Mittwoch, 22. Mai 2013

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Augsburg: Polizei will Radl-Rowdys aus dem Sattel holen
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30.04.2012 15:13 Uhr
hrafnagaldr
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Zitat von Stadtwanderer
 

Eeeeben!! Es geht um die "Radel-Rambos! Ich weiß nicht was sie wollen? Oder wollen sie für die auch noch die Generalabsolution erteilen?? Kopfschüttel!

Aha, sie sagten aber : bei den meisten Pedalrittern, nicht Radlrambos. Pedalritter ist aber ein eher positiv zu wertender Begriff und meint Radfahrer generell und kein Synonym für Radl-Rambos oder Kampfradler oder Rüpel-Rowdy-Randale-Radler.

Künstlich aufblasen tu ich mich im Übrigen nicht, das wäre bei meinem Lungenvolumen viel zu gefährlich für die anderen Organe :D

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30.04.2012 15:20 Uhr
Stadtwanderer
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Zitat von hrafnagaldr
 

 

Aha, sie sagten aber : bei den meisten Pedalrittern, nicht Radlrambos. Pedalritter ist aber ein eher positiv zu wertender Begriff und meint Radfahrer generell und kein Synonym für Radl-Rambos oder Kampfradler oder Rüpel-Rowdy-Randale-Radler.

Künstlich aufblasen tu ich mich im Übrigen nicht, das wäre bei meinem Lungenvolumen viel zu gefährlich für die anderen Organe :D

Tja! Bei ihnen ist der Pedalritter positiv belegt!? Dann ist auch der Rambo und Kampfradler vllt positiv?

Und wenn jetzt der Pedalritter nicht positiv wäre? Was ist dann!

Es sind lächerliche Begriffsklaubereien und Unterstellungen! Aber sie distanzieren sich nicht von den Radl-Rambos! Sondern ganz im Gegenteil! Sie geben sich doch als indirekter Fürsprecher! Typisches "Wolf im Schafspelz" Verhalten!

 

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30.04.2012 15:40 Uhr
spacevulture
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"Augsburg: Polizei will Radl-Rowdys aus dem Sattel holen"

Gut, dass sich die AZ Jargon-mäßig dieser möchte-gern-Scheriff-Aktion anpasst.

30.04.2012 15:50 Uhr
hrafnagaldr
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Zitat von Stadtwanderer
 

Tja! Bei ihnen ist der Pedalritter positiv belegt!? Dann ist auch der Rambo und Kampfradler vllt positiv?

Und wenn jetzt der Pedalritter nicht positiv wäre? Was ist dann!

Es sind lächerliche Begriffsklaubereien und Unterstellungen! Aber sie distanzieren sich nicht von den Radl-Rambos! Sondern ganz im Gegenteil! Sie geben sich doch als indirekter Fürsprecher! Typisches "Wolf im Schafspelz" Verhalten!

Pedalritter ist ein Begriff für Radfahrer allgemein. Daher zielte ihre Bemerkung auch genau in diese Richtung ab. Ob das nun ihrer Unwissenehit geschuldet war vermagich nicht zu beurteilen. Das hat aber nichts mit Begriffsklauberei zu tun. Wenn man schon solche Begriffe verwendet, dann sollte man auch deren Bedeutung kennen.

Und wenn Pedalritter ein negativ belasteter Begriff wäre, dann hätte ich ihren Kommentar nicht als pauschalisierend empfunden. Ganz einfach. Es ist aber eine umgangssprachliche Formulierung für Radler allgemein. Ich glaube übrigens auch, dass Sie das sehr wohl wussten.

Als Fürsprecher von Geisterradlern und Co. habe ich mich nie gegeben, dafür würden Sie, wenn Sie tatsächlich aufmerksam lesen würden, von mir hier schon viele Beispiele gefunden haben. Glauben Sie etwa es geht mir nicht auf den Senkel, wenn mir auf dem Radweg jmd. als Geisterradler entgegen kommt, nicht einmal den Anstand hat, auszuweichen und mich evtl. noch zum Ausweichen auf den Gehweg inkl. Bremsen nötigt? Oder ich nachts beinahe in einen komplett unbeleuchteten Radler fahre, den man mangels Reflektoren kaum mit der Beleuchtung des eigenen Rades erkennt?

Oder Leute, die mir an der Ampel ins Hinterrad fahren, weil Sie zu doof / faul sind, ihre Bremsen zu warten (oder warten zu lassen)?

Der einzige der hier mit Unterstellungen umher wirft sind Sie. Allerdings nicht zu meiner Überraschung, für objektive Kommentare sind Sie kaum bekannt.

 

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30.04.2012 15:53 Uhr
Stadtwanderer
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Zitat von hrafnagaldr
 

 

Pedalritter ist ein Begriff für Radfahrer allgemein. Daher zielte ihre Bemerkung auch genau in diese Richtung ab. Ob das nun ihrer Unwissenehit geschuldet war vermagich nicht zu beurteilen. Das hat aber nichts mit Begriffsklauberei zu tun. Wenn man schon solche Begriffe verwendet, dann sollte man auch deren Bedeutung kennen.

Und wenn Pedalritter ein negativ belasteter Begriff wäre, dann hätte ich ihren Kommentar nicht als pauschalisierend empfunden. Ganz einfach. Es ist aber eine umgangssprachliche Formulierung für Radler allgemein. Ich glaube übrigens auch, dass Sie das sehr wohl wussten.

Als Fürsprecher von Geisterradlern und Co. habe ich mich nie gegeben, dafür würden Sie, wenn Sie tatsächlich aufmerksam lesen würden, von mir hier schon viele Beispiele gefunden haben. Glauben Sie etwa es geht mir nicht auf den Senkel, wenn mir auf dem Radweg jmd. als Geisterradler entgegen kommt, nicht einmal den Anstand hat, auszuweichen und mich evtl. noch zum Ausweichen auf den Gehweg inkl. Bremsen nötigt? Oder ich nachts beinahe in einen komplett unbeleuchteten Radler fahre, den man mangels Reflektoren kaum mit der Beleuchtung des eigenen Rades erkennt?

Oder Leute, die mir an der Ampel ins Hinterrad fahren, weil Sie zu doof / faul sind, ihre Bremsen zu warten (oder warten zu lassen)?

Der einzige der hier mit Unterstellungen umher wirft sind Sie. Allerdings nicht zu meiner Überraschung, für objektive Kommentare sind Sie kaum bekannt.

 

Uiiih! Jetzt hat aber der "Heiluftballon" kräftig Luft abgelassen! Die Luft scheppert immer noch! Grins!

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30.04.2012 16:09 Uhr
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Die Polizei und die Stadt Augsburg kündigen für dieses Frühjahr wieder Radler-Schwerpunktkontrollen an Radwegen und Problemstellen an

Das " Problemstellen" hätte man sich als Tetxt sparen können, Radwege sind die Problemstellen Zwinkernd.  Jetzt mal ein, zwei Kontrollen machen bringt auch nicht viel, die müssten regelmäßig über das ganze Jahr stattfinden.

30.04.2012 16:23 Uhr
hrafnagaldr
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Zitat von Stadtwanderer
 

Uiiih! Jetzt hat aber der "Heiluftballon" kräftig Luft abgelassen! Die Luft scheppert immer noch! Grins!

Ernstzunehmende Diskussionspartner sind hier ein rares Gut. Allerdings sollten Leute mit über 15k Beiträgen in nicht einmal 5 Jahren (und davon noch genug in Boulevardthemen) nicht andere als Heißluftballons bezeichnen, das ist unglaubwürdig. Wobei Sie auf Glaubwürdigkeit ohnehin nicht viel Wert zu legen scheinen.

Aber um wieder auf das Thema zu kommen: ich bin ja gespannt, wieviel die Polizei tatsächlich kontrollieren wird. Ich hab das in den vergangenen acht Jahren sehr selten erlebt.

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30.04.2012 16:26 Uhr
Stadtwanderer
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Zitat von hrafnagaldr
  .....

Aber um wieder auf das Thema zu kommen: ich bin ja gespannt, wieviel die Polizei tatsächlich kontrollieren wird. Ich hab das in den vergangenen acht Jahren sehr selten erlebt.

Eben! Meine Rede! Die Radrambos werden bedauerlicherweise viel zu wenig kontrolliert!

Und Selbsterkenntnis und Einsicht jener Spezies bleibt Fehlanzeige!

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30.04.2012 16:33 Uhr
hrafnagaldr
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Da liegt die Schuld aber auch bei unserem Innenminister. Die Polizei hat schon einen ordentlichen Personalmangel und Augsburg bis heute keine Fahrradstreife.

Von daher wird es wohl bei einigen stichpunktartigen Kontrollen bleiben, wie schon immer.

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30.04.2012 17:49 Uhr
Radlfahrer
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Zitat von hrafnagaldr
 

 

Ernstzunehmende Diskussionspartner sind hier ein rares Gut. Allerdings sollten Leute mit über 15k Beiträgen in nicht einmal 5 Jahren (und davon noch genug in Boulevardthemen) nicht andere als Heißluftballons bezeichnen, das ist unglaubwürdig. Wobei Sie auf Glaubwürdigkeit ohnehin nicht viel Wert zu legen scheinen.

 

Danke, Sie sprechen mir aus der Seele.

Die Diskussion generell ist aber müßig. Es gibt unter uns Menschen, egal welches Fortbewegungsmittel genutzt wird, einfach zuviele Betonköpfe (siehe einige Beiträge) als dass da was vernünftiges rauskommt.

Das einfachste wäre, jeder fast sich an seine eigene Nase und behandelt andere so, wie er selber behandelt werden will. Fertig.

Und jetzt setze ich mich wieder auf mein schnelles Pedelec (45 km/h, vorschriftsmäßig mit Nummernschild) und lasse mich wieder anhupen (wie jeden Tag), weil ich angeblich mit dem Fahrrad nichts auf der Straße zu suchen habe. Frage ich dann höflich ! nach dem Grund der Aufregung kommt nur Geschrei bis hin zu Faustschlägen aus dem Fenster (ernsthaft passiert in Augsburg).

 

30.04.2012 18:17 Uhr
Redaktion
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Beiträge: 63245
Radl-Rowdys in Augsburg: Jeder ärgert sich über jeden
Es ist absehbar, was in einigen Wochen passieren wird, wenn Radler mit stationären Kontrollen aus dem Verkehr gezogen werden.
Radl-Rowdys in Augsburg: Jeder ärgert sich über jeden

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30.04.2012 18:17 Uhr
lowtar
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Radwege sind oft nicht die Lösung des Problems – sondern deren eigentlicher Beginn.

Klar, es gibt sie, die Radlrowdys. Wie es auch die Autorambos und die Kampffussgänger gibt. Dass sich das Fehlverhalten von Radfahrern häuft, will ich jetzt einfach mal akzeptieren (wobei der Beweis dafür fehlt, mehr Unfälle kann viele Ursachen haben).

Ebenso klar ist für mich aber auch, dass es gute Gründe für das Fehlverhalten gibt, vielmehr sind das "schlechte" Gründe. Unter anderem gehören dazu die Fahrradwege. Sie werden oft schlecht geplant, mies gebaut und ungenügend "gepflegt". Nagelneue Radwege mit ungenügender oder fast nicht vorhandender Absenkung bei Auf- und Abfahrten. Fahrradwegenden, die in gefährlicher Weise in den fließenden Verkehr zwingen. Teils 60 cm breite Fahrradewege (gesetzeswidrige Realität). Fahrradwege, die einen zum  "Geisterfahren" verpflichten. Fahrradwege, die so an einer Kreuzung enden, dass weder die Ampel für den Autoverkehr noch die für Fußgänger "gilt". Baustellenschilder, Mülltonnen, Lieferwägen, städtische Bauwagen, all das gibt es auf Fahrradwegen. Eine Kreuzung = drei Ampelphasen – wohlgemerkt nur für den Fahrradfahrer, Büsche versperren die Sicht auf den Radweg, respektive die Straße. Glasscherben, ausgebrochen Steinplatten. Radwege, die Bushaltestellen queren, und, und, und. Es ist in nicht seltenen Fällen weniger gefährlich auf der Straße zu fahren.

Meine zugegeben etwas provokative These lautet daher: Fahrradwege erziehen aufgrund ihrer nahzu allgegenwärtigen Mängel zum Fehlverhalten.

Meine zweite These lautet: Fahrradwege dienen nicht dem Schutz der Radfahrer, sondern der Beschleunigung des Autoverkehrs.

Nette Erinnerung am Rande: So mancher kann sich gar nicht mehr erinnern, dass es früher ganz normal war, dass Radfahrer (in erster Linie Frauen, wegen der Röcke), wenn sie links abbiegen wollten, auf der Straße abstiegen, um das Rad dann über die Straße zu schieben. Das nennt man dann Entschleunigung!

30.04.2012 20:35 Uhr
OldMike
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Differenzieren

Man sollte hier auch mal differenzieren zwischen Radlern, die rücksichtsvoll fahren und sich ihren Weg auch mit selbständigem Denken auch mal pragmatisch suchen - so wie Radwege zugeparkt sind, Radler plötzlich auf Hauptstraßen zwingen, da ist es z.B. angebracht und vernünftig, wenn sich diese auch mal rücksichtsvoll mit Fußgängern einen breiten Weg oder Platz teilen.

Oder was ist dabei, wenn nachts oder Sonntag morgens, wenn niemand unterwegs ist, ein Radler oder Fußgänger mal bei Rot, ohne sich oder andre dabei zu gefährden, eine Straße überquert ? Nichts.

Was aber geahndet werden sollte, das sind diese Radl-Rambos, die Nachts ohne Licht fahren, die zwischen Fußgängern und Autos durchrauschen, die rücksichtslos durch volle Fußgängerzonen fahren (langsam in der Nacht, wenn alles leer ist, kein Problem - ich sehe das pragmatisch), und vor allem diese lieben Zeitgenossen, die dann auf der falschen Seite eines Fahrradwegs angeschossen kommen.

Wie gesagt, ich selber sehe das nicht so eng: solange Rücksicht genommen wird und niemand den anderern gefährdet, braucht man auch keine Strafen.

 

 

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Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen. (Helmut Qualtinger)

30.04.2012 20:44 Uhr
heletz
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Zitat von rob246
 

 

 ... Wenn ich in der Zone 30 mit 35 km/h unterwegs bin, und von einem anderen KFZ mit mindestens 50 bis 60 km/h überholt werde, und das auch noch vor einer Schule (Z.B. in der Friedrich-Ebert-Straße genau so passiert!), dann ist das eine Straftat!   ......  

So ein Schmarrn!

Hast Du denn einen geeichten Tacho, daß Du überhaupt sagen kannst, daß Du tatsächlich 35 km/h gefahren bist?

Obwohl bloß 30 km/h erlaubt waren?

Es wird halt weniger gewesen sein.

 

 

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30.04.2012 22:14 Uhr
Calanca
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Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Polizei die Kontrollen auch nachts macht, um die Unbeleuchteten zu erwischen.

Aber trotzdem, neben den Kontrollen braucht es eine Beseitigung der Defizite im Radwegnetz: Abbau der Holperstellen (z. B. Bgm-Ackermann-Straße), keine Radwegführungen über 3 Ampeln, und manchmal einfach nur ein Streifen für Radler (Grottenau)

 

Mein Vorschlag: die Polizei fährt einen Monat lang Fahrrad in der Innestadt, die meisten Problemstellen finden sie dann ganz alleine. Und die Stadt macht dann was, lässt dann Bauarbeiter anrücken und schreibt nicht nur einen Bericht Ja!


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