Montag, 20. Mai 2013

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Oscar Lafontaine will Reiche in Deutschland zur Kasse bitten
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20.03.2012 19:03 Uhr
Clarissa
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Beiträge: 60

Warum Steuererhöhung für Reiche? Warum nicht statt Mindestlohn eine  "Höchstlohngrenze"? und warum werden nicht einfach die Diäten gekürzt? von Parlamentarier die bei Sitzungen eh nie anwesend sind Strafzahlungen gefordert? bzw. die Alterszulagen von ehemaligen Politikern "normalisiert"? Bei den Politikern selbst könnte der Staat am meisten einsparen, nur leider sind unsere Vertreter auf diesen Ohren Taub und auf diesen Augen blind. Ganz ehrlich, wenn ich über 50% Steuern zahlen müßte, würde ich auswandern!   

Hochleister werden bestraft - Niedrigleister werden belohnt

 Was leisten denn die Leute die Millionen verdienen? Die Leistung kommt meiner Meinung nach von den Arbeitern, Handwerkern und Dienstleistern. Das Geld für einen Manager muß durch einen Arbeiter hereingewirtschaftet werden, oder etwa nicht?  

20.03.2012 19:09 Uhr
Ernst
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Beiträge: 5554

 

Zitat von Clarissa
Das Geld für einen Manager muß durch einen Arbeiter hereingewirtschaftet werden, oder etwa nicht?  

Manager fühlen sich ja auch als das Superhirn des Ladens und glauben alles passiert nur durch ihren selbstlosen Einsatz. Kracht ein Laden zusammen, dann waren alle anderen Schuld, nur nicht der gottähnliche Manager. Ihn trifft es am wenigsten, denn dafür hat er schon vorzeitig gesorgt.
Was die Politiker betrifft, so haben sie für ihr Tun und ihre Ausstattung vom Wähler die vollste Zustimmung erhalten.

________
Nicht alles was er schreibt ist ernst gemeint – aber alles was er ernst meint ist so geschrieben! Zeige mir womit du prahlst und ich sage dir woran dir mangelt! Demokratie = Diktatur des Kapitals!

20.03.2012 19:10 Uhr
Gast_326375014
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Beiträge: 9230

 

Zitat von Martin
 

 


Den Lafo mochte ich früher als SPD-Politiker recht gerne, heute ergeht er sich leider in reichlich populistischen sowie dümmlichen Forderungen. Zum einen wäre eine "Reichensteuer" der berühmte Tropfen auf den heißen Stein, zum anderen ist der betroffene Personenkreis klug genug, sehr schnell Ausweichstrategien zu entwickeln. Wir haben auch kein Problem mit der Einnahmeseite der Steuern, sondern mit der Ausgabeseite. Wenn irrwitzige Milliardensummen zur Rettung von Banken, Euro und EU-Ausland abfließen, dann fehlt es natürlich im Land selbst, bei Bildung, Infrastruktur und Sozialem.

Martin

Genau so ist es.

________

20.03.2012 19:54 Uhr
Gast_963760819
gelöscht
Beiträge: 8106

 

Zitat von Clarissa
 

 Was leisten denn die Leute die Millionen verdienen? Die Leistung kommt meiner Meinung nach von den Arbeitern, Handwerkern und Dienstleistern.

Das Geld für einen Manager muß durch einen Arbeiter hereingewirtschaftet werden, oder etwa nicht?  

Nein, so einfach funktioniert Marktwirtschaft nun auch wieder nicht. Zwinkernd Und was heißt da "hereingewirtschaftet"? Alles basiert auf zwei Ebenen -Geben und Nehmen.

Ich weiß, Ausnahmen gibt es überall.

________

20.03.2012 20:11 Uhr
timewanderer
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Beiträge: 644

Es ist lustig, wie so Mancher, der sich mit vollem Ernst hier einbringt, ernsthaft behauptet, kaum jemand, den man ernst nehmen könne, würde OL ernst nehmen.

Aber DER ist noch besser: „ Hochleister werden bestraft - Niedrigleister werden belohnt. Das kann sich nur ein reiches Land wie Deutschland leisten.“

Tätäää und Tusch!

Auf geht's in die neue Zukunft: Hartz V lässt grüßen. Der Genosse der Bosse lacht sich eins. Doch, das schaffen wir leicht: die Durchschnittsrente unter 1.000 € zu fixieren.

20.03.2012 20:33 Uhr
timewanderer
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Beiträge: 644

Zur deutschen Abgabenbelastunng (unsortiert aus der Fülle des Angebotes herausgegriffen):


1.In kaum einem anderen Land müssen Geringverdiener so viele Steuern und Abgaben zahlen wie in Deutschland. Das geht aus der Studie „Taxing Wages“ (Die Besteuerung der Einkommen) hervor, die die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) erstellte.

Demnach musste 2008 ein Alleinstehender, der 67 Prozent des deutschen Durchschnittsgehalts in Höhe von 44.000 Euro verdiente, hierzulande 47,3 Prozent seines Lohns wieder an Steuern und Sozialabgaben abführen. Dies ist nach Belgien der zweithöchste Wert unter allen OECD-Ländern. Ein Alleinstehender, der genau das Durchschnittsgehalt verdient, muss sogar 52 Prozent seines Gehalts für Steuern und Abgaben zahlen. Nur in Belgien und Ungarn ist hier die Belastung höher.

2. Ebenfalls bringt die Studie eine Besonderheit des deutschen Steuersystems ans Licht: Anders als die progressive Einkommensteuer es vermuten lässt, sinkt in Deutschland die Belastung wieder, wenn eine bestimmte Einkommensschwelle überschritten ist. So fallen bei einem Jahresgehalt von 63.000 Euro mit 53,7 Prozent die höchsten Abzüge durch Steuern und Sozialbeiträge an.

Dann aber geht die Belastung wieder zurück: Bei einem Verdienst von 110.000 Euro Jahresgehalt müssen nur noch 50 Prozent an Sozialkassen und Staat abgeführt werden. Damit liegen die Abgaben wieder auf dem Niveau eines Arbeitnehmers mit 36.500 Euro Jahresgehalt.

http://www.welt.de/finanzen/article3723322/Deutsche-Geringverdiener-tragen-hoechste-Last.html

20.03.2012 20:41 Uhr
james16
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Beiträge: 1066
Hochleister ?

 

Zitat von _solon_
 

 

 Hochleister werden bestraft - Niedrigleister werden belohnt. Das kann sich nur ein reiches Land wie Deutschland leisten.

 

Es mag ja Leute geben, die ein vielfaches von manchen anderen leisten. Aber so viel wie ein paar hundert andere ist kaum realistisch. Ausserdem ist es ja insbesondere beim Kapitalertrag wohl kaum die persönliche Leistung, die das Einkommen generiert. Die Leistung hat da allenfalls einmal beim Ansammeln des Kapitals stattgefunden.

Und was heißt hier nur Deutschland ? Wie sieht es denn in Schweden oder Norwegen aus ? Und Deutschland ist wohl kaum reich. Seine Bürger besitzen in der Summe ( wie auch immer die verteilt ist ) sehr viel. Aber unser Staat ist bekanntlich so hoch verschuldet, daß eigentlich keiner weiß, wie das jemals wieder in Ordnung kommen soll.

Wenn Sie meinen, daß dies nur mit der Ausgabenseite zu lösen ist, dann benennen Sie doch, wo der Staat wieviel kürzen muß und vor allem, wer davon betroffen ist.

Aber an den Ausgaben allein wird die Lösung nicht zu bewerkstelligen sein.  Der Staat leiht sich immer mehr Geld, anstatt Steuern und Ausgaben anzugleichen.  Gewinne werden privatisiert und Verluste sozialisiert. Das hat schon im alten Rom nicht funktioniert.

Nehmen Sie ein aktuelles Beispiel:
Wegen toller Leistung erhält der VW Vorstand etwa eine Verdoppelung seiner Gehälter. Natürlich sind die guten Zahlen auf die Leistung des Vorstands zurückzuführen. Allerdings schreibt die Konkurrenz aus Untertürkheim, Ingolstadt, München und Zuffenhausen ebenfalls gute Zahlen. Ist da jetzt bei den Vorständen überall eine Leistungsexplosion erfolgt ? Oder hat das vielleicht eher mit der Marktsituation zu tun ? Das war nämlich der Grund für die schlechten Zahlen 2009. Da hat der Staat ( also wir alle ) eine Abwrackprämie spendiert. Kommt die jetzt ansatzweise zurück ?

Es geht also insgesamt darum, daß der Staat die Steuern einfordert, die er braucht, daß die Schere zwischen Armen und Reichen nicht immer weiter auseinandergeht und Gewinne und Verluste gleichermaßen privatisiert wie sozialisiert sind.

Da ist es etwas zu kurz gesprungen, wenn Sie nur die so ungerecht bestraften Reichen bejammern. Kommen Sie mit Lösungen rüber, die mit der jetzigen Besteuerung auf lange Sicht noch funktionieren.

________
Giovanni, nimm Dich nicht so wichtig ( A.G.Roncalli Papst Johannes XXIII )

Zuletzt geändert von james16, am 20.03.2012 um 20:48 Uhr
21.03.2012 07:44 Uhr
_solon_
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Beiträge: 16258

 

Zitat von james16
Hochleister ?

 

Es mag ja Leute geben, die ein vielfaches von manchen anderen leisten. Aber so viel wie ein paar hundert andere ist kaum realistisch. Ausserdem ist es ja insbesondere beim Kapitalertrag wohl kaum die persönliche Leistung, die das Einkommen generiert. Die Leistung hat da allenfalls einmal beim Ansammeln des Kapitals stattgefunden.

Und was heißt hier nur Deutschland ? Wie sieht es denn in Schweden oder Norwegen aus ? Und Deutschland ist wohl kaum reich. Seine Bürger besitzen in der Summe ( wie auch immer die verteilt ist ) sehr viel. Aber unser Staat ist bekanntlich so hoch verschuldet, daß eigentlich keiner weiß, wie das jemals wieder in Ordnung kommen soll.

Wenn Sie meinen, daß dies nur mit der Ausgabenseite zu lösen ist, dann benennen Sie doch, wo der Staat wieviel kürzen muß und vor allem, wer davon betroffen ist.

Aber an den Ausgaben allein wird die Lösung nicht zu bewerkstelligen sein.  Der Staat leiht sich immer mehr Geld, anstatt Steuern und Ausgaben anzugleichen.  Gewinne werden privatisiert und Verluste sozialisiert. Das hat schon im alten Rom nicht funktioniert.

Nehmen Sie ein aktuelles Beispiel:
Wegen toller Leistung erhält der VW Vorstand etwa eine Verdoppelung seiner Gehälter. Natürlich sind die guten Zahlen auf die Leistung des Vorstands zurückzuführen. Allerdings schreibt die Konkurrenz aus Untertürkheim, Ingolstadt, München und Zuffenhausen ebenfalls gute Zahlen. Ist da jetzt bei den Vorständen überall eine Leistungsexplosion erfolgt ? Oder hat das vielleicht eher mit der Marktsituation zu tun ? Das war nämlich der Grund für die schlechten Zahlen 2009. Da hat der Staat ( also wir alle ) eine Abwrackprämie spendiert. Kommt die jetzt ansatzweise zurück ?

Es geht also insgesamt darum, daß der Staat die Steuern einfordert, die er braucht, daß die Schere zwischen Armen und Reichen nicht immer weiter auseinandergeht und Gewinne und Verluste gleichermaßen privatisiert wie sozialisiert sind.

Da ist es etwas zu kurz gesprungen, wenn Sie nur die so ungerecht bestraften Reichen bejammern. Kommen Sie mit Lösungen rüber, die mit der jetzigen Besteuerung auf lange Sicht noch funktionieren.

Da gäbe es einiges drauf zu erwidern:

1. Kapitalertrag ist keine Leistung? Man kann Kapital gut und schlecht, richtig oder falsch anlegen. Insofern ist das schon eine Leistung.

2. Sie ziehen Schweden oder Norwegen heran ... ok: es gibt aber noch kanpp 200 weitere Länder auf dieser Welt. Ohne jetzt genau nachzuforschen glaube ich, daß sich Deustchland in den TOP 10, schlechtestensfalls in den TOP 20, befindet.

3. Zur Ausgabenseite: ich habs schon öfters geschrieben: über 100 Milliarden € werden in Deutschland jährlich an Subventionen verteilt - und zwar i.d.R. nicht an die sog. "Reichen" (wie immer Ihre Definition von "reich" ist).

4. Zu Ihrem PKW-Hersteller-Beispiel: schauen Sie mal die Gewinne vor und nach Steuern dieser Unternehmen an. Da fliesst auch einiges an den Staat. Was die Abwrackprämie angeht: m.e. war für den Erfolgsfall keine Rückzahlung vorgesehen. Versuchen Sie doch mal exakt zu beziffern wer von dieser Abwrackprämie neben Vorsdtädnen auch profitiert hat: 100000e von Normalverdienern, wenn ich die Zulieferbetriebe mit einrechne.

5. Wenn 10% der Steuerpflichtigen 60% (der vielleicht etwas mehr) der Steuern zahlen ist das in meinen Augen ausreichend.

6. Ich bejammere die Reichen nicht. Das Steuereinkommen insgesamt ist m.e. ausreichend - es muß nur richtig eingesetzt werden.

________
Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

21.03.2012 07:52 Uhr
_solon_
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Zitat von timewanderer
 

....
Dann aber geht die Belastung wieder zurück: Bei einem Verdienst von 110.000 Euro Jahresgehalt müssen nur noch 50 Prozent an Sozialkassen und Staat abgeführt werden. Damit liegen die Abgaben wieder auf dem Niveau eines Arbeitnehmers mit 36.500 Euro Jahresgehalt.

http://www.welt.de/finanzen/article3723322/Deutsche-Geringverdiener-tragen-hoechste-Last.html

Sie scheinen ein wenig Durchschnittssteuersatz und Spitzensteuersatz durcheinander zu werfen.

Aber ok - ich versuch' erst mal folgende Aussage zu verstehen:

in meinen Augen, auch mit Hlfe des kleinen 1x1 tut der 100.000 € - Verdiener weit aus mehr für die öffentlichen Kassen wie der 36.500 € - Verdiener. Nebenbei gesagt bezweifle ich Ihre %-Angaben.

 

 

________
Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

21.03.2012 08:36 Uhr
finenr9  
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Wenn die Argumente fehlen, dann zweifelt man halt alles an. Sie können ja noch die "Welt" als Lügner betieteln. Nochmals der Link. 

http://www.welt.de/finanzen/article3723322/Deutsche-Geringverdiener-tragen-hoechste-Last.html

Zitat von _solon_
 

 

Sie scheinen ein wenig Durchschnittssteuersatz und Spitzensteuersatz durcheinander zu werfen.

Aber ok - ich versuch' erst mal folgende Aussage zu verstehen:

in meinen Augen, auch mit Hlfe des kleinen 1x1 tut der 100.000 € - Verdiener weit aus mehr für die öffentlichen Kassen wie der 36.500 € - Verdiener. Nebenbei gesagt bezweifle ich Ihre %-Angaben.

 

 

 

Zuletzt geändert von finenr9, am 21.03.2012 um 08:40 Uhr
21.03.2012 09:08 Uhr
Silverblues
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Linkssozialistisches Kampfblatt

 

Zitat von finenr9

Wenn die Argumente fehlen, dann zweifelt man halt alles an. Sie können ja noch die "Welt" als Lügner betieteln. Nochmals der Link. 

http://www.welt.de/finanzen/article3723322/Deutsche-Geringverdiener-tragen-hoechste-Last.html

 

 Sie zitieren die WELT?

Ist das nicht dieses linkssozialistische Kampfblatt am äußersten, am alleräußersten, am schon fast ausßeräußersten linken Rand des politischen Spektrums?

21.03.2012 10:04 Uhr
finenr9  
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Zitat von Silverblues
Linkssozialistisches Kampfblatt

 

 Sie zitieren die WELT?

Ist das nicht dieses linkssozialistische Kampfblatt am äußersten, am alleräußersten, am schon fast ausßeräußersten linken Rand des politischen Spektrums?

Die Welt zitiert den Bericht der OECD. Ist dann wohl auch eine kommunistische Vereinigung?

Das sozialistische Blatt der Focus berichtet das Gleiche:

http://www.focus.de/finanzen/steuern/oecd-studie-rekordabgaben-fuer-deutsche-geringverdiener_aid_398342.html

Zuletzt geändert von finenr9, am 21.03.2012 um 10:39 Uhr
21.03.2012 10:51 Uhr
Silverblues
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Nicht zu fassen!

 

Zitat von finenr9

 

Die Welt zitiert den Bericht der OECD. Ist dann wohl auch eine kommunistische Vereinigung?

Das sozialistische Blatt der Focus berichtet das Gleiche:

http://www.focus.de/finanzen/steuern/oecd-studie-rekordabgaben-fuer-deutsche-geringverdiener_aid_398342.html

 Wir sind von ultralinken, kommunistischen und sozialistischen Kampf-Gazetten umzingelt!

Markwort, Müller-Vogg, Weimer, Rutz, Steingart, Balzer, Tichy, Diekmann - tun Sie doch was!

21.03.2012 11:41 Uhr
cato
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Zitat von finenr9
 

 

Die Welt zitiert den Bericht der OECD. Ist dann wohl auch eine kommunistische Vereinigung?

Das sozialistische Blatt der Focus berichtet das Gleiche:

http://www.focus.de/finanzen/steuern/oecd-studie-rekordabgaben-fuer-deutsche-geringverdiener_aid_398342.html

Focus sozialistisch???

21.03.2012 12:09 Uhr
timewanderer
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Ja,@ _solon_ [69], nichts anderes habe ich erwartet.

Tapfer, wie Sie die „Hochleister“, Guido Westerwelle sprach von den Eliten, die sich die Eselsmilch der spät-römischen Dekadenz verdient hätten, als Vorbild hinstellen.
Genau die, die global das kapitalistische System ad absurdum geführt haben, immer wieder. Die, die das Gier-Wappen als Signum vor sich her tragen. Prächtig.

Wer von dieser Betrachtungsweise abweicht ist halt ein Linker, der mittels Sozialneid der Niedrigleister ersteren an die Gurgel will. Und da ist Oskar Lafontaine, der die Schröderschen Agenda-Pläne bis zu HartzIV nicht mitmachen wollte, eben ein ganz, ganz Schlimmer.

Da helfen auch belegte Argumente, dass sich zu viele Reichste in z.B. Deutschland ihrer Steuerpflic ht entziehen, d.h. mittels Steuerberater, der in solchen Fällen Leistung zeigen muss, die Steuer-Schlupflöcher kreativ solange anwenden, bis der theoretische Höchststeuersatz nur noch eine theoretische, nicht mehr existente Funktion hat.

Ich habe damit keine Probleme, diese Art zu träumen ist mir aber völlig fremd. 

Vogel Strauß, wie er im Buche steht. Nichtsdestotrotz ist die Welt anders, wir erleben den heiligen Gier-Kapitalismus seit Jahren extensiv und dagegen regt sich von Superreichen längst Widerspruch.Die Manager der DAX-Konzerne diskutieren z.B. eine Obergrenze von Gehalt/Boni von 5 Millionen €, heute.

Die von mir angesprochene OECD-Studie, sie steht wahrlich nicht alleine da, Sie bemühen das kleine 1X1 und bezweifeln die Angaben. Ihr Problem, nicht meines.

Natürlich müsste man zumindest einmal in so eine Studie reinschauen, aber das macht halt Mühe.
Zumal das Ergebnis der Studie mit dem Satz zusammengefasst werden kann:
„.In kaum einem anderen Land müssen Geringverdiener so viele Steuern und Abgaben zahlen wie in Deutschland.“

Und wenn es z.B. eine Rentnerin ist, deren Krankenversicherungs-Beitrag sich an der gesetzlichen Mindesteinnahme (beitragspflichtiger Betrag) von 875€ [in 2012] bemisst, auch wenn die Rente selber nur 700 € beträgt.

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