Samstag, 25. Oktober 2014

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PEN-Präsident für Verbot von "Mein Kampf" in Deutschland
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11.11.2012 07:37 Uhr
bbuchsky
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Zitat von leopold

 

Wen sollte das Buch interessieren? Historiker und alte und neue Nazis. Die genannten Personengruppen dürften bereits versorgt sein.

Völlig deutsch, die Debatte. Vergangenheit "bewältigen"(!), idealerweise durch Vergraben, Verleugnen, Verbergen.

Gelernt hat der Strasser offenbar nicht mal, dass man Nazis nicht mit Nazimitteln beseitigen kann, und dass man mit Bücherverbrennungen nicht glaubhaft gegen Bücherverbrennungen vorgeht. Das geht wohl doch nur durch Aufklärung, Erziehung, Leitung zu erledigen. Wogegen sich der Nazi wie der unlauter Regierende wehrt, weil beide nach Abschaffung der Dummheit keine Basis zur Verbreitung ihres Schwachsinns hätten.

11.11.2012 13:01 Uhr
Remarc
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Zitat von TomTinte

Das ist vollkommen richtig. Deshalb wäre es aus meiner Sicht wichtig, das man sich im Schulunterricht mit dem Thema beschäftigt.

Wobei auch eine Analyse der kommunischen Machwerke in den Unterricht gehört und diese zu entlarven.

Die da wären? Was ist das selbe in Rot? Eben, die einzig ungefähre Entsprechung wäre die Mao-Bibel, die heute selbst unter eingefleischten (Neo)Kommunisten als Witzesammlung gilt. Hitlers "Mein Kampf" ist ein wahnsinnig schlecht zusammengeklauter und konfabulierter Bullshit, da bekam Goebbels blutiges Pipi in den Augen, der musste aus dem Geschwurbel erst eine handfeste Ideologie zimmern. Als Reclam-Heftchen eignet sich das nicht. Höchstens um Schülern zu verdeutlichen, wie dankbar sie sein sollen müssen, Goethe lesen müssen zu dürfen... dass man diesen Müll online ziehen kann, ist keine Rechtfertigung für eine Lizenz zum Nachdruck. Eine kommentierte Fassung wäre etwas anderes, aber wer würde diesen Wälzer schon lesen? Eben, selbst wenn man ihn "Shades of Brown" taufen würde, bliebe er akademisches Futter. Und last but not least steht die Originalfassung auf dem Index, im Prinzip würde sich Bayern der Begünstigung einer Straftat schuldig machen. Das Ganze hat also ganz banale juristische Gründe.

11.11.2012 16:32 Uhr
bbuchsky
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Zitat von TomTinte

 

Das ist vollkommen richtig. Deshalb wäre es aus meiner Sicht wichtig, das man sich im Schulunterricht mit dem Thema beschäftigt.

Wobei auch eine Analyse der kommunischen Machwerke in den Unterricht gehört und diese zu entlarven.

Die Parallele zwischen "Mein Kampf" und den Werken von Marx vermag ich nicht zu erkennen.

Ich möchte anmerken, dass wir seit der Veröffentlichungen von Marx und Engels gegen besseres Wissen an völlig überkommenen, ja nachweislich falschen Verteilungssystemen festhalten und nach wie vor Kriege für dessen Erhalt geführt werden.

Der Müll aus dem Krampf dieses Österreichers gehört unablässig öffentlich zitiert, damit über den Geisteszustand des Autors und seiner "Follower" kein Zweifel aufkommt.

11.11.2012 21:20 Uhr
Remarc
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Zitat von bbuchsky
Der Müll aus dem Krampf dieses Österreichers gehört unablässig öffentlich zitiert, damit über den Geisteszustand des Autors und seiner "Follower" kein Zweifel aufkommt.

Hitler im Supermarkt, Hitler im Fahrstuhl, Hitler in der Warteschleife und als Krönung noch die Space-Nazi-Night? Bitte nicht, das wären wir wieder beim Prinzip "Volksempfänger", das war seinerzeit schon Höchststrafe... lieber neue Flüsterwitze .

12.11.2012 19:31 Uhr
Bongo
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Beiträge: 12720
"Mein K(r)ampf Verbot" in Deutschland

Na, ausländische Firmen werden schon den Reibach machen Breites Grinsen

________
  

14.11.2012 08:19 Uhr
_solon_
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Zitat von Redaktion
PEN-Präsident für Verbot von "Mein Kampf" in Deutschland
Im Internet kann jeder Hitlers Hetzschrift "Mein Kampf" lesen - doch offiziell erhältlich ist das Buch nicht. Bis 2015 hält der Freistaat Bayern die Urheberrechte.
PEN-Präsident für Verbot von "Mein Kampf" in Deutschland

Ein PEN-Präsident der für ein Bücherverbot ist sollte sich eine andere Tätigkeit suchen.

________
Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

14.11.2012 19:22 Uhr
Gideon
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Zitat von _solon_

 

Ein PEN-Präsident der für ein Bücherverbot ist sollte sich eine andere Tätigkeit suchen.

Ja, sollte er. Nun heißt aber der PEN-Präsident Johano Strasser und betätigt sich, wie ich lese, seit 1983 selbst als freier Schriftsteller. Und auch andere seiner Aktivitäten sind interessant. Eine Kostprobe aus seinem literarischen Werk:

"Ich höre du schreibst? / Ich arrangiere / Längst Geschriebenes Vielfach Gesagtes schlage ich durch / Ein Sieb / Auf der Suche / Nach was?"

Also, während andere "längst Geschriebenes" lesen, sich "vielfach Gesagtes" anhören, dem wohl auch, wenn nötig, widersprechen, schlägt er es durch. Wenn auch durch ein Sieb. Nach was er sucht, weiß er offensichtlich nicht. Wie mag es da wohl Schiller und Goethe, Heinrich von Kleist oder Joseph von Eichendorff ergehen, sollte dieser PEN-Präsident sich ihrer annehmen - und sie durchschlagen?

Für Hitlers Buch "Mein Kampf" hat sich PEN-Präsident Johano Strasser offensichtlich ein anderes Verfahren des "Durchschlagens" ausgedacht.

 

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Mein Kampf


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