Sonntag, 26. Mai 2013

Registrieren | Neueste Einträge | Aktuellste Themen | Forum | Benutzerliste | Suche | Regeln | Hilfe

Griechenlandkrise: Droht ein Auseinanderbrechen der Währungsunion?
sort Ersten ungelesenen Beitrag anzeigen Thema durchsuchen
25.02.2012 18:54 Uhr
leopold
Äußerst erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 2/2/08
Beiträge: 12648

 

Zitat von peter groll

Mit neuem Geld ist den Griechen nicht zu helfen, wenn sie ihre Strucktur Probleme nicht selber lösen, ist das ein Fass ohne Boden. Wenigstens mal ein Politiker, der den Ernst der Lage erkennt. Die Griechen mußten nur mal die Steuern eintreiben von dem Schwarzgeld das in der Schweiz liegt, dann wären sie schon die größten Sorgen los. Aber es ist ja einfacher das Geld von den Nachbarn  zu er zwingen.

Einzelne CSU-Politiker sammeln wieder mal Stimmen bei Leuten wie Ihnen - wohlwissend, dass die CSU im Bundestag dem Milliardenpaket natürlich zustimmt.

25.02.2012 18:55 Uhr
Ernst
Äußerst erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 7/7/07
Beiträge: 5562

Aber vorher wird die Transche noch überwiesen!

________
Nicht alles was er schreibt ist ernst gemeint – aber alles was er ernst meint ist so geschrieben! Zeige mir womit du prahlst und ich sage dir woran dir mangelt! Demokratie = Diktatur des Kapitals!

25.02.2012 21:14 Uhr
Kommentierer
Sehr aktives Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 2/23/09
Beiträge: 167

Einer der wenigen gute Vorschläge von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich. Wenn man von vielem anderen vorschlägen von ihm nur von Inkompetenz reden kann.

25.02.2012 21:39 Uhr
Redaktion
Ehrenmitglied


ist gerade online
Registriert seit: 4/30/07
Beiträge: 63373
Kreise: Aufstockung des künftigen Rettungsfonds doch möglich
Mit Spannung wird die Entscheidung des Bundestags über das nächste Hilfspaket für Athen erwartet. In der Koalition wird mit einer breiten Zustimmung gerechnet. Nun scheint auch eine Aufstockung des künftigen Rettungsschirms denkbar.
Kreise: Aufstockung des künftigen Rettungsfonds doch möglich

________
www.augsburger-allgemeine.de - Alles was uns bewegt

25.02.2012 21:39 Uhr
BerndC
Aktives Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 1/24/12
Beiträge: 54

Eine Ausweitung der deutschen Haftung über die EUR 211 Mrd. Garantien hinaus wäre verfassungswidrig, da der deutsche Bundestag nicht befugt ist, eine Haftung in Höhe eines kompletten Bundeshaushalts (für 2011: 305,8 Mrd. Euro) zu übernehmen. Bei EUR 211 Mrd. Garantien plus EUR 190 Mrd. ESM-Haftung wäre die Grenze bereits überschritten. Hinzuzurechnen ist auch noch die Haftung für Verbindlichkeiten der Bundesbank, die Deutschland kapitalisieren muss. Jeder Bundestagsabgeordnete könnte vor dem Bundesverfassungsgericht Organklage erheben auf Feststellung, dass ein entsprechender ESM-Beschluss des Bundestages gegen das Grundgesetz verstößt (und damit nichtig ist), Art. 93 Abs. 1 Nr. 1 GG i.V.m. §§ 13 Nr. 5, 63 ff. BVerfGG.

Mit dem ESM werden die demokratischen Nationalstaaten in ihrer bisherigen Form zerschlagen und der Weg zu einem EU-Zentralstaat mit Politbüro in Brüssel geebnet. Der größte Befürworter einer solch diktatorischen Staatsform ist der Antidemokrat Schäuble.
Jeder Abgeordnete der für den ESM stimmt, macht sich des Verbrechens am deutschen Volk schuldig.

Der ESM ist ein Konstrukt, mit dem die Plünderung des deutschen Volksvermögens automatisiert wird. Er ist in höchstem Maße verbrecherisch, verfassungsfeindlich und undemokratisch. Jeder Abgeordnete, der für den ESM stimmt, macht sich dieser Vergehen schuldig und wird früher oder später dafür zur Verantwortung gezogen.

http://www.deutschland.net/content/deutschland-sollte-dem-esm-nicht-beitreten

25.02.2012 22:00 Uhr
bbuchsky
Sehr erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 12/21/11
Beiträge: 2335

 

Zitat von leopold
 

 

 Die Banken sind bisher die Einzigen, die einen Schaden wegen der griechischischen Staatsschuldenkrise erlitten haben.

Genau. Für 1% bei der EZB geliehen. Für 7 - 25% verliehen. Bei Verlust einfach Systemrelevanz proklamieren und mit dem Fernbleiben beim nächsten Versteigerungstermin von Staatsanleihen drohen. Zwischendurch gezielte Förderung gewinnorientierter Politiker und Parteien, Anteile an Ratingagenturen sichern, Ausschüsse in Hinterzimmern durch eigene Lobbyisten "informieren". Die hamms schon nicht leicht, die Banken......

Schon mal ´ne Stadt gesehen? Was ist größer? Rathaus oder Bank??

25.02.2012 22:14 Uhr
donnerwetter
Erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 12/30/08
Beiträge: 591

Wenn der Herr Innenminister dann die Milliarden an den deutschen Staat zurück zahlt fände ich den Vorschlag gut.

Aber so dachte ich es mir schon am Anfang. Die blöden Deutschen bezahlen mal wieder, wie übrigens immer und überall, und gehen dann leer aus.

 

Danke für die Verschwendung meiner Steuergelder

________
Wer in meinen Texten Rechtschreibfehler findet darf sie behalten

25.02.2012 22:30 Uhr
Stadtwanderer
Äußerst erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 9/24/07
Beiträge: 19804

Wo  ist das Problem? Die Deutschen zahlen und gut ist es?

________
ภูมิปัญญาของมังกรสอนเรา: "ใครมีสูงเป้าหมายสูงและต้องบินต้านลม "!

25.02.2012 23:59 Uhr
Stadtwanderer
Äußerst erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 9/24/07
Beiträge: 19804

Solange Deutschalnd zahlt, werden dies die Griechen sicher nicht tun! Dei wären ja schön blöd!

________
ภูมิปัญญาของมังกรสอนเรา: "ใครมีสูงเป้าหมายสูงและต้องบินต้านลม "!

26.02.2012 09:46 Uhr
daddbr
Sehr erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 8/25/07
Beiträge: 3749
Das Geld ist ja nur für die Banken

 

Zitat von spacevulture

 

 Die Banken haben die korrupten Regierungen dazu "verführt" immer mehr Schulden zu machen und nun soll der Steuerzahler das Risiko tragen?

In den Gewinnzeiten der Banken, da hat niemand nach uns gerufen - ja nicht mal vernünftige Zinsen haben die Bankenverbrecher die letzten Jahrzehnte gezahlt.

Wer Risiko eingeht, der muss es auch tragen - hätte man zu uns doofen Verbrauchern gesagt?

26.02.2012 10:16 Uhr
leopold
Äußerst erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 2/2/08
Beiträge: 12648

 

Zitat von bbuchsky

 

Genau. Für 1% bei der EZB geliehen. Für 7 - 25% verliehen. Bei Verlust einfach Systemrelevanz proklamieren und mit dem Fernbleiben beim nächsten Versteigerungstermin von Staatsanleihen drohen. Zwischendurch gezielte Förderung gewinnorientierter Politiker und Parteien, Anteile an Ratingagenturen sichern, Ausschüsse in Hinterzimmern durch eigene Lobbyisten "informieren". Die hamms schon nicht leicht, die Banken......

Schon mal ´ne Stadt gesehen? Was ist größer? Rathaus oder Bank??

 

Leider schreiben Sie Unsinn. Bei den Forderungen, die die Banken jetzt abschreiben müssen, handelt es sich um Altschulden, die den Griechen zu sehr niedrigen Zinsen (3 - 5 %) bereitgestellt wurden. In dieser Zeit waren auch die Refinanzierungskosten der Banken höher als derzeit. Griechenlandanleihen wurden damals nämlich (insbesondere von den Ratingagenturen) als absolut sicher eingestuft.

26.02.2012 10:34 Uhr
_solon_
Äußerst erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 6/3/07
Beiträge: 16348

 

Zitat von leopold

 

 Die Banken verzichten auf 107 Milliarden Euro der griechischen Staatsschulden. Kleinanleger und die EZB kommen  bisher ungeschoren davon.

 Auch Kleinanleger?

Ein fiktives Beispiel:

Nehmen wir mal an, ein Kleinanleger hat vor 3-4 Jahren griechische Staatsanleihen gekauft die vielleicht in diesem Jahr noch fällig werden, so von ungefähr 10.000 € Nennwert.

Gehen wir mal ebenso von einem allgemeinen Haircut von 50% aus.

Was bekäme der Kleinanleger  bei Fälligkeit wenn Griechenland via Kredite/Bürgschaften das Geld hätte?

 

________
Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

26.02.2012 10:36 Uhr
Lukas
Äußerst erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 8/7/07
Beiträge: 12821

Der Sozialstaat ist kein Modell mehr

(Draghi, Ex-Goldmann Sachs Manager)

http://www.wallstreetjournal.de/article/SB10001424052970203960804577241072437312152.html

26.02.2012 10:55 Uhr
leopold
Äußerst erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 2/2/08
Beiträge: 12648

 

Zitat von _solon_

 

 Auch Kleinanleger?

Ein fiktives Beispiel:

Nehmen wir mal an, ein Kleinanleger hat vor 3-4 Jahren griechische Staatsanleihen gekauft die vielleicht in diesem Jahr noch fällig werden, so von ungefähr 10.000 € Nennwert.

Gehen wir mal ebenso von einem allgemeinen Haircut von 50% aus.

Was bekäme der Kleinanleger  bei Fälligkeit wenn Griechenland via Kredite/Bürgschaften das Geld hätte?

 

 Soweit ich informiert bin, ist noch nicht entschieden, wie mit Kleinanlegern bis zu 100.000 Euro verfahren werden soll.

26.02.2012 12:18 Uhr
Beissermann
Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 1/1/12
Beiträge: 15
Umfragen zu Griechenland

Das Umfragen schon sehr fragwürdig sind, da es immer auf die Fragestellung ankommt. Glaube ich sehr wohl das die Mehrheit der Wahlberechtigten die Griechenlandhilfe als fragwürdig ansehen da sie zu recht befürchten Deutschland zu überfordern. Aber die Bürger unseres Landes haben es in der Hand diesem Handeln ein Ende zu bereiten in dem sie die Merkel nicht wieder wählen. Diese Dame kümmert sich ausschließlich um sich selbst und ihr Ansehen in Europa und der Welt. Ihre ganze Handlungsweise dient nur IHREM Macherhalt wie wir auch bei der Auswahl der Kandidaten zum Amt des Präsidenten gesehen haben. Es ist NUR der Wähler der diesem Spuk ein Ende bereiten kann.

 

Schlagworte

Griechenland | Hilfspaket | ESM | Grexit


Auf einen Beitrag antworten

 
Um antworten zu können, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich.

Alle Zeitangaben in MEZ. Es ist jetzt 10:46 AM Uhr.