld hintenrum gut bedient haben.

Aber die Milliarden mit denen man jetzt eigetlich die Banken rettet - die könnten als gut überlegte Investitionen, Griechenland sehr nützlich sein und Arbeitsplätze und damit Wohlstand für die arbeitende Bevölkerung bringen.

Voraussetzung für diese Investitionen sollte aber sein, dass sich die "stolzen Griechen" helfen lassen eine vernünftige Verwaltung aufzubauen. Bisher war das evtl. gar nicht gewollt - denn wo Chaos herrscht - kann man besser betrügen?

Bis Griechenland ein moderner Staat wird, das kann dauern. Das  hat schon mal ein König aus Bayern, d.h. dessen Verwaltung versucht, und ist gescheitert.

Aber eine funktionierende Staatsverwaltung ist die einzige Möglichkeit, aus dem Schlamassel herauszukommen. Daran muß die EU mit langem Atem arbeiten, eine schnelle Lösung gibt es nicht. Allerdings, eine Volksmentalität zu ändern ...

23.02.2012 15:44 Uhr
Kyle
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Die Deutschen tun zu den Griechen was die Franzosen zu den Deutschen taten. i.e. Friedensvertrag von Versailles , Weimarer Republik etc.

Die EU EZB Troika verlangt von den Griechen einen Stellenabbau von 150 000 Jobs im öffentlichen Sektor in den nächsten 3 Jahren ohne einen Marschallplan, - verrückt!

Dei EU Machtelite verlor irgendwie den Ball. Manche sagen wegen der Internet Reformation, die die brutale Finanzpolitik, die endlosen Manipulationen der Globalisten EU Banksters, vor aller Augen legt. Die Globalisten-Elite verrechnete sich mit Griechenland. Es wird noch blutiger werden.

Quislinge verkaufen Griechenland zu deutschen Banksters. Die Griechen sollten alle rausschmeissen,  Kupfer Drachmas in den Verkehr bringen und neu anfangen. Weg mit dem Papiergeld Schwindel der Kaynesian Globalisten Banksters. 

23.02.2012 15:56 Uhr
spacevulture
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Zitat von Kyle
Die Deutschen tun zu den Griechen was die Franzosen zu den Deutschen taten. i.e. Friedensvertrag von Versailles , Weimarer Republik etc.

Unfug! Griechenland bekommt am Kapitalmarkt kein Geld mehr (bzw. nur zu Extremzinsen), will deshalb von Deutschland (und Anderen) Geld und bekommt von Deutschland (und Anderen) dafür die Konditionen vorgegeben. Niemand zwingt Griechenland, das Geld zu nehmen.

Der Vergleich mit den Versailles-Verträgen ist daher  grober Unfug und bösartig.   

Zuletzt geändert von spacevulture, am 23.02.2012 um 16:04 Uhr
23.02.2012 17:39 Uhr
Kyle
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Zitat von spacevulture
 

 



Die Einsparungen, die von Griechenland verlangt werden, sind in der Skala den Reparationen ähnlich, die Deutschland im Vertrag von Versailles 1919 auferlegt wurden. Die deutschen Reparationen waren nicht gerade vorteilhaft für eine Demokratie. Hitler verwendete den Vertrag als Schlachtaufruf.

Nur um einige der Einsparungen die Griechenland auferlegt werden zu nennen:

Die Gnadenbrotauszahlung wird von 61auf 65 geschoben

Verkaufssteuer von 19% auf 23% erhöht

Pensionen reduziert bei 40%

Steuer an Alkohol, Tabak und Benzin bei 20% erhöht

2/3 der Griechen sind beim Staat angestellt

Staatsangestelltengehählter werden 20-30% reduziert

Alle temporär Jobs im Staat werden eliminiert

Eine Steuer von 5% wird auf alle Haushaltseinkommen gesetzt.

usw.

Nun, anstatt Hitler ist Griechenland reif für einen "Coup d’état" (Putsch)

Aus den 20 Pro-Puch-Gründen die man aufzählen könnte, - einer der wichtigsten ist #2: "Damit
ein Coup erfolgreich ist, müssen die Soldaten zu ihren Offizieren loyaler sein. als zur Regierung  Das griechische Militär ist ein „Staat innerhalb eines Staates“ und somit Anti-demokratisch und somit qualifiziert für einen Putsch.

Um Kyles Grosskotzigkeit herauszukehren: Er hat zwei "Coup d’état's mitgemacht. (Afrika/Süd-Amerika)

Einer verfehlte aus Grund #2. Cursing

 

 

Zuletzt geändert von Kyle, am 23.02.2012 um 17:46 Uhr
23.02.2012 21:59 Uhr
Redaktion
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SPD sieht Trickserei bei neuer Athen-Hilfe
Vor der Abstimmung des Bundestages über das zweite Griechenland-Paket hat die SPD der Bundesregierung vorgeworfen, die Öffentlichkeit über den wahren Umfang zu täuschen.
SPD sieht Trickserei bei neuer Athen-Hilfe

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23.02.2012 21:59 Uhr
BerndC
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Immer schön weiter deutsches Steuergeld veruntreuen.

Ist eigentlich schon geklärt, wieviel Euros aus dem letzten Rettungsschirm in der Schweiz gelandet sind?
Solange dies nicht geklärt ist, sind die Abgeordneten unter Generalverdacht wegen Beihilfe zu stellen!.

Schlagworte

Griechenland | Hilfspaket | ESM


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