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#16 (permalink) | |
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Völlig deutsch, die Debatte. Vergangenheit "bewältigen"(!), idealerweise durch Vergraben, Verleugnen, Verbergen. Gelernt hat der Strasser offenbar nicht mal, dass man Nazis nicht mit Nazimitteln beseitigen kann, und dass man mit Bücherverbrennungen nicht glaubhaft gegen Bücherverbrennungen vorgeht. Das geht wohl doch nur durch Aufklärung, Erziehung, Leitung zu erledigen. Wogegen sich der Nazi wie der unlauter Regierende wehrt, weil beide nach Abschaffung der Dummheit keine Basis zur Verbreitung ihres Schwachsinns hätten. |
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#17 (permalink) | |
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Die da wären? Was ist das selbe in Rot? Eben, die einzig ungefähre Entsprechung wäre die Mao-Bibel, die heute selbst unter eingefleischten (Neo)Kommunisten als Witzesammlung gilt. Hitlers "Mein Kampf" ist ein wahnsinnig schlecht zusammengeklauter und konfabulierter Bullshit, da bekam Goebbels blutiges Pipi in den Augen, der musste aus dem Geschwurbel erst eine handfeste Ideologie zimmern. Als Reclam-Heftchen eignet sich das nicht. Höchstens um Schülern zu verdeutlichen, wie dankbar sie sein sollen müssen, Goethe lesen müssen zu dürfen... dass man diesen Müll online ziehen kann, ist keine Rechtfertigung für eine Lizenz zum Nachdruck. Eine kommentierte Fassung wäre etwas anderes, aber wer würde diesen Wälzer schon lesen? Eben, selbst wenn man ihn "Shades of Brown" taufen würde, bliebe er akademisches Futter. Und last but not least steht die Originalfassung auf dem Index, im Prinzip würde sich Bayern der Begünstigung einer Straftat schuldig machen. Das Ganze hat also ganz banale juristische Gründe. |
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#18 (permalink) | |
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Die Parallele zwischen "Mein Kampf" und den Werken von Marx vermag ich nicht zu erkennen. Ich möchte anmerken, dass wir seit der Veröffentlichungen von Marx und Engels gegen besseres Wissen an völlig überkommenen, ja nachweislich falschen Verteilungssystemen festhalten und nach wie vor Kriege für dessen Erhalt geführt werden. Der Müll aus dem Krampf dieses Österreichers gehört unablässig öffentlich zitiert, damit über den Geisteszustand des Autors und seiner "Follower" kein Zweifel aufkommt. |
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#19 (permalink) | |
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Hitler im Supermarkt, Hitler im Fahrstuhl, Hitler in der Warteschleife und als Krönung noch die Space-Nazi-Night? Bitte nicht, das wären wir wieder beim Prinzip "Volksempfänger", das war seinerzeit schon Höchststrafe... lieber neue Flüsterwitze . |
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#20 (permalink) | |
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"Mein K(r)ampf Verbot" in Deutschland
Na, ausländische Firmen werden schon den Reibach machen |
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#21 (permalink) | |
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Ein PEN-Präsident der für ein Bücherverbot ist sollte sich eine andere Tätigkeit suchen. |
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#22 (permalink) | |
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Ja, sollte er. Nun heißt aber der PEN-Präsident Johano Strasser und betätigt sich, wie ich lese, seit 1983 selbst als freier Schriftsteller. Und auch andere seiner Aktivitäten sind interessant. Eine Kostprobe aus seinem literarischen Werk: "Ich höre du schreibst? / Ich arrangiere / Längst Geschriebenes Vielfach Gesagtes schlage ich durch / Ein Sieb / Auf der Suche / Nach was?" Also, während andere "längst Geschriebenes" lesen, sich "vielfach Gesagtes" anhören, dem wohl auch, wenn nötig, widersprechen, schlägt er es durch. Wenn auch durch ein Sieb. Nach was er sucht, weiß er offensichtlich nicht. Wie mag es da wohl Schiller und Goethe, Heinrich von Kleist oder Joseph von Eichendorff ergehen, sollte dieser PEN-Präsident sich ihrer annehmen - und sie durchschlagen? Für Hitlers Buch "Mein Kampf" hat sich PEN-Präsident Johano Strasser offensichtlich ein anderes Verfahren des "Durchschlagens" ausgedacht.
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